Kunsthalle Krems

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Kunsthalle Krems

PIPILOTTI RIST
Komm Schatz, wir stellen die Medien um & fangen nochmals von vorne an

PressConf : Freitag, 20. März 2015 | 10.30 Uhr

22/03–28/06/2015

Im Frühjahr 2015 widmet die Kunsthalle Krems der berühmtesten Schweizer Video- und Objektkünstlerin

Pipilotti Rist (* 1962) – der „Technikromantikerin und utopischen Philanthropin“ (Daniele Muscionico)

der internationalen Kunstszene – eine ihrer bisher größten Einzelausstellungen.

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Eröffnung: Samstag, 21. März 2015 | 11 Uhr

Opening: Saturday, 21. March 2015 | 11 am

Kurator(inn)en:

Stephanie Damianitsch, Hans-Peter Wipplinger
Ausstellung:/Exhibition: 22/03 – 28/06/2015

Kunstmeile Krems Betriebsges.m.b.H.
Kunsthalle  Krems
Franz-Zeller-Platz 3 A-3500 Krems-Stein

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PIPILOTTI RIST HOMO SAPIENS SAPIENS, 2005
VIDEOSTILL © PIPILOTTI RIST, 2014
COURTESY DIE KÜNSTLERIN UND HAUSER & WIRTH

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Im Frühjahr 2015 widmet die Kunsthalle Krems der berühmtesten Schweizer Video- und Objektkünstlerin

Pipilotti Rist (* 1962) – der „Technikromantikerin und utopischen Philanthropin“ (Daniele Muscionico) der internationalen Kunstszene – eine ihrer bisher größten Einzelausstellungen.

Das Spektrum der ausgestellten Werke aus rund 30 Schaffensjahren reicht von frühen, erstmals der Öffentlichkeit präsentierten Objekten und Experimentalfilmen der späten 1980er-Jahre über ihre bekanntesten Werke bis hin zu aktuellen, raumgreifenden Videoinstallationen und bietet damit einen einzigartigen Einblick in Pipilotti Rists fantasievolles Universum bewegter wie bewegender Bilder. Dieses besticht neben der Reflexion auf die heutige Medienrealität vor allem durch eine beeindruckende Sinnlichkeit. Indem sie Seh-, Tast- und Hörsinn gleichermaßen ansprechen, aktivieren Rists Videos und Installationen nicht nur das eigene Körperempfinden, sondern laden gleichzeitig dazu ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen und gewohnte Sichtweisen in Frage zu stellen.

Bereits in ihren Videos der späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre, wie I’m Not the Girl Who Misses Much (1986), die sich über Rückgriffe auf die Ästhetik des Musikclips auszeichnen, ist Rist bestrebt, mit herrschenden Blickregimen zu brechen, wie sie sich vor allem im Kontext der durch die Medien verbreiteten Bilder von Weiblichkeit offenbaren. Bewusst eingeführte Bildstörungen attackieren die glatte Perfektion herkömmlicher Medienbilder und verleihen den Videos zugleich traumartigen Charakter. Einer Traumsequenz gleich ist auch Rists berühmte Videoarbeit Ever Is Over All (1997), in der eine Frau mit beschwingtem Schritt einen Bürgersteig entlanggeht und mit einem Stab in Form einer Blumen mehrere Scheiben parkender Autos zertrümmert. Vergleichbar surreale Brüche in der scheinbaren Normalität, die ein Umdenken in Hinblick auf gesellschaftliche Rollenbilder des Weiblichen auszulösen vermögen, charakterisieren auch die bisher selten präsentierten Videos Anja erweitert ihren Horizont (1995) und Pamela (1997).

Der nackte weibliche Körper als Kristallisationspunkt kultureller und sozialer Tabus steht hingegen in Arbeiten wie Pickelporno (1992) oder Blutraum (1993/98) im Fokus, in denen sich Körper und Haut als Projektionsflächen des organischen wie emotionalen Innenlebens offenbaren und dazu ermutigen, einen neuen Blick auf die eigene Körperlichkeit zu werfen. Zur bewussten Aktivierung des persönlichen Körperempfindens regen auch Rists audiovisuellen Installationen – darunter etwa Sip My Ocean (1996), Homo Sapiens Sapiens (2005) oder Tyngdkraft, var min vän (Gravity Be My Friend) von 2007 – an. Sie brechen bewusst mit der distanzierten Blickposition der Betrachter(innen) und übersetzten diese in eine dynamische, körperliche Empfindung oder Handlung im Raum, indem sie dazu auffordern, über ein projiziertes Bild am Boden zu laufen, die Videos liegend zu betrachten, die Betrachter(innen) zur Projektionsfläche von Rists betörenden Fantasiewelten zu machen oder ein Ambiente zu schaffen, in das die Künstlerin das Publikum vollständig eintauchen lässt.

Rists künstlerische Strategie, Bildräume zu kreieren, in welche die Betrachter(innen) eintreten können, verbunden mit der ihren Videos immanenten Auflösung der Grenzen zwischen Wahrnehmung und Imagination, zeigt sich auch in ihren objektbasierten Rauminstallationen. Diese machen – wie auch das eigens für die Kunsthalle inszenierte „Kremser Wohnzimmer“ – eingerichtete Wohnräume betretbar, in denen verschiedene Filme wie Tagträume über die Möbel schweben, fiktive und reale Räume ineinanderfließen.

Ob in diesen als „Gemeinschaftsräume“ konzipierten Installationen, die durch die völlige Durchdringung von Alltag und virtuellem Bild charakterisiert sind, oder in ihren frühen Einkanal-Videos, stets offenbaren sich Pipilotti Rists Arbeiten als eine Reflexion auf das Medium des Bildes, seine Wirkmacht und zunehmende Verbreitung in der heutigen Mediengesellschaft, ohne dabei die Lust, den Genuss und das persönliche Körperempfinden in dessen Betrachtung außer Acht zu lassen. Wie die rund vierzig, in der Kunsthalle Krems präsentierten Objekt- und Videoarbeiten aus allen Schaffensjahren der Künstlerin erfahrbar machen, ist es diese einzigartige Synthese über die Rist bestrebt ist, „neue Wege [zu] finden, die Welt zu gestalten, die äußere wie auch die innere Welt“ (Pipilotti Rist).

Die Kunsthalle Krems ist wegen Ausstellungsumbaus bis 21. März 2015 geschlossen. Die Eröffnung der Frühjahrsausstellung ‘PIPILOTTI RIST’ sowie des neuen Restaurants in der Kunsthalle Krems findet am Samstag, 21. März 2015 um 11 Uhr statt.

Das Team der Kunsthalle Krems freut sich auf Ihren Besuch im Jubiläumsjahr 2015!

http://www.kunsthalle.at/de/kunsthalle-krems/presse/aktuell/aktuell/KHK_JP15_final.pdf

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KUGELMÜHLE – Feldbach

KUGELMÜHLE – Feldbach
GRÜNDONNERSTAG
Vernissage: Donnerstag, 2. April 2015 | 19 Uhr
Eva Wagner – Philipp Schweiger – Daniela Tagger
2. April – 12. April 2015
Kugelmühle, Mühldorf 176, 8330 FELDBACH
http://www.exposition.at
http://www.philippschweiger.com/
http://www.evawagner.at/

O01_13

from the series “Hafen”, 2014
gouache, acrylic on canvas, 40 x 140 cm

http://www.evawagner.at/

send

o.T. 2011 Acryl/Leinwand 140 cm x 140 cm

http://www.philippschweiger.com/

wagner_schweiger_plakat_screen

Von B227 und Donaukanal Straße A23 nehmen
9 Min. (5,0 km)
A2 bis Gleisdorfer Str./B65 in Steiermark folgen,
auf A2 Ausfahrt 138 nehmen
1 Std. 17 Min. (146 km)
Bis Gleichenberger Str./B66 fahren
25 Min. (26,8 km)
Karl Puchleitner Baugesellschaft m.b.H.
Muhldorf 176, 8330 Feldbach

EXPOSITION.at PANONIA VOBISCUM 2015
PETER KOGLER & MICHEL WÜRTHLE
OSTERDUETT IN DER JENNERSDORF PERIPHERIE
HIGHNOONOPENING: Samstag, 4. April 2015 | 13 Uhr
curated by Peter Pilz
Bahnhofring 3 | 8380 Jennersdorf-Burgenland
http://www.kogler.net/
http://www.exposition.at

panonia vobiscum

A2 Richtung Graz – bei ILZ Abfahrt Richtung Fürstenfeld – nach Fürstenfeld rechts Richtung Therme Loipersdorf – dann Jennersdorf –
auf der Hauptstrasse Richtung Bahnhof – EXPOSITION Bahnhofring 3
oder bis zum Hauptplatz bei der Kirche, vorm Gasthaus Raffel parken und zum Bahnhofring 40 m

DAS KINO Salzburg

DAS KINO Salzburg
Global Shopping Village Endstation Kaufrausch.
ein Film von Ulli Gladik
Donnerstag, 19. März 2015 | 19 Uhr
Giselakai 11, 5020 Salzburg

http://www.daskino.at
ATT00002
Foto: © Golden Girls Filmproduktion & Filmservices GmbH und Nukleus Film

Endstation Kaufrausch.
GLOBAL SHOPPING VILLAGE begleitet Shoppingcenterentwickler bei ihrer
Arbeit. Wir lernen ihre Strategien kennen und folgen ihnen in die verschlungenen
Netzwerke des internationalen Kapitals und korrupter Politik. Doch ihr Handeln
bleibt nicht ohne Folgen. An drei repräsentativen Orten in Österreich, Deutschland
und Kroatien führen uns Kritiker und Brancheninsider durch die vielfältigen
Auswirkungen: Wir besuchen eine Stadt, die ihre Funktion verloren hat, sehen
die Blüten von Boom und Blase und erleben, wie sich allmählich Widerstand zu
formieren beginnt.

GLOBAL SHOPPING VILLAGE zeigt, dass die Immobilienbranche nicht nur
Auswirkungen auf das globale Finanzsystem hat, sondern dass sie auch dramatisch
unsere Städte und unsere Lebenswelt verändert.

Anschl. PODIUMSDISKUSSION mit
Ulli Gladik Filmemacherin
LH-Stv.in Dr. Astrid Rössler, Ressort Raumordnung
BM Günther Mitterer, Bürgermeister der Bezirksstadt St. Johann im Pongau
Dr. Dipl.-Ing. Gerhard Doblhamer, Raumordnungsexperte, Stadtplaner
Mag. Roland Murauer, Geschäftsführender Gesellschafter der CIMA Austria
Moderation: Wojciech Czaja Wien

EINTRITT FREI!

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Zwei Wege zur Restituion

IKG: Leopold-Museum auflösen – derStandard.at

http://derstandard.at/2000011807219/Kultusgemeinde-spricht-von-Verhoehnung-der-Opfer

wie kann man so was noch schreiben in eine Zeitschrift die sich als kuturelle Zeitung da stellt!

beschämende gedanken und wünsch von Kulturlose menschen..

Esther

Leserbriefs von Diethard Leopold im Standard, Zwei Wege zur Restituion

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Diethard Leopold: Deals um Sammlung II

15. Februar 2015, 13:59

Langfristige Leihgabe der Sammlung Leopold II im Gegenzug für Subventionserhöhung – Familie soll langfristig in Stiftung vertreten bleiben

Wien – Sammlersohn Diethard Leopold schlägt vor, große Teile der Sammlung Leopold II seines Vaters Rudolf dem Museum langfristig als Leihgabe zur Verfügung zu stellen – wenn der Bund im Gegenzug seine Subvention auf 4 Mio. Euro erhöht. Zugleich pocht der Psychotherapeut darauf, dass die Familie Leopold auch künftig in der Stiftung vertreten bleibe, unterstrich er im Kurier-Interview.

Sein Bruder und er könnten sich vorstellen, Werke im Wert von 100 Mio. Euro als langfristige Leihgabe aus der Sammlung II an das Leopold Museum zu geben. Die Sammlung gehört zu gleichen Teilen den drei Leopold-Kindern: “Meine Schwester will sich nicht langfristig binden. Mein Bruder und ich aber würden unsere Teile zur Verfügung stellen und zusichern, aus dem Kernbereich – eben den Werken im Wert von 100 Millionen Euro – nichts zu verkaufen, solange der Leihvertrag läuft.” Die

Größenordnung von 100 Mio. Euro käme vor allem durch die Schiele-Arbeiten zustande.

Vier Millionen Subvention gefordert

Im Gegenzug müsse der Bund seine Subvention von heuer 3,3 Mio. Euro erhöhen, von der ohnedies 200.000 Euro wieder zurück an den Bund für Miete flössen. “Wir brauchen zumindest vier Millionen pro Jahr”, so Leopold. Darüber hinaus müsse die Familie im Vorstand der Stiftung vertreten bleiben, auch wenn Leopolds Funktionsperiode im Herbst endet: “Wir würden uns erwarten, dass wir in der Stiftung mitwirken – zum Beispiel im Vorstand. Dabei geht es nicht um mich. Wir denken nicht in Jahren oder Funktionsperioden, sondern in Generationen.” Die Familie Leopold sorge für kreative Unruhe, die der gesamten Museumslandschaft guttue.

Dass die Stiftung Leopold nach dem Tod seiner Mutter Elisabeth eines Tages aufgelöst werde, glaube er nicht, da dies juristisch praktisch unmöglich sei und er diese Absicht nicht ernsthaft erkenne. “Persönlich habe ich kein Tabu, auch die Frage Bundesmuseum zu diskutieren, nur: Die Marke Leopold, die Sammlung – das sind doch fixe Bestandteile des Kulturlebens geworden.”

Skeptisch zeigte sich Leopold auch bezüglich der Frage, ob der einstige museologische Leiter Tobias Natter nach dem für 2016 angekündigte Ausscheiden von Peter Weinhäupl als kaufmännischer Direktor an die Spitze des Leopold Museums zurückkehren sollte: “Er macht gute Ausstellungen, aber er agierte abgehoben, und sein medial inszenierter Abgang hat das Vertrauen in ihn vollends zerstört.” (APA, 15.2.2015)

http://derstandard.at/2000011733530/Diethard-Leopold-Langfristige-Leihgabe-gegen-Subventionserhoehung
Vielen Dank wie immer für deine Unterstützung, und ich hoffe, wenn sich die Aufregung und der Stress für mich etwas legen, dass wir gemeinsam ein Gläschen trinken”

liebe Grüße,

Diethard

GALERIE THADDAEUS ROPAC Salzburg Villa Kast

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GALERIE THADDAEUS ROPAC Salzburg Villa Kast
Anselm Kiefer
IM GEWITTER DER ROSEN
Opening : 28 March 2015 | 11am – 2pm
28 Mar 2015 – 15 May 2015
MIRABELLPLATZ 2, A-5020 SALZBURG
http://ropac.net/exhibition/im-gewitter-der-rosen

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Galerie Thaddaeus Ropac presents its seventh solo exhibition of new works by Anselm Kiefer. Under the title Im Gewitter der Rosen [In the storm of roses], Kiefer has assembled a series of canvases, overpainted collages, watercolours and sculptures sharing the thematic dialectic of war and peace, love and pain. These leitmotifs draw primarily on three literary sources: Ingeborg Bachmann’s poem In the Storm of Roses (1953), the mediaeval love poem Under der Linden [Under the lime-tree] by Walther von der Vogelweide, and Arthur Rimbaud’s early sonnet Le Dormeur du val [The sleeper in the valley] (1870).

No-one, after 1945, made the question of war and peace more unreservedly the focus of their writing: Ingeborg Bachmann placed herself at the mercy of the destructive experiences of her time, and countered the continuing state of war in the world with her own utopia of a fulfilled life. In the Storm of Roses, written in a hermetic style comparable to that of Paul Celan’s poetry, introduces an image around which all further metaphors are grouped. Night and thunder belong to the storm; related to roses are thorns, leaves, and bushes, which also symbolise the clouds. The dynamic suggested semantically by the storm is formally reflected in the opposing pairs. The formal asymmetry leaves behind a feeling of undirected motion.

Similarly the depiction of plants, stems, clouds against dark, almost black fields in Anselm Kiefer’s canvases, which take up the motifs and the dialectic of the poem. The elements seem as though whirled around by a storm. Kiefer’s new series evinces an increasingly painterly style, although for these new works – in which the artist’s typical material aesthetic of sedimentary structures applied layer by layer predominates – no brush was ever used. Sometimes the paint is flung on to the canvas, producing elements reminiscent of the Drippings of European Informel and American Expressionism.

Hans Werner Henze set this poem to music in 1957, in his Nachtstücken und Arien.

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Walter von der Vogelweide’s Middle High German song Under der Linden, which belongs to the so-called Mädchenlieder, tells of the experience of a simple maid and her courtly lover. The poem’s bed of flowers and the broken flowers and blades of grass fit perfectly into the iconographic sphere of (broken) stems, flowers and ears of corn which Anselm Kiefer has used increasingly since his work on the series Für Paul Celan, Die Ungeborenen and Morgenthau Plan.

In Arthur Rimbaud’s poem Le Dormeur du val, which he wrote at the age of sixteen, under the shadow of the Franco-Prussian war, a man lying in the grass is also the principal motif: here the sleeper is a young soldier, shot dead by German troops. This early work is a favourite among Rimbaud’s poems published in anthologies and schoolbooks.

The exhibition will be accompanied by a publication with an article by Orhan Pamuk.

http://www.estherartnewsletter.com/index.php/news/news-international

GALERIE THADDAEUS ROPAC PARIS

GALERIE THADDAEUS ROPAC PARIS Pantin
Antony Gormley Second Body
Opening Sunday 1 March 2015 | 2pm-6pm
01 March 2015 – 18 July 2015
69 avenue du Général Leclerc, 93500 Pantin
Subway line n°5, Station Eglise de Pantin PARIS
http://www.ropacpantin.com/en

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Galerie Thaddaeus Ropac is delighted to host a major exhibition of sculptures by Antony Gormley in the vast halls of the gallery space in Pantin. The exhibition continues the artist’s investigation of body and space, interrogating the body as place and architecture as the primary conditioner of our experience of space. Antony Gormley fully exploits the scale and volumes of the former foundry sheds that now form the gallery, catalysing our experience of space and time through works that either constitute or are arranged as “fields”. In a recent statement, the artist describes being “increasingly interested in the tropes of framing, containing and constructing being freed from architecture’s shelter function… to make a psychological architecture that allows surface and mass, light and dark, open and closed volumes free play in works that become places for an adventure in real time.”

The first exhibition space is occupied by the work Hole, a four-metre-high model of a house as a body. This work objectifies and internalises the relationship between a perceiving human body and its habitat by mining and perforating the normally closed body-volumes using the languages of cells, corridors, shafts and windows, presenting the subjective body as a mansion of many chambers.

This idea of the transmutation of the anatomical body into interconnected cells is continued in the second gallery space with the installation Expansion Field. The sixty sculptures that constitute this piece are arranged in four rows; a totalised environment constructed in Corten steel sheet from expansions of over twenty fundamental body poses. Each work has been evolved by applying regular increments of expansion to each of the constituent cells of a particular body stack. Together the group of sculptures form a field similar in appearance to the repeated units of a minimalist installation or the rows of megaliths at Carnac.

In the largest and highest space in the exhibition another field is installed. Here, well over life-size cast iron stelae immerse viewers in a forest of totemic presence, in which they are invited to intuit somatic gestalts evoking a variety of emotions, from resistance to delirium.

GALERIE THADDAEUS ROPAC PARIS Pantin
Andreas Slominski DE L´AMITIÉ
Opening: Sunday, 1 March 2015 | 2pm – 6pm
March 1, 2015 – May 30, 2015
69 avenue du Général Leclerc, 93500 Pantin
Subway line n°5, Station Eglise de Pantin PARIS
http://www.ropacpantin.com/en

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Galerie Thaddaeus Ropac shows its third solo exhibition by the artist Andreas Slominski, who lives in Berlin, Hamburg and Werder (near Potsdam). Under the title De l’amitié, Slominski combines a series of 50 screen-prints on metal – variations on the central motif of a tow-truck, the works following the aesthetic principles and universal language of international road signs. With this exhibition, Slominski takes an unusual approach to the universe of Bertolt Brecht. In the latter half of the 1930s, Brecht wrote a series of poems relating to historical Chinese poetry, some of which dates back 2,000 years. Reading these Chinese Poems can give us an idea of how Brecht developed works of his own through the study of other texts. Slominski refers explicitly to Brecht’s moving folkloric poem Die Freunde [The friends] (1938), which tells of respect and friendship that knows no class boundaries. The elliptical precision, the symmetry and clarity of Brecht’s language is echoed in the mirror-images, axially symmetric geometric structures and the reduction to the colours black, white and red in Slominski’s pictures.

Brecht’s great aesthetic and intellectual affinity with Chinese poetry and its inclination towards demotic,  unsentimental, didactic expression corresponds to Slominski’s sympathy for the non-exclusive quality of Brecht’s writing.

Slominski’s works evince an extremely democratic view of the subjects he uses. He finds beauty in objects that are generally perceived only casually, and fondly adopts them in his works.

GALERIE THADDAEUS ROPAC PARIS Marais
Claire Adelfang Le Hameau de la Reine
Opening: Wednesday 18 March 2015 | 6:30pm – 8 :30pm
18 Mar 2015 – 18 Apr 2015
7 RUE DEBELLEYME | 75003 PARIS
http://ropac.net/

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Galerie Thaddaeus Ropac Paris is presenting Claire Adelfang’s third solo exhibition in March 2015.

Claire Adelfang’s photographs frequently deal with the place of architecture as a trace of human activity in spite of the paradoxical absence of any humans in it. This absence is present in the trace that her photographs leave. The Queen’s Hamlet (Le Hameau de la Reine) at Versailles is the centrepiece of this new exhibition, for which, with her profoundly calm vision, the photographer has captured the spirit of the historic place.

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The Queen’s Hamlet is a real village with thatched roofs inspired by hamlets in Normandy. It was ordered to be built by Marie-Antoinette just a few years before the French Revolution of 1789. She liked to stay there, far from the obligations of the court, living the simple life in harmony with the return to nature prescribed by Rousseau in his writings. There were originally a dozen houses, including the Queen’s House (currently undergoing restoration), which, beneath a picturesque, rustic exterior, was furnished with great refinement on the inside.

“I do not hold court there; I live as a private person” the Queen would say when she spoke of her Hamlet.

Claire Adelfang has made a photographic transcript of these places with that same sharpness of vision that she usually brings to industrial architecture, locks, and submarine bases. Without giving in to a neo-romantic view in her approach to her subject, she has avoided all the clichés and the foreseeable narratives that might be conveyed by a kind of nostalgia connected with the poetry of ruins or the splendour of Versailles. She has approached the hamlet as a place with a story, not simply a place with a history:

“I deliberately wanted to get involved with the other side of the picture, the side where the doors and accesses are bricked up. These interiors give absolutely no descriptive clue as to the identity of the place and what I was trying to preserve – a timeless quality, expressed, as it were, outside the shot. I would like there to remain a paradoxical sense of withdrawal, which would make what is threatened appear. Not to describe phantom places or haunted places, but to restore them to an unreal presence.”

Claire Adelfang graduated from the Ecole des Beaux arts in Paris in 2010. Her work has already been exhibited in several public and private establishments, including the Institut Culturel Bernard Magrez, Bordeaux. Her photographic work earned nominations for the Prix Meurice 2013 and the Prix MasterCard 2013, while her video Les Forges was an installation in the Oratoire du Louvre for the “Nuit Blanche” art festival in 2013.

The photographs in this series were commissioned by the Etablissement public du musée et du domaine national de Versailles. A selection of photos by Claire Adelfang is to be published as a portfolio in the free biannual magazine Les Carnets de Versailles (n°7, April – September 2015).

GALERIE THADDAEUS ROPAC PARIS Marais
Nick Oberthaler Pièce Dérivée
Opening: Wednesday 18 March 2015 | 6:30pm – 8 :30pm
March 18, 2015 – April 18, 2015
7 RUE DEBELLEYME | 75003 PARIS
http://ropac.net/

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For his second solo exhibition at Galerie Thaddaeus Ropac, Nick Oberthaler has chosen to explore the very gesture of exhibiting within art. The title Pièce dérivée, intentionally selected in French by the artist in order to play on the words’ various meanings, is a portmanteau. Deployed in the white cube of the gallery, the concept invests the space as much as the physical pieces displayed on walls and in vitrines—while still showing reverence for their forms as objects. “Pièce” may refer as much to the piece of music that exists on the partition as to the music the moment it’s played, abstract and ephemeral once it comes to life through sound. “Dérivé” completes the vision that the artist focuses on, regarding the question of the work of art itself. Arranging salvaged fragments and elements, Oberthaler toys with the very notion of derivation, in the sense of manipulation, but also of la dérive as a shift without purpose, without reason. The way Nick Oberthaler carves out elements and forms is an invitation to decode and to recognize past artistic achievements, whose vestiges we reinterpret ceaselessly in the present day.

Nick Oberthaler, known for his drawings composed of subtle superpositions of photocopies, colored surfaces, and geometric forms, has recently radicalized and amplified his œuvre by painting on mirrored surfaces and by sometimes resorting to extremely basic materials, stripped of any commercial value, in order to question the very act of exhibiting, of creation, of art’s added value. From the microscopic scale of the colored paper fragment to the macroscopic scale of a detached wall, each element has the same representational value of the world. Nick Oberthaler’s work is one of detachment, a question of scale, a way of conceiving the universe through the orchestration of fragments and the sensitive gaze.

In this exhibition, Oberthaler particularly treats the different modes of representation in painting while interrogating the conditions of the image. The rapport between the subject, the reference, and the abstract characters—as well as the function and appearance of frameworks for imagery in the space—is reflected by repetitive arrangements and through collage. The boundaries between presentation and representation are confounded: the phenomenal experience of painting meets materiality, which at once makes possible and resists (or eludes) on both fronts, in so far as the painting itself is at once meaningful material and practical material.

Artist Nick Oberthaler was born in 1981, and trained at the Akademie der bildenden Künste in Vienna and the Ecole Supérieure des Beaux-Arts in Geneva. His work has recently been featured at the Centre d’Art Bastille in Grenoble (The Blackbird Must be Flying, in collaboration with Thomas Julier) simultaneous with a solo exhibition (Calculated Reserve) at Museo Hendrik Christian Andersen/Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rome (curated by Pier Paolo Pancotto). He is currently participating in RIDEAUX/blinds, an exhibition at

Institut d’Art Contemporain in Villeurbanne (curated by Marie de Brugerolle) from February 6–May 3, 2015.