Galeristin Dr. Ursula Krinzinger

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die renommierte österreichische Tageszeitung
„Die Presse“, hat die Galeristin Dr. Ursula Krinzinger, für den
Wettbewerb um die ÖsterreicherIn des Jahres im Bereich
Kultur-Erbe nominiert.

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Das Team bittet um Ihre Stimme für Ursula Krinzinger

Wir würden uns sehr freuen wenn Sie an der Abstimmung teilnehmen

würden und diese Mail weiterleiten.

Vielen Dank!

Das Team der Galerie Krinzinger

Hier können Sie Ihre Stimme abgeben:

http://diepresse.com/unternehmen/austria16/5082997/index?cat=5
http://diepresse.com/unternehmen/austria16/index.do

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Krinzinger ist eine Naturgewalt von einer Galeristin.
„Ich liebe diese Arbeit“, sagt sie. Ihre Galerie ist längst Institution,
ihre Energie längst Legende.
09.09.2016 | 18:16 |   (Die Presse)

Man hätte gerne so einiges, was Ursula Krinzinger hat. Ihre Vielfliegerkarte
zum Beispiel, bespielt sie pro Jahr doch bis zu 14 Kunstmessen von Abu Dhabi,
Dubai, Hongkong, Singapur bis zu den Klassikern London, Paris, Basel, Miami.
Vor allem aber natürlich nur ein ganz kleines bisschen Etwas von der Kunst,
die in nunmehr 45 Jahren durch ihre Hände gegangen ist. Schon in ihrer
allerersten Ausstellung in ihrer allerersten Galerie in Bregenz 1971 zeigte sie
u. a. Maria Lassnig. Dann folgten Ausstellungen mit Gottfried Bechtold,
Arnulf Rainer, Betonporsches und gestische Abstraktion.

Das hieß Kampf in den 1970er-Jahren in Österreich. Und reden, reden, reden.
Doch die sogenannte Informationsgalerie dieser Pionierjahre hat in der 1940 in
Bregenz geborenen Kunsthistorikerin ihre Meisterin gefunden. Krinzinger ist
immer noch die Powerfrau des heimischen Kunstbetriebs, die „Warrior Queen“,
die für die Wertschätzung der zeitgenössischen Kunst unermüdlich auf Achse ist.
Wie viele Vernissagen, wie viele Dinners, wie viele Künstlergespräche, wie viele Führungen, wie viele Querelen und wie viel Überzeugungsarbeit hat sie

schon gemeistert  und geleistet?

Vor allem der Wiener Aktionismus, die Performancekunst und feministische
Positionen hat Krinzinger seit der Anfangszeit vertreten. 1975 begann
sie mit dem Nachlass von Aktionist Rudolf Schwarzkogler zu arbeiten,
dessen Verkauf an das Wiener Mumok 1982 der Grundstein für das
Aktionismus-Archiv war. 1976, als das noch als Provokation empfunden
wurde, zeigte sie eine Ausstellung ausschließlich mit Künstlerinnen.
Zwei Jahre später organisierte sie ein Performance-Festival. Der größte
heutige Performance-Star, Marina Abramović, fand schon Mitte der 1970er
in Krinzingers Innsbrucker Galerie eine Heimat. Schon damals betrieb
Krinzinger parallel zur Galerie in Kroatien auch ein Workshop-Programm,
eine Leidenschaft für Künstler-Residencies begann, die bis heute blieb.
So stellt Krinzinger Künstlern Studios in Ungarn, Sri Lanka (mit der One
World Foundation) aber auch in ihrer Galerie-Dependance für junge
Kunst in der Schottenfeldgasse zur Verfügung. In Wien ist Krinzinger
seit 1986 aktiv, die Hauptgalerie sind elegante Altbauräume in der Seilerstätte.
Auch hier wird die Mischung aus internationalen Stars, dem Nachwuchs,
den Frauen, den Malern, den Performancekünstlern aufrechterhalten.
„Man muss immer up to date sein“
Aus lokalen Querelen und Intrigen hielt sie sich in den vergangenen Jahren immer mehr heraus. Die großen Kämpfe scheinen vorüber. Denn wie keine andere steht Krinzinger auch für die Internationalisierung des österreichischen Kunstmarktes. Die vielen Kunstmessen, die Betreuung von Künstlern und Sammlern rund um die Welt, die Kontakte zu Kuratoren und Museen – „man muss immer up to date sein in diesem Geschäft“, weiß sie. Wochenenden gibt es in dieser Branche keine. Trotzdem: „Ich liebe diese Arbeit“, sagt sie immer noch. Sie hat Glück, ihre zwei Kinder auch, jedenfalls ihr Sohn möchte die Galerie bald einmal weiterführen, ihre Tochter ist selbst Künstlerin. (sp)
Die Presse
Dr. Ursula Krinzinger von Almuth Spiegler
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