EIKON Schaufenster

eikon09-41-39
EIKON Schaufenster
ORTHOCHROME. MOTIV – FOTOGRAF (INNEN)
Eröffnung / Opening: 08.11.2016 | 19 | Uhr
Heftpräsentation EIKON #96
Electric Avenue, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Ausstellung/ Exhibition: 09.11.2016 – 12.02.2017
Q21 im MuseumsQuartier Wien / Electric Avenue
Museumsplatz 1, 1070 Wien
orthochrome.jpg
Von Claus Prokop, Roland Rust und Karl Ulbl 2004 gegründet, sammelt,
digitalisiert und archiviert ORTHOCHROME analoge, private Alltagsfotografien
und -dias, die überwiegend aus den 1950er- und 1960er-Jahren stammen.
Ziel von ORTHOCHROME ist es, diese Dokumentationen des eigenen Lebens
vor dem Vergessen zu bewahren. Stellte das inzwischen über 100.000 Fotografien umfassende Archiv ursprünglich seine Bestände KuratorInnen und KünstlerInnen
für historische Ausstellungen zur Verfügung, wird es mittlerweile nicht mehr
öffentlich zugänglich betrieben. ORTHOCHROME verwendet die Fotografien
heute für eigene, teils in Zusammenarbeit mit geladenen KünstlerInnen realisierte Projekte. Das Hauptaugenmerk liegt dabei darauf, Besonderheiten der Aufnahmen herauszuarbeiten, inhaltliche Ebenen freizulegen und Aspekte sichtbar zu machen,
die bei einer vordergründig authentischen Faksimile-Wiedergabe meist
unsichtbar blieben.
 
abokarte
ORTHOCHROME. Archiv für analoge Alltagsfotografie wurde 2004 von
Claus Prokop, Roland Rust und Karl Ulbl gegründet.
Das Archiv von ORTHOCHROME besteht aus über 100.000 analogen
Alltagsfotografien, die heute vorwiegend für eigene Projekte genutzt werden.
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Electric Avenue/Raum D
EIKON Schaufenster
„MOTIV – FOTOGRAF (INNEN)“
„Subjekte und Objekte der Fotografie“
Diskursiver Diaabend:
18.November 2016 | 18 Uhr
Mit:
Herbert Justnik, Kurator der Fotosammlung,
Volkskundemuseum Wien
Friedrich Tietjen, freiberuflicher Foto-,
Kunst- und Kulturwissenschaftler, Leipzig
Eva Tropper, wissenschaftliche Mitarbeiterin
GrazMuseum, Graz
Ausstellung / Exhibition: 9.11.2016 – 12.2.2017
Q21 im MuseumsQuartier Wien,
Museumsplatz 1, 1070 Wien
 
ORTHOCHROMEDISKURSIVERDIAABEND.jpg
 
Alltagsfotografie ist häufig vom paradoxen Phänomen gekennzeichnet,
dass sie zwar das Leben der Fotografierenden dokumentiert, sich diese
jedoch nur selten selbst ins Bild setzen. Dieser Dichotomie von
gleichzeitiger An- und Abwesenheit wird im Rahmen eines
„diskursiven Diaabends“ nachgespürt: Projektionen von Fotografien
aus den Beständen von
ORTHOCHROME – Archiv für analoge Alltagsfotografie, auf denen die
Fotografierenden verewigt wurden, stehen Original-Dias gegenüber,
die in ihrer geradezu standardisierten Motivwahl keine offensichtlichen
Rückschlüsse auf die Urheber zulassen. Thematisiert werden Fragen nach
Individualität, Authentizität und Autorenschaft in der (Alltags-)Fotografie,
aber auch die Nach- und Neubetrachtung einer analogen
Medien- und Kulturtechnologie.

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