DADA 2

MAGACIN MACURA Museum
DADA 2
Eröffnung: Opening:
Sa, 3. September 2016 | 12 H
Hans Rose (Installation), Andreas Kattner (Skulptur/Installation),
Mathias Kessler (Fotografie/Installation), Ana Jelenkovic (Malerei),
Sofia Cruz (Installation), Dejana Kabiljo (Design),
Pravin Cerkoori (Film/Malerei), Noemi Kiss (Installation),
Christian Eisenberger (Malerei), Paul Pignon (Experimentale Musik),
Heidulf Gerngross (Architektur), Milan Mijalkovic (Performance),
Jovana Popic (Fotografie), DAH (Theater),
Kosta Bogdanovic, Klaus Martens (Installation),
Nesa Paripovic (Malerei/Fotografie) und Sasa Pancic,
MetzgerMensch (Fotografie) die Gruppe Technopolitics,
Gerald Nestler (Installation), Silvia Eckermann (Installation),
Florian Schindler (Installation), Era Milivojevic (Malerei),
Gera Urkom (Malerei), Srdjan Apostolovic (Skulptur),
Mariko Hori (Installation), Mira Brtka (Skulptur),
Milica Marinkovic (Mode), Alexej Djermanovic (Malerei)
und Marko Djurancovic (Architektur).
Curated by E.G. Alwer
Ausstellung: 3.9. – 1.12.2016
Zenit 4, Grcka 62, Stari Banovci, Serbien
 
 
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DADA 2
Dada und aktuelle Positionen der Kunst
Anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Dadaismus ist in diesem Jahr das
internationale Interesse an dieser künstlerischen Bewegung und ihren Inhalten
und Zielen groß und bietet Anlass für Reflexionen und Hinterfragungen
aktueller künstlerischer Strategien und Vorgehensweisen.
Dieses Interesse möchten wir nutzen, um die Impulse des Dadaismus
in aktuellen Positionen der Kunst aufzuspüren und erlebbar zu machen.
Die artikulieren sich nicht auf Formaler Ebene, sondern zeichnen sich vielmehr
durch den Modus Operandi eines jeden teilnehmenden Künstlers aus; diese Modi sind
zum Beispiel das reflexive untergraben von Autorität, das implementieren von Zufallsprozessen, kollektive Bedeutungsproduktion, Dekonstruktion sowie
spielerisch affirmative Konstruktion.
 
Ein weiteres Augenmerk liegt auf den unterschiedlichen Temperamenten
Europas, welche in der ehemaligen Austro-Ungarn Monarchie noch vereint schienen:
Das westliche Rational-Wissenschaftliche – und das östliche Emotional-Intuitive.
Die Kombination beider Haltungen sucht in der Ausstellung keine Gegenüberstellung sondern das Mit- und Nebeneinander. Zur handlungorientierten Kontextualisierung werden kollaborative Begegnungen in Workshops organisiert und deren Ergebnisse
zur Diskussion gestellt.
Die Begegnung im Rahmen der Fragestellungen und Methoden des Dadaismus
will einen differenzierten und spannungsvollen Kontext schaffen.
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Im Laufe de Jahres werden zahlreiche zeitgenössische Positionen der Kunst
gesammelt, erarbeitet und letztendlich ausgestellt. Hierbei sind explorative
Positionen im Fokus. Eine Verbindung mit Dada liegt in einer sehr vielfältigen Arbeitsweise der beteiligten Künstler, die jedoch eines verbindet: Ein chaotisches
Element in ihrem individuellen Modus Operandi, welches mit der obersten Regel
des Dadaismus – der, allen eingefahrenen Regeln zu widersprechen und so immer
wieder Neues und somit eine Erfahrung von Authentizität zu generieren – einhergeht.
So entsteht im Laufe des Sommers bis hin zur finalen Ausstellung im September eine formal sehr breite Palette von Arbeiten.
 
Es werden aktuelle Positionen aus den Bereichen
Theater, Film, Skulptur, Malerei, Performance, Literatur,
Mode und Architektur reflektiert.
Im Laufe der Ausstellung werden verschiedene Workshops
und Performances stattfinden.
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