Dom zu Frankfurt am Main

Dom zu Frankfurt am Main

Aris Kalaizis

Das Martyrium des hl. Bartholomäus oder das doppelte Martyrium

Eröffnungsfeier 10. Februar 2015 | 17 Uhr

Eröffnungsreden von Prof. Dr. August Heuser sowie Paul-Henri Campbell.

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Aris Kalaizis | Das Martyrium des hl. Bartholomäus oder das doppelte Martyrium | Öl auf Leinwand | 250×285 cm | 2014/15

Katholisches Dompfarramt St. Bartholomäus

Stadtdekan Dr.  Johannes zu Eltz

Domplatz 14 | 60311 Frankfurt am Main

http://www.dom-frankfurt.de/dompfarrei-st-bartholomaeus/

http://www.kalaizis.com/artist/exhibitions.html

Nach doch mehr als einem halben Jahr Atelierarbeit ist nun endlich das mit 250 x 285 cm großformatige Gemälde

Das Martyrium des hl. Bartholomäus oder das doppelte Martyrium fertiggestellt worden.

Kommende Woche gelangt es in den Dom zu Frankfurt am Main und wird ab dem 10.02.2015

im Zuge einer Einzelpräsentation fortan öffentlich zu besichtigen sein.

Die Eröffnungsfeier findet am gleichen Tage um 17 Uhr statt und wird begleitet durch Eröffnungsreden

von Prof. Dr. August Heuser sowie Paul-Henri Campbell.

Der hl. Bartholomäus ist Stadtpatron Frankfurt am Mains. Er ist nach dem neuen Testament einer der zwölf Apostel,

der das Evangelium nach Matthäus in indischer Sprache übersetzt hat und die Botschaft Jesu in jenem

Sprachraum zu missionieren suchte. In Armenien soll er mit dem Haupt nach unten gekreuzigt worden sein.

Zuvor soll ihm bei lebendigem Leib die Haut abgezogen worden sein.

“… Kalaizis spannt in seinem Gemälde einen weiten geschichtsphilosophischen Bogen, belässt die

Bartholomäus-Legende nicht alleine in der Vergangenheit, sondern überführt sie in die Gegenwart,

gar in das Zukünftige. In einer düster gezeichneten Zukunft liegen die Evangelien auf dem Boden unserer Kultur,

in seinem Entwurf sind die Kirchen keine prunkvollen Gebäude mehr, selbst die Wege zu ihnen scheinen verwaist.

Und dennoch rinnt aus den Fugen des des Kircheninneren neues Leben. Überhaupt: Handelt es sich um einen

anbrechenden oder untergehenden Tag? Kündigt dieses vielschichtige Gemälde nicht auch von der Sorge des

Menschen vor einer Welt ohne Transzendenz und Jenseitserfahrung?” (Textauszug Prof. Dr. A. Heuser)

Paul-Henri Campbell | Aris Kalaizis

Having worked now for more than one year in the atelier, the large-scale painting The Martyrdom of Saint Bartholomew or the Double Martyrdom (98 x 112 inches) has been completed. It will be presented in the Imperial Cathedral Frankfurt am Main on February 10th 2015 and will be open to the public from then onward.

We will celebrate this new addition on the same day at 5pm. Prof. Dr. August Heuser and Paul-Henri Campbell will give an introduction lecture.

Saint Bartholomew is the city patron of Frankfurt am Main. According to the New Testament, he was one of the twelve original apostles who, as the Matthew tells us, had gone to India and other places to spread the gospel. According to tradition, he was crucified facing head down in Armenia, before which he was skinned alive.

“… Kalaizis in his painting opens up a wide spread across history. He does not merely visit the Bartholomew story in its legendary historicity, but also transports the material into the present and even the future time. In a dark future, the books holding the gospel are on the floor, in Kalaizis’ version of this story the church are no longer grandiose edifices, even the paths leading to them have been shrouded and lost. What time of day is shown – dusk or dawn? The painting also portraits the concern that stems from the possibility of a world without transcendence.” (excerpt: August Heuser)

Paul-Henri Campbell | Aris Kalaizis

GALERIE RHOMBERG Innsbruck

GALERIE RHOMBERG Innsbruck
DAVID LACHAPELLE  Heaven to Hell
Vernissage Donnerstag,  5. Februar 2015 | 19 Uhr

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zur Ausstellung spricht
Dr. Veronika Berti, Kuratorin der Ausstellung
Ausstellung:   5. Februar – 18. April 2015
Templstr. 2-4 · A-6020 Innsbruck
http://www.galerie-rhomberg.at/

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Amanda as Andy Warhol’s Marilyn (Blue), 2007, Fotografie, Ed. 2/10, 50 x 50 cm

BIOGRAPHIE
1963 geboren in Connecticut, USA
Studium an der Art Students League und der School of Visual Arts.
1980er Erste Ausstellungen in Galerien in New York
Andy Warhol stellt ihn als Fotograf für sein Magazin Interview an.
Lebt auf Maui (Hawaii) und in Los Angeles.

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David Lachapelle  June 2014 Vienna

OstLicht. Galerie für Fotografie
http://www.ostlicht.at

© Foto Esther Attar-Machanek

Kunsthalle Krems

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Kunsthalle Krems
Dominik Steiger | Retrospektive 1940-2014
Finissage 8. Februar 2015 | 14 Uhr

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Dominik Steiger, Ohne Titel, Aus Der Serie „Kulturcollagen“, 1997
© Dominik Steiger, 2014


Führung mit Direktor Hans-Peter Wipplinger
Buchpräsentation | 15 Uhr
Thomas Eder `Kosmöschen Steiger`
Lesung Schauspielers Rudi Widerhofer aus
`Dominik Steiger. spuk & geflunker`.

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Kurator: Hans-Peter Wipplinger
Wissenschaftliche Werkaufarbeitung: Susanne Längle

Anmeldung unter +43 2732 908010
oder office@kunsthalle.at
Franz-Zeller-Platz 3, 3500 Krems an der Donau,
http://www.kunsthalle.at/

Bildender KŸnstler und Literat Dominik Steiger gestorben.

Dominik Steiger (1940-2014) galt seit den 1960er-Jahren als wichtige Künstlerpersönlichkeit der österreichischen Postavantgarde und steht symptomatisch für die künstlerische Vielseitigkeit und thematische Vielschichtigkeit der damaligen Kunstszene.

Dennoch blieb der Künstler mit seinem OEuvre der große Unbekannte, um den sich Legenden ranken und dessen umfassende Produktion sich weitgehend im Stillen ereignete, ohne dass die Ergebnisse einer breiten kunstinteressierten Öffentlichkeit zugänglich wurden. Der Mythos Dominik Steiger wird nun mit einer noch zu seinen Lebzeiten mit ihm entwickelten ersten umfassenden Retrospektive in der Kunsthalle Krems erfahrbar gemacht. Sein Werk wird damit vor der Gefahr des Vergessenwerdens bewahrt und in den gegenwärtigen  kunsthistorischen Diskurs zurückgeholt.

Dominik Steigers schwer kategorisierbares Werk nimmt in der neueren österreichischen Kunstgeschichte eine Sonderstellung ein. In den frühen 1960er-Jahren setzte sein Schaffen mit literarischen Arbeiten im Bereich Prosa und Lyrik ein, die sich zunehmend experimenteller gestalteten und die Form der Écriture automatique mit Nonsens-Potenzial annahmen. Gleichzeitig war Steiger in den 1960er- und 1970er-Jahren an heutigen Performances verwandten „Aktionen“ beteiligt, die ihn im Umfeld der Wiener Gruppe sowie der Wiener Aktionisten verorten. Obwohl Impulse beider Bewegungen in seinem Schaffen spürbar sind, entwickelte sich das vielseitige OEuvre Steigers jenseits fester Zuschreibungen. Dennoch ist sein Werk nicht ohne die vielfältigen Bezugspunkte und Beziehungen zu Kunstschaffenden zu denken, mit denen er über lange Perioden engen Kontakt pflegte und zahlreiche Gemeinschaftsarbeiten entwickelte. Günter Brus, Gerhard Rühm, Oswald Wiener, Arnulf Rainer oder etwa Hermann Nitsch sind – neben der Kristallisationsfigur Dieter Roth – in diesem Zusammenhang exemplarisch zu nennen.

Sein bildnerisches Schaffen setzte, wie er selbst konstatierte, durch „Anregungen“ im Zuge einer Begegnung mit Joseph Beuys im Jahr 1971 ein. Der darauf folgende Prozess der „Öffnung“ von Vorstellungen vollzog sich zunächst über die Zeichnung, in der Folge galt sein Interesse den Medien Aquarell, Collage, Druckgrafik, Fotografie, Malerei, Video- und Audioarbeiten sowie der Objektkunst. Die verschiedenen Ausdrucksformen, die in der Ausstellung über eine systematische Werkauswahl präsentiert werden, führen eindrücklich vor Augen, dass Steigers Schaffen immer zwischen den Stilen und Disziplinen angelegt war und er, dank Mehrfachbegabung und überbordendem Ideenreichtum, fortwährend mit neuen Techniken, Materialien und thematischen Ansätzen überraschte sowie vermeintlich fixe Gattungsgrenzen auflöste.

Steigers künstlerisches Prinzip war jenes des Experimentierens und Interpretierens, in dem Zufall und Transformation, Akkumulation und Reproduktion, Ambivalenz und Doppeldeutigkeit die Quintessenz seines enzyklopädischen Schaffens darstellten. Seine Welt- und Wirklichkeitsdeutungen ergeben ein facettenreiches Kaleidoskop künstlerischer Visionen, voll von Brechungen, Spiegelungen, Fragmentierungen und subtilen Zwischentönen. Mit einem hohen Potenzial an Intelligenz und Sensibilität, Witz und Ironie, Spiel und Ernst gelang es ihm, eine Brücke zu schlagen zwischen Imagination und Wirklichkeit, zwischen Absicht und Zufall, Wort und Bild.

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Dominik Steiger, Ohne Titel, Aus Der Serie „Bois“, Um 1992, © Dominik Steiger, 2014, Courtesy Sammlung Brodár, Wien

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DAVID ZELLER  “HOUSE OF TROPICS”
Opening: 12. Februar 2015 | 7 pm
Vernissage: 12. Februar 2015 | 19 Uhr

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Ausstellung: 13. – 21. 02. 2015
Exhibition: 13. – 21. 02. 2015

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Bild: David Zeller 2013/2014  Serie “Tropen”
Tropen #3 (Detail), Öl auf Karton, 60 x 80 cm

Burggasse 68, 1070 Vienna
http://www.aacollections.net

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In der fotorealistischen Serie “Tropen” I integriert sich Künstler David Zeller über das Motiv des Spiegels als “teilnehmender Beobachter” ins Bild (obere rechte Ecke) und bricht so überdies den voyeuristischen Blick.

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A K A D E M I E  D E R  B I L D E N D E N K Ü N S T E  WIEN
D AV I D  Z E L L E R  “T R O P E N”
D I P L O M A U S S T E L L U N G
E R Ö F F N U N G:  1 7 . J U N I    2 0 1 4

https://estherartnewsletter.wordpress.com/2014/06/10/d-i-p-l-o-m-a-u-s-s-t-e-l-l-u-n-g/
http://www.akbild.ac.at/

https://www.facebook.com/pages/Estherartnewslettercom/221373891212940?ref=hl

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Foto by Marian Luft 2012

Foto von der Performance der Wiener Künstler On Grammel & David Zeller zum Herbstrundgang 2012

David Zeller während der Performance im Volte Studio am 15.09.2012.

MUSEUM ANGERLEHNER |

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MUSEUM ANGERLEHNER | Salon
Wo Kunst sich sammelt.
„Borjana Ventzislavova – Me, You and Them“
Eröffnung: Donnerstag, 12. Februar 2015 | 18 Uhr
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Begrüßung: KR Heinz J. Angerlehner, Museumsgründer
Einführung: Dr. Alexandra Grimmer, freie Kuratorin
Künstlergespräch: Mag. Johannes Holzmann, Kurator der Ausstellung
Ausstellung: 13.02. – 06.04.2015
A-4600 Thalheim bei Wels, Ascheter Straße 54
http://www.museum-angerlehner.at/

MUSEUM ANGERLEHNER
Wo Kunst sich sammelt.
„Figuration zwischen Traum und Wirklichkeit“
Kunstgespräch
Samstag, 14. März 2015 | 16:30 Uhr

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A-4600 Thalheim bei Wels, Ascheter Straße 54
http://www.museum-angerlehner.at/
MUSEUM ANGERLEHNER
Wo Kunst sich sammelt.
„Alois Riedl“
Führung
Freitag, 24. April 2015, 16:30 Uhr
A-4600 Thalheim bei Wels, Ascheter Straße 54
http://www.museum-angerlehner.at/

MUSEUM ANGERLEHNER
Wo Kunst sich sammelt.
Architekturführung Museum Angerlehner
Samstag, 30. Mai 2015 | 16:30 Uhr
A-4600 Thalheim bei Wels, Ascheter Straße 54
http://www.museum-angerlehner.at/

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Österreichischer Filmpreis 2015

Österreichischer Filmpreis 2015

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5. Österreichischer Filmpreis 2015 –  Ein Preis mit Strahlkraft
Fünf Jahre Schaufenster nach außen und Plattform nach innen

Die Akademie des Österreichischen Films hat gestern den 5. Österreichischen Filmpreis in 14 Kategorien vergeben und gratuliert allen Preisträger/innen herzlich. Andreas Prochaskas „Das Finstere Tal“ konnte insgesamt acht Preise mit nach Hause nehmen. Zur Besten weiblichen Darstellerin wurde Erni Mangold („Der letzte Tanz“) gekürt und Murathan Muslu bekam die Preisskulptur für den Besten männlichen Darsteller („Risse im Beton“).
Die Liste aller Preisträger/innen und Filme finden Sie unter

http://www.oesterreichische-filmakademie.at

ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2015

Bester Spielfilm:
DAS FINSTERE TAL
P: Helmut Grasser, Stefan Arndt,
Andreas Prochaska
R: Andreas Prochaska
© Petro Domenigg, X Filme Creative Pool, Petro Domenigg

Bester Dokumentarfilm:
WE COME AS FRIENDS
P: Hubert Sauper, Gabriele Kranzelbinder
R: Hubert Sauper
© rechtefrei, Anjeza Cikopano

Bester Kurzfilm:
ROTE FLECKEN
Magdalena Lauritsch
© Magdalena Lauritsch

Beste Regie:
Andreas Prochaska
DAS FINSTERE TAL
© Petro Domenigg

Beste weibliche Darstellerin:
Erni Mangold
DER LETZTE TANZ
© Josef Fischnaller / Katharina Sartena

Bester männlicher Darsteller:
Murathan Muslu
RISSE IM BETON
© Laurent Ziegler

Bestes Drehbuch:
Jessica Hausner
AMOUR FOU
© Gianmaria Gava

Beste Kamera:
Thomas W. Kiennast
DAS FINSTERE TAL
© Hubert Mican

Bestes Kostümbild:
Natascha Curtius-Noss
DAS FINSTERE TAL
© N. Curtius-Noss

Beste Maske:
Helene Lang, Roman Braunhofer
DAS FINSTERE TAL
© Petro Domenigg, Roman Braunhofer

Beste Musik:
Matthias Weber
DAS FINSTERE TAL
© Matthias Weber

Bester Schnitt:
Karina Ressler
AMOUR FOU
© Magdalena Blaszczuk

Bestes Szenenbild:
Claus Rudolf Amler
DAS FINSTERE TAL
© Walter Melchior

Bester Tongestaltung:
Dietmar Zuson, Christof Ebhardt,
Tschangis Chahrokh
DAS FINSTERE TAL
© Jasmin Morgan, Tina Vogelsang, rechtefrei

http://www.oesterreichische-filmakademie.at/2015/preise.html

Die Gala, die dieses Jahr wieder im Wiener Rathaus über die Bühne ging, hatte neben vielen Emotionen der Freude auch einen besonderen Moment der Erinnerung an die beiden großen österreichischen Filmemacher und Filmpreisträger Florian Flicker und Michael Glawogger. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer war zum kleinen Jubiläum das erste Mal Gast des Filmbranchenevents mit 1300 Gästen. Isolde Charim hielt eine ausgesprochen politische Festrede.

Geburtstagskind der Woche Erni Mangold freute sich über die Auszeichnung als Beste Darstellerin aber auch über das Geburtstagsständchen sämtlicher im Saal anwesenden Gäste und eine mit 88 Rosen befüllte Scheibtruhe. Karl Markovics führte kenntnisreich und humorvoll durch den Abend in der Inszenierung von Markus Schleinzer. Die auch heuer nominierte Szenenbildnerin Katharina Wöppermann vergoldete das Rathaus und Thomas Benesch sorgte für bestes Licht. Sie alle sind Mitglieder der Akademie und engagieren sich ehrenamtlich für die Akademie des Österreichischen Films. Die Präsidentschaft der Akademie Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky wurden in diesem Jahr von Karl Markovics entschuldigt. Sie hatten die besten Ausreden der Welt, Film und Liebe.

In deren Vertretung sprachen die Vorstandsmitglieder Monika Willi und Martin Gschlacht einführende Worte und appellierten „Setzen wir also all unsere Gesprächsbereitschaft und unsere Überzeugungen ein, um dieser schillernden Branche, um die man uns international so sehr beneidet, weiterhin eine gute Zukunft zu garantieren und die offenen Fragen einer Quotenregelung für heimisches Filmschaffen in einem besseren, weil präziserem Rundfunkgesetz und die Problematik um die FISA Mittel zu lösen.“

Unter den 1300 Gästen waren u.a. Vertreter aus Politik und Medien, Bundespräsident Heinz Fischer, Bundesminister Josef Ostermayer, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Staatssekretär Harald Mahrer (in Vertretung von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner), Kontrollbankchef Rudolf Scholten,  ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz, ORF Fernsehdirektorin Kathrin Zechner, ORF III Geschäftsführer Peter Schöber.

Besonderer Moment der Erinnerung an Florian Flicker und Michael Glawogger
Eine leere Bühne, Standing Ovations, langer Applaus für zwei große österreichische Filmemacher.
„Für uns Filmschaffende hat natürlich ein anderes, sehr trauriges Thema dieses Jahr ebenfalls geprägt: Mit Michael Glawogger und Florian Flicker haben wir zwei gute Freunde, zwei unserer besten Filmemacher verloren, beide Filmpreisgewinner, beide viel zu früh aus dem Leben gerissen. Die Verleihung des Österreichischen Filmpreises 2015 soll auch ein Gedenken an diese beiden Großen des österreichischen Films sein“,  so Stefan Ruzowitzky, Präsident der Akademie des Österreichischen Films im Abendprogramm Österreichischer Filmpreis 2015.

Die Preisträger/innen finden Sie unter:

http://www.oesterreichische-filmakademie.at/2015/preise.html
http://www.oesterreichische-filmakademie.at/presse.html

Link zu: Fotos Verleihung

Link zu: Fotos Abend der Nominierten

Videolink: Österreichischer Filmpreis 2015

ORF-Programmschwerpunkt zum Österreichischen Filmpreis 2015: “Abend des österreichischen Films mit “Achtung! Sondersendung”, heute 29. Jänner 2015!

Link zu: Flickr Fotochannel

Fotocall Österreichischer Filmpreis 2015 (Murathan Muslu)
Abend der Nominierten 2015 im Landestheater Niederösterreich (Theaterwerkstatt) in St. Pölten (Sudabeh Mortezai, Oliver Neumann, Andreas Prochska, DJ Tanja Petrovsky)

Rückfragen
Marlene Ropac
Geschäftsführung, Akademie des Österreichischen Films
Stiftgasse 25/1, 1070 Wien
m.ropac@oesterreichische-filmakademie.at
http://www.oesterreichische-filmakademie.at

Elke Weilharter, MAS, MAS
SKYunlimited
elke.weilharter@skyunlimited.at

Wien Museum Karlsplatz

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Wien Museum Karlsplatz
ROMANE THANA
ORTE DER ROMA UND SINTI
Pressegespräch: Mittwoch, 11. Februar 2015 | 10 Uhr
Eröffnung: Mittwoch, 11. Februar 2015 | 18.30 Uhr

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Kuraroten/innen:
Andrea Härle Romano Centro |  Cornelia Kogoj Initiative Minderheiten

Werner Michael Schwarz  | Susanne Winkler Wien Museum

Michael Weese Landesmuseum Burgenland

Ausstellungsarchitektur: Alexander Kubik
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Initiative Minderheiten, dem Landesmuseum Burgenland und dem Romano Centro
Ausstellung: 12. Februar – 17. Mai 2015
Karlsplatz, 1040 Wien
http://www.wienmuseum.at/de

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2012 initiierte der Musiker Harry Stojka die Aktion „Ich bin gegen das Wort Zigeuner”. Die Aufnahme entstand im Café Korb.

Dokumentarische und künstlerische Beiträge:
Gerhard Baumgartner, Usnija Buligović, Barka Emini, Robert Gabris, Lilly Habelsberger, Gilda Horvath, Manuela Horvath, Stefan Horvath, Willi Horvath, Rabie Perić, Žaklina Radosavljević, Marius Weigl, Manuel Weinrich, Tamara Weinrich

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Die Ausstellung gibt Einblicke in die Lebenssituation von Roma und Sinti in Österreich und erzählt deren Geschichte und Geschichten. Phasen der Zwangsassimilierung wechselten mit solchen der Ausgrenzung. Im Fokus stehen Orte: die seit dem 18. Jahrhundert bestehenden Siedlungen der Burgendland-Roma ebenso wie traditionelle Plätze in Wien oder Zwangsorte der Verfolgung.

Geschätzte 90% der österreichischen Roma wurden in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordet. Die wenigen Überlebenden standen nach 1945 vor dem Nichts und wurden systematisch benachteiligt. Etliche zogen nach Wien, auch in der Hoffnung, nicht erkennbar zu sein. Der überwiegende Teil der heute in Österreich lebenden Roma und Sinti kam als Arbeitsmigranten aus Ost- und Südosteuropa. Lange Zeit und bis heute lebten viele „im Verborgenen“.

Darstellungen von Roma und Sinti stammten über Jahrhunderte hauptsächlich von Nicht-Roma. Dazu gehören romantisierende Vorstellungen ebenso wie Bilder der Verachtung. Es existieren kaum historische Selbstzeugnisse. Auf diese Weise wurden Stereotypen und Feindbilder festgeschrieben, die letztlich der Legitimation von rassistischer Verfolgung dienten und weiterhin dienen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen als Gegenperspektiven elf Beiträge von Menschen aus der Roma- und Sinti-Community, die ihrer Familiengeschichte nachgingen, sich mit ihrer Identität auseinandersetzten oder für die Ausstellung recherchierten, Videointerviews machten oder künstlerische Beiträge lieferten. Solche Geschichten führen zum Busbahnhof Erdberg wie zu den Roma-Reinigungskräften im Wiener AKH. Welche Folgen hatte das Oberwarter Attentat von 1995 auf die Menschen in der Roma-Siedlung? Von der schmerzhaften Auseinandersetzung mit dem Holocaust zeugt eine Gruppe von Gemälden von Ceija Stojka, die vom Wien Museum angekauft wurde. Aus der Vielstimmigkeit der Geschichten ergeben sich neue Sichtweisen auf die Gegenwart, die klischeehafte Wahrnehmungen durchbrechen.