ANDREAS FOGARASI

ottomauer

Erzbischöfliches Palais
VERLEIHUNG DES MSGR. OTTO MAUER PREIS 2016
AN ANDREAS FOGARASI
Dienstag, 29. November 2016 | 19.30 Uhr
Wollzeile 2, 1010 Wien
unbenannte-anlage-00102
Andreas Fogarasi, Panorama (The Right of View), 2010, Aussenrauminstallation im Rahmen von „My City“, ein Projekt im Kunst im öffentlichen Raum, Istanbul,
Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Wien
 
 
Andreas-Fogarasi-bekommt-Otto-Mauer-Preis
Der Preis wird von Dr. lic. Nikolaus Krasa, Generalvikar
der Erzdiözese Wien in den Festräumen des Erzbischöfliches Palais,
Wollzeile 2, 1010 Wien, an Andreas Fogarasi verliehen.
 
Der Vorsitzende der Jury, P. Dr. Gustav Schörghofer SJ,
wird den Preisträger vorstellen.
Der Otto Mauer Fonds vergibt die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung
heuer zum 36. Mal. Prämiert wird das gesamte bisherige Werk einer Künstlerin
oder eines Künstlers unter 40 Jahren. Diesjähriger Preisträger ist der in
Wien lebende und arbeitende Künstler Andreas Fogarasi.
Der Preis wird von Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, 
in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien,
an Andreas Fogarasi vergeben.
Andreas-Fogarasi-9.jpg

foto: apa/epa/ennio leanza

Mit dem Otto-Mauer-Preis 2016 ausgezeichnet: Andreas Fogarasi.


Zurzeit zeigt Andreas Fogarasi seine Arbeiten in folgenden Ausstellungen: Andreas Fogarasi – Sculpture bei Proyectos Monclova in Mexico City (18.11.2016–14.01.2017), Andreas Fogarasi – Book Launch bei LAMOA, Los Angeles (12.11.–15.12.2016)
und in der von Boris Kostadinov kuratierten Gruppenausstellung
The Errors of Beauty in der Nationalgalerie in Sofia (14.11.–15.12.2016).
Von 13.01.–23.03.2017 präsentiert die Galerie Georg Kargl Fine Arts in Wien aktuelle Arbeiten Andreas Fogarasis in einer Einzelausstellung mit dem Titel Exhibition/s.

Begründung der Jury
Die Jury des Msgr. Otto Mauer Preises 2016, bestehend aus Ralo Mayer,

Msgr. Otto Mauer Preisträger 2012, Gustav Schörghofer SJ, Johanna Schwanberg, Direktorin, Dom Museum Wien, Andrea van der Straeten, Universitätsprofessorin, Kunstuniversität Linz und Hans-Peter Wipplinger, Museologischer Direktor,
Leopold Museum Wien, entschied, den diesjährigen Msgr. Otto Mauer Preis
Andreas Fogarasi zuzuerkennen.

„Andreas Fogarasi greift in seinen Arbeiten auf diverse Medien,

wie Fotografie, Video, Skulptur und typografische Elemente zurück. Seine
multimedialen Installationen weisen dabei einen starken Bezug zur Architektur
bzw. zum Design des öffentlichen Raumes auf. Im kunsthistorischen Kontext
stellt sein Werk eine spezielle Position in der Skulpturenentwicklung dar,
hinterfragt er darin doch immer wieder die Tradition der Formensprache in der
Geschichte der Skulptur. Der Umgang mit Raum bei der Werkinszenierung
spielt dabei eine besondere Rolle.
kulturundfreizeit.jpg
Andreas Fogarasi, Kultur und Freizeit, 2006 3 Aluminium Dibond Platten,
LED Lampen, à 100 x 70 cm. Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Wien

Seine Werke zeugen von einer besonderen Aufmerksamkeit für Materialien,
bzw. von einem äußerst subtilen Umgang mit diesen. Formal treten Materialität
und Information aber immer in eine gleichberechtigte Beziehung zueinander.

Die Jury würdigt vor allem die reflektierte gesellschaftskritische Ausrichtung

seiner multimedialen Werke und Installationen. Diese ist dabei immer gepaart
mit einem besonderen Gespür für ästhetische Form und Ausführung. Fogarasis
Œuvre lässt eine durchwegs analytische Herangehensweise erkennen.
Der Künstler recherchiert präzise, setzt sich mit historischen,
gesellschaftspolitischen Parametern auseinander und transformiert
dokumentarisches Material in eine künstlerische Form, die zu überzeugen weiß.
Ein besonderes Augenmerk legt der Künstler auf die Beschäftigung mit
nicht-westeuropäischen Kontexten, wie der Türkei bzw. die kritische
Auseinandersetzung mit der Geschichte ehemals kommunistisch regierter
Länder wie Ungarn oder Russland.

Der Otto Mauer Preis 2016 wird somit einem Künstler verliehen, der es

versteht, einen kritischen Blick auf die Gesellschaft in hochästhetischen,
formal ausgereiften Arbeiten zu bündeln.“
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JesuitenFoyer
Andreas Fogarasi – Modelle
ERÖFFNUNG:
Dienstag, 6. Dezember 2016 | 19.30 Uhr
mit einleitenden Worten von Gustav Schörghofer SJ
Ausstellung: 7. Dezember 2016 – 17. Jänner 2017
Bäckerstraße 18, 1010 Wien
 
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Ausstellungsöffnungszeiten:
Montag und Dienstag 16–19 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr und
Zwischen 24. Dezember 2016 – 8. Jänner 2017 geschlossen.
 

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