Olivia Kaiser | Ghosting

Künstlerhaus, Halle für Kunst und Medien
Olivia Kaiser  | Ghosting
Eröffnung: Donnerstag 17. Dez 2015 | 18 Uhr
Opening: Thursday, Dec 17 | 6pm
Ausstellung: 18. Dez 2015 – 21. Jänner 2016
Burgring 2 | 8010 Graz, Austria
http://www.km-k.at/en/exhibition/olivia-kaiser/

unnamed-8.jpg

Künstlerhaus, Halle für Kunst und Medien
Olivia Kaiser | Ghosting
Finissage: 21 01 2016 | 18 Uhr
Artist talk & Catalogue presentation / Concert
Olivia Kaiser / Robert Zimmermann
Ausstellung: 18. Dez 2015 – 21. Jänner 2016
Burgring 2 | 8010 Graz, Austria
http://www.km-k.at/en/exhibition/olivia-kaiser/

_aag0139_web.jpg__500x0_q85_subsampling-2.jpg
Olivia Kaiser, Tag und Nacht, 2015
oil on canvas, 150 x 200 cm, courtesy the artist

Zur Finissage der Ausstellung Ghosting von Olivia Kaiser wird der in Kooperation mit „Kunst im Traklhaus“ herausgegebene Katalog erstmals präsentiert und das Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien lädt zu einer Führung im Dialog mit der Künstlerin durch die Ausstellung. Im Anschluss entwirft Robert Zimmermann auf der Suche nach ungewöhnlichen Sounds und Strukturen zwischen Automatisierung mit einzigartigen, selbstgebauten Synthesizern live hypnotische Schichten und Schlieren der Drone und Noise-Music.

Robert Zimmermann auf Soundcloud
Aeromobile auf Autopiloten Liveset @ Aktionstage Scheibbs 2014

http://www.km-k.at/en/event/olivia-kaiser-robert-zimmermann/

Coproduction Galerie im Traklhaus, Salzburg & Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien

Die Malerin Olivia Kaiser (geboren 1983 in Wien, lebt in Wien) ist in ihren Arbeiten stets an den historischen Zusammenhängen wie Hintergründen innerhalb der Avantgarde-Bewegungen der europäischen Moderne interessiert. Dabei dienen ihr wild skizzierte formale Aspekte, Techniken, Perspektiven und Manöver in Öl auf Karton, Leinwand sowie Bleistiftzeichnungen als Grundlage ihrer direkten Auseinandersetzung und rohen Wiederaufnahmen und in diesen erfahren die ideologischen Motivationen, welche die Entwicklung der Malerei der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts begleiteten, praktische Analyse. Politische und ästhetische Fragen sowie Bedrohungen von Narration und Subjektivität markieren das Zentrum ihrer malerischen Arbeit.
Kaisers Bilder behandeln tiefgreifende psychosoziale Konflikte, die trotz ihrer meist abstrakten Form durchschimmern und lesbar bleiben. Die Paradoxien der menschlichen Existenz sind seit jeher ein durchgängiges Thema in ihrer Motivwahl: von Lebenden als auch von Toten besiedelte Zwischenwelten oder der Überbegriff Freundschaft und sein innewohnendes antagonistisches Gewaltpotenzial. Ihre Bilder sind schichtweise aufgebaut und werden zum Teil in der Bearbeitung immer wieder neu konzipiert, in einigen Fällen über Zeiträume von mehreren Jahren hinweg. Auf diese Weise wird der kreative Prozess der Entstehung der Bilder mitthematisiert: von der Mehrdeutigkeit des Materials, seiner Zusammensetzung und den chromatischen Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen.
In ihren aktuellen Projekten arbeitet Kaiser mit großformatigen Bildserien auf Leinwand, in denen auftauchende und verschwindende Figuren in Malerei und Zeichnung thematisiert werden. Die Motivwahl setzt sich darin mit dem soziopsychologischen und aktuellen Phänomen des „Ghosting“ auseinander. Dabei handelt es sich um einen unangekündigten und totalen Rückzug einer Vertrauensperson, ohne verbleibende Möglichkeit des rationalen Nachvollzugs noch Kontaktaufnahme des emotionalen Gegenübers. Die elektronischen Räume der Kommunikation bleiben leer, E-Mail-Eingang, Nachrichten-Inbox und Messenger-Verlauf verweisen ausschließlich auf die eigene, letzte unbeantwortete Nachricht. An den anderen gerichtet, leuchtet sie als Totem auf und verwandelt sich mit jedem zusätzlich verstreichenden Tag zu einer massiven Hinterfragung der bis vor kurzem geteilten Intimität der Kommunikation. Setzt sich Vertrauen und Freundschaft aus miteinander verbundenen Schichten des Bekannten, Unbekannten, Trennenden und Vereinenden, Bewahrenden und Momenten des dabei Über-Sich-Hinausgehens zusammen, zeigt die Ausstellung „Ghosting“, wie Bilder aussehen können, die hingegen deren irrationale und abrupte Aufgabe thematisieren.

45_bregenz3web.jpg

Greifzangen
Öl/Leinwand/92,5 x 90 cm
Exhibitions (selected)

Parallel United, Vienna (2015)
“Schlawiener,” Loft8, curated by Esther Attar-Machanek, Vienna (2015)
“Buchstabenfest”, Zollamt, curated by Helene Baur, Radkersburg (2015)
“Blind Date,” Kunstraum Alabama Sir, Leipzig (2015)
“Up and Down and Up,” VBKÖ, Vienna (2012)
“Hier und Jetzt,” Habsburgerwohnung, curated by Renate Quehenberger, Vienna (2014)
“Summer Selection 2014,” curated by Annette Tesarek, Independent Art Gallery, Vienna (2014)
“Triangel,” Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis, Bregenz (2013)
“Eine dünne Haut Verantwortung,” the smallest gallery, Graz (2012)
“Collage,” Galerie remixx, Günther Eisenhut, Graz (2012)

http://oliviakaiser.net/new-works/

Advertisements

SALON DE NOEL

unnamed.jpg
GERSHON VIENNA GALLERY @ Brotfabrik
SALON DE NOEL
ARTISTS OF THE GALLERY
Eröffnung: Samstag, 28. Nov 2015 | 12 -18 Uhr
12243483_1203260043024315_9039523200466845227_n.jpg
Werke von:
Nino MEMO, Italien | Andrea VIZZINI, Italien
Ludovico DE LUIGI, Italien
Houben TCHERKELOV, Bulgarien
Greddy ASSA, Bulgarien
STARS IN VENICE
(S//W Reportagefotos aus 40 Jahren)
kuratiert Ass. Prof. Georges Luks
Ausstellung: 29. Nov 2015 -17.Jänner 2016
Absberggasse 27, Stiege 9, EG,
Top 1 A-1100 Wien

Auf zahlreiches Erscheinen freuen sich
Georges Luks
Alex Vogel
GERSHON VIENNA GALLERY

Für Fragen zur Ausstellung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
georges.luks@gershonvienna.com
alexander.vogel@gershonvienna.com
Tel. +43 699 1025 1024
http://www.gershonvienna.com
http://www.brotfabrik.wien/kuns…/gershon-vienna-gallery.html
https://www.facebook.com/Gershon-Vienna-Gallery-Fi…/timeline

NINO MEMO (1941 – 2012)
memo1.jpg
Memo transformiert Symbole zu visuellen Elementen.
“Ich fand es immer sehr schwierig über meine Kunst zu sprechen”,
meinte Nino Memo selbst, “sie ist das Ergebnis komplexer Studien
und langer Mediation über die essenzielle Qualität der Dinge”. “Meine Werke können auf verschiedenen Ebenen verstanden werden: Jeder kann darin letztlich seine ganz eigene ´Wahrheit´ finden”.
ANDREA VIZZINI (*1949 in Grotte Sizilien)
6949_8be3dd9c-6a2c-45dc-8ed1-9975074130ec_11626_338.jpg
Vizzini lebt und arbeitet seit 1978 auf Jesolo, einer Venedig
vorgelagerten Insel. Eines der dominanten Anliegen in
Vizzini`s künstlerischem Duktus ist die Verbindung von figurativen
Elementen, Fragmenten mit informellen, abstrakten oft auch architektonischen Strukturen. Diese Bildsprache findet sich in Vizzini´s Malerei, wie auch in seinen Skulpturen.
LUDOVICO DE LUIGI (*1933 in Venedig)
zoom_tourist550.jpg
Man könnte Ludovico de Luigi mit Fug und Recht als einen Malerfürsten klassischen Zuschnitts bezeichnen. Als gelernter Maler von Veduten beherrscht er eine unglaublich
virtuose Pinselführung. In seiner Bildsprache ist die Klassik jedoch nicht im Zentrum des Bildgeschehens. Venedig, seine Heimat, seine Passion wird in immer neuen surrealen Variationen verfremdet und erhält Tiefe und Dimension. Ganz abseits touristische Plattheit.
De Luigi ist ein international gezeigter und erfolgreicher Künstler, der neben der Malerei auch zahlreiche Skulpturen geschaffen hat.
GREDDY ASSA (*1954 in Pleven, Bulgarien)
12189158_767703813340024_1655038287204557265_n.jpg
Greddy Assa gehört zu den profiliertesten Künstern Bulgariens. Müsste man seine reichhaltiges, umfangreiches Werk auf einen kurzen Nenner bringen, würde man Assa am ehesten als einen begnadeten Geschichten- erzähler bezeichnen. Seine künstlerische Handschrift reicht von der poetischen Abstraktion zur verdichteten Beschreibung der von ihm transkribierten Realität.
Aus seinen zahlreichen Reisen sammelt Greddy Assa Eindrücke, die er zu Werken verdichtet, die sich von der Örtlichkeit lösen und zu Traumdestinationen, zu Ankerpunkten der Imagination werden.
HOUBEN TCHERKELOV (*1970 in Karzhali, Bulgarien)
20-Kroner-Denmark-foil-on-canvas-9x12-inches.jpg
Seit dem Jahr 2000 lebt und arbeitet Houben Tcherkelov in New York City. Seit diesem Datum pflegt er auch eine virtuose impasto Technik in seiner Malerei. Sein Thema ist seither ein sehr profanes – Geld – welches in Tcherkelov´s Ausformung eine völlig andere Ausformung annimmt. Die bekannte Kunstkriikerin Eleanor Heartney meint dazu treffend, dass, die Symbole, die Tcherkevol den verschiedenen Geldwährungen entzieht einen Schlüssel bilden, um nationale Träume und Fantasien zu verstehen. Tcherkelov “exhumiert” deren Bedeutung und Widersprüche und zeigt die unterschwellige Macht die den jeweiligen Geldwährungen unterlegt ist.
STARS IN VENICE
118.jpg
Eine kleine Gruppe von Pressefotografen gründete in den 50erJahren die CAMERAPHOTO in Venedig. Diese Fotografen hielten das Treiben rund um die international berühmten Plattformen der Lagunenstadt, wie etwa dasFilmfestival, die Kunst-Biennale, aber auch das “ganz normale Leben in Venedig” fest. Resultiert ist ein riesiges Archiv an schwarzweiss-Fotografien. Darunter als Sahnehäubchen quasi – die Stars der jeweiligen Anlässe, wie Brigitte Bardot, Sophia Loren oder Paul Newman und Federico Fellini. Aber auch Kunstkoryphäen wie Salvador Dali oder Joan Miro. Es sind auf der einen Seite qualitativ hochstehende Aufnahmen, die auch geprägt sind von einer fast spielerischen Intimität zwischen Fotograf und seinem Gegenüber.
12191507_1054055854638466_3966970457287059415_n.png
STARS IN VENICE nennt sich eine faszinierende Schau von schwarzweissen Fotografien.
Persoenlichkeiten aus Film, Kunst, Musik und Tanz – allesamt Gaeste des Filmfestivals in Venedig oder der Kunst Biennale in der Lagunenstadt – sind darin aus ungewohnter Perspektive zu sehen. Die Fotografengruppe CAMERAPHOTO hat diese Aufnahmen in den 50er, 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts realisiert. Keine Paparazzi-Schnappschuesse, sondern ungekuenstelte Momentaufnahmen.Prof. Georges Luks ( Gershon Bulgaria) hat diese Fotos zu einer erfolgreichen Schau kuratiert, die bereits viele Besucher fand.
STARS IN VENICE
(S//W Reportagefotos aus 40 Jahren)
kuratiert Ass. Prof. Georges Luks

 

OTTO MAUER PREIS 2015

unnamed-1.gif

Festräumen des Erzbischöflichen Palais
OTTO MAUER PREIS 2015
VERLEIHUNG DES MSGR. OTTO MAUER PREIS 2015
AN CATRIN BOLT
Donnerstag, 3. Dezember 2015 | 19.30 Uhr
Verleihung Generalvikar Dr. Nikolaus Krasa
P. Dr. Gustav Schörghofer SJ Vorsitzende der Jury,
Wollzeile 2, 1010 Wien
 
unnamed.gif
Catrin Bolt Fotoserie Guerilla-Skulpturen (Fluss), 2011
Foto: Catrin Bolt © Bildrecht, Wien 2015

MSGR. OTTO MAUER PREIS 2015 geht an CATRIN BOLT
Der Otto Mauer Fonds vergibt die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung heuer zum 35. Mal. Prämiert wird das gesamte bisherige Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren. Diesjährige Preisträgerin ist die in Kärnten geborene, derzeit in Wien lebende und arbeitende Künstlerin Catrin Bolt
Begründung der Jury
Die Jury des Msgr. Otto Mauer Preises 2015, bestehend aus Rainer Fuchs, Luisa Kasalicky, Hubert Lobnig, Johanna Schwanberg und Gustav Schörghofer SJ, entschied einstimmig, den diesjährigen Msgr. Otto Mauer Preis Catrin Bolt zuzuerkennen.
„Mit Catrin Bolt wird eine Künstlerin ausgezeichnet, die in einer Tradition der konzeptionellen und institutionskritischen Kunst steht. Sie bewegt sich bewusst außerhalb des Kunstestablishments und fungiert als genaue Beobachterin von gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Bolt trifft in ihren Arbeiten konsequente Entscheidungen, die sie formal präzise formuliert. In ihrem interdisziplinären Ansatz verwendet sie vielfältige Medien, insbesondere Sprache, Fotografie, Video und Performance; dabei kommen eigene und fremde Materialien sowie Artefakte zum Einsatz.
In den Arbeiten Catrin Bolts schwingt bei allem ernsthaften politischen Engagement stets eine feine Ironie mit. Die Jury schätzte beispielsweise den Witz ihrer temporären ‚Guerilla-Skulpturen’ (2011); diese bestehen aus zusammenklappbaren Holzsesseln, die Bolt an für Skulpturen typischen Orten, wie Kreisverkehren oder vor Bahnhöfen aufbaute, fotografierte und wieder abbaute.
140.jpg
Catrin Bolt Fotoserie Guerilla-Skulpturen (Gemeindezentrum), 2011
Foto: Catrin Bolt © Bildrecht, Wien 2015
Bolts Werke im öffentlichen Raum setzen sich mit der Denkmalkultur auseinander. In kritischer Weise bezieht sie die geschichtliche und gegenwärtige Situation des jeweiligen Orts mit ein. Auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeitslagers Viehofen in St. Pölten, das heute mit einem Schotterteich als Naherholungsgebiet dient, stellte Bolt 2010 ‚Orientierungstafeln’ auf. Sie ähneln auf den ersten Blick vertrauten Wanderkarten. Doch die Luftaufnahmen der Alliierten zeigen die Situation zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit den Lagern. Ein roter Punkt markiert den Betrachterstandpunkt und verbindet Vergangenheit und Gegenwart.
Besonders überzeugte die Jury, dass sich die Arbeiten von Catrin Bolt vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten gesellschaftlichen Umbrüche bewähren, ja geradezu an Aktualität noch dazu gewonnen haben. Deutlich wird dies am Beispiel des Mahnmals ‚Alltagsskulpturen’ (2014), in dem Bolt in großen Lettern Texte von Holocaustüberlebenden auf die Gehsteige jener Orte schrieb, an denen die Ereignisse stattfanden. Ein Ort dieser
Interventionen war unter anderem der Bahnsteig 5 des Wiener Westbahnhofs, der in den letzten Wochen zu einem der Kristallisationspunkte der Flüchtlingsthematik wurde.
Der Otto Mauer Preis 2015 wird somit einer Künstlerin verliehen, die sich nicht scheut, brisante Themen aufzugreifen. Ihre Arbeiten sind gekennzeichnet durch die Gleichzeitigkeit von Geschichtsbewusstsein und gesellschaftlichem Engagement, konzeptuellem Kalkül und ästhetischem Anspruch.“
**********************
JesuitenFoyer
Catrin Bolt:
Kapital und Interessen, meine Schulden groß und
klein werden einst verrechnet sein
Freitag, 4. Dezember 2015 | 19.30 Uhr
Einleitenden Worten P. Dr. Gustav Schörghofer SJ
Ausstellung: 6. Dezember 2015 – 24. Jänner 2016
Bäckerstraße 18, 1010 Wien
 
Ausstellung:
Montag und Dienstag 16–19 Uhr
Sonntag 12–13 Uhr und
CV Catrin Bolt,
geboren am 25.01.1979
C726B596-7522-454C-82B7-66A4AA8F1D16_v0_h.jpg
Catrin Bolt, Monsignore Otto Mauer Preisträgerin 2015
Foto © Markus Traussnig

http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/4864722/Kunstpreis_Otto-Mauer-Preis-2015-an-die-Kaerntnerin-Catrin-Bolt

Ausbildung und Aktivitäten
1997-2003 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien (Diplom)
1999-2003 Zusammenarbeit mit Marlene Haring als Halt+Boring
Preise und Förderungen
2015 1.Platz für die Umsetzung der Ehrenmäler für Marie Jahoda und Elise Richter, Wettbewerb der
Universität Wien zur Ehrung von Wissenschafterinnen im Arkadenhof
2014 1.Platz, Wettbewerb Film zum Stollen Gusen in St.Georgen, BIG Art (AUT)
2012 Anerkennungspreis für den Vorschlag des zentralen Mahnmals in Saarbücken (DE)
2011 Nominierung Kardinal König Kunstpreis (AUT)
2009 1.Platz, Mahnmal Zwangsarbeitslager Viehofen, Kunst im Öffentlichen Raum Niederösterreich (AUT)
2006 1.Platz für die Gestaltung des Gemeindezentrums Hochleithen, KiÖR Niederösterreich (AUT)
2004 Szpilman-Award (DE)
Staatsstipendium für künstlerische Fotografie (AUT)
2003 Preis des Bildungsministeriums Österreich für die Videoserie “Ärgern” (AUT)
2002 Jahresstipendium des Landes Kärnten für Bildende Kunst (AUT)
2001 Preis für Kunst im öffentlichen Raum NÖ für das Video “Statuen umarmen” (AUT)
2000 3. Platz beim “Vienna Video Award“ für das Video “Rauchen” (AUT)
1999 Meisterklassenpreis, MK Peter Kogler, Akademie der Bildenden Künste (AUT)
Workshops und Stipendien
2013 “Curator´s Network“, Kunsthalle Exnergasse, Wien (AUT)
2012 Staatsstipendium für Bildende Kunst, Chengdu (CN)
“Black Sea Calling“, rotor / Suburb Cultural Center, Stipendium in Yerevan (AM)
2011 “Hybrid Object”, Symposion und Ausstellung Museji Premoderne, Spodnji Hotic (SL)
Stipendium des Landes Kärnten für Bildende Kunst, Paris (F)
2010 Staatsstipendium für künstlerische Fotografie, Paris (F)
2009 Factory, Workshop und Ausstellung, Museum of Modern Art Bat Yam (ISR)
Stipendium der Stadt Wien und Budapest Galéria in Budapest (HUN)
2008 BYCEM, Young Artists Biennal of the Central European and Mediterranean, Bari (IT)
2006 Staatsstipendium für Bildende Kunst Rom (IT)
2005 Symposion in Art Villa Garikula (GEO)
2003 Schindler Stipendium, Los Angeles (USA)
2001 real presence 1, organisiert durch Biljana Tomic und Dobrila Denegri, Belgrad (SRB)

Otto Mauer Fonds

Der Otto Mauer Fonds ist eine Stiftung kirchlichen Rechtes der Erzdiözese Wien. Er wurde 1980 mit der Intention errichtet, eine Fortführung der Tätigkeit von Msgr. Otto Mauer (1907–1973) zu ermöglichen, der sich um den Dialog zwischen katholischer Kirche und wichtigen Entwicklungen in Gesellschaft und Kultur bemühte und durch sein Engagement für zeitgenössische Kunst und junge KünstlerInnen internationale Anerkennung gefunden hat.

Der Otto Mauer Fonds vergibt Einzelprojektförderung im Bereich der Bildenden Kunst, Erwachsenenbildung und wissenschaftlicher Nachwuchs.

Einmal jährlich verleiht der Otto Mauer Fonds den Msgr. Otto Mauer-Preis für bildende Kunst (Malerei, Grafik, Skulptur, Objekte, Installationen, Neue Medien).
Der Preis ist mit € 11.000,- dotiert und mit einer Ausstellung der Preisträgerin/des Preisträgers im JesuitenFoyer (1010 Wien) sowie umfangreicher Pressearbeit verbunden.
Die Jury für den Msgr. Otto Mauer Preis 2015 bestand aus Rainer Fuchs, Luisa Kasalicky, Hubert Lobnig, Johanna Schwanberg und Gustav Schörghofer SJ.

Preisverleihung
Der Preis wird von Generalvikar Dr. Nikolaus Krasa am Donnerstag, den 03. Dezember 2015, um 19.30 Uhr in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien, an Catrin Bolt vergeben.

 
Otto Mauer Fonds
Währinger Straße 2–4, 1090 Wien

 

 

 

SARGFABRIK VIENNA

SARGFABRIK VIENNA
KONZERT
KARIM CHAJRY MAGHREB VIBRATION
ALBUM PRESENTATION
Freitag, 4. Dezember 2015 | 20 Uhr
Karim Chajry – Gitarre, Gesang ( MAR )
Edith Lettner – Saxophon, Duduk ( AT )
Georg Berner – Bass, Kontrabass ( AT )
Daniel Klemmer – Schlagzeug, ( AT )
Boualem Dahmani – E-Gitarre, Mondol ( ALG )
Raouf Kahouli – Perkussion ( TUN )
Wolfgang Schilhan – Keybor , Piano ( AT )
Mehdi Chajry – Ganbri ( Gast ) ( MAR )
Goldschlagstraße 169, 1140 Wien
http://www.sargfabrik.at/H…/Programm-Detail/concert-id/35726
12241583_940299102707272_5806126467383365401_n
https://www.youtube.com/watch?v=2pA8gcnTG0c
Eintritt: € 18 / erm. € 11
https://www.facebook.com/events/722161784583642/
Herzlich Willkommen LG KARIM
Wie die Zeiten vergehen: einst galt „Authentizität“ als Gütesiegel in der Welt der Folklore. Dann geriet die bekannte Welt in Schieflage, und alles war möglich: Japaner die Jodelwettbewerbe in München gewinnen und „authentisch“ klingen, Österreicher, die „authentischen Blues“ von den Baumwollfeldern des Mississippi Deltas singen, Kapellen, die „authentischen Balkan Brass-Sound“ spielen, obwohl alle Mitglieder aus New York kommen.
Grund genug, für den Sänger und Komponisten Karim Chajry die Maghreb Vibration zu gründen und den strapazierten Authentizität-Begriff auf den Müll zu schmeißen.
ChajryKarim_k_1512
Mit in Wien lebenden Musikern aus Marokko, Algerien, Tunisien und Österreich lässt sich tatsächlich keine Musik machen, die eine gemeinsame Authentizität in geographischen oder nationalen Hintergründen vorgaukelt. Authentisch im Sinne von wahrhaftig ist die Musik der Maghreb Vibration dennoch oder nur dort, wo sie Schönheit quer durch alle Nationalitäten der Musiker herstellt, wo sie einen gemeinschaftlichen Groove entstehen lässt, der Sehnsucht zu Tönen und Rhythmen formt, wo die Maghreb Vibration ein Gefühl beschwört, das jeder Mensch kennt: das der Fremdheit.
„L’Eghrib“ heißt folgerichtig die aktuelle CD, und der Titel bedeutet „der Fremde“. Und wer fremd im eigenen Land sein kann, wenn ihm allein die Sprache abhanden kommt, kann in der Musik eine neue Heimat finden.

Kunsthalle Krems JORINDE VOIGT. NOW

Bildschirmfoto 2015-11-14 um 09.40.45

Kunsthalle Krems
JORINDE VOIGT. NOW
Eröffnung: Freitag, 13. Nov 2015 | 18 Uhr
Curator: Stephanie Damianitsch

Bildschirmfoto 2015-11-14 um 09.26.42
Ausstellung: 14/11/2015–21/02/2016
Franz-Zeller-Platz 3
A-3500 Krems an der Donau
http://www.kunsthalle.at

„DIE VORSTELLUNGSKRAFT IST DAS MEDIUM, DAS ICH EIGENTLICH
BENÜTZE“
Jorinde Voigt im Gespräch mit Kuratorin Stephanie Damianitsch
„Ursprünglich galt mein Interesse dem fotografischen Bild. Auf einer Reise durch Florida wurde mir
jedoch bewusst, dass ich mich nicht aus der Perspektive befreien kann, die dem fotografischen Bild
inhärent ist … und habe begonnen, Dinge in Form von Kreuzen auf dem Blatt zu verorten … Ich schuf
Bestandsaufnahmen von Situationen, mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr auf den Auslöser drückte,
sondern Notizen machte. … Ich konnte nicht nur Situationen einfangen, sondern auch Aktionsabläufe
beschreiben, über meine grafischen Markierungen „Repeat every hour“ notieren und hatte damit plötzlich
auch ein Instrument zur Hand, um die Ereignisse zu choreografieren. Unter Einsatz aller Elemente, wie
ich sie aus klassischen musikalischen Partituren kannte, gelang es mir schließlich, auch Haltungen zu
beschreiben und mit ihnen zu spielen.“

8_JV_Symphonic Area Var 18_2009_kl

Jorinde Voigt Symphonic Area (Var.26)
Teil der 27-teiligen Serie Symphonic Area 2009
© Bildrecht, Wien, 2015 Privatsammlung Hof, Oberfranken
Courtesy Galerie Klüser, München

„… Ich denke, dass der Begriff der Partitur viel mehr als jener der Zeichnung der adäquateste Ausdruck
für die Beschreibung meiner Werke ist, sofern man ihn nicht nur aus dem musikalischen Kontext heraus
denkt. Partituren sind wie meine Arbeiten als konzeptionelle Setzungen im Grunde
Handlungsanweisungen für die Vorstellungskraft. Zwar sind einige meiner Zeichnungen auch konkret auf
Musik bezogen, doch weite ich dieses Konzept der Partitur – die Idee einer imaginierten oder intendierten
Klanglichkeit – auch auf alle anderen Bereiche des Lebens und der Wahrnehmung aus.“

jorinde-voigt-staat-random-vii-matrix-7-algorithmus-adlerflug-strom-top-100-popsongs-takt-weise-elektrische-impulse-doppelte-fraktalsequenz-puls-min.
Jorinde Voigt Robinie, 44 Views
[Deklination Rotationsrichtung | Deklination
Rotationsgeschwindigkeit 1–8 Umdrehungen/Tag |
44 Views | Robinie | Mai 2011/Berlin | Windrichtung
| Windstärke | Countup/Countdown | 9 Sätze]
Teil der 7-teiligen Serie 308 Views 2011
© Bildrecht, Wien, 2015 Courtesy Jorinde Voigt

10_JV_Grammatik_2010
Jorinde Voigt Grammatik (Detail) 64-teilige Installation 2010
© Bildrecht, Wien, 2015 Courtesy Jorinde Voigt
Foto: Roman März

http://www.jorindevoigt.com

Order and accident, meticulousness and impulsivity, drawing excess and graphic reduction are just some of the vibrant tension-loaded polarities that characterize the complex and large-sized drawings of German artist Jorinde Voigt (b. 1977).

In the dynamic sequences of strokes, turbulently curving lines, diagrammatic structures, numbers, word fragments, and collaged color areas of her drawings—which the passionate cello-player refers to as “scores” or “notations”—numerous widely different elements of the cultural environment condense. Pop songs or pieces of classical music, temperature profiles, wind directions, arcs of light are systematically analyzed by the artist, as are acoustic impulses, angles of view, or colors of individual plants and the contents of philosophical texts. Following measureable parameters like time, place, or sound volume as well as self-defined rules or selected algorithms, Voigt combines these elements and impressions of reality into dynamic relational structures. Her works thus become something like “highly sensitive projection surfaces” (Andrew Cannon) of individual and collective experience.

26_JV_Synchronicity I _2015

Jorinde Voigt Synchronicity (I) [Now (1)-(7) | Vorgestern
→ ∞, Gestern → ∞, Heute → ∞, Morgen → ∞,Übermorgen → ∞ |
Rotationsrichtung | Rotationsgeschwindigkeit 1‒17 Umdrehungen/Tag | Erdoberfläche | Ausrichtung Oben |
Ausrichtung Erdmittelpunkt] Teil der 3-teiligen Serie Synchronicity (I–III) 2015 © Bildrecht, Wien, 2015 Courtesy KÖNIG GALERIE, Berlin
21_JV_Niklas Luhmann Liebe als Passion XXIX_2013 2014
Jorinde Voigt Obstacles Niklas Luhmann
Liebe als Passion Leitdifferenz plaisir/amour (XXIX)
[Matrix 1–37 | Rotationsrichtung | Rotationsgeschwindigkeit: 1–28
Umdrehungen/Tag | Vorgestern -> ∞, Gestern -> ∞, Heute -> ∞, Morgen
-> ∞, Übermorgen -> ∞ | Egomotion | Now | Himmelsrichtung N-S]
Teil der 45-teiligen Serie Niklas Luhman – Liebe als Passion 2013/2014
© Bildrecht, Wien, 2015 Courtesy Jorinde Voigt

“What, to others, is color, to me is cultural material,” the artist describes the fundamental principle of her work in which she draws on elements which, as Voigt puts it, are “socially symbolic in character or defining for the description of civilization and its environs.” By not examining these symbol-laden fragments of reality not in their outward manifestations, but translating them into structures based on rhythms, movements, and the flow of time, she lets viewers take an unexpected look into experienceable if invisible phenomena of a many-layered reality.

At the same time, Voight’s abstract drawings are not only reflections of a cultural environ­ment in constant change, but also afford an insight into the artist’s personal sphere of thought and imagination. And not least they serve—contrary to the way they seem to fall back an aesthetic of the scientific—the expression and exploration of the fabric of intimate interpersonal relationships, emotions and sensations. This is an aspect of her work that can be traced from the early series “2 küssen sich” (“2 Kissing,” 2006) all the way up to her most recent works. In the latter, philosophical texts like Niklas Luhmann’s Love as Passion. The Codification of Intimacy are used as triggers to unfold inner visual worlds and associative spaces which are placed by Voigt in a subtle matrix, as is typical of her work.

The artist’s largest solo exhibition to date in Austria impressively demonstrates how Jorinde Voigt succeeds in each of her works to create a polyphony of different readings of the world that evoke countless associations and varying sensations in viewers.

Curator: Stephanie Damianitsch

Portraet Jorinde Voigt_Foto Joerg Reicherdt

BIOGRAFIE JORINDE VOIGT
1977
Geboren in Frankfurt a. M., DE
1996‒1997
Studium der Philosophie und Neueren deutschen Literatur, Georg-August-Universität, Göttingen, DE
1998
Studium der Soziologie, Philosophie und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Freie
Universität, Berlin, DE
1999‒2001
Studium Bildende Kunst/Multimedia bei Prof. Christiane Moebus, Universität der Künste, Berlin, DE
2001
Erasmus-Programm, Studium Bildende Kunst, Royal College of Art, London, GB
2001‒2004
Studium Bildende Kunst und Fotografie bei Prof. Katharina Sieverding, Universität der Künste, Berlin, DE
2004
Meisterschülerin Bildende Kunst bei Prof. Katharina Sieverding, Universität der Künste, Berlin, DE
Seit 2014
Professorin für konzeptuelle Zeichnung und Malerei, Akademie der Bildenden Künste, München, DE
Lebt und arbeitet Berlin, DE

http://www.jorindevoigt.com

LISABIRD Contemporary TOMAK

LISABIRD Contemporary

TOMAK | MALPRACTICE
Opening & Katalogpräsentation:
17/ 11/ 2015 – 9 p.m.
Ausstellung: 18.11 – 13.12. 2015
Brucknerstrasse 4 & 8 | 1040 Wien
http://www.lisabird.at/

tomak3

TOMAK, Hundkuss, Screenprint, Oil, Acrylic, Chalk, Blackboard Vanish on Canvas,
200 x 230 cm, Courtesy of the artist/ LISABIRD Contemporary

SCHÄFERHUND IM ZWIELICHT

TOMAK. Ein Name der wie ein Massiv zwischen Selbstzerstörung und ständiger Neuentdeckung die österreichische Kunst der letzten Jahre erschütterte. Der Posterboy of Antikunst war bisher in zahlreichen Ausstellungen renommierter Museen und Galerien vertreten und reizte mit seinen Arbeiten ständig neue Grenzen der transdisziplinären Auffassung von Kunst aus. Daniel Lippitsch sprach in entspannter Runde mit TOMAK über seine neue Serie, Zerstörung in der Kunst, die Härte des Kunstgewerbes und den hinterfragbaren Nutzen von Kunstuniversitäten.

http://www.artandsignature.com/interview-mit-tomak/

TOMAK-MALPRACTICE

Wie geht es weiter mit TOMAK?

Es wird bunt und abstrakt. Ich werde besonders mit neuen Farbkonzeptionen arbeiten.
Farbe hatte ich ja bereits bei früheren Serien integriert und zukünftige abstrakte Bilder theoretisch zu erklären halte ich generell für problematisch. Auf alle Fälle wird es großflächig und bunt!

tomak4

TOMAK
*1970 in St. Veit/Gölsen (NÖ)
lebt und arbeitet in Wien
Komposition und Inhalt der Arbeiten greifen inei
nander und führen über Malereien und Zeichnungen
auch zu Texten, Skulpturen oder Performances.
TOMAK ist in zahlreichen renommierten Museen und
Galerien vertreten.
 
BOX-Union Favoriten
DER ANTIST
Kunstzeitschrift
Der Antist steht für radikales l’art pour l’art.
Eine Plattform für
Outsider und Helden.
Der Antist ist ein Projekt von
TOMAK und Lukas Pusch.
Der Antist erscheint regelmäßig
Dienstag, 3. November 2015 | 19 Uhr
Quellenstraße 134-136, 1100 Wien
Bestellungen & Kontakt:
office@antist.org
https://www.facebook.com/events/1530478090576020/

0Gy8ulfpPJ3C3BbBFqJiJ6wgL8WmtR77OCrzaFJNxRKZekIPRGKSQmZqjVX_D-hiIL6eqWPA1Uv-CV1WyLPa9OVluyddTc_Ij2MYkKAvBpsQjlU-4hM91xcFsWbclH6TUyYk6MTnrHsjR5ZE-LPbYKR9FOtbctkGA4YocNYFtcaN5r6K41-xJQ9xMtKExrpEFUgguhz1hQRcfsGq5q
unregelmäßig.
Das erste Heft präsentieren Lukas Pusch und  TOMAK
in der Box-Union Favoriten,
der besten Schlagschule
Mitteleuropas.
Ein Leberhaken und zwei Flaschen Champagner.
Linke und rechte Geraden.
Hohe Kunst gegen antiakademischen Akademismus.
(Kein) SmokingZwang.
Die Hausordnung ist einzuhalten.
Der Antist, die Zeitschrift der Wiener Avantgarde?
Wien, im Herbst 2015
mit Beiträgen von:
ALFRED MAREK INES DOUJAK JOHN BARKER DONALD J. TRUMP
TOMAK LUKAS PUSCH ALEXANDER BRENER BARBARA SCHURZ
KLAUS THEUERKAUF ENDART STEFAN GLETTLER BENGT STILLER
RATTEN-JENNY & 5 ANONYMEN STRAFTÄTERN