AZAD COLLABORATIVE

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Hinterland Galerie
AZAD COLLABORATIVE DESIGN PROJECT
A SELECTION OF POSTERS
FROM AZAD ART GALLERY / TEHRAN / IRAN
Eröffnung:
Mittwoch, 7. September 2016 | 19 Uhr
Gespräch mit Aria Kasaei (in English)
Moderation: Sabine Kienzer
Idea & Design: Reza Abedini
Art Director: Aria Kasaei
Coordination: StudioKargah
Ausstellung: bis 8. Oktober 2016
Krongasse 20, A 1050 Wien
 
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AZAD ART GALLERY / TEHRAN / IRAN
“REPAIRABLE” Vooria Aria.
Opening:
Friday  9. September 2016 | 4 – 8pm
No5, Salmas Sq, Golha Sq, Fatemi Sq, Tehran, Iran
 

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While having the AZAD GALLERY project at hinterland,
hinterland opens an exhibition at AZAD ART GALLERY – a  longlasting cooperation and friendship!

In his works Vooria Aria deals with his personal history and identity. In his native city Sanandaj / Iran traditional graves are usually arranged with black slate. Slate is a fine grained stone, composed of volcanic ash also found in the surrounding of Sanandaj. Slate is composed of various very thin layers, easy to be broken, easy to perish. He uses these characteristics to deal with migration and social issues in our society regarding identity. Hence he uses slate as the main source for his current art works: slate as object and also trace.

A project in cooperation with hinterland, Vienna / Austria

and Azad Art Gallery, Tehran / Iran.

Azad Art Gallery
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Studio Kargah wurde 2008 als gemeinnützige Kooperation zwischen jungen Iranischen Grafik-Designern und der Azad Art Gallery in Teheran gegründet. Um die Ausstellungen zu bewerben wurden seither Poster als Einladungen und Flyer entworfen. In den letzten acht Jahren haben insgesamt 44 DesignerInnen an dem Projekt teilgenommen. Mehr als 300 Poster wurden entworfen, gedruckt und verteilt.
 
Die Initiative fand im Februar 2009 in Teheran ihren Anfang und reiste bereits im November 2012 nach Berlin, wo sie im Rahmen des „Right to Left“-Festivals im Bethanien Art Center stattfand. Nachdem die Ausstellung im November 2014 in Rom als Teil der „IRAN, Unedited History“ gezeigt wurde, war der nächste Gastgeber die Libanesische Amerikanische Universität in Beirut im April 2016.
 
Nun, als fünftes Ziel, ist die Ausstellung in der Hinterland Galerie angelangt. Studio Kargah freut sich sehr die Poster und die iranischen Designs in Wien präsentieren zu dürfen.

This project was initiated in a non-commercial collaboration between a group of young Iranian graphic designers and Azad Art Gallery in Tehran in 2008. Since then, posters were designed by this group to promote the bi-weekly exhibitions of Azad Art Gallery. For the past 8 years, 44 designers have participated in this project and more than 300 posters designed, printed and distributed.

The continuity of this project has eventually drawn the attention of many other galleries, private and public cultural organizations in Iran to the importance of visual identity and let them to star their cooperation with graphic designers in this field. This project has established an enormous impact on poster design in middle east and has found it’s place in contemporary art and design scene in recent years. The most important aspect of this project is that the poster is not restricted to present only an artwork or image of the artist. It depicts the designer’s visual interpretation of the theme or the concept of the artworks and it means that the poster design becomes a form of artistic expression.

This exhibition first took place in February 2009 in Tehran. In November 2012, the exhibition was held at Bethanien Art Centre in Berlin as part of the “Right-To-Left” event. The exhibition moved to Maxxi Foundation in Rome in November 2014 as part of the “IRAN, Unedited History” event. The next host of this project was the Lebanese American University in Beirut in April 2016.

Hinterland Galerie is the fifth location where this initiative is being exhibited and we are proud to share it with our friends and colleagues in Vienna.

The exhibition will be on through October 8, 2016

 
PARALLEL VIENNA
21. – 25. September 2016
Alte Post 1010 Wien

Kravagna / Rossmann

artmark – Die Kunstgalerie in Wien
Kravagna und Rossmann
Michael Kravagna, Malerei
Rudolfine P. Rossmann, Desert Walk
Eröffnung: Opening:
Freitag, 09. September 2016 | 19 Uhr
Mag. Maria Christine Holter, Kunsthistorikerin
Ausstellung: 9.Sep. – 15. Okt. 2016
Palais Rottal Singerstraße 17
Tor Grünangergasse
A-1010 Wien
http://www.artmark-galerie.at/de/

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Eröffnung:
artmark, HIEKE, Straihammer und Seidenschwann:
 

Martin Veigl

GALERIE GERERSDORFER
Martin Veigl
Urban Theatre
Vernissage:
Mittwoch, 14. Sep 2016 | 19 Uhr
Zur Eröffnung spricht Günther Oberhollenzer
Kurator, Landesgalerie Niederösterreich
Ausstellung: 15. September -– 15. Oktober 2016
Währinger Str. 12 – 1090 Wien
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Martin Veigl “urban theatre #1”
Öl auf Leinwand, 2015 120 x 100 cm

 
 
 
Standbilder aus dem urbanen Leben
 
Menschen eilen durch die Straßen, mit Taschen bepackt oder mit Hunden an der Leine. Sie scheinen im Stress zu sein oder zumindest in Gedanken, ihr Blick, wenn nicht hinter Sonnenbrillen versteckt oder auf das Smartphone gerichtet, geht in die Ferne. Es sind Alltagssituationen aus dem urbanen, öffentlichen Raum, Personen, die zwischen Haltestellen und Einkaufsstraßen ihren beruflichen und privaten Terminen nachgehen, inmitten vieler anderer und dennoch anonym und isoliert. Martin Veigl, 1988 in Steyr geboren, beschreibt in seiner Malerei die großstädtische Lebenssituation und hinterfragt die Rollenbilder unserer heutigen Gesellschaft. Mit fotografischem Blick, ausschnitthaft, schnappschussartig, emotionslos, fängt er die hektische Mobilität der Stadtmenschen ein, hält das rege Treiben für einen Augenblick an. In der malerischen Umsetzung kombiniert er souverän exakt ausgearbeitete Details mit frei gestalteten Partien, bei denen die Gestik des Pinselstrichs sichtbar bleibt, die Farbe ihre Rinnsale hinterlässt und unbemalte Leinwandstellen in die Gesamtwirkung integriert werden. Sowohl in der maltechnischen Umsetzung als auch in der koloristischen Auswahl hat der junge Maler, der zunächst Bildnerische Erziehung an der Kunstuniversität in Linz und seit 2012 an der Universität für angewandte Kunst in Wien Malerei bei Johanna Kandl und Gerhard Müller studiert, bereits seine eigenständige Handschrift und Bildsprache entwickelt. …
 
Karla Starecek, PARNASS, 2014
 
 
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Martin Veigl “urban theatre #5”
Öl auf Leinwand, 2016 60 x 50 cm
Martin Veigl
1988 in Steyr geboren,
lebt und arbeitet in Stadt Haag und Wien.
2012-2016
Universität für angewandte Kunst Wien
Malerei bei Johanna Kandl, Gerhard Müller und Henning Bohl
2008-2014
Kunstuniversität Linz
Bildnerische Erziehung, Werkerziehung bei Wolfgang Stifter
2011-2012
Willem de Kooning Academy Rotterdam
Fine Arts
 
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facebook:

https://www.facebook.com/events/1081910968563933/

Perspektiven der Urbanität

In den vergangenen Jahren hat sich Martin Veigl auf ein spezifisches Genre konzentriert: der urbane Raum. Aus einem starken Bewusstsein für ein höchst aktuelles Sujet mit einer langen Tradition schafft er Gemälde, die sich mit spezifischen Alltagssituationen beschäftigen und sich in der Komplexität des urbanen Raums fokussieren. Die Darstellungen sind Momentaufnahmen, sind ein visuelles Feld großstädtischer Situationen. Kennzeichnend für diese Gemälde ist, dass sie eine typische moderne Erfahrung introduzieren: es ist, als ob sie fotografisch erfasst wurden. Martin Veigl interessiert nicht sosehr die Stadt an sich, sondern die Wahrnehmung der städtischen Vorgänge. Sein Bestreben ist das nüchterne Festhalten des Menschen im urbanen Raum. Für ihn ist die Stadt ein Genre, das um eine zeitgenössische Form fragt, die zugleich die zwischenmenschlichen Verbindungen oder die sozialen Rollenbilder inkorporieren kann.

Veigl findet seine Anregungen unter anderem in der individuellen Wahrnehmung des banalen Alltag in der Großstadt. Er richtet sein Interesse nicht sosehr auf die emotionale Ladung des Bildes, er verleiht seinen Gemälden einen inspirierenden Kommentar. Für ihn ist die Großstadt ein unerschöpfliches Reservoir an Bildern, Mentalitäten und Möglichkeiten. Er will Gemälde machen, die die täglich erlebten Vorgänge auf der Leinwand eingebrannt werden, dazu verwendet er einen klaren und erkennbaren Malstil. Es ist auffallend, das Martin Veigl sich in seinen städtischen Perspektiven mit dem fotografischen und filmischen Blick auseinandersetzt. Seine Art des Schauens ist sowohl durch die Ruhelosigkeit der Stadt wie auch der speziellen Dynamik der Großstadtraumes beeinflusst. Die aktuellen Gemälde sind geprägt von einer hohen Komplexität, thematisieren Scheinwelt und Statussymbole.

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Martin Veigl “Konstruierte Masse #6”
Öl auf Leinwand, 2016 105 x 90 cm

Aus dem Bewusstsein vieler künstlerischer Stile und Handschriften heraus entwickelt Veigl eine vollkommen eigene Bildsprache, die besondere Phänomene der Urbanität wie Hektik, Dynamik, Stress, Isoliertheit, Anonymität aufgreifen. Die Wahrnehmungspsychologie hat schon längst den Beweis erbracht, dass der Mensch nur das “sieht”, was er auf Grund seiner physiologischen Voraussetzungen sehen kann, und was er auf Grund der individuellen kulturellen Prägung sehen will. Wahrnehmung ist ein konstruktiver Prozess und als solcher immer ein selektiver Vorgang. Angesichts der unendlichen Flut von wechselnden Bildern auf der Netzhaut der Augen ist die menschliche Wahrnehmung darauf angewiesen, in der Umwelt Konstanz, sogenannte invariante Elemente zu erkennen und zu bestimmen.

Seit mehreren Jahren arbeitet Martin Veigl an einer größeren Werkgruppe, die er unprätentiös unter dem Begriff “urban theater” zusammenfasst. Er setzt sich mit einem Motiv auseinander, welches in unserem Alltag eine enorme Präsenz hat. Bilder werden in unterschiedlicher medialer Ausdrucksweise generiert. Sie durchdringen den Alltag und prägen so entscheidend unsere Vorstellung von der Wirklichkeit. Mit Bildern aus dem urbanen Raum sind wir dauernd konfrontiert: Bahnhöfe, Haltestellen, Geschäfte, Straßen. Die Stadt existiert in unserer Vorstellung als Gefüge von determinierten Zeichen. Martin Veigl lotet das Spannungsfeld zwischen einer selbstreflexiven malerischen Praxis und einer Malerei, welche einer Dokumentationsfunktion verpflichtet ist, neu aus; Grenzen werden ausgereizt, um ein Bild zwischen den beiden Ausprägungen fluktuieren zu lassen. Diese Malerei zielt weder auf die Abbildung einer topografischen Wirklichkeit, noch auf den Ausdruck persönlicher Gefühle oder Empfindungen. Vielmehr beharren sie auf ihrer eigenen Visualität, von der nichts Erzählerisches ablenkt. Veigls Perspektiven der Urbanität beleuchten facettenreich und entziehen sich einer schnellen Sinnstiftung. Sie stellen Fragen der Wahrnehmung, provozieren ein assoziierendes, das Sichtbare fortsetzende Sehen.

DDr. Leopold Kogler, 2013

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Martin Veigl “urban theatre #2”
Öl auf Leinwand, 2016 80 x 100 cm
 

Gabriel & Asgar

STRABAG Kunstforum
Elisabeth Gabriel & Daryoush Asgar
DEEP SLEEP DUMMY
Eröffnung:
Donnerstag, 1. Sep 2016 | 18 – 21 Uhr
Buch Präsentation
Verlag für moderne Kunst.
BEGRÜSSUNG:
Hans Peter Haselsteiner
ZUR AUSSTELLUNG:
Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien
Ausstellung: 02.09. – 30.09.2016
Artlounge im STRABAG Haus
Donau-City-Straße 9, 1220 Wien
 
 
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„deep sleep dummy“
 
Nutzenmaximierung, Zielorientiertheit, Effizienzsteigerung,
Aufmerksamkeitsökonomie … führen bei möglichst permanenter
Hyperaktivität zu Erfolg, Gewinn, Wachstum, Anerkennung …, sagt und glaubt
der Homo oeconomicus, der weltweit nahezu alle Gebiete der Zivilisation erobert
und keinen Augenblick am Sinn seiner Mission zweifelt. Skepsis, Kritik und
Widerstand finden zu keinem gemeinsamen und überzeugungsmächtigen
Alternativ-Konzept. Das Künstlerduo Elisabeth Gabriel & Daryoush Asgar entwirft
daher Orte des Rückzugs aus dem Produktivitätsgebot, der Verweigerung seiner
Aufgaben und Verheißungen — Warteräume eigentlich, in denen autark überlebt
und viel nachgedacht werden kann. Revolutionierende Ideen können hier ebenso
geboren werden wie Gedanken über das Ende der Malerei, einen kulturellen
Neustart auf technologisch altsteinzeitlichem state of the arts … oder einfach auch
gar nichts. Elisabeth Gabriel & Daryoush Asgars Denk- und Warteräume bieten gestalterisch und ausstattungsmäßig in jedem Fall Anregendes, Praktisches,
Nutz- und Zeitloses … sowie das erforderliche Maß an Absurdität und ironischer Distanzierbarkeit.
Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien
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STEPHANIE KAISER

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STARTGALERIE IM MUSA

STEPHANIE KAISER | DOGS’N FOOLS

Eröffnung:
Donnerstag, 1. September 2016 | 19 Uhr
mit MARC-INGRABAN ARISTIDE MEDICUS,
WOLFGANG MATUSCHEK
Ausstellung: 02.09. – 29.09.2016
Felderstraße 6-8
 
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STEPHANIE KAISER | DOGS’N FOOLS
“Anyone who writes an autobiography is either a twat or broke. I’m a bit of both.”
So schreibt Viv Albertine am Anfang ihrer Autobiographie Clothes, Music, Boys.
Ich liebe ihre Selbstreflexion und The Slits. Ich will auch autobiographisch
schreiben, das macht mich zu einer Twat und pleite bin ich sowieso.
Springen wir zurück zu meiner Maturazeit. Ich trat in bildnerischer Erziehung an.
Dazu musste ich eine Mappe mit Bildern vorbereiten. Clothes, Music, Boys waren
immer schon interessanter als Zeichnen oder gar Malen. Aus meiner Personality
Crisis heraus nahm ich die Aquarelle meiner Mutter zur Hand, radierte ihren
Namen aus und packte die Zeichnungen in Passepartouts.
Mit meiner Mappe unter dem Arm machte ich mich auf den Weg.
“I look into the mirror, the whore is all I see. Like you. Like me,”
grölte mir Morgan Lander, von der Nu Metal Band Kittie durch meine Kopfhörer
ins Ohr, während ich die Brücke überquerte am Weg zur Schule. Das war damals, jetzt wo ich älter bin, ist Nu Metal auch schon wieder post. Das Alte ist doch nicht schlecht. Wieso liebe ich Caravaggios Selbstporträt als Bacchus und das als kranker Bacchus und die Olympia von Manet so? Sowieso ging die Prüfung gut aus. Meine Mutter weiß
bis heute nichts davon und ich höre inzwischen am liebsten die Musik von Drag Queens: “So I am like a colouring book, even a child could read me” singt Alaska Thunderfuck in dem Song I Look Fuckin Cool mit Adore Delano. Das Intro ist geschrieben,
ob ich je eine Autobiographie schreiben werde, weiß ich nicht.
 
Stephanie Kaiser
STEPHANIE KAISER | geboren 1990 in Wien | seit 2010 Universität für angewandte Kunst, Wien, Malereistudium (Johanna Kandl, Henning Bohl) | 2012 Erasmus – stipendium, Kunstakademie Krakau (POL) AUSSTELLUNGEN | AUSWAHL | 2016 Hang zu 3 Scenarios, Moë, Wien, organisiert von Matteo Patti und Alisa Beck | Life Crisis in Mirage, Justice, Wien | Die Geschichten dieser Welt, Perlimpinpin, Wien, organisiert von Christian Kobald | 2015 Silken Tool, Galerie Conradi, Hamburg, kuratiert von Rebekka Seubert | #Narratology – La Folia, wellwellwell, Wien, kuratiert von Sabine Folie | Last Show, Generali Foundation, Wien, organisiert von Ilse Lafer | Türe 26, bei Anette Freudenberger, Wien | 2014 Versus, Maerz, Linz, zusammengestellt von Andreas Reiter Raabe | Wir gehen mit dem Kopf, Skulpturinstitut, Universität für angewandte Kunst, Wien, organisiert von Hans Schabus PREISE | 2014 Fred Adlmüller Stipendium
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MARC-INGRABAN ARISTIDE MEDICUS | geboren 1994 in München
seit 2015 Modedesign Studium an der Universität für angewandten Kunst, Wien
 
WOLFGANG MATUSCHEK | geboren 1989 in Sankt Pölten AUSSTELLUNGEN | AUSWAHL | 2016 Hang zu 3 Scenarios, Moë, Wien, organisiert von Matteo Patti und Alisa Beck | Life Crisis in Mirage, Justice, Wien | multianglehyperexperience, Argentinierstraße 40, Wien | Aqui Fora, Palacete Pinto Leite, Porto (POR) | 2015 Bildobjektroman, Secession, Wien, veröffentlicht von Beatrix Sunkowsky in Zusammenarbeit mit Ferdinand Schmatz | Box of Doom, Künstlerhauspassage, Wien | is it going well?, wellwellwell, (w / perlimpinpin) Wien | Last Show, Generali Foundation, Wien, organisiert von Ilse Lafer | 2014 The Essence, Künstlerhaus, Wien / Am Wasser, Allerheiligenplatz, Wien
 

 

Lucinda Childs / Sol LeWitt

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GALERIE THADDAEUS ROPAC
Paris Pantin
Lucinda Childs / Sol LeWitt
Vernissage:
vendredi le 23 septembre de 19h à 21h
Opening:
Friday, 23 September 2016 | 7- 9pm
Curator: Lou Forster
23. September 2016 – 7. January 2017
69, AVENUE DU GÉNÉRAL LECLERC
FR-93500 PANTIN
 
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The exhibition Lucinda Childs – Sol LeWitt is part of the Lucinda Childs
retrospective due to take place this autumn at the Galerie Thaddeus Ropac,
the Centre National de la Danse, and in the Festival d’Automne. The
exhibition at our space in Pantin highlights the parallel development of the
graphic methods of these two artists during the 1970s. Their collaboration
in the piece Dance (1979) gained widespread attention, but their affinity had
begun to grow at the beginning of the decade with ideas in common about
drawing, seriality and movement.
 
In 1979, Lucinda Childs began rehearsals for Dance in New York. The piece
was a turning point in the choreographer’s career; it was a move away from
the alternative spaces in which she had presented her pieces over the
previous two decades. Working with Sol LeWitt and composer Philip Glass,
she developed a show that explored the specificities of the theatre system.
Sol LeWitt’s contribution was to create the only film installation in his oeuvre.
A 35mm film shot a few months beforehand was superimposed over the live
dance, on a transparent screen covering the entire stage. In a complex, edited
version of the same dance, this film multiplied the points of view of the
choreography, while it was simultaneously executed in real-time by the
dancers. The exhibition at Pantin has benefited from an exceptional loan
from the Whitney Museum, New York, of one of the original choreographic
scores of Dance #4 (1979); it was donated to the Whitney Museum
by Lucinda Childs.
 
The choreographer’s archives, which have never been exhibited
before, trace the development of her choreographic language in the 1970s,
using more than a hundred pieces of graphic material. These documents
operate as an echo to Sol LeWitt’s Wall Drawing #357, which is a development
of the arc motif on the walls of the gallery. The arc, along with the straight
line and the diagonal, constitute the formal repertoire of Lucinda
Childs’s minimalist dances.
 
For the five dances that initially made up Dance, Lucinda Childs
used a procedure, invented in 1973, involving a diagram from which she
generated the choreographic score. In the 1960s, Childs had drawn
sketches delineating pathways of movement, but in the 1970s she turned
towards compositions involving ordinary movements strung together
serially and repetitively. Walking and changes of direction thus became the
essential raw material of her dances and, from then on, the pathways
of movement sketches would be integrated into the score of the piece.
 
At their first meetings for the creation of Dance, Sol LeWitt and
Lucinda Childs exchanged diagrams of the dances (probably by fax).
The artist would then attribute a primary colour to them. The central place
of diagrams in the elaboration of the dances stemmed from the
methodology Lucinda Childs had begun to adopt in 1973. She no longer tried
to work out the dancers’ pathways beforehand; a graphic machine, a drafting
tool, now generated the lines. It was only later, during rehearsals, that
the performers’ pathways were individualised. At the heart, then, of the
construction of the choreography we find the same methodology as Sol LeWitt
developed in his serial work of the 1970s and 80s. In LeWitt’s wall drawings,
and in Lucinda Childs’s choreography, the notion of series enables them
both to push the graphic logic of each motif to infinity.
 
Among the documents assembled in this exhibition, a great deal of the
correspondence between Sol LeWitt and the choreographer is also displayed.
It is possible to follow the drawn and stamped diagrams that the artist made
in Murano, Rome and Beijing in response to the choreographer’s diagrams
of the dances. On the back of one of these postcards, there are some
flicker-pictures; they are from a photographic plate entitled Man
performing headspring, a flying pigeon interfering, part of Eadweard Muybridge’s
study of animal locomotion, in this case photos illustrating the different
stages of a headspring. Photographed head-on, the movement looks
incoherent, whereas, in profile, the photos reveal the sequential logic inherent
in ordinary movements. The seriality of the two artists’ work was thus
constructed as much from graphical processes as from capturing the
ordinary movements that animate human locomotion and, in this
respect, Eadweard Muybridge is a reference shared by both of them.
 
The execution of Wall Drawing #357: A 12″ (30 cm) grid covering the wall,
which Sol LeWitt created in November 1981 in New York and which exploits
the arc motif, will be realised by an artist from the Sol LeWitt Foundation,
who will work for over three weeks on a white chalk realisation of the drawing
on a black-painted wall nearly 25 metres long. The last day of drawing will
coincide with the opening of the exhibition on Saturday, 24 September 2016.
The Wall Drawing will be wiped off on 7 January 2017, the last day of the
exhibition. This will also take place in the presence of an audience.
 
Curator: Lou Forster
Production: Galerie Thaddaeus Ropac,
CND Centre national de la Danse with the Festival d’Automne
 
 
In the context of the exhibition Lucinda Childs,
Nothing Personal, 1963 – 1989 organized with
CND Centre national de la danse and Festival d’Automne in Paris