KÄFIG DER FREIHEIT

wolfsburg

KUNSTMUSEUM WOLFSBURG
KÄFIG DER FREIHEIT
Ausstellung: 02.10.2016 – 15.01.2017
Hollerplatz 1
38440 Wolfsburg Germany
http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de/

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IM KÄFIG DER FREIHEIT
KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

Nobuyoshi Araki, Katie Armstrong, Awst & Walther, Burhan Dogançay, Paul Graham, Douglas Gordon, Andreas Gursky, Jeppe Hein, Georg Herold, Damien Hirst, Johannes Kahrs, Anselm Kiefer, Gert Jan Kocken, Jeff Koons, Sharon Lockhart, Rémy Markowitsch, Daniel Pflumm, Neo Rauch, Tim Wolff, Erwin Wurm. (Die hervorgehobenen Künstlernamen markieren die Neuzugänge der Sammlung ab 2015.)

Es geht um die Fragilität der Freiheit – um individuelle, politische, sexuelle,
nicht zuletzt auch künstlerische Freiheit. Und ihre stete Bedrohung durch zahlreiche Machtverhältnisse. Gibt es ein Jenseits der Ohnmacht? Das Diesseits der Macht, die „Tyrannei des Realen“ (Peter Sloterdijk) jedenfalls ist omnipräsent. Die Kunstwerke der Ausstellung illustrieren dies alles nicht, sondern realisieren es sowohl formal als auch inhaltlich auf verschiedenste, mitunter überraschende Art und Weise. Sie zeugen von der Macht der Bilder und reflektieren zugleich, dass auch die Kunst am Ende nur ein weiterer
„Käfig der Freiheit“ ist.

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Nicht zuletzt geht es dieser Ausstellung auch um neue Werke und Perspektiven der Sammlung des Kunstmuseums Wolfsburg. Zu zehn ausgewählten Künstlerpositionen der Sammlung von 1994 bis 2014 gesellen sich zehn markante Neuzugänge seit 2015: Ankäufe, langfristige Dauerleihgaben und Schenkungen von Sammlern wie Künstlern. Denn nur eine Sammlung, die wächst, kann dauerhaft lebendig bleiben und zentrale Fragen von Kunst und Leben fokussieren.

Ob im Leben oder in der Kunst, irgendwo stoßen wir immer an Grenzen. Mal scheinen sie fern, dann wieder ganz nah. Oft treffen wir auf äußere Beschränkungen, nicht selten jedoch finden wir sie in uns selbst. „Im Käfig der Freiheit“ lotet eben diese permanente Dialektik von Befangenheit und Freiheit aus, die der Schriftsteller und Philosoph Jean-Jacques Rousseau mit den Worten pointiert hat: „Der Mensch ist frei geboren und liegt doch überall in Ketten.“

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© Erwin Wurm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Foto: Marek Kruszewski

DIE KETTEN DER FREIHEIT.

KÜNSTLERPOSITIONEN DER SAMMLUNG IM KUNSTMUSEUM WOLFSBURG

Die Exponate dieser Ausstellung stammen aus zehn ausgewählten Künstlerpositionen der Sammlung in Wolfsburg von 1994 – 2014. Seit 2015 erweiterte sich diese um zehn markante Neuzugänge, die „zentrale Fragen von Kunst und Leben fokussieren“. Der Ausstellungsschwerpunkt kreist um die Fragilität der Freiheit, ihrer Ohnmacht und künstlerischen Grenzen.

Dr. Christine Breyhan, kunst:art
WIE WEIT GEHT DIE FREIHEIT?

Kopflos im grauen Zweiteiler, ein Maschendrahtzaun und Fotografien gefesselter Frauen: Die Ausstellung “Im Käfig der Freiheit” im Kunstmuseum Wolfsburg will die Grenzen der Freiheit ausloten.

Ndr.de, 05.10.2016

Es geht um die Fragilität der Freiheit – um individuelle, politische, sexuelle, nicht zuletzt auch künstlerische Freiheit. Und ihre stete Bedrohung durch zahlreiche Machtverhältnisse. Gibt es ein Jenseits der Ohnmacht? Das Diesseits der Macht, die „Tyrannei des Realen“ (Peter Sloterdijk) jedenfalls ist omnipräsent. Die Kunstwerke der Ausstellung illustrieren dies alles nicht, sondern realisieren es sowohl formal als auch inhaltlich auf verschiedenste, mitunter überraschende Art und Weise. Sie zeugen von der Macht der Bilder und reflektieren zugleich, dass auch die Kunst am Ende nur ein weiterer „Käfig der Freiheit“ ist.

Nicht zuletzt geht es dieser Ausstellung auch um neue Werke und Perspektiven der Sammlung des Kunstmuseums Wolfsburg. Zu zehn ausgewählten Künstlerpositionen der Sammlung von 1994 bis 2014 gesellen sich zehn markante Neuzugänge seit 2015: Ankäufe, langfristige Dauerleihgaben und Schenkungen von Sammlern wie Künstlern. Denn nur eine Sammlung, die wächst, kann dauerhaft lebendig bleiben und zentrale Fragen von Kunst und Leben fokussieren.

 

Samstag 12.11.16 | 15  — 16:30
Öffentliche Führungen
Wochenende der Grafik
Führung
Jugendliche & Erwachsene

Zeichnen kann man nicht nur mit Stift oder Pinsel auf Papier. Zeichnen kann viel mehr sein. So „bezeichnet“ das Künstlerduo Awst & Walther mittels Sandstrahltechnik eine große Spiegelfläche mit einem Maschendrahtzaun. Stehen wir Besucher davor oder dahinter? Tim Wolff zeigt mit seiner großen Wandmalerei „Spießer“, wie er auf politische Haltungen im Alltagsgeschehen und den Museumsraum zugleich reagiert.

Wie aus 312 Tuschezeichnungen ein ganz persönlicher, zarter und auch witziger Animationsfilm entstehen konnte, zeigt Katie Armstrongs  „Interlude“. Über die Zeichnung jenseits der Zeichnung erfahren Sie mehr in dieser Themenführung.

Tag der offenen Tür
Sonntag 13.11.16 | 11 — 18

 

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