VON HIER AUS

SCHLOSS TABOR
VON HIER AUS
Vernissage:
Sonntag, 2. Oktober 2016 | 11 Uhr
zur Eröffnung Spricht Roman Grabner,
Universalmuseum Joanneum
Künstler: Franz Cserni (AT), Nicolas Dellamartina (AT),
Vasja Grabner (SLO), Ludwig Haas (AT), Karl Karner (AT),
Ronald Kodritsch (AT/SLO), Gregor Purgaj (SLO), Josef Wurm (AT/H)
Finissage: Sonntag, 13. November 2016 | 11 Uhr
Ausstellung: 2. Oktober – 13. November 2016
Taborstrasse 3, 8385 Neuhaus am Klausenbach

 

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Karl Karner (AT)

https://www.facebook.com/events/1745409125716593/

Neuhaus am Klausenbach: Schloss Tabor | Acht Künstler,
die mit dem österreichisch-slowenisch-ungarischen Dreiländereck verbunden
sind, stellen ab Sonntag, dem 2. Oktober, auf Schloss Tabor in Neuhaus am
Klausenbach ihre Werke aus. Der Titel der Schau im Rahmen des Jennersdorfer
Kultursommers Jopera: “Von hier aus”.
Von hier aus
 
Die Ausstellung von hier aus versammelt junge KünstlerInnen aller Altersstufen,
die mit der Region „Dreiländereck“ biografisch verbunden sind und präsentiert
deren aktuelle Arbeiten. Die Schau versteht sich einerseits als Momentaufnahme
des jeweiligen Schaffens und stellt andererseits die Frage, wie es von hier aus
weitergehen kann, sowohl künstlerisch als auch gesellschaftspolitisch. In einer
Zeit, in der alte Grenzen wieder neu errichtet werden, kommt gerade einem
Kulturraum, der sich über drei Länder erstreckt, erhöhte Aufmerksamkeit zu.
Und Kunst vermag hier insofern bedeutsam zu werden, da sie ein raum-zeitliches Sensorium schafft, durch das bestimmte Weisen des Zusammen- oder
Getrenntseins, des Innen- oder Außen-, Gegenüber- oder In-der-Mitte-Seins
reflektiert und festgelegt werden.
Text: Roman Grabner, Universalmuseum Joanneum, Graz

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Zeit, um Einblicke in das Schaffen der KüstlerInnen zu geben.

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Die Gemäldeserie von Künstler Vasja Grabner reflektiert einen
Teil des menschlichen Denkens, welches durch die Etikettierung der Vernunft
verursacht wird. Jeder hat ein ganz eigenes Gedankenset – eine ausgearbeitete
Meinung – Gedankenetiketten, die er allem, was er sieht, fühlt und denkt,
verleiht. Deshalb sieht er sein Leben und die Welt nicht so, wie sie sind,
sondern so wie er glaubt dass sie sind. Die Kombination von rohem
Beton und monolithischen Motiven symbolisiert die vom Individuum
wahrgenommenen Gedankenkonzepte. Außerhalb dieser Realität befindet
sich eine neue Dimension. Der an die Gemälde scheinbar angeklebte Zettel
symbolisiert den etikettierten Gedanken, der mehr oder weniger sinnlos die Wahrnehmung kategorisiert. Rassismus, Homophobie, Nationalismus,
politische Zugehörigkeit u.ä sind Beispiele des betonierten Bewusstseins,
die im Individuum Konfliktträchtigkeit schaffen.
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Vasja Grabner ist 1976 in Slowenien geboren.
1994 – 2004 studierte er bei verschiedenen Malern,
darunter bei dem bekannten Porträtisten Rudi Spanzel.
2010 wirkte er, als Verfechter der Humanität bei der
Entstehung und Verbreitung des erfolgreichen internationalen
Kunstprojektes ART FOR JUSTICE das Menschenrechte und
Probleme der Minderheiten in den Vordergrund stellt, mit.
Seit 2013 setzt er sich mit Denkprozessen, sozialen Strukturen und
kulturellen Barrieren auseinander.
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Seit Juni 2015 durch die Galerie Kunst7 exklusiv für die Schweiz vertreten
2015 Schloss Novo Celje, Zalec, (SLO)
2013 Kunst und Handel, Graz, (A)
2011 Parobrod Galerie, Belgrad, (SRB)
2010 BASE LEVEL Galerie, Wien, (A)
2010 Lund Universität – Sociology of Law and ART FOR JUSTICE, Lund, (S)
2009 Gorenje d.d. (Ausstellungsraum Galerie Gorenje), Velenje, (SLO)
 
 
 
SCHLOSS TABOR
“Kunst, Sturm und Kastanien”
Vernissage: 22.10.2016 | 16 Uhr
Finissage: 13.11.2016 | 11 Uhr
Ausstellung:  23.10. – 13.11.2016
Taborstrasse 3, 8385 Neuhaus am Klausenbach
Der 22. Oktober 2016 ist mit “Kunst, Sturm und Kastanien”
einer der Höhepunkte der Ausstellung. “Neben der Zuschau-Ausstellung der
Werke der Künstlerinnen Künstler ist es uns
auch sehr wichtig, dass die Besucher die Kunstschaffenden live in action
sehen können. Sie sollen sehen und dabei sein dürfen, wenn Bilder oder
Skulpturen entstehen, so jOPERA Intendant Dietmar Kerschbaum.
 

Öffnungszeiten:
Jeweils Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr mit Kaffeehaus-Betrieb
Ausstellung in Kooperation mit der Galerie Kunst und Handel Graz
und galerie GALERIE Wien
 
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