urban life

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Galerie Gans
urban life
Ernst Groß, Holzskulpturen
Kristina Fiand, Holzskulpturen
Martin Veigl, Malerei
Eröffnung / Opening:
Donnerstag, 9. März 2017 | 18 -21 Uhr
Ausstellung / Exhibition: 29.04.2017
10. März – 29. April 2017
Kirchberggasse 4, 1070 Wien
martinveigl
Martin Veigl, urban theatre, Öl auf Leinwand,
130 x 100 cm
Kristina Fand, Ernst GroßKristina Fiand arbeitet schon seit etlichen Jahren unter anderem an einer äußerst beliebten Serie. “Edeka Frauen”, heißt diese schlicht. Wie es dazu kam?
 “Früher hatten wir neben unserem Haus einen Edeka. Ich habe die Frauen beobachtet, die auf dem Weg zum Einkaufen an unserem Küchenfenster vorbei spaziert sind. Das hat mich wahnsinnig inspiriert, weil sie alle irgendwie besonders aussahen. Mit Lockenwicklern, und so.” Kurzerhand fertigte Kristina Fiand die erste Edeka-Frau an. Mit wenigen, dann wieder vielen Schnitten in die weiche Linde haucht Fiand ihren Damen Authentizität ein, so, als sollten Sie pinocciogleich zum Leben erwachen und los -stapfen, wären sie nicht diesem vermaledeitem Holzblock verwachsen. Die Protagonistinnen des dörflichen Einkaufseldorados schmollen, lächeln, verführen, platzen vor Wut, sind in sich gekehrt, kaufsüchtig, realistisch, sehr realistisch, lebensfroh, sie sind voller Energie oder erschöpft. Nichts, was es nicht gäbe. Fast stadtgleich.

 

 

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Ernst Groß, wie daham
Eiche und Acryl, 51x27x16 cm, 2017

Für Ernst Groß und Kristina Fiand hat Kunst immer eine gewisse Relevanz und Tiefe. Beide stecken viel ihrer Persönlichkeit in ihre Werke. “Kunst muss immer einen Bezug zur Gegenwart haben,” erklärt Ernst Groß. “Und der Zuschauer muss diesen Bezug auch herstellen können.”
 So ist seine Auto-Serie gespickt mit Seitenhieben auf die Konsumgesellschaft oder greift Themen wie den Klimawandel mit einem Augenzwinkern auf. Selbst die Edeka-Frauen sind immer ein Spiegelbild der Zeit, in denen sie entstanden sind. “Während der Euro-Krise haben meine Edeka-Frauen zum Beispiel nur ganz wenig eingekauft”, sagt Kristina Fiand. In einem der mit Sägespäne gespickten Arbeitsräume arbeitet sie gerade an einer Edeka-Frau, die ein Donald-Trump-Furzkissen in den Händen hält. Politisch, aktuell und mit einer ordentlichen Prise Humor.

Michael Veigl

Martin Veigl, 1988 in Steyr geboren, beschreibt in seiner Malerei die großstädtische Lebenssituation und hinterfragt die Rollenbilder unserer heutigen Gesellschaft. Mit fotografischen Blick, ausschnitthaft, schnappschussartig, emotionslos, fängt er die hektische Mobilität der Stadtmenschen ein, hält das rege Treiben für einen Augenblick an. In der malerischen Umsetzung kombiniert er souverän exakt ausgearbeitete Details mit frei gestalteten Partien, bei denen die Gestik des Pinselstrichs sichtbar bleibt, die Farbe ihre Rinnsale hinterlässt und unbemalte Leinwandstellen in die Gesamtwirkung integriert werden. Sowohl in der malerischen Umsetzung als auch in der koloristischen Auswahl hat der junge Maler, der zunächst Bildnerische Erziehung an der Kunstuniversität in Linz und seit 2012 an der Universität für angewandte Kunst in Wien Malerei bei Johanna Kandl und Gerhard Müller studiert, bereits seine eigenständige Handschrift und Bildsprache entwickelt.

 

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Kristina Fiand, Edekafrauen
Linde bemalt, 54x12x12 cm, 2017

 

Seit mehreren Jahren arbeitet Martin Veigl an einer größeren Werkgruppe, die er unprätentiös unter dem Begriff„urban theater“ zusammenfasst. Er setzt sich mit einem Motiv auseinander, welches in unserem Alltag eine enorme Präsenz hat. Bilder werden in unterschiedlicher medialer Ausdrucksweise generiert. Sie durchdringen den Alltag und prägen so entscheidend unsere Vorstellung von der Wirklichkeit. Mit Bildern aus dem urbanen Raum sind wir dauernd konfrontiert: Bahnhöfe, Haltestellen, Geschäfte, Straßen. Die Stadt existiert in unserer Vorstellung als Gefüge von determinierten Zeichen. Martin Veigl lotet das Spannungsfeld zwischen einer selbstreflexiven malerischen Praxis und einer Malerei, welche einer Dokumentationsfunktion verpflichtet ist, neu aus; Grenzen werden ausgereizt, um ein Bild zwischen den beiden Ausprägungen fluktuieren zu lassen. Diese Malerei zielt weder auf die Abbildung einer topografischen Wirklichkeit, noch auf den Ausdruck persönlicher Gefühle oder Empfindungen. Vielmehr beharren sie auf ihrer eigenen Visualität, von der nichts Erzählerisches ablenkt. Veigls Perspektiven der Urbanität beleuchten facettenreich und entziehen sich einer schnellen Sinnstiftung. Sie stellen Fragen der Wahrnehmung, provozieren ein assoziierendes, das Sichtbare fortsetzende Sehen. ( Auszug: Katalog Martin Veigl, urban theatre, 2016.)

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Kasimir und Karoline

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Volkstheater
Kasimir und Karoline
von Ödön von Horváth / Regie Philipp Preuss
Generalprobe
DO 16. MRZ 2017  | 19Uhr
Premiere
Freitag, 17. März 2017 | 19.30 Uhr
Mit
Rainer Galke, Stefanie Reinsperger, Sebastian Klein,
Kaspar Locher, Birgit Stöger, Michael Abendroth,
Lukas Holzhausen, Seyneb Saleh, Nadine Quittner,
Thomas Frank, Luka Vlatkovic
Regie Philipp Preuss
 
 
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© Helmut Pokornig / Volkstheater
 
Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth
Volksstück

Um Ablenkung zu finden, gehen der arbeitslose Chauffeur Kasimir und die angestellte Bürokraft Karoline aufs Oktoberfest, aber das Gegenteil passiert. Von allen Seiten werden sie an geschäftliche und private Zusammenhänge erinnert. Inmitten von erregenden Attraktionen verliert sich das Paar.
„Man muss das immer trennen, die allgemeine Krise und das Private“, sagt die von Kasimir gekränkte Karoline zu einem Mann namens Schürzinger, den sie gerade frisch kennenlernt und der ihr eine Achterbahnfahrt spendiert. „Meiner Meinung nach sind aber diese beiden Komplexe unheilvoll miteinander verknüpft“, erwidert dieser, was Karoline zu der Bemerkung veranlasst: „Geh, redens doch nicht immer so geschwollen daher!“ Dialoge wie dieser weisen Horváth als eindringlichen Betrachter des durchökonomisierten Zwischenmenschlichen aus. Vor dem Hintergrund einer politisch- wirtschaftlichen Zeitenwende erscheint das Leben als Achterbahnfahrt, zu stimmungsvoller Musik zeigen sich die Abhängigkeitsverhältnisse. Da, wo sie lieber anonym in der feierwütigen Masse untertauchen würden, begegnen Kasimir und Co. ständig irgendwelchen „Bekannten“, mit denen sie beruflich verbunden oder kriminalistisch verstrickt sind. So muss früher oder später auch Schürzinger seine erotischen Interessen hinter seine karrieristischen zurückstellen, während Karoline von ihrem seelischen Flugversuch „mit gebrochenen Flügeln“ zurückkehrt.
Mit Kasimir und Karoline, seinem Hauptwerk neben Geschichten aus dem Wienerwald, kreierte Ödön von Horváth (1901–1938) das neue Genre des kritischen Volkstücks – durch eine „Synthese aus Ernst und Ironie“, wie Horváth seine Methode beschrieb. Regie führt der österreichische Wahlberliner Philipp Preuss, der am Volkstheater zuletzt Romeo und Julia inszenierte und am Schauspielhaus Leipzig sowie an der Berliner Schaubühne arbeitet.

DI 21. MRZ 2017 19.30
FR 24. MRZ 2017 19.30
18.45 Weißer Salon: Stückeinführung
FR 31. MRZ 2017 19.30
 
Bühne Ramallah Aubrecht
Kostüme Eva Karobath
Musik und Sounddesign Richard Eigner
Video Konny Keller
Licht Paul Grilj
Dramaturgie Roland Koberg

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TurkeyPavilion

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Istanbul Foundation for Culture and Arts (İKSV)
THE PAVILION OF TURKEY TO PRESENT
ÇIN BY CEVDET EREK
AT THE 57TH INTERNATIONAL ART EXHIBITION
LA BIENNALE DI VENEZIA
Press: 10. – 12. May 2017
Preview Day:
Tuesday, 9. May – Friday, 12. May 2017
Exhibition: 13. May – 26. November 2017
Sale d’Armi, Arsenale

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ÇIN, a new work by Cevdet Erek, will be presented in the Pavilion of Turkey at the 57th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia to be held from 13 May through 26 November 2017. Organised by the Istanbul Foundation for Culture and Arts (İKSV), the Pavilion of Turkey will be located at Sale d’Armi, Arsenale, in the main venue of the biennale.

The project frameworks of the Pavilion of Turkey at the 57th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia were announced at a press conference on Monday, 27 February 2017 at Salon İKSV with the participation of artist Cevdet Erek, İKSV General Director Görgün Taner and Corporate Communication Director of Tofaş Arzu Çolakoğlu on behalf of Fiat.

At the press conference, Cevdet Erek illustrated some methods and concepts that he has experimented with in his series of works since the end of the 2000s, such as Room of Rhythms, Rulers and Rhythms Studies and Sound Ornamentations among others, with sounds, images and drawings he made during his presentation.

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About ÇIN

ÇIN, a site-specific work for the Pavilion of Turkey at the 57th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, will be developed during the process and be shaped together with the venue. Cevdet Erek gave examples of the studies conducted for the preparation of the work ÇIN, shared through various media.

Instead of trying to describe a project that is meant to be experienced on-site, and is still in the phase of formation, I propose to imagine a scene together as an exercise: There is a fenced ruin in the distance with a guard inside of it who should not leave during the day. The guard, while walking in silence, notices a visitor who carefully peeks around and the concert of thousands of crickets thanks to the visitor. This duo, who try to talk to each other at a distance, briefly cry out at the same time from the ear pain caused by a violent noise that occurs out of the blue. Then, at night, in another place as the officer tries to suppress the ringing in her ears by opening the window two fingerbreadths and the noise a notch, enters an alarm sound: ‘viyuviyuviyuviyu’. Then she tries to imagine again in the same order by going back to the beginning.

Cevdet Erek, who told various anecdotes about the working process in Istanbul and accompanying short trips, introduced the core project team and stated that the project would allow for new participants and collaborations. The project team includes project coordinator and memory Yelin Bilgin, architect and a soft tone Gürden Gür, architect and smiling face Elif Tunçel, art historian and sibling Ayşe Erek and visual identity designer Yetkin Başarır. A new publication accompanies the exhibition and will be available at the launch of the Pavilion of Turkey at the biennale.

The Pavilion of Turkey will be located in the Arsenale at Sale d’Armi where the exhibition takes place. The long-term venue was secured by İKSV for the duration of 20 years from 2014 to 2034 and supported by generous contributions of 21 supporters. The exhibition in the Pavilion of Turkey at La Biennale di Venezia is sponsored by Fiat, and realised with the contribution of Ministry of Culture and Tourism of the Republic of Turkey, under the auspices of the Ministry of Foreign Affairs of the Republic of Turkey and the production support of SAHA Association.

 

 

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Cevdet Erek

Born in Istanbul in 1974. During and after studying architecture at Mimar Sinan University of Fine Arts, Erek worked at various architectural practices as well as in the music band Nekropsi. Upon finishing masters in Sound Engineering & Design at İTÜ MIAM Center for Advanced Studies in Music, he was an artist in residence at Rijksakademie in Amsterdam in 2005-2006. Erek’s installations and performances were shown in dOCUMENTA (13) (2012); Istanbul Biennial (2003, 2013 and 2015), Sydney Biennial (2016), Sharjah Biennial (2013), Stedelijk Museum (2014), MAXXI (2014 and 2015), Istanbul Modern (2014, 2015 and 2016), Arter (2011), SALT (2012 ve 2015) and others. Major solo exhibitions of his work were organized by Spike Island in Bristol, titled “Alt Üst” (2014), and “Week” at Kunsthalle Basel (2012). His published books are: ”SSS – Shore Scene Soundtrack” (2008, BAS), “Room of Rhythms 1” (2012, Walther König) and “Less Empty Maybe” (2015, Revolver/Artist).  “SSS – Shore Scene Soundtrack” was the recipient of Nam June June Paik Media Art Prize given by Kunststiftung NRW (2012). Among his most recent sound/music work are; sound and music direction for Kaan Müjdeci’s feature length film “Sivas” (71st Venice Film Festival – Special Jury Prize, 2014), music and sound co-design for Emin Alper’s feature length film “Frenzy” (72nd Venice Film Festival – Special Jury Prize, 2015). Since 2011 Cevdet Erek teaches at ITU and lives in Istanbul.

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afrika

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Dialog im Dunkeln

„AFRIKA“-Fotoausstellung zugunsten
LICHT FÜR DIE WELT 
Eröffnung:  Donnerstag, 9. März 2017 | 19 Uhr
Fotografien von ORF-Journalist Zoran Dobrić
Ausstellung:  9. – 23. März 2017
Freyung 6, 1010 Wien
 
für geladene Gäste und Medien 
mit prominenten Gästen
Fotografien von ORF-Journalist Zoran Dobrić / Vernissage in Anwesenheit von: Harald Krassnitzer, Kristina Sprenger,
Andreas Onea, Katia Wagner, Rainer Hazivar u.v.m

 Die Veranstaltung wird in die österreichische Gebärdensprache übersetzt und ist barrierefrei zugänglich.

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(Wien) Unter dem Titel AFRIKA werden vom 9. – 23. März 2017 in Kooperation von LICHT FÜR DIE WELT und Dialog im Dunkeln ausgewählte Fotografien des prämierten

ORF-Journalisten Zoran Dobrić aus fünf afrikanischen Ländern ausgestellt.

Seine Arbeiten sind auch im Rahmen zahlreicher Besuche von LICHT FÜR DIE WELT-Projekten in Afrika entstanden. Es sind Porträts, Landschaften und Sozialfotografie aus Äthiopien, Burkina Faso und Mosambik ausgestellt.

Die Bilder können gegen eine Spende von jeweils 300 Euro/Bild an LICHT FÜR DIE WELT erworben werden. Ergänzend zu den Fotografien sind Zeichnungen und Malereien des serbischen Künstlers Vladan Gradištanac zu sehen, dessen Arbeiten von den Fotografien Zoran Dobrićs inspiriert wurden.

Die Vernissage für geladene Gäste am Donnerstag, den 9.3. moderiert ZiB-Anchorman Rainer Hazivar, EröffnungsrednerInnen sind Tatort-Schauspieler Harald Krassnitzer, Gabriel Müller von LICHT FÜR DIE WELT, Eva Kriechbaum von Dialog im Dunkeln, Gerhard Klein vom ORF und der Aussteller selbst.

Für den musikalischen Rahmen sorgt der erfolgreiche Balafon-Musiker und Gewinner des Austrian World Music Awards 2011 Mamadou Diabaté.

Zu Gast sind zahlreiche prominente Gäste aus Film, Medien und Kultur – unter anderem Schauspielerin und LICHT FÜR DIE WELT-Kinderpatin Kristina Sprenger, Miss Earth Austria 2013 Katia Wagner, Paralympics-Medaillengewinner und LICHT FÜR DIE WELT-Mitglied Andreas Onea, Schauspielerin Brigitte Kren, DJ Alex List u.v.m.

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LICHT FÜR DIE WELT

LICHT FÜR DIE WELT ist eine internationale Fachorganisation für inklusive Entwicklung. Unser Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, die allen offen steht und niemanden zurücklässt. Wir setzen uns für barrierefreie augenmedizinische Versorgung ein und unterstützen inklusive Bildung und Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können.

LICHT FÜR DIE WELT ist als unabhängiger, gemeinnütziger Verein organisiert und unterhält Länderbüros in Äthiopien, Burkina Faso und Mosambik. Mit unseren Programmen stärken wir die Rechte von Menschen mit Behinderungen, ermöglichen ihnen ein selbstbestimmtes Leben und helfen ihnen aus der Armutsfalle.

Weiterführende Informationen:
Dialog im Dunkeln: 
 
 
 
Ausstellung für die Öffentlichkeit:
Die Ausstellung AFRIKA ist der allgemeinen Öffentlichkeit
vom 10. – 23. März täglich (außer Montag) geöffnet.

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Schlegel-De la Cruz -Calle

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GALERIE KRINZINGER
EVA SCHLEGEL
IMAGINARY SPACES
(Hauptgalerie)
Eröffnung: 9. März, 2017 | 19 UHR
Eva Schlegel spricht über ihre Arbeiten.
Ausstellung: 10. März – 22. April 2017
Seilerstätte 16, 1010 wien
evasched
Eva Schlegel, O.T. (246), 2017, Druck auf Hahnemühle Büttenpapier, 202 x 137 cm
GALERIE KRINZINGER
ANGELA DE LA CRUZ
SELECTED WORKS 2005 – 2016
(Hauptgalerie)
Eröffnung: 9. März, 2017 | 19 UHR
Zur Ausstellung spricht William Mackrell, Künstler,London
Ausstellung: 10. März – 22. April 2017
Seilerstätte 16, 1010 wien
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Angela De la Cruz, Hold I, 2005, Öl auf Aluminium, 165 x 90 x 100 cm
William Mackrell, Künstler,London.
im Krinzinger Projekten  Ausstellung „Door for a day“
2002 – 2005 Mackrell studierte  bei Angela De la Cruz / Chelsea College of Art, London.
GALERIE KRINZINGER
JOHANNA CALLE
SIGNA
(Showroom)
Eröffnung: 9. März. 2017 – 19 UHR
Johanna Calle spricht über ihre Arbeiten.
Ausstellung: 10. März – 22. April 2017
Seilerstätte 16, 1010 wien
jocalle
Johanna Calle, Perspectivas, 2006, Drahtobjekt, 37 x 21 cm, Foto: Archivos Perez & Calle
 

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LEOPOLD MUSEUM -Privatstiftung
CARL SPITZWEG – ERWIN WURM
KÖSTLICH! KÖSTLICH?
PRESSEKONFERENZ
FREITAG, 24. MÄRZ 2017 | 10:30 Uhr
Eröffnung: FREITAG, 24. MÄRZ 2017 | 18:30 Uhr
ES SPRECHEN
Hans-Peter Wipplinger,
Museologischer Direktor, Leopold Museum
Erwin Wurm, Künstler
Ausstellung: 25.03. –19.06.2017
EBENE -1 – 1070 Wien, Museumsplatz 1
 
 

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Carl Spitzweg, Der arme Poet, 1838 © Privatbesitz

Rund 130 Jahre nach seinem Tod präsentiert das Leopold Museum die erste umfassende Ausstellung des deutschen Malers Carl Spitzweg (1808–1885) in Österreich und fokussiert – entgegen der mit dem Biedermeier verbundenen Vorstellungen von Beschaulichkeit und kleinbürgerlicher Idylle – auf dessen gesellschafts- und zeitkritisches Werk. Zwar war Spitzweg kein Vertreter einer aktiven Partizipation in Bezug auf politische Auseinandersetzungen, aber ein reflektierter, manchmal bissiger Kommentator, der die Brüche und Konflikte seiner Zeit künstlerisch dokumentierte. Gleichzeitig erschließt die Auseinandersetzung mit Spitzwegs Werk die Aktualität seiner Themen, die sich in der „Generation Biedermeier“ des 21. Jahrhunderts wiederfinden und durch präzise gesetzte Interventionen von Erwin Wurm verdeutlicht werden.

 

Carl Spitzweg (1808–1885) dessen Werk gemeinhin in engem Konnex mit den mit der Epoche des Biedermeier verbundenen Definitionen von Beschaulichkeit, kleinbürgerliche Idylle und Spießbürgertum gesehen wird.

Um dieses Bild zurechtzurücken und die Rezeptionsweise zu erweitern, fokussiert die Ausstellung – nicht zuletzt unter Einbezug historischer, sozialer und politischer Implikationen – explizit auf das gesellschafts- und zeitkritische Werk Carl Spitzwegs.

Sie stellt seine mit sanfter Ironie vorgetragene, aber unzweifelhafte
Kritik am oftmals scheinheiligen Klerus, der korrupten Legislative wie der gelangweilten Exekutive oder dem saturierten Bürger- und Beamtentum in den Mittelpunkt. Zwar war Spitzweg kein Vertreter einer aktiven Partizipation in Bezug auf politische Auseinandersetzungen, aber ein distanzierter, manchmal bissiger
Kommentator, der – wie die rund 100 präsentierten Exponate deutliche machen –, die Brüche und Konflikte seiner Zeit als aufmerksamer Beobachter künstlerisch dokumentierte. Insofern serviert uns Spitzweg mit heiterer Gelassenheit mittels seiner kritisch-analytischen Bildwerke einen anderen „Geist“ dieser Epoche.
Gleichzeitig erschließt die Auseinandersetzung mit Carl Spitzwegs Werk die Aktualität seiner Themen, die sich in der „Generation Biedermeier“ des 21. Jahrhunderts wiederfinden und durch präzise gesetzte Interventionen von Erwin Wurm verdeutlicht werden. Ähnlich der Spitzwegschen Manier weist auch Wurms
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ERWIN WURM, Landed Gentry (Hermés) | 2008 © Privatsammlung,
Foto: Studio Erwin Wurm © Bildrecht, Wien, 2016
Werk vielfältige Facetten der Poesie und Idylle, des Humors und der (Selbst-)Ironie auf und ist gespickt mit politischen und kulturanalytischen Anspielungen. Beide OEuvres verbindet – so zeigt die Ausstellung auf – ein kritisch-reflektierter Humor,
der als Waffe eingesetzt, den Alltag aus anderer Perspektive
zeigt und damit vielschichtige Dimensionen evoziert.
CARL SPITZWEG
 
KURATOR: HANS-PETER WIPPLINGER

http://www.leopoldmuseum.org/de/

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MUWA – Museum der Wahrnehmung

MUWA & Fotoclub CDA Graz
Museum der Wahrnehmung
Frau_Mann_Transgender fotografiert:
Feminismus Group Exhibition
opening: 8. März 2017 | 2 pm
Queer-feministische Kinderbuch-Lesestunde
8.3.2017: International Women’s Day
Ausstellung: 9. – 15. März 2017
Augarten, Friedrichgasse 4, 8010 Graz, Austria
 
 
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participating artists
 
Kati Bruder, Verena Reiter, Anna Ceeh & Iv Toshain, Pia Schmikl, Silke Rittner, Kollektiv “Antisexistisches Glitzern” / Marina Ortner, Veronika Merklein, Kollektiv “Fahrersitz” / Sarah Schmidt & Fritz Becke, Wernfried Haas, GIRL GANGS OVER GRAZ, Anna Lisa Chang, Kerstin Pirker, Marietta Schmutz, Florian Sorgo,
Pia Leiding & Elissa Killiana, Birgit Kniebeiß, Kristina Sammer, Ginevra Schwarz, Ulla Sladek, Nika Petrović, Natascha Auenhammer, Arthur Kuhn, Bettina Mayer, Margarita Moderitz, Evelyn Schalk
 Unter dem Aspekt, Rollenklischees aufzubrechen, Ungleichheiten, Widersprüche und sexistische Strukturen aufzuzeigen, Gleichberechtigung vorzuleben sowie Zukunftsvisionen zu entwickeln, wird anlässlich des Internationalen Frauentages im Museum der Wahrnehmung MUWA eine Auswahl an eingereichten Fotos im Obergeschoß gezeigt.
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Initiiert wurde das Projekt von Gerald Kuhn, 2. Bezirksvorsteher-Stv. Jakomini und veranstaltet von Eva Fürstner, Museum der Wahrnehmung MUWA und Gerhard Moderitz, Club der Amateurfotografen Graz CDA, wo am 8. März 2017 um 19.30 Uhr eine weitere, eigenständige Ausstellung zum Thema “Frauen fotografieren – Internationaler Frauentag 2017” eröffnet wird. CDA, Klosterwiesgasse 35/K, Graz
8.3.2017  International Women’s Day
08.03.- 15.03.2017 

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