architekturzeichnung

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ALBERTINA Museum
MEISTERWERKE DER ARCHITEKTURZEICHNUNG
AUS DER ALBERTINA
Eröffnung: 14. Dez 2017 | 1:30 Uhr
presse: Freitag, 15. Dez 2017 | 10 Uhr
Kurator Christian Benedik
Ausstellung: 15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018
Albertinaplatz 1, Vienna, Austria
http://www.albertina.at/
http://www.albertina.at/architekturzeichnung

 

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Francesco Borromini
Rom, Studie zur Fassade des Oratorio dei Filippini, 1660
Graphitzeichnung; Konstruktion, Zeichnung, Beschriftung und Maßstab in Graphit

Meisterwerke der
Architekturzeichnung aus der Albertina
15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018
Ob barocke Stadtansichten, prachtvolle Bauten der Renaissance oder architektonische Ensembles wie die Wiener Ringstraße: Seit jeher dokumentieren KünstlerInnen mit Architekturzeichnungen die städtische und ländliche Vergangenheit und entwerfen die Zukunft.

Neue Einblicke in dieses faszinierende Genre bietet die Schau Meisterwerke der Architekturzeichnung: 130 Meisterwerke aus der bedeutenden Architektursammlung der Albertina spannen einen Bogen von der Spätgotik und Renaissance über den Barock und Klassizismus, Historismus und Jugendstil bis hin zur Architektur der Gegenwart.
Weltberühmte Zeichnungen von Gian Lorenzo Bernini, Theophil von Hansen, Adolf Loos, Frank Lloyd Wright, Clemens Holzmeister oder Hans Hollein veranschaulichen das Wesen der Darstellung von Architektur: vom Entwurf bis zur realistischen Ansicht von Bauwerken, architektonischen Ensembles und Städten.

Ob barocke Stadtansichten, prachtvolle Bauten der Renaissance oder architektonische
Ensembles wie die Wiener Ringstraße: Seit jeher dokumentieren KünstlerInnen mit
Architekturzeichnungen die städtische und ländliche Vergangenheit und entwerfen die
Zukunft. Neue Einblicke in dieses faszinierende Genre bietet die auf zwei Teile angelegte
Schau Meisterwerke der Architekturzeichnung aus der Albertina.
Rund 140 Highlights aus der Architektursammlung sowie Zeichnungen mit architektonischen Darstellungen aus der Grafischen Sammlung der Albertina spannen einen Bogen von der Spätgotik und Renaissance, über den Barock und Klassizismus, Historismus und Jugendstil bis hin zur Architektur der Gegenwart.
Bedeutende Skizzen, Studien, Entwürfe, Veduten und Architekturcapriccios von Gian
Lorenzo Bernini, Francesco Borromini, Gottfried Semper, Theophil Hansen, Otto Wagner,
Adolf Loos, Josef Frank, Clemens Holzmeister, Hans Hollein, Zaha Hadid u.v.a.
veranschaulichen das Wesen und die Besonderheit der Architekturzeichnung oder zeigen den kompositorischen wie naturalistischen Blick von Malern wie Pisanello, Canaletto, Francois Boucher, Hubert Robert oder Carl Schütz auf Bauwerke, architektonische Ensembles und Städte.

 

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Josef Frank 13 Häuser für Dagmar Grill,
Entwurf Nr. 9, 1947 Aquarell, Albertina, Wien

 

Die Architektursammlung der Albertina ist mit Abstand die bedeutendste in Österreich. 1920 als Österreichisches Architekturmuseum gegründet, beherbergt sie heute 40.000
Zeichnungen vom Beginn des 16. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Den Kernbestand bilden Zeichnungen und Pläne von 1700 bis 1918 zum staatlichen wie höfischen Bauwesen in Österreich, Ungarn und den ehemaligen Kronländern der Donaumonarchie aus zumeist kaiserlichem Besitz. Diesen Grundstock ergänzen wichtige Materialien zu den Monumentalbauten an der Wiener Ringstraße nach der Einführung des öffentlichen
Wettbewerbswesens im Jahr 1848, sowie repräsentative Architekturzeichnungen des 18. und 19. Jahrhunderts zu Ländern außerhalb des habsburgischen Machtbereiches. Den zweiten Schwerpunkt bildet der Atlas Stosch. Die umfangreiche Sammlung von Philipp Baron von Stosch (1691–1757) entstand zwischen 1721 und 1731 in Rom und nachfolgend bis zu seinemTod in Florenz. Der kunsthistorisch wertvollste Teil ist der Nachlass des berühmten römischen Barockarchitekten Francesco Borromini. Die Nachlässe der bedeutendsten österreichischen Architekten des 20. Jahrhunderts stellen mit Adolf Loos, Josef Frank, Clemens Holzmeister und Lois Welzenbacher die dritte Bestandssäule dar.
Die Ausstellung Meisterwerke der Architekturzeichnung aus der Albertina beleuchtet die
Geschichte der Sammlung und deren fantastische Vielfalt. Durch die vielfältigen
Verbindungen vom 16. bis ins 21. Jahrhundert illustriert sie Verbindungen zwischen
architektonischen Handzeichnungen und der Architekturtheorie. Zugleich werden kulturund sozialpolitische Entwicklungen nachvollziehbar. Thematische Schwerpunkt der Ausstellung sind Darstellungsarten, Residenzbauten, Brunnen, Dekorationen,
Gartengebäude, Villen, Farbgestaltung, Historismus und Moderne sowie Türme, Kuppeln und Hochhäuser. Der zweite Teil der Ausstellung ist vom 27. Juni bis 30. September 2018 zu sehen, Schwerpunkte sind Darstellungsarten, Gärten, Monumentalität, Denkmäler, Panoramen, der Andere Blick, Antikenrezeption, Theaterbauten und -prospekte sowie Archiskulptur.
http://www.albertina.at/architekturzeichnung

 

 

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