GUNTER DAMISCH

galerie422

GALERIE 422
GUNTER DAMISCH
MALEREI, PAPIERARBEITEN, SKULPTUR
Vernissage:
FREITAG, 25. NOVEMBER 2016 | 19 UHR
Zur Ausstellung spricht
GÜNTHER OBERHOLLENZER
Ausstellung: 25.11.2016 – 07.01.2017
An der Traunbrücke 9 – 11
A 4810 Gmunden

 

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In den 18 Jahren, in denen die Galerie422 nun besteht, zeigten wir mehrere Einzelausstellungen (und zudem zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen)
dieses wichtigen und einzigartigen österreichischen Künstlers, der
als Maler und Skulpteur eine ganz unverwechselbare Formensprache besaß,
begleiteten und bestaunten seine Weiterentwicklung zu einer präzisen
Vervollkommnung seines Stils. 2015 wurde die kommende Ausstellung
noch mit Prof. Damisch persönlich geplant, doch leider findet sie nun ohne
sein Beisein statt – Gunter Damisch erlag einem Krebsleiden am 30.4.2016
 
Dies wird nun die erste große postume Ausstellung zu seinem Gedenken in
der Galerie422. Wir möchten damit einen großen Künstler ehren, einen
vielgeschätzten Professor, einen Freund.
Gunter Damisch fehlt, aber sein Werk lebt.
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GUNTER DAMISCH
1958 Geboren in Steyr / Oberösterreich
 
1977 Matura in Linz
1977 – 1983
Akademie der Bildenden Künste, Wien
Meisterklasse Prof. Max Melcher und Prof. Arnulf Rainer
Diplom der Grafik
1983 Römerquelle Kunstpreis
1985 Otto Mauer Preis, Max Weiler Preis
1991 Karl Rössing Preis
1992 Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste, Wien
Meisterklasse für Grafik
1995 Preis der Stadt Wien
1996 Anton Faistauer-Preis für Malerei des Landes Salzburg
1998 Ordentliche Professur an der Akademie der Bildenden Künste, Wien
Preis bei der 2. Internationalen Graphiktriennale, Prag
Oberösterreichischer Landeskulturpreis für Graphik
2011 Würdigungspreis Land Niederösterreich
2016 gestorben in Wien
 
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Weihnachtsausstellung widmen wir einem der wichtigsten Vertreter der österreichischen, zeitgenössischen Kunst – Gunter Damisch. Der leider im April 2016 viel zu früh verstorbene Künstler machte bereits in den frühen 1980er-Jahren als Mitglied der „Neuen Wilden“ mit seinen Arbeiten auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit seinen Kollegen (darunter Herbert Brandl, Josef Danner, Hubert Scheibl, Otto Zitko und einige mehr) teilte er das Bestreben, die Malerei zu erneuern – sich zu einer sinnlich subjektiven Malerei zu bekennen. Seine expressiven, großformatigen Arbeiten machten den Künstler im In- und Ausland bekannt. Zahlreiche Auszeichnungen, wie u.a. der Monsignore Otto Mauer Preis und der Max Weiler Preis wurden ihm bereits in jungen Jahren verliehen.
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Seine vorwiegend pastosen und farbintensiven Werke eröffnen einen ganz speziellen Miko- und Makrokosmos, die einen eintauchen lassen in ein utopisches Universum voll Fabelwesen und Traumgebilden. Von unterschiedlichen Perspektiven blickt man auf mannigfaltige Welten. Dort entdeckte man je nach Werkphase Mikroben, Wirbeltierchen und „Steher“. Gleichberechtigt, ohne Zentrum und Mitte, ganz dicht und dann wieder luftiger sind die einzelnen Elemente angeordnet. Das Ganze changiert zwischen Figuration und Abstraktion.
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Inspiration für seine Arbeiten holte sich der Künstler in der Philosophie, der Wissenschaft, der Musik, der Literatur und in der Natur. Mit seinem Formenrepertoire, welches sich bereits Anfang der 1980-er Jahre zu entwickeln begann und über die Jahre ausfächerte, schaffte er es ein unvergleichliches Oeuvre zu kreieren. Mit seinen Titeln, wie „Weißortweltweg“, „Nebelfeldwelten-Seitflimmern“ oder „Weltureissteher“ unterstrich er stets das Dargestellte.
Neun Jahre nach Beendigung seines Studiums an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Maximilian Melcher und Prof. Arnulf Rainer wurde er zum Gastprofessor für Grafik und druckgrafische Medien an die Akademie bestellt. Sechs Jahre später avancierte er bereits zum Ordentlichen Professor. Bis zu seinem Tod war er in dieser Funktion für seine Studenten eine sehr wichtige freundschaftliche, helfende, fördernde und unterstützende Instanz.
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Gunter Damisch beschränkte sich nie nur auf ein Medium. Beispielsweise gründete er bereits während des Studiums die Punk-Band „Molto Brutto“ mit der er auch auf Tournee ging. Sein künstlerisches Schaffen manifestiert sich in der Malerei, der Grafik, der Skulptur und der Zeichnung gleichermaßen. In der Ausstellung werden wir einen Querschnitt seines umfangreichen Schaffens präsentieren – von großflächigen Leinwänden zu kleinen bunten Papierarbeiten bis hin zu raumumgreifenden Skulpturen. Vor mehr als einem Jahr begann die gemeinsame Ausstellungsplanung. Leider kann Gunter Damisch die Ausstellung nicht mehr miterleben und aus diesem Grund möchten wir ihm gedenken – als herausragenden Künstler, guten Freund und liebenswerten Menschen. Unser ganz spezieller Dank gilt Maria Damisch für
das Zustandekommen der Ausstellung.

 

imgp2287Gunter & Maria Damisch

© Foto EstherAttar-Machanek

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