Berlinischen G 2017

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Berlinischen Galerie Jahr 2017

 

Berlinischen Galerie
Ausstellungshalle
John Bock
Im Moloch der Wesenspräsenz
Pressekonferenz:
23.Februar 2017 | 11 Uhr,
Eröffnung: 23.Februar 2017 |19 Uhr
24.02–21.08.2017
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
 
Ab Februar 2017 bespielt John Bock (*1965) die erste große Ausstellungshalle der Berlinischen Galerie. Seine Ausstellung gibt Einblicke in das Schaffen der letzten zehn Jahre. John Bock baut und inszeniert Räume und ist für seine Live-Auftritte bekannt.
Zudem ist er Bildhauer und Zeichner, schreibt Texte und arbeitet seit Jahren auch mit Video und Film. Seine komplex-wuchernden Rauminstallationen sind Bühne,
Versuchslabor, Wunderkammer, Parcours, Filmset und Kino zugleich. So entstehen Inszenierungen eines bizarren, aber auch fragilen und poetischen Mikrokosmos,
der für die Welt steht und letztlich um den Künstler kreist. Es ist seine Sicht auf die
Absurdität der Dinge, die John Bock in seiner Kunst lustvoll zelebriert und als
groteskböses Spektakel vor Augen führt.
Das Bock-Universum funktioniert wie ein Parcours für die Besucher. Sie bewegen
sich mit Entdeckerlust hindurch und bringen zugleich sich selbst zur Aufführung.
Ausstellung: 24. Februar 2017 –21.08.2017
 
 
Berlinischen Galerie
Christine Streuli
Fred-Thieler-Preis für Malerei 2017
Pressekonferenz: 17. März 2017 | 11 Uhr,
Eröffnung: 17. März 2017 | 19 Uhr
Ausstellung: 18.03.2017
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin

Christine Streuli
18.03.–09.10.2017
 
Der Fred-Thieler-Preis für Malerei geht 2017 an Christine Streuli. Sie erhält die Auszeichnung für ihren kalkulierten und zugleich grell übersteigerten Umgang mit den Ausdrucksformen der Malerei. In überbordenden Bildwelten experimentiert die
Künstlerin mit der Strahlkraft von Farben, Mustern und Zeichen. Fragmentierte malerische Gesten verbinden sich in ihren Werken mit großflächigen ornamentalen Strukturen sowie Zitaten aus Werbeästhetik oder Pop-Art zu neuen überraschenden
Bildinszenierungen. Nicht selten sprengen ihre Arbeiten das klassische Bildformat, gehen über den Bildrahmen hinweg und dehnen sich in den Raum aus.
Der Fred-Thieler-Preis für Malerei zeichnet herausragende Malerinnen und Maler aus.
Er wurde von dem Berliner Maler Fred Thieler (1916-1999) gestiftet. Seit 1992 wird
der mit 10.000 Euro dotierte Preis alljährlich (seit 2007 alle zwei Jahre)
am 17. März, dem Geburtstag Fred Thielers, vergeben.
Der Altmeister des Informel widmete diesen Preis Künstlerinnen und Künstlern,
die ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt in Deutschland haben und deren Werk abseits vom aktuellen Marktgeschehen „Positionszeichen“ in der Entwicklung zeitgenössischer Kunst setzt. Stiftungszweck ist die Förderung von lebenden Künstlerinnen und Künstlern durch die Preisverleihung, mit der eine Präsentation von Preisträger-Werken und die Publikation der Laudatio in
einer Festschrift verbunden sind.
In überbordenden Bildwelten experimentiert die Künstlerin
mit der Strahlkraft von Farben, Mustern und Zeichen.
 
Berlinischen Galerie
Die Fotografierte Ferne
Fotografen auf Reisen (1880–2015)
Pressekonferenz: 17.05., 11 Uhr,
Eröffnung: 18.05., 19 Uhr
Künstler (Auswahl):
Robert Petschow, Erich Salomon, Marianne Breslauer, Evelyn
Richter, Thomas Höpker, Ulrich Wüst, Karl von Westerholt,
Heidi Specker, Tobias Zielony und Sven Johne.
Ausstellung: 19.05.–11.09.2017
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
19.05.–11.09.2017
 
Seit mehr als 100 Jahren ist das Reisen ein großes Thema der Fotografie.
Mit der kolonialen Expansion und dem aufkommenden Tourismus im
späten 19. Jahrhundert reisten Fotografen noch aus reiner Entdeckerlust
durch die Welt, um aus der Ferne zu berichten. Erst seit den 1920-er Jahren und
bis in die aktuelle Gegenwart ist das Reisen zudem Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit den kulturellen,
politischen, sozialen Zuständen anderer Länder. Die Bilder entstehen als
spontane Reaktion auf Unbekanntes oder auch ausgehend von konzeptuellen Ideen.
180 Bilder von 15 berühmten wie weniger bekannten Fotografen stehen für die wesentlichen Epochen und Stilrichtungen der Fotografie seit der Moderne
bis zur Gegenwart (1875–2015).
Die verschiedenen Positionen vermitteln auf philosophische, medienkritische
oder ästhetische Weise, wie sich der Blick auf das Unbekannte von der
Kolonialzeit bis in die globalisierte Welt verändert hat.
Künstler (Auswahl):
Robert Petschow, Erich Salomon, Marianne Breslauer, Evelyn
Richter, Thomas Höpker, Ulrich Wüst, Karl von Westerholt,
Heidi Specker, Tobias Zielony und Sven Johne.
Ausstellung mit Unterstützung des Fördervereins Berlinische Galerie e.V.
Fotografierte Ferne. Fotografen auf Reisen (1880–2015)
vermittelt auf philosophische, medienkritische oder ästhetische Weise, wie
sich der Blick auf das Unbekannte von der Kolonialzeit bis in die
globalisierte Welt verändert hat
 
Berlinischen Galerie
Monica Bonvicini
Ab September 2017
Eröffnung im Rahmen der Berlin Art Week 2017
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
Monica Bonvicini (*1965)
studierte ab 1986 an der Berliner Universität der Künste.
Seither lebt sie – von Aufenthalten in Los Angeles, London und Pasadena
abgesehen – in der deutschen Hauptstadt. Über die Jahre hinweg hat die
renommierte Künstlerin eine prägnante Bildsprache und einen medienübergreifenden Ansatz entwickelt. Ihre Werke waren bereits in zahlreichen internationalen
Institutionen zu sehen. Mit dieser ersten institutionellen Einzelpräsentation in
Berlin würdigt die Berlinische Galerie die Künstlerin für ihre besonderer
Bedeutung für die Stadt.
Ausstellung und Katalog werden ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds

 

 
Berlinische Galerie
Malerin und Zeichnerin Jeanne Mammen (1890-1976)
Retrospektive
Jeanne Mammen
Pressekonferenz: 04.10.2017 | 11 Uhr,
Eröffnung: 05.10.2017 | 19 Uhr
Ausstellung: 06.10.2017–15.01.2018
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin

06.10.2017–15.01.2018
 
Als Chronistin des Berliner Lebens der 1920er-Jahre ist die
Malerin und Zeichnerin Jeanne Mammen (1890-1976) auch über Berlin hinaus bekannt. Mit ihren Aquarellen und Zeichnungen hat sie einen unverwechselbaren Beitrag zur Großstadtkunst jener
schillernden und von großen sozialen Gegensätzen geprägten Dekade geleistet. Doch Jeanne Mammen hat viel mehr hinterlassen: ein siebzig Jahre umfassendes malerisches und zeichnerisches Werk, dessen Brüche die politischen und
künstlerischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts vor Augen führen.
1997 zeigte die Berlinische Galerie im Martin-Gropius Bau erstmalig eine größere Ausstellung der Künstlerin mit Schwerpunkt auf den 1920er-Jahren. Die Retrospektive konzentriert sich nun auf Jeanne Mammen als Malerin und bewertet ihr Gesamtwerk neu. Sie präsentiert Gemälde und Aquarelle der späten 1920er-Jahre,
Hauptwerke der kubo-futuristischen Malerei während der
NS-Zeit und legt ein besonderes Augenmerk auf die Jahre nach 1960. Zeichnungen, Illustrationen, Modeund Bühnenentwürfe ergänzen das malerische Werk. Ziel ist die Vermittlung der
dialektischen Verbindung von Lebens- und Werkentwicklung einer Künstlerin, die sich nicht auf bestimmte Stilepochen wie Expressionismus, Kubismus oder Neue Sachlichkeit festlegen lässt. Die Ausstellung zeigt erstmalig, dass die frühe Prägung
durch die französische Kunst und Literatur des 19. Jahrhunderts bis in ihr Spätwerk durchschlägt.
Gezeigt werden ca. 120 Arbeiten, überwiegend Gemälde, weiterhin Arbeiten auf Papier und einige Skulpturen. Hinzu kommt dokumentarisches Material wie Fotos, Zeitschriften und ein Film.
 
 
 
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne
Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin

Berlinischen Galerie
12×12. Der IBB-Videoraum
Annika Larsson
04.01.–30.01.2017
Christian Falsnaes
01.02.–02.03.2017
John Bock
05.03.–03.04.2017
Lynne Marsh
05.04.–01.05.2017
 
 
Im IBB-Videoraum werden innerhalb eines Jahres
zwölf Künstler präsentiert, die durch
einen innovativen Umgang mit Film und Video aufgefallen sind. Jeden Monat ermöglicht eine Auswahl an Arbeiten eine intensive Auseinandersetzung mit dem Werk eines Künstlers.
Das Programm umfasst nicht nur etablierte Vertreter der
zeitgenössischen Videokunst, sondern auch junge Künstler,
deren Werke bisher kaum in Museen zu sehen waren.
Die Realisierung erfolgt mit Unterstützung der Investitionsbank Berlin (IBB).
 
 
 

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