JOSEFFLOCH

W&Kgallery

W&K
WIENERROITHER & KOHLBACHER
PALAIS SCHÖNBORN-BATTHYÁNY
JOSEF FLOCH:
WIEN – PARIS – NEW YORK
Presserundgang:
Donnerstag, 14. September 2017 | 10 -11 Uhr
14 Sept. 2017 | 19 Uhr
Exhibition: 15 Sept. – 6 Nov. 2017
Renngasse 4, 1010 Wien
http://www.w-k.art/

 

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JOSEF FLOCH Wien – Paris – New York
Zwischen 15. September und 06. November zeigt W&K – Wienerroither & Kohlbacher im barocken Palais Schönborn-Batthyány eine umfassende REPTROSPEKTIVE zum OEuvre Josef Flochs, zu der erstmalig über 100 Meisterwerke des 1894 in Wien geborenen Künstlers präsentiert werden. Josef Floch ist bis heute einer der wenigen österreichischen Ausnahmekünstler, der den internationalen Durchbruch schaffte und sich noch zu Lebzeiten erfolgreich zwischen den Kunstmetropolen Paris und New York bewegte.
Mit Unterstützung des Belvedere, des Leopold Museum und zahlreichen nationalen wie internationalen, privaten Leihgebern wurde eine Ausstellung kuratiert, die als erste große Retrospektive für das Werk Josef Flochs verstanden werden kann. Initiator und Gastgeber dieser besonderen Schau sind die Galerie W&K -Wienerroither & Kohlbacher und Karl Pallauf, Verfasser des Werkverzeichnisses.
Drei große Werkgruppen: Wien – Paris – New York
Im Rahmen der Retrospektive werden die drei bedeutendsten Schaffensphasen Josef Flochs beleuchtet. Beginnend mit den in satten Farben expressiv gemalten Bildern der frühen 1920er Jahre in Wien, über die Hauptwerke der 1920er und 1930er Jahre, die in Paris entstanden, bis hin zu den späteren Terras-sen-, Atelier- und New Yorker Stadtmotiven, aus der Zeit nach seiner Emigration in die USA im Jahre 1941.

Schwerpunkt des Ausstellungsprogrammes liegt auf der Pariser Schaffensphase Flochs. In Paris verkehrte er im illustren Kreis der Galeristin Berthe Weill. Mit Jacques Lipchitz, Chana Orloff und Balthus verband ihn eine enge Freundschaft, seine Werke wurden im Salon d’Automne und im Salon des Tuileries mehrfach ausgestellt. Germain Bazin, einflussreicher französische Kunsthistoriker und Direktor des Louvre, würdigte Josef Floch sogar in seinem bedeutenden Standardwerk über die Moderne Kunst als einen der wichtigsten Vertreter für den Neohumanismus.
In der rd. 250 Seiten umfassenden Monographie, die anlässlich der Ausstellung im September 2017 veröffentlicht wird, gibt es einen wesentlichen Beitrag vom französischen Kunsthistoriker Serge Lemoine, Professor Emeritus der Sorbonne. Der Katalog erscheint in deutscher, englischer und französischer Sprache.
Filmisches Portrait
Begleitend dazu entsteht für ORF III ein filmisches Portrait Josef Flochs, das den unterschiedlichen Stationen im Leben Josef Flochs nachspürt, die Erinnerungen seiner noch lebenden Tochter, Jenny Floch, dokumentiert und verschiedene Sammler, u.a. André Heller, zu ihrer Wertschätzung des Malers interviewt.

 

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Bedeutung Josef Flochs
Josef Floch wurde als Kind einer jüdischen Familie 1894 in Wien geboren und studierte zwischen 1913 und 1918 an der Wiener Kunst Akademie. Beeinflusst von Paul Cézanne und Vincent Van Gogh begann Josef Floch zunächst als Expressionist. Internationale Bedeutung erlangte er später als einer der wichtigsten Vertreter des Neohumanismus. Der Ausdruck von Isolation und unerfüllter Hoffnung, eine geheimnisvolle Geometrie und Schroffheit seiner Kompositionen im Kontrast zu angeborener Zärtlichkeit und Feingefühl geben Flochs Werken eine unvergleichliche Aura.

Bedeutende Galerien wie Berth Weill stellten ihn aus, maßgebliche Kunsthistoriker wie Julius Held, Jean Cassou (Musee National d’Art Moderne), Germain Bazin (Louvre) und Maximilien Gauthier schrieben über ihn. Namhafte Museen wie das Jeu de Paume und das Musee National d’Art Moderne in Paris, aber auch Sammlungen wie jene des Metropolitan Museum of Art und des Whitney Museum of American Art kauften seine Werke und präsentieren diese regelmäßig.
Zu seinen Auszeichnungen und Preisen zählen u.a. die Goldmedaille bei der Weltfachausstellung Paris 1937. Nachdem Floch 1956 das Kreuz der französischen Ehrenlegion erhielt, wurde ihm 1963 als ersten amerikanischem Künstler von der französischen Republik die Auszeichnung ‘Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres’ verliehen. 1972 veranstaltet zudem die Österreichische Galerie eine vielbeachtete Retrospektive.
Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft
Im Sinne des kulturellen Austauschs zwischen Österreich, Frankeich und den USA sowie aufgrund der internationalen Bedeutung Josef Flochs werden zur Vernissage am 14. September Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Politik sowie Gesandte der französischen und amerikanischen Botschaft in Wien erwartet.

 

 

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