GunterBrus21

21belved

Belvedere 21
GÜNTER BRUS
UNRUHE NACH DEM STURM
Pressekonferenz:
Donnerstag, 01. Februar 2018 | 10 Uhr
Eröffnung: 1. Februa 2018 | 19 Uhr
Kurator Harald Krejci
Ausstellung: 2. Februar – 12. August 2018
Arsenalstraße 1, 1030 Wien
https://www.21erhaus.at/
https://www.belvedere.at/
#GunterBrus21

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Günter Brus, Portfolio Ana IV, 1964/2004
Foto: Khasaq (Siegfried Klein), © Belvedere, Wien (Foto: Johannes Stoll)
mit Anna Brus

 

Belvedere 21
GÜNTER BRUS
UNRUHE NACH DEM STURM
2. Februar bis 12. August 2018

Anlässlich seines achtzigsten Geburtstags wurdigt das Belvedere 21 das Gesamtwerk von Gunter Brus mit einer umfassenden Retrospektive. Passend zum Jahresmotto „Spirit of ’68“, das 2018 als Klammer fur die gesamten Aktivitäten des Belvedere 21

fungiert, wird mit dieser Ausstellung Günter Brus als großer Kunstrebell der 1960er- Jahre gewuerdigt. Fuenfzig Jahre nach der radikalen Aktion Kunst und Revolution zeigen wir, dass Brus nie aufgehört hat sich weiterzuentwickeln und seine künstlerischen Mittel immer wieder neu zu erfinden, so Stella Rollig, Generaldirektorin Belvedere und Belvedere 21. Guenther Brus gehört heute zu den wesentlichen internationalen kuenstlerischen Positionen in Österreich. Als Vertreter des Wiener Aktionismus thematisiert der Kuenstler in den 1960er Jahren mit eindringlicher Präsenz die physische und psychische Verfasstheit des Menschen und die Ausgesetztheit des Individuums gegenueber gesellschaftlichen Regelwerken. Mit seinem radikalen, körperbezogenen und performativen Werk gelingt es ihm, sich von der „Marke“ Wiener Aktionismus zu lösen und sich als wesentlicher Wegbereiter der internationalen Aktions- und Performancekunst in die Geschichte einzuschreiben. 1970 wendet sich Guenter Brus von der Aktionskunst ab und beschäftigt sich zunehmend mit dem Medium Zeichnung, mit „Bild- Dichtungen“ und Theaterarbeiten.

Ein Anliegen dieser Schau ist die umfassende Präsentation der ausgewählten Serien. Neben den bekannten Aktionsfotos, ergänzt um bisher kaum gezeigtes Material, werden Brus’ serielle Zeichnungen und „Bild-Dichtungen“, darunter der 160-teilige Zyklus Leuchtstoffpoesie und Zeichenchirurgie, in ihrer Gesamtheit gezeigt. Insgesamt sind rund 120 Werkzyklen und Werke mit mehr als 700 Einzelobjekten in der Ausstellung zu sehen, darunter Filme und bisher unbekannte Werkserien.
Die Ausstellung im Obergeschoss des Belvedere 21 wirft einen Blick auf das gesamte OEuvre des Kuenstlers und macht Zusammenhänge sichtbar. So sind die Theaterprojekte, die Zeichnungszyklen und die Kuenstlerbuecher genauso wie die frühe gestische Malerei und die bekannten Aktionen Indizien fur Brus’ radikale Kunstauffassung einer konsequenten Zerstörung des Kunstwerks, genauer gesagt seiner traditionellen Gestalt als Tafelmalerei, erläutert Kurator Harald Krejci
Die große Guenter Brus Retrospektive im Belvedere 21 öffnet sechs Themenfelder: Malerei imerweiterten Feld, Anna und Günter Brus, Bild und Narration, Kollaborationen, Theater und Psyche sowie die Berliner Zeit.

 

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Günter Brus, Schlaues Füchslein, Kostümentwürfe, 1994

 

 

MALEREI IM ERWEITERTEN FELD
1960 beginnt Günter Brus mit einer radikal gestischen Malerei. In seinem Streben aus dem klassischen Tafelbild auszubrechen kreiert er „Raumbilder“, bei denen die formalen Grenzen der Leinwand keine Rolle mehr spielen. Seine späteren Performances und Aktionen sind als Weiterentwicklung der informellen Malerei zu sehen. In seiner ersten Performance Ana steht 1964 der eigene Körper im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung. Konsequent erweitert Brus den Werkprozess und lädt seine Aktionen und Performances mit weiteren Bedeutungsebenen auf. Ist der Körper anfangs noch Trägermaterial des malerischen Prozesses, so wird er später zur Membran und zur Metapher gesellschaftlicher Prozesse und damit auch zur Projektionsfläche seiner Gesellschaftskritik. Mit seiner letzten Aktion Zerreißprobe, die 1970 den radikal erweiterten Malereibegriff des Künstlers mit und an seinem Körper verdeutlicht, hat Günter Brus die Geschichte der Performancekunst maßgeblich geprägt.

DIE BERLINER ZEIT
Wegen seiner Teilnahme an der kollektiven Aktion Kunst und Revolution an der Universität Wien, die 1968 als sogenannte „Uniferkelei“ in die Geschichte der Wiener Aktionskunst eingegangen ist, wird Günter Brus verurteilt und flieht vor einer drohenden Haftstrafe nach Berlin. In der Ausstellung wird Berlin als Anfangspunkt seines neuen Zugangs zur Kunst und der Beschäftigung mit Theater und Literatur betrachtet. Es entstehen „Bild-Dichtungen“, die in ganze Bildzyklen münden. So zum Beispiel der Zyklus Franz Schreker. Die Gezeichneten, der in seiner Gesamtheit
gezeigt wird. Mit anderen österreichischen Künstlern wie H.C. Artmann, Oswald Wiener und Gerhard Rühm arbeitet Günter Brus im Berliner Exil an vielfältigen künstlerischen Projekten. In der Künstlerzeitschrift Die Schastrommel publiziert er Arbeiten seiner Künstlerfreund_innen. In jenen Jahren versucht er zudem, mit Theaterprojekten finanziell Fuß zu fassen. In Berlin entsteht auch die Selten gehörte Musik, die im Belvedere 21 zu hören sein wird.

 

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Günter Brus, Transfusion, 1965-1999 Sammlung Günter Brus,

 

 

BILD UND NARRATION
Mit seiner letzten Aktion Zerreißprobe wendet sich Günter Brus 1970 von der Aktionskunst ab und literarisch-bildnerischen Arbeiten zu. 1971 veröffentlicht er seinen ersten Roman Irrwisch, den er mit Zeichnungen untermauert. Daraus entwickeln sich neue Kombinationen von Literatur und bildender Kunst. Die von Brus geschaffene Gattung der „Bild-Dichtungen“ liegt im Spannungsfeld zwischen Begrifflichkeit und Bildlichkeit. Bild- und Sprachzeichen gehen fließend ineinander uber und ergänzen einander. Die Texte – von Aphorismen bis zu Erzählungen und Sprachspielen – stammen überwiegend von Brus selbst. 1998 verfasst Günter Brus Leuchtstoffpoesie und Zeichenchirurgie, das in einem vielschichtigen Beziehungsgeflecht geschlossene Erzählungen, Textsplitter, Zeichnungen und Bild-Dichtungen zusammenfuehrt.
THEATER UND PSYCHE
Seit den 1970er Jahren setzt sich der Künstler mit dem Theater als darstellende Kunstform auseinander und entwickelt über seine Bild-Text-Zyklen hinausreichende Bühnenstücke. Er gestaltet in der Tradition des antiken Theaters Bühnenbilder, Kostüme und Stückinhalte und belebt diese mit grotesken, humorvollen und spielerisch-fantastischen Elementen. So entwickelt Günter Brus aus der Konzentration auf den eigenen Körper im Raum eine bildmächtige Gesamtkomposition für die Bühne. Wie in seinen Bild-Dichtungen und Texten sind auch für die Bühnenstücke die ausdrucksstarke, symbolisch-sinnbildliche Sprache und die abstrahierte, freie Darstellungsweise prägend. Sein erstes vollständiges Werk ist die Tragödie Der Frackzwang. In seiner Inszenierung des Stückes Erinnerungen an die Menschheit, nach einem Text von Gerhard
Roth, reiht er lose Szenen aneinander und bricht damit die klassische Form der Dramaturgie auf. Fuer Das schlaue Fuechslein, eine Oper des tschechischen Komponisten Leoš Janáček, entwirft Brus die Kostüme.

 

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Günter Brus, Portfolio Ana IV, 1964/2004

 

 

ANNA UND GÜNTER BRUS
Einen besonderen Fokus legt die Ausstellung auf Günter Brus’ Zusammenarbeit mit seiner Frau Anna, der Namensgeberin seiner ersten Performance. Aufgezeigt wird Anna Brus’ Anteil an der Erarbeitung der Aktionen. Anders als seine Mitstreiter Muehl oder Nitsch, die in ihren Arbeiten und im Umgang mit ihren Modellen dem Machismus verhaftet waren, hat Günter Brus immer mit seiner Frau kooperiert. Anna Brus sicherte den Lebensunterhalt für ihre Familie und wirkte in ihrer Freizeit bei Aktionen mit – ein Familienmodell, das in den frühen 1970er Jahren sehr unueblich war. Inwieweit diese Form der Partnerschaft eine bewusste Entscheidung mit emanzipativer Grundhaltung war, bleibt offen. Fakt ist, dass Günter Brus Geschlechterrollen in seinem Werk immer wieder aufgreift und damit stereotype Zuschreibungen und Rollenbilder hinterfragt.

KOLLABORATIONEN
Günter Brus sucht stets die Auseinandersetzung mit Künstlerkolleg_innen und mit seinem Publikum. Die als Gemeinschaftsarbeiten mit anderen Künstler_innen entstandenen Werke werden in besonderer Form in der Ausstellung präsentiert. Ein Raum innerhalb der Retrospektive wird während der Ausstellungslaufzeit mit Wechselausstellungen bespielt. Gezeigt werden Kollaborationen mit Künstlerkollegen wie Arnulf Rainer, Jörg Schlick und Dominik Steiger sowie eine eigens für die Ausstellung entstandene Rauminstallation der jungen Kuenstlerin Sophia Sußmilch.

Gunter Brus wurde am 27. September 1938
in Ardning in der Steiermark geboren,
er lebt und arbeitet in Ardning und Graz.

KATALOG
Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog mit Beiträgen von Kunsthistoriker_innen,
Kunsttheoretiker_innen und Theaterwissenschaftler_innen, der zum aktuellen Nachschlagewerk
zu Günter Brus werden soll.
Günter Brus. Unruhe nach dem Sturm
Herausgeber_innen: Stella Rollig, Harald Krejci
Autor_innen: Harald Krejci, Annette Jeal, Lehmann, Ana Petrovic, Stella Rollig, Kristine Stiles
Grafikdesign: Atelier Liska/Wesle
Druck und Bindung: Gugler GmbH, Melk
Verlag der Buchhandlung Walther König
Seitenanzahl: ca. 272 Seiten
33 x 24 cm, Softcover
Ca. 400 Abbildungen
Deutsch und Englisch in einem Band
ISBN 978-3-903114-50-0

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Wiener Rathaus
Wiener Ball der Wissenschaften
Vienna Ball of Sciences
Festsälen des Wiener Rathauses.
Samstag, 27. Januar 2018 | 20 -4:00 Uhr
Saturday, 27. January 2016 | 8 pm
Rathaus,
Lichtenfelsgasse, 1010 Innere Stadt, Wien, Austria
http://www.wissenschaftsball.at/

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Wir heißen Sie willkommen zum vierten Wiener Ball der Wissenschaften am Samstag, den 27. Jänner 2018, ab 20.00 Uhr in den Festsälen des Wiener Rathauses.

„Der coolste Ball der Saison“
woman.at, 12. Jänner 2016

„Der Event des Jahres für alle WissenschaftlerInnen in Wien!“
Dr. Miriam Unterlass, TU Wien, START Preis Gewinnerin 2017

 

Estherartnewsletter.com VISIT Wiener Ball der Wissenschaften/ Science Ball

 

The “science ball promotes diversity, reaching out to students and researchers from all academic disciplines and institutions. Like Berlin’s Falling Walls conference (…) it is a clever attempt to associate a big city’s science base with its most distinguished cultural characteristics. And the sold-out event was ample proof that the organizers had hit a nerve.“
Nature, 3. Februar 2017

„I truly recommend it as a ball to visit in Vienna: it is the perfect mix of formality and fun and, of course, innovation and science stuff.“
Tova Marr in „Operation Tubetop“, 30. Jänner 2017

 

 

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Der Moment…
31. Januar 2017 Ball 2017  © PID/Christian Jobst 2017

 

Das Ehrenkomitee 2018
Das Ehrenkomitee ist ein traditioneller Bestandteil eines klassischen Wiener Balls. Mit Ihrer Mitwirkung setzen die Mitglieder des Ehrenkomitees ein Zeichen für die Exzellenz, Vielfalt und Internationalität der Wiener Universitäten und Forschungseinrichtungen. Dem Ehrenkomitee gehören alle RektorInnen und Geschäftsführer aller Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen an sowie die Präsidenten von ÖAW, IST Austria und IIASA. Sie repräsentieren den wertvollen Beitrag der WissenschaftlerInnen und ForscherInnen, der Lehrenden und Studierenden zum gesellschaftlichen Klima und zum intellektuellen Kapital, zu einer Kultur der Aufklärung und einer Atmosphäre der Weltoffenheit, kurzum zum toleranten Geist dieser Stadt.

Ehrenschutz
Univ.Prof.Dr. Alexander Van der Bellen
Bundespräsident der Republik Österreich
Vorsitz des Ehrenpräsidiums
Dr. Michael Häupl
Bürgermeister von Wien
Vorsitz des Ehrenkomitees
Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann
Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Dr. Johannes Hahn
EU-Kommissar für europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen
Ehrenpräsidium
Mag.a Maria Vassilakou
Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung
Dr. Andreas Mailath-Pokorny
Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport

 

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Neben den Namen geben die Buchstaben die waagrechten und die Zahlen die senkrechten Koordinaten an.

Dr. Gerald Bast (b1)
Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
Prof.in Dr.in Barbara Bittner (d5)
Rektorin der Fachhochschule Campus Wien
Mag.a Eva Blimlinger (a3)
Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz W. Engl (c3)
Rektor der Universität Wien
Univ.-Prof. DI Dr. Martin H. Gerzabek (b4)
Rektor der Universität für Bodenkultur Wien
Univ.Prof.in Dr.in Edeltraud Hanappi-Egger (b5)
Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien
Prof. Thomas Henzinger (a4)
Präsident des Institute of Science and Technology Austria
Geschäftsführer Ing. Mag. (FH) Michael Heritsch, MSc (e5)
Fachhochschule Wien der WKW
Univ.Prof. Dr. Dr. h.c. Pavel Kabat (d2)
Director General & CEO, International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA)
meduniUniv.-Prof. Dr. Markus Müller (b2)
Rektor der Medizinischen Universität Wien
Prof. Dr. Franz A. Patay (a1)
Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Mag.a Ruth Petz (e1)
Rektorin der Pädagogischen Hochschule Wien
Univ.Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Alfred Pritz (e4)
Rektor der Sigmund Freud Privatuniversität
Prof. Dr. Johannes Pollak (e2)
Director Webster Vienna Private University
Mag. Marcus Ratka (d4)
Rektor der JAM MUSIC LAB Private University
Geschäftsführerin Mag.a Eva Schiessl-Foggensteiner (a2)
Fachhochschule des BFI Wien GmbH
Prof. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Schmöllebeck (c1)
Rektor der Fachhochschule Technikum Wien
Univ.Prof.in Dipl.-Ing.in Dr.in techn. Sabine Seidler (c4)
Rektorin der Technischen Universität Wien
Mag.a art. Ulrike Sych (c2)
Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Univ.-Prof.in Dr.in Petra Winter (e3)
Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität Wien
Prof. Dr. Karl Wöber (a5)
Rektor MODUL University Vienna
Vorsitzender der österreichischen Privatuniversitäten Konferenz (ÖPUK)
Univ.-Prof. Dr. phil. DDr. h.c. Anton Zeilinger (c5)
Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Alexander Zirkler (d1)
Executive Director Lauder Business School
http://www.wissenschaftsball.at/das-ehrenkomitee-2018/

Der Dresscode
Damen und Herren: Ballrobe, Frack, bodenlanges Abendkleid, Smoking, Cocktail-Kleid, schwarzer Anzug oder Gala-Uniform

Das Ballkomitee behält sich das Recht vor, bei nicht entsprechender Kleidung den Eintritt zu verwehren.

 

Stadtkino im Künstlerhaus am Karlsplatz
Ballbüro 2018
von 8.1.2018 – 26.1.2018
werktags von 15.00-18.30 Uhr
1010 Wien, Akademiestraße 13

http://www.wissenschaftsball.at/karten/

Alles einsteigen, Zug fährt ab! In dieser Saison sind wir im Stadtkino im Künstlerhaus am Karlsplatz zu Gast. Dank der Gastfreundschaft des Stadtkinos geben wir an dieser zentralen Adresse von 8.1.2018 bis 26.1.2018 werktags von 15.00-18.30 Uhr die Karten aus. Kreditkarten können wir nicht akzeptieren, es ist nur Barzahlung möglich. Die genaue Adresse lautet Stadtkino Wien (im Künstlerhaus am Karlsplatz), 1010 Wien, Akademiestraße 13 und ist mit diesen öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: U1, U2, U4; Straßenbahnen 1, 2, 62, 71, D; Badner Bahn; Busse 3A, 4A, 59A; Regionalbus 360.

Und die Gelegenheit der Kartenabholung lässt sich nutzen, um das spannende Programm des Stadtkinos und die verlockende Speisekarte von Ludwig & Adele zu sichten.

Ball 2018 Oliver Lehmann

 

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Ballorganisator Oliver Lehmann (© Wissenschaftsball/Foto: Sabine Hauswirth)

https://www.facebook.com/events/668893509976309/

 

 

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rundgang-2018

Akademiewien

]a[ Akademie der bildenden Künste Wien
RUNDGANG 2018
Eröffnung:
Do, 25.01.2018 | 16 –24 Uhr
Fr, 26.01.2018 | 10 –22 Uhr
Sa, 27.01.2018 | 12 –22 Uhr
So, 28.01.2018 | 12 –18 Uhr
25.- 28.01.2018
Haupthaus, Augasse 2-6, 1090 Wien
Institutsgebäude,
Karl-Schweighofer-Gasse 3, 1070 Wien
Künstlerisches Lehramt
Malerei- und Grafikateliers
Engerthstraße 119, 1200 Wien
Bildende Kunst, Bildhauerateliers
Kurzbauergasse 9, 1020 Wien
Bildende Kunst
Gemäldegalerie zu Gast im Theatermuseum
Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien
https://www.akbild.ac.at

 

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Offene Ateliers und Studios, Akademie Auktion, Ausstellungen,
Präsentationen, Performances, Diskussionen, Konzerte, Eröffnungen, Themenführungen, Vermittlungsprogramm und noch vieles mehr….
An den Tagen der offenen Tür lädt die Akademie der bildenden Künste Wien zum Rundgang durch die Ateliers und Studios ihrer Institute und Fachbereiche. Vier Tage lang wird ein umfangreiches Programm geboten, das von Ausstellungen über Performances, Aktionen, Konzerte bis hin zu Diskussionen und Führungen reicht und den Besucher_innen die Möglichkeit gibt, den universitären Betrieb kennen zu lernen und Einblick in die laufenden Arbeitsprozesse der Kunsthochschule zu gewinnen. Lehrende und Studierende freuen sich auf den Dialog und die Auseinandersetzung mit Interessierten.

 

Rundgang 2017

 

Der Rundgang 2018 wird nach dem Umzug der Akademie vom Schillerplatz in ihre neuen Ausweichquartiere während der Generalsanierung heuer an sechs zum Teil neuen Standorten stattfinden – ein Shuttle-Bus-Service ist eingerichtet:
Haupthaus, Augasse 2-6, 1090 Wien
Architektur, Bildende Kunst, Konservierung-Restaurierung, Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst, Kunst- und Kulturwissenschaften, Bibliothek, ÖH
Atelierhaus, Lehargasse 6-8, 1060 Wien
Bildende Kunst, Bühnengestaltung
Institutsgebäude, Karl-Schweighofer-Gasse 3, 1070 Wien
Künstlerisches Lehramt
Malerei- und Grafikateliers, Engerthstraße 119, 1200 Wien
Bildende Kunst
Bildhauerateliers, Kurzbauergasse 9, 1020 Wien
Bildende Kunst
Gemäldegalerie zu Gast im Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien
Programm (ab Jänner 2018 online)
Akademie-App (das digitale Orientierungsystem – ab Jänner mit allen Rundgangsinfos)
AM NEUEN STANDORT WÄHREND DER SANIERUNG AM SCHILLERPLATZ:
AT THE NEW LOCATION DURING RENOVATION ON SCHILLERPLATZ:
Augasse 2-6 | A-1090 Wien
https://www.akbild.ac.at

Akademie der bildenden Künste Wien
FOLLOW THE WHITE RABBIT
25.01.2018 | 17 – 23.55 Uhr
Kontextuelle Malerei | Ashley Hans Scheirl
Performance Programm
Hauptgebäude, Augasse 2–6, 1090 Wien
Aula, A1.4.10, Akademie der bildenden Künste Wien,
Hauptgebäude, Augasse 2–6, 1090 Wien,
Gang 1. Stock und im Erdgeschoß

Scaled.jpgHyeji Nam, Material trace, performance

AULA – Akademie der Bildenden Künste Wien
Rundgang 2018 der Akademie der Bildenden Künste Wien
YOUR PRESSURE IS MY PLEASURE
artists Contextual Painting, Figurative Painting, Abstract Painting, Performance and the Expanded Pictorial Space-Action / Sculpture / Installation classes
Opening: 25. Januar 2018 | 16 – 24.00 Uhr
Performance : 17 – 20 Uhr
Bar/Music im AULA: 18:30 Uhr
Fr, 26.01.2018 | 10 –22 Uhr
Sa, 27.01.2018 | 12 –22 Uhr
So, 28.01.2018 | 12. –18 Uhr
Exhibition: 25. Januar – 28. Januar 2018
AULA, 1st floor hallway, and the studio G1.1.1E.
Augasse2-6,1090 Wien, Österreich
s://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/aktuelles/ausstellungen-vermittlung/rundgang-2018
https://www.facebook.com/events/320506051690529/

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RUNDGANG 2018 in der Akademie der bildenden Künste Wien

The exhibition “YOUR PRESSURE IS MY PLEASURE” will present works by artists from the Contextual Painting, Figurative Painting, Abstract Painting, Performance and the Expanded Pictorial Space-Action / Sculpture / Installation classes

The exhibition takes place in the AULA, 1st floor hallway, and the studio G1.1.1E. Please note new location: Augasse 2-6 , 1090 Vienna. (Former University of Economics)!!!

RUNDGANG 2018 in der Akademie der bildenden Künste Wien

Die Ausstellung “Your pressure is my pleasure” zeigt Arbeiten von Künstler*innen der Kontextuellen Malerei sowie von eingeladenen Künstler*innen aus den Fachbereichen Performative Kunst, Figurative Malerei, Abstrakte Malerei und Kunst mit erweiterter malerischer Raum-Aktion/Skulptur/Installation im öffentlichen Raum

Die Ausstellung findet im Festsaal im 1. Stock statt. Augasse 2-6 1090 Wien (Alte WU),

 

Akademie der bildenden Künste Wien
UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK
Ich beobachte Sie. Wanderatelier mit Ina Fasching
25.01.2018 | 19Uhr
Akademie der bildenden Künste Wien,
Hauptgebäude, Augasse 2–6,
1090 Wien Universitätsbibliothek, Lesesaal, 0.5.1

http://www.inafasching.com

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Wanderatelier mit Ina Fasching, Foto: Ulrike Ballenbrecher, 2017
“Das werden Sie schon noch merken, keine Angst, dass da jemand anwesend ist und Sie beobachtet. Lesen Sie das Buch, lassen Sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Das tut sie nämlich auch nicht. Sie sammelt und sketcht. Vom Boden auf die Wand und wieder zurück. Abdrücke im Versatzstück-Universum hinterlassen, mit bekohlten Zehen und farbigen Fingern. Wagen Sie sich ein Stück weit hinein, hier weiß keiner, was passieren wird. Es könnte sein, dass Sie berührt werden, dass ein Gespräch stattfindet oder vermieden wird. Es gibt Gold und Rosa in dieser Cluster-Bude, es gibt Sträußchen aus Geschichten, es gibt manchmal Wein und Flohmarktfotos. Fremde und eigene Erinnerungen vertragen sich erstaunlich gut. Sehen Sie: Man fügt sich zusammen. Kommen Sie einfach vorbei.” (Text: Anna Maria Stadler)
Ina Fasching bezieht mit ihrem Wanderatelier am 18. Jänner für eine Woche Quartier in der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien. Das Ergebnis dieser Tage wird als Rauminstallation beim Rundgang zu sehen sein.
Ina Fasching, geboren 1989 in Lustenau, studierte 2013 bis 2016 Grafik und druckgrafische Techniken bei Gunther Damisch und seit 2017 Erweiterter malerischer Raum bei Daniel Richter an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ausstellungen u.a. Zweitbester (Wien), Quattro Formaggi (Bregenz), Das Manfred (Wien), Theatercafe (Wien), Hof 579 Mesmerstall (Alberschwende). 2015 Kunstpreis Parz der Galerie Schloß Parz. Ina Fasching lebt und arbeitet in Wien.

 

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Akademie der bildenden Künste Wien, Atelierhaus
Akademie AUKTION 2018

26.01.2018 | 19 Uhr
Eine Benefizveranstaltung im Rahmen des Rundgangs 2018
Zugunsten von Studierenden aus so genannten Drittstaaten zugute.
in Kooperation mit dem Dorotheum und unter dem Ehrenschutz
von Margit Fischer, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrates
Auktionatorin | Camilla Tinnacher (Dorotheum)
Lehargasse 6-8, 1060 Wien, Prospekthof
Augasse 2-6 | A-1090 Wien
https://www.akbild.ac.at
Auktionskatalog
https://www.dorotheum.com/auktionen/aktuelle-auktionen/kataloge/list-lots/auktion/12996-benefizauktion-der-akademie-der-bildend

Akademie der bildenden Künste Wien
UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK
NEIN. Techno Lecture Performance
und Buchpräsentation mit Alexandru Cosarca
27.01.2018 | 16 Uhr
Hauptgebäude, Augasse 2–6,
1090 Wien Universitätsbibliothek, Lesesaal, 0.5.1

 

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Alexandru Cosarca, Foto: Martina Lajczak
Alexandru Cosarcas Techno Lecture Performance NEIN mit Live-Musikern und Visuals ist eine Achterbahnfahrt zwischen Techno Sound, Anti-Theater-Hokuspokus und ausgesuchten Pop Poems. Anschließend Präsentation des Künstlerbuchs Poetrybook. Poetrybook vereint 13 Gedichte von Alexandru Cosarca, die mit Doppeldeutigkeit und Wortwitz und manchmal Melancholie die Themen Immigration, Identität, Sexualität auf dem Display im Social Media Zeitalter, Ausgrenzung, mentale Gewalt und Queer_ness verhandeln. Jedes Buch ist ein Unikat mit unterschiedlichen Designs.

feat. Context Cocktail Bar

Alexandru Cosarca, geboren 1987 in Arad/Rumänien, Studium der Bildenden Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien, arbeitet als Theaterperformer, Solo und im Kollektiv. Performances und Ausstellungen u.a: Kampnagel (Hamburg), Wiener Festwochen (Wien), U10 Gallery (Belgrad), Steirischer Herbst (Graz) DonauFestival (Krems), MUMOK (Wien), Queerograd (Graz), Xhibit (Wien), Kunsthalle (Graz), MOE contemporary (Wien).

https://www.akbild.ac.at/…/nein.-techno-lecture-performance…

 

https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/aktuelles/presse/rundgang-2018
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facebook/akbild.ac.at
https://www.akbild.ac.at/Portal/organisation/uber-uns/news/2014/akbild_event.2014-01-02.4252577251

 

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Bruno_Gironcoli18

mumok

mumok Wien
museum moderner kunst stiftung ludwig wien
BRUNO GIRONCOLI
In der Arbeit schüchtern bleiben
Pressekonferenz: Freitag, 2. Februar 2018 | 19 Uhr
Eröffnung: Freitag, 2. Februar 2018 | 19 Uhr
Kuratiert von Manuela Ammer
Ausstellung : 3. Februar – 27. Mai 2018
Museumsplatz 1 1070 Wien
https://www.mumok.at/de/events/bruno-gironcoli

 

 

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Bruno Gironcoli
In der Arbeit schuchtern bleiben
Bruno Gironcoli (* 1936 in Villach; † 2010 in Wien) gehört zu den eigenwilligsten Kunstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Einem breiteren Publikum ist er vor allem durch seine ab Mitte der 1980er-Jahre ausgestellten Großplastiken bekannt, in denen archetypische Figuren und Triviales zu futuristisch anmutenden Konglomeraten verschmelzen. Diesen monumentalen Setzungen geht eine bildhauerische Entwicklung voraus, die ab den frühen 1960er-Jahren internationale künstlerische Tendenzen rezipiert und zugleich eine radikal eigenständige Perspektive verfolgt. Weniger bekannt ist, dass Gironcolis bildhauerische Praxis von einer kontinuierlichen grafischen Produktion begleitet war. Von Beginn an sind diese oftmals großformatigen Blätter – die im Laufe der Jahre zunehmend malerischer werden – mehr als bloße Skizzen für die Bildhauerei. Auf Papier treibt der österreichische Künstler seine räumlichen Ideen vielmehr in Dimensionen, die über die Arbeit am konkreten Material weit hinausgehen. Dort animiert er sein eigenes bildhauerisches Werk: Losgelöst von realen Größenverhältnissen, physikalischen Zwängen und körperlichen Grenzen gehen schablonenhafte Figuren, Tiere, Symbole und Apparaturen hypothetische Verbindungen ein, fügen sich zu fantastisch-surrealen Gebilden und Szenen. Gironcolis Papierarbeiten sind buchstäblich „Flächen von Überlegungen“ (Gironcoli), in denen bildhauerische Möglichkeiten durchgespielt werden, die der Realraum versagt. Die groß angelegte Retrospektive Bruno Gironcoli: In der Arbeit schüchtern bleiben (3. Februar bis 27. Mai 2018) stellt erstmals den Maler und Zeichner Gironcoli in den Mittelpunkt. Auf zwei Ausstellungsebenen treten Papierarbeiten von den 1960er- bis in die 1990er-Jahre in einen Dialog mit herausragenden Beispielen der Drahtplastiken, Polyesterobjekte, Installationen und Monumentalskulpturen. Im Zwiegespräche
Der Maler und Zeichner Gironcoli
In der Konfrontation von grafischem und plastischem Werk zeigt sich, dass Gironcoli seine Konzeption von Bildhauerei – von Dinglichkeit und Materialität – entscheidend auf Papier verhandelt: Er reflektiert dort beispielsweise die Eigenschaften von unterschiedlichen Aggregatzuständen und Werkstoffen oder auch das Verhältnis von gleichen und ungleichen Körpern zueinander sowie zum umgebenden Raum. Modi des Verbindens, Verknüpfens und Verkettens spielen eine zentrale Rolle. Auffällig ist die Faszination des Künstlers für das Schematische: für eine Ausdruckshaftigkeit, die nicht aus der Tiefe, sondern in der Fläche wirkt. Dies zeigt sich in einem fixen Repertoire von Motiven, die Gironcoli in Reihen variiert und zudem nach langen Unterbrechungen wieder aufgreift, um sie neu zu „formatieren“. Und im formelhaften Aufeinandertreffen unterschiedlicher Perspektiven und Ausdrucksweisen – von konstruktiven und expressiven Elementen, räumlichen Projektionen und atmosphärischen Effekten, akkuraten Linien und undisziplinierten Gesten.
Gironcolis Papierarbeiten werden im Laufe seiner künstlerischen Karriere immer freier und scheinen sich damit vom bildhauerischen Werk zu entfernen. Insbesondere ab den 1980er-Jahren setzen sich kräftige Farben wie Pink, Violett oder Türkis zunehmend über grafische Begrenzungen hinweg und entwickeln ein malerisches Eigenleben. Der exzessive Einsatz der Malmittel – etwa der fast flüssig erscheinenden Metallfarben – verleiht den Großformaten selbst eine plastische Anmutung. Doch bleiben Skulptur und Grafik einander auch im Spätwerk eng verbunden: In beiden Disziplinen beschäftigen Gironcoli Fragen des Anhäufens und Schichtens; in beiden bedient er sich einer bewusst manieristischen Formen- und Materialsprache.

 

 

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Gironcolis Formen- und Themenrepertoire
Die Themen, die den Künstler zeit seines Lebens beschäftigten, nehmen auf visionäre Weise die Problemstellungen des 21. Jahrhunderts vorweg: das Verhältnis von Natur und Technik; individuelle und gesellschaftliche Zwänge (in den Bereichen Sexualität, politischen Ideologien und Religion); die fetischhafte Aufladung von Dingen und Waren; die Verführung durch Oberflächen usw. Die Ausstellung zeigt auf, dass Gironcolis Werk nicht nur im Kontext der österreichischen und internationalen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wegweisende Position besetzt, sondern auch in Bezug auf aktuelle gesellschaftliche und künstlerische Entwicklungen bemerkenswerte Anschlussmöglichkeiten bietet. Die mit rund 150 Werken auf Papier bestückte Retrospektive stellt den Bildhauer Gironcoli als einen Bildschöpfer vor, der abseits des Feldes der Malerei zu bahnbrechenden visuellen Lösungen fand. Als Künstler, der mittels Schablonen, klischeehafter Formeln und Wiederholungen der bildlichen Darstellung ungeahnte Möglichkeiten erschloss.
Vor diesem Hintergrund ist Gironcolis Interesse an Kitsch und Dekor als „erstarrter“ kollektiver Formensprache zu verstehen, seine Verwendung überholter religiöser und politischer Symbole und nicht zuletzt seine Faszination für technische Apparaturen und Elektrizität: Seine Figuren und Dinge muten wie stillgestellt oder hängen geblieben an, wie zu formelhaften Ketten verknüpft. Erst in der Wiederholung kommt Bewegung in das fixe Figuren- und Dingrepertoire, das sich aus seiner Verkettung zwar nicht befreien, jedoch – von Bild zu Bild zu Bild – jeweils neue Allianzen eingehen kann. Immer wieder und in unterschiedlichen Kombinationen tauchen kauernde Männer, Hunde und Affen, Totenschädel, Ähren und Glühbirnen, die Madonna, Hakenkreuze und Herzen, Toilettenschüsseln, Kehrschaufeln und Kämme auf: dem Alltag und seinen zeichenhaften Untiefen entnommene Versatzstücke, die sich als Requisiten über Gironcolis Bühnen der Überlegungen verteilen.
Zur Ausstellung erscheint die bislang umfassendste Publikation zu Gironcolis Arbeiten auf Papier. Neben einem Essay der Kuratorin enthält sie Textbeiträge von Peter Gorsen, Edith Futscher, Bettina Busse, Charlotte Matter und Karin Steiner ebenso wie fotografische Einblicke in Gironcolis künstlerische Praxis von Margherita Spiluttini, Elfie Semotan und Loys Egg.

Kuratiert von Manuela Ammer

 

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Foto: Hubmann Gironcoli

 

Die Werke mit den Katalognummern 10, 13, 14, 32, 33 und 36
werden dem MUMOK für diese Ausstellung als Leihgaben zur Verfügung gestellt. 

 

 

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Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Bruno Gironcoli
Eröffnung / Opening:
Eröffnung Samstag 03. Februar 2018 | 12 Uhr
Ausstellung / Exhibition: 26.05.2018
Seilerstätte 7, 1010 Wien
http://www.galeriethoman.com
http://www.galeriethoman.com/ausstellungen/exhibition/bruno-gironcoli.html

 

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
BRUNO GIRONCOLI
Eröffnung / Opening:
Samstag 3. Februar 2018 | 12 Uhr
Gespräch
Samstag 24. Februar 2018 | 11 Uhr
Kuratorin Manuela Ammer spricht zu Bruno Gironcoli werke
Ausstellung / Exhibition: 4.2. – 26.05.2018
Seilerstätte 7 1010 Wien Austria
http://www.galeriethoman.com
http://www.galeriethoman.com/ausstellungen/exhibition/bruno-gironcoli.html

 

 

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Bruno Gironcoli mit Soax Lup, Paris 2000
Foto: © Galerie Elisabeth & Klaus Thoman/A. Platen

 

Ich habe eher einen Klang gesucht, keine Abstraktion. Ich wollte ja nichts machen, was andere schon fertig gestellt haben; ich wollte meiner Welt begegnen und Fragen, die für mich noch ungeklärt sind, berühren. Ich habe wohl auch das verlorene Menschenbild gestalten wollen, ohne es dafür zu setzen. Bruno Gironcoli

I was looking for a sound rather, not for abstraction. After all, I didn’t want to do anything that others had done before. I wanted to encounter my world and touch on questions that for me remain unanswered. I also wanted to recreate, I guess, the lost image of humanity, without replacing it. Bruno Gironcoli

 

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
BRUNO GIRONCOLI

Manuela Ammer, Kuratorin der Ausstellung im mumok, spricht zu Bruno Gironcoli
Samstag 24. Februar 2018 | 11 Uhr

http://www.galeriethoman.com/ausstellungen/exhibition/bruno-gironcoli.html

 

 

Galerie bei der Albertina – Zetter
BRUNO GIRONCOLI. Malerei & Skulptur
25.1.–3.3.2018
Lobkowitzplatz 1
Ecke Gluckgasse A-1010 WIEN
https://www.galerie-albertina.at/gironcoli-2018/

 

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DER TRIUMPH DER KÜNSTLERISCHEN UNERSÄTTLICHKEIT[1]
Betrachtungen zum singulären Werk des österreichischen Bildhauers Bruno Gironcoli
Auf der heterogenen Spielwiese der zeitgenössischen Skulptur nimmt Bruno Gironcoli mit seiner unverwechselbaren, kryptischen und gleichsam anachronistischen Formensprache eine monolithische Stellung ein. Viele international beachtete monografische Ausstellungen im In- und Ausland, darunter der österreichische Beitrag zur Biennale in Venedig 2003, manifestieren Gironcolis ambivalente Rezeption. 2018 widmet das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien seinem Oeuvre, das von den frühen filigranen Drahtobjekten über Polyesterarbeiten bis hin zu den gigantomanischen Skulpturen der letzten beiden Lebensjahrzehnte reicht, eine groß angelegte Präsentation. Dabei zollt die geplante Retrospektive im MUMOK der Tatsache, dass Bruno Gironcoli parallel zu seinen dreidimensionalen plastischen Äußerungen ein umfangreiches Werk von Zeichnungen und Arbeiten auf Papier schuf, den ihr adäquaten Tribut. Der Fokus unserer Ausstellung von Gironcolis Ausnahmekunst in der Galerie deckt ebenfalls die komplette Bandbreite seiner künstlerischen Produktion ab.
In den frühen 1960er-Jahren markierten Drahtplastiken Bruno Gironcolis eindrucksvolle Realisierung der für seine künstlerischen Anfangsjahre maßgeblichen Idee eines zeitgenössischen menschlichen Abbildes. Durch die Wahl der verwendeten Materialien und die angestrebte abstrakte, nicht dem Kubismus verhaftete Darstellungsweise versuchte sich Gironcoli vom übermächtigen Vorbild Fritz Wotrubas, des Doyens der österreichischen Nachkriegsskulptur, zu emanzipieren. „Wotruba […] hat maßgeblich die These des abbildbaren Menschen in den Vordergrund gestellt. Das hat mich sicherlich auch beeinflusst. Ich war aber nie bei ihm Schüler und habe ihn auch nicht gekannt.“[2] Wegweisend für Bruno Gironcolis künstlerische Karriere wurde seine Konfrontation mit den Werken Alberto Giacomettis. Nach einer abgeschlossenen Lehre als Gold-, Silber- und Kupferschmied und einem Studium der Malerei bei Eduard Bäumer an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien ging Gironcoli 1960-61 als Stipendiat nach Paris. Hier, im „Zentrum des Kunstbraukessels“[3], erhielt er am Ende seines Aufenthaltes den für ihn so entscheidenden künstlerischen Impuls: „Die Begegnung in Paris mit Giacometti – mir sind seine Zeichnungen aufgefallen […] Alles von ihm Gezeichnete trägt gleichzeitig den Raum in sich, indem er den Menschen abbildet, umfasst er auch den Umraum.“[4]
Bruno Gironcoli begann, sich mit der Literatur und Philosophie des französischen Existenzialismus auseinander zu setzen (Sartre, Beckett) und beschäftigte sich intensiv mit den Schriften der Frankfurter Schule, insbesondere mit Max Horkheimer. Wie für Horkheimer war für Gironcoli die menschliche Existenz eine leidvolle, die durch die Natur des Seins selbst determiniert ist.[5] In diesem Zusammenhang wurden die geschundenen, gequälten Körper der Opfer bei Gironcoli unter anderem durch die Sinnbilder von Tieren (Hunden), oft auch im Kontext der Sexualität, als Ersatzmetaphern für die eigenen Empfindungen angelegt.[6]
1961, nach seiner Rückkehr aus Paris, nahm Bruno Gironcoli sein Studium an der Hochschule für angewandte Kunst wieder auf – in der Metallbearbeitungsklasse von Eugen Meier. Es entstanden unzählige Akt- und Porträtstudien. „Ich habe gezeichnet und gezeichnet und habe eigentlich im Verlauf von zwei oder drei Jahren eine Veränderung in der Zeichnung erreicht. Immer bin ich vom Naturvorbild ausgegangen, das aber letztlich schon absurd war, da es, glaube ich, fast fetischhafte Form angenommen hat. Es war immer meine Ex-Frau, die sich mir zur Verfügung gestellt hat. Sie ist mir Modell gestanden, und ich habe gezeichnet. Aber eigentlich habe ich am Schluss nur mehr graviert. Ich habe Schlieren und Zeichen, die ich im Laufe des Zeichnens entwickelt habe, später für bestimmte Teile des darzustellenden Körpers verwendet – also Zeichen gesetzt, welche formal in sich tragen, dass man eventuell aus ihnen eine Figur machen kann. Darauf habe ich hin gearbeitet. Das heißt, ich habe freimütig oder böswillig eine Abstraktion begangen.“[7] Ausgehend von diesen Bleistiftzeichnungen, in denen es Gironcoli nicht um eine „Psychologisierung, sondern um eine Architektur des Körpers“[8] ging, schuf er die schon angesprochenen Drahtplastiken mit ihrer Auffächerung der Form in Flächen – erst durch das Zusammenspiel der Flächen wird Form evoziert – und ihrem durch die Rahmung betonten bildhaften Charakter.
Nach 1964 kennzeichneten Polyester-Objekte mit ihren glatten Oberflächen und reduzierten Formen einen Wendepunkt in Bruno Gironcolis künstlerischer Entwicklung. Mit dem aus der industriellen Fertigung stammenden Werkstoff Polyester negierte Gironcoli die klassische Materialästhetik, Assoziationen zur englischen Pop-Art drängen sich auf[9]. In der Folge überzog der Künstler die von allen manuellen Bearbeitungsspuren befreiten Polyesterarbeiten mit silberner „Blitzofenfarbe“ und imitierte dergestalt „edles“ Material. Später wurde die koloristische Palette, die mit dem Aluminium und Bronze der Güsse korrespondierte, um Gold und Kupfer erweitert. „Ja, es täuscht das falsche Gold vor. Es täuscht die Aura von Dingen vor, die einmal königlich besetzt im Bildgeschehen existiert haben.“[10] Nach dieser für Bruno Gironcolis künstlerische Entwicklung so wichtigen Phase der fast ausschließlichen Verwendung von Polyester für die zeitgemäße Darstellung des menschlichen Abbildes wurde Ende der 1960er-Jahre eine starke Veränderung in Gironcolis Begriff der Skulptur evident. Der Künstler arbeitete wieder mit sehr unterschiedlichen Materialien, zum ersten Mal wurden Gegenstände des täglichen Lebens wie Putzutensilien, Teller oder Besteck in die Herausbildung von in den Raum greifenden offenen Skulpturen, Installationen, integriert.[11] Bruno Gironcoli lud diese durch ihre Inszenierung stark tiefenpsychologisch auf, symbolträchtige Bedeutungsinhalte halfen ihm bei der Herauskristallisierung seiner ganz persönlichen Ikonografie.[12] Gewalt, Folter und Unterdrückung in Verbindung mit Sexualität wurden zusehends zentrale Themen von Bruno Gironcolis künstlerischer Arbeit.[13] „Gironcolis Objekte und Objektarrangements sind exakt hergestellt und sorgfältig abgestimmt. In den dafür vorgesehenen Räumen muten sie wie Teile von Inszenierungen an, erstarrter, in der Zeit arretierter Situationen, wo der Handelnde (der in den Zeichnungen auftaucht) eben das absurde Ambiente der Bühne verlassen hat. Was im Environment zur unmittelbaren Realität gerät, wird in der Zeichnung zum Bild, zur Choreographie des späteren Raums, wo sich der Betrachter des Arrangements gegenüber gleichsam aktiv zum Handeln oder passiv zum Erleiden aufgefordert sieht.“[14]
Die Übernahme der Leitung der Bildhauerschule an der Wiener Akademie der bildenden Künste von Fritz Wotruba 1977 markierte eine einschneidende Zäsur in Bruno Gironcolis künstlerischer Laufbahn. Auch durch die Möglichkeit nun großer Atelierräume bedingt, kompensierte Gironcoli die Idee des offenen Skulpturenbegriffs durch assemblageartige, extrem verdichtete Objekte. In den folgenden Jahrzehnten entstanden auf der Basis der bereits entwickelten künstlerischen Sprache seine monumentalen, altarähnlichen Großplastiken, durch die Gironcoli einem breiteren Publikum bekannt wurde.
Bruno Gironcoli entwickelte verschiedenste Module, die er für seine Plastiken in immer neuen Zusammenstellungen variierte. „Ich will zeigen, dass eine Figur aus Formen besteht, die, zusammen gesehen, der Figur eine Aura geben, die nur für diese Figur ‚prägnant‘ ist. Es geht um schöne Tonfolgen und deren Harmonien, es geht um dreidimensionale Harmonien und auch um deren Dissonanzen.“[15] „Murphy“, nach einer Romanfigur von Samuel Beckett, als individuelle künstlerische Interpretation der menschlichen Figur, Babys, Engerlinge, Trauben, Weinblätter, Ähren, Löffel, Teller, Spiralen, Voluten, phallische und vaginale Formen konstituierten den Kern von Gironcolis künstlerischem Vokabular. Zu ihm gesellten sich die zentralen Themenkreise: Körperlichkeit-Sexualität, Fruchtbarkeit, Gebären, Vater-Mutter-Kind, Männliches-Weibliches-Androgynität, zwischenmenschliche Beziehungen.
Bruno Gironcolis bildhauerische Manifestationen und Grafiken ergänzen sich wechselseitig. Obwohl seine Zeichnungen und oftmals großformatigen Arbeiten auf Papier ihre Nähe zu konkreten Skulpturen und Installationen nicht verhehlen, erschöpft sich ihre Relevanz nicht in der Lösung technischer oder konstruktiver Probleme, in der reinen Skizzenhaftigkeit. Zudem wurde die in ihnen verwendete künstlerische Sprache kontinuierlich malerischer. 1990 zeigte Wilfried Skreiner in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz die erste umfassende Präsentation von Gironcolis Papierarbeiten, die im Anschluss an die Grazer Ausstellung in Klagenfurt, Zagreb und Ljubljana zu sehen war.
Gerhard Roth attestierte Gironcolis Skulpturen „Maßlosigkeit […] so als hätten Bewohner ferner Milchstraßen versucht, das Leben auf der Erde aus Fundstücken zu rekonstruieren“[16], Werner Hofmann glaubte sich in die „Remise eines Vergnügungsparks für Androiden versetzt“[17]. Bruno Gironcoli – ein „Morphologe der Maschinen“[18], ein „Dadaist im Zeitalter der biotechnologischen Reproduktion“[19], ein „Bildhauer aus dem vergangenen tausendjährigen chinesischen und elektrischen Zeitalter“[20] oder schlichtweg ein „Regent des Chaos“[21]?

Andrea Schuster

 

GALERIE FREIHAUSGASSE . GALERIE DER STADT VILLACH
BRUNO GIRONCOLI
Elements of Sculpture 1964 – 2008
Eröffnung:
Dienstag, 28. November 2017 | 19 Uhr
Begrüßung: Edith Eva Kapeller
Zur Ausstellung spricht: Bettina M. Busse
Kunsthistorikerin, Kuratorin Nachlasses von Bruno Gironcoli
Eröffnung: Bürgermeister Günther Albel
Musik: Leona Rajakowitsch, Querflöte
Ausstellung: 29. Nov 2017 – 10. Februar 2018
Leiningengasse 12 . A-9500 Villach
https://www.villach.at

„All the things you are“
Djane Commander Venus legt Bruno Gironcolis Lieblingsmusik auf

 

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GALERIE FREIHAUSGASSE
BRUNO GIRONCOLI
Elements of Sculpture 1964 – 2008
„Mein Ziel war ein ästhetisches.“
Freitag, 19. Jänner 2018 | 19 Uhr
Im Gespräch:
Christine Gironcoli, Witwe
Heiderose Hildebrandt, Galeristin
Bettina M. Busse, Kunsthistorikerin
Ausstellung: 29. Nov 2017 – 10. Februar 2018
Leiningengasse 12 . A-9500 Villach
https://www.villach.at

 

GALERIE FREIHAUSGASSE
BRUNO GIRONCOLI
Elements of Sculpture 1964 – 2008
Spaziergang zu Bruno Gironcolis Skulptur
Samstag, 20. Jänner 2018 | 10.30 Uhr
„Wir Villacher Kinder“ am Europaplatz
begleitet und besprochen von Bettina M. Busse
Ausstellung: 29. Nov 2017 – 10. Februar 2018
Leiningengasse 12 . A-9500 Villach
https://www.villach.at

 

Bruno Gironcoli
1936 in Villach geboren, 2010 in Wien gestorben, gehört zweifelsohne zu den wichtigsten und außergewöhnlichsten Künstlern seiner Generation. Sein herausragendes künstlerisches Werk nimmt im Feld der internationalen zeitgenössischen Skulptur eine einzigartige Stellung ein.
Ausgangspunkt für die Ausstellung „Bruno Gironcoli. Elements of Sculpture. 1964 – 2008“, die sich mit der Entwicklung der skulpturalen Formensprache des Künstlers seit den frühen 1960er Jahren beschäftigt, ist die zwischen 2003 und 2004 entstandene Skulptur „Wir Villacher Kinder“. Der Guss mit den beeindruckenden Maßen von 420 x 640 x 380 cm, eine der letzten großen Skulpturen die im Atelier des Künstlers in der Akademie der Künste in Wien entstanden sind, steht in Villach prominent am Europaplatz.
Neben exemplarischen skulpturalen Arbeiten der Jahre 1964 – 2008 werden in der Ausstellung unter anderem auch Arbeiten auf Papier aus der Sammlung der Stadt Villach gezeigt, die ab Februar 2018 dann auch in der Bruno Gironcoli-Ausstellung im Mumok in Wien zu sehen sein werden.
Zur Ausstellung spricht: Bettina M. Busse Kunsthistorikerin, Kuratorin und
Betreuung des künstlerischen Nachlasses von Bruno Gironcoli

 

 

strabagkunstforum

Strabag Kunstforum
Gironcoli-Kristall
http://www.strabag-kunstforum.at/gironcoli-kristall/information/

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Skulptur Bruno Gironcolis auf der Plaza vor dem STRABAG Haus in Wien,
Foto: Günther Mischkulnig

Ich dachte, eine Verbindung zwischen wirtschaftlichem Geschehen und künstlerischen Ausdrucksarten sei möglich. Das Ergebnis liegt hier vor. Sehen Sie selbst.”
Bruno Gironcoli

Die Skulpturen und Papierarbeiten des Künstlers Bruno Gironcoli bilden einen der wichtigsten Sammlungsschwerpunkte der STRABAG Artcollection.
Die im Juni 2004 eröffnete Kunst- und Eventlocation GIRONCOLI – KRISTALL zeigt als erste museale Dauerpräsentation in Wien neun monumentale Polyesterskulpturen, Dauerleihgaben des internationalen bekannten Bildhauers (geboren 1936 in Villach, gestorben 2010 in Wien).

Die meterhohen, maschinenhaft-organischen, in Gold- und Silbertönen gehaltenen „Mutterskulpturen“ (“Ungeborenen”) aus den neunziger Jahren sind neuer Erfahrungsraum und Schwerpunkt im futuristisch wirkenden Werk des Künstlers. Die riesige Modelle in Silber- oder Goldbronzefarbe sind im Maßstab 1:1, in Gips, Polyester und Metall gefertigt. Drei zur STRABAG Artcollection gehörige Güsse auf der Plaza vor dem STRABAG Haus verweisen auf das spektakuläre Innere des Kristalls, der einen neuen kulturellen Akzent in der Wiener Donau-City setzt.

 

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Der Gironcoli-Kristall mit 9 Polyesterskulpturen Bruno Gironcolis,
Foto: Rudi Froese Photography

 

Beeinflusst durch den Existentialismus in Paris und Alberto Giacometti, arbeitete Gironcoli in seiner Frühzeit an den Darstellungsmöglichkeiten der menschlichen Figur und fand bald zu einer eigenständigen, reduzierten Formensprache. In den 60er Jahren entstanden Aktskizzen, Drahtskulpturen und erste abstrakte Polyesterobjekte (Köpfe). Waren die von Gironcoli verwendeten Objekte in den früheren Installationen im Raum (environments) oder Objektkästenkästen ausgebreitet, so entstanden ab den 90er Jahren aus figürlichen und technischen Teilen zusammengesetzte Polyesterskulpturen.Die vom Künstler meist unbetitelten, meterhohen, maschinenhaft-organischen Werke wurden 1997 in der Ausstellung „Die Ungeborenen“ im MAK, dem Wiener Museum für angewandte Kunst, präsentiert. In den unzähligen Papierarbeiten, Mischtechniken und seriellen Grafiken Gironcolis wiederholen sich variantenreich die Motive seiner Skulpturen – als Wechselwirkung im künstlerischen Spektrum.

http://www.strabag-kunstforum.at/gironcoli-kristall/information/

01_ Bruno Gironcoli Ohne Titel, ca. 1964 (Untitled)
Metallpulverfarbe, Tusche und Gouache auf Papier / Metal-powder color, india ink and gouache on paper 121,5 x 76,5 cm Privatsammlung, Wien / Private collection, Vienna
© BRUNO GIRONCOLI WERK VERWALTUNG GMBH / ESTATE BRUNO GIRONCOLI / GESCHÄFTSFÜHRERIN CHRISTINE GIRONCOL
03_Bruno Gironcoli Herz, 1967 (Heart)
Metallpulverfarbe, Tusche, Gouache, Bleistift und Buntstift auf karierten Linienspiegeln
72,5 x 55 cm mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, erworben / acquired in 1970 Photo: mumok © BRUNO GIRONCOLI WERK VERWALTUNG GMBH / ESTATE BRUNO GIRONCOLI / GESCHÄFTSFÜHRERIN CHRISTINE GIRONCOLI

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Hauser_&_Wirth18

hauserandwirth

Hauser & Wirth Zürich
Larry Bell Venice Fog: Recent Investigations
Opening: Thursday 18 January 2018 | 6 – 8 pm
Exhibition: 19 Jan – 3 Mar 2018
Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3402/larry-bell-venice-fog-recent-investigations/view/

 

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Installation view, Larry Bell ‘Venice Fog I’, Hauser & Wirth Los Angeles, 2017
© Larry Bell Courtesy the artist and Hauser & Wirth
Photo: Mario de Lopez

 

Hauser & Wirth Zürich is proud to present a major solo exhibition by sculptor Larry Bell. This marks the gallery’s first exhibition of Bell’s work since representing the artist across America and Europe. Bell is one of the most renowned and influential artists to emerge from the Los Angeles art scene of the 1960s, alongside contemporaries Frank Stella and Donald Judd, and had garnered international repute by the age of 30. Known foremost for his refined surface treatment of glass and explorations of light, reflection and shadow through the material, Bell’s significant oeuvre extends from painting and works on paper to glass sculptures and furniture design.

‘Venice Fog: Recent Investigations’ is an exhibition of new laminated glass works with colour combinations inspired by the marine fog which rolls into Venice CA, the location of Bell’s studio since the early 1960s. Large cubic glass works will showcase Bell’s interpretation of the luminosity created by the dispersion of water in the fog intermingling with the lights of Los Angeles’ desert plain. The structure presented is based on one Bell originally introduced in 1992 in an outdoor commission for the Museum Abteiberg, Mönchengladbach, and features a four-paneled structure within a larger version of itself.

This sculpture allows two colours to be fused together through reflection and refraction. This technique has been a focal element of Bell’s work since he was in art school and cut scrap glass to fit into the wooden shadowboxes he found at his part-time picture framing job: ‘The one break in the glass created three lines – One a reflection from the break, one the shadow of the break, and the break itself. Reflection, transmission and edge, these elements still are dynamic forces in my work.’ The constant presence of the misty Sea Salt color of the exterior glass structures plays with and against the various hues of the interior glass structures, evoking the mercurial light of the Los Angeles sun, a glow that has preoccupied Bell throughout his career.

Bell’s use of commercial industrial processes in his studio demonstrates his unparalleled skill and dedication in each step of his sculptures’ fabrication. Since 1969 his studio has managed its own high-vacuum coating system that allows him to deposit thin metal films onto his glass surfaces, harnessing a little known technique developed for aeronautics to create an unprecedented body of work.

While these monumental works occupy and transform Hauser & Wirth’s 2nd floor space in the Löwenbräu, they will be accompanied by a series of 1:6 small-scale maquettes of the same structure. In turn, the sculptures will animate and be animated by the natural light coming in through the gallery’s wall of windows; the varying conditions at different times of day repeatedly altering visitors’ experience of the works.

Bell’s understanding of the potential of glass and light allows him to expand visual and physical fields of perception, and his sculptures to surpass traditional bounds of the medium. He has said: ‘Although we tend to think of glass as a window, it is a solid liquid that has at once three distinctive qualities: it reflects light, it absorbs light, and it transmits light all at the same time.’ The exhibition presents true examples of Bell’s glass work mastery, as the sculptures appear material yet immaterial, hard yet ethereal, transparent yet saturated with a myriad of fleeting hues.

 

Hauser & Wirth Zürich
Dieter Roth Paper
Opening: Thursday 18 January 2018 | 6 – 8 pm
19 Jan – 3 Mar 2018
Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3384/dieter-roth-paper/view/

 

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Kartonabfälle (Cardboard Waste) (detail), 1986
33 parts; collage and marker on cardboard 70 x 50 cm / 27 1/2 x 19 5/8 in each
© Dieter Roth Estate Courtesy the Estate and Hauser & Wirth

 

Hauser & Wirth Zürich is delighted to stage a presentation of works focused on the medium paper by legendary German-born Swiss artist Dieter Roth (1930 – 1998). Curated by Björn Roth, ‘Dieter Roth. Paper’ offers a unique window into the artist’s explorations and expansions of the medium. Enduring curiosity and artistic restlessness led Roth to make strides in virtually all visual art forms including drawing, book-making, film, sculpture and immersive installations, but his pervasive manipulations of paper – whether in cardboard, waste material, photographic paper, prints or books – can be considered the crux of his oeuvre.
Roth’s knowledge and appreciation of graphic design developed from his studies in the late 1940s and was most vividly realised in the over 200 artist books he created. Roth, alongside Ed Ruscha, is considered the inventor of the artist book and is credited with giving the medium significance throughout his career. The exhibition features more than 100 examples of Roth’s Copy Books, produced from the late 1970s using a simple photocopier. By using the rapid and most readily available form of printing and copying, unhampered by constraints or the need to liaise with professional printers, Roth was able to quickly and easily express himself as his poetry and drawings took the form of these books.
The Copy Books showcased are accompanied by various series of unique drawings including ‘13 Lollies mit Rückseiten (13 Lollies with reverse sides)’ (1981) and ‘11 Heterogenii’ (1981 – 1982). These biomorphic and experimental drawings are presented on the wall in their original state but also incorporated within the editioned books. This dual viewing opportunity offers an exceptional appreciation of Roth’s interchangeable use of media and his constant furthering of source material.
Roth’s preoccupation with documentation and diaries is compellingly shown in his opus ‘Flacher Abfall (Flat Waste)’. The project originated when the artist began collecting for periods in the 1970s and is an archive of all flat objects that went through Roth’s hands, under 1 cm of thickness, in a period of one year. In hundreds of binders, plastic sleeves house objects of utter banality: cigarette packets, fruit cartons, jam jar lids, and pieces of paper featuring the artist’s scrawl. Roth’s conservation of these items stems from his appreciation of the work and design each object was subject to in its fabrication. Roth found beauty in the banality of these everyday objects and in 1972 while travelling realised he was carrying various scraps of paper from place to place. When asked about this preoccupation answered simply ‘I do not seem to be able to throw them away’. The painstaking preservation of detritus both advances the diary format, which Roth explored till the very end of his life and, through the physical trove of garbage, confronts the viewer with the transient nature of our existence.
A number of collections exist from the 1970s and 1980s but the version shown is an archive of the ‘flat scrap’ that passed through Roth’s assistant’s hands in the year 1987. At the time Roth was collaborating with this assistant on a museum that would house Roth’s manuscripts, prints and books. The museum did not come to fruition but this iteration of ‘Flacher Abfall (Flat Waste)’ exists as a mark of their partnership.
Waste material is also the medium of ‘Kartonabfälle (Cardboard Waste)’ (1986), a 33-part collage of cardboard. On his ‘Fundbilder’ or ‘found pictures’, Roth wrote ‘I often felt, to paint or draw or collage on those pieces of cardboard was too nice, too timid, too clever. I saw, I could not keep – looking for something ‘better’ – the simple (and tough to take) beginnings. So I took aside certain pieces – of cardboard, wood or anything – and had them on the wall (at exhibitions – not at home), without doing myself anything to them.’ The simplicity of this concept again preserves, this time in frames, what the viewer might discard. Roth’s fascination with recording his life and leaving a physical and weighty imprint of it bequeaths us the understanding of a life philosophy in which his daily life and art were wholly entwined.
The documentary ‘Dieter Roth’ by Edith Jud will be screened on 2 February 2018 as part of film programme CinemArt, a collaboration between Hauser & Wirth and Arthouse Zürich.

 

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Hauser & Wirth Somerset
The Land We Live In – The Land We Left Behind
Opening: Friday 19 January 2018 | 6 – 8 pm
Exhibition: 20 Jan – 7 May 2018
Durslade Farm
Dropping Lane, Bruton, Somerset BA10 0NL
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3392/the-land-we-live-in-y-the-land-we-left-behind/list-of-works/2/

 

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We Only Move When Something Changes, Olaf Breuning, 2002 C-Print 122 x 155 cm / 48 x 61 in Courtesy of Olaf Breuning / Metro Pictures

 

Hauser & Wirth Somerset is delighted to announce ‘The Land We Live In – The Land We Left Behind’, curated by Adam Sutherland. This ambitious survey exhibition explores the contradictory nature of society’s relationship to the rural. The presentation features over 50 international artists and creatives, as well as works on loan, by artists working from the 1500s to the present day, including Paul McCarthy, Beatrix Potter, Carsten Höller, Laure Prouvost, William Holman Hunt, Samuel Palmer, Frank Lloyd Wright, Marcus Coates, Fernando García-Dory, Mark Dion, Roni Horn, Aaron Angell and Mark Wallinger.

 

Hauser & Wirth New York
Zhang Enli The Garden
Opening: Thursday 25 January 2018 | 6 – 8 pm
Exhibition: 25 Jan – 7 Apr 2018
York, 22nd Street
548 West 22nd Street New York 10011
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3395/zhang-enli-the-garden/view/

 

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The Gold Arowana, 2017
Oil on canvas 250 x 250 cm / 98 3/8 x 98 3/8 in
© Zhang Enli Courtesy the Artist and Hauser & Wirth

 

Hauser & Wirth is pleased to present ‘The Garden,’ an exhibition of new paintings by Zhang Enli. A champion of overlooked spaces and objects, Zhang Enli works from sketches, photographs, and memories to render his experience of the world in variegated brushstrokes and intimations of figures. His works, grounded in his immediate surroundings, involve a ceaseless scrutiny of ways of seeing. For the paintings on view in ‘The Garden,’ Zhang Enli has drawn inspiration from the gardens that populate the industrialized cityscape of Shanghai, articulating his impressions of their organic forms through expansive, immersive paintings that envelop viewers in an uncanny sense of recognition.

 

Hauser & Wirth New York
Fabio Mauri With Out
Opening: Thursday 25 January 2018, 6 – 8 pm
Exhibition: 25 Jan – 7 Apr 2018
22nd Street
548 West 22nd Street New York 10011
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3397/fabio-mauri-with-out/view/

 

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Entartete Kunst (Degenerate Art), 1985 Installation; canvas,
bronze Installation view Galleria d‘Arte Moderna e Contemporanea di Bergamo, Bergamo, Italy (2005) © Estate Fabio Mauri Courtesy the Estate and Hauser & Wirth

 

I act as if [Fascism] had not undergone its final condemnation, but was still in force today. Elsewhere, one might rightly suspect, it appears to me that it is still operating in different ways.’
– Fabio Mauri, ‘Ebrea’ (Jewess) (1971)

Hauser & Wirth is pleased to present ‘Fabio Mauri. With Out,’ a solo exhibition of works by the late Italian artist, organized with Olivier Renaud-Clément. In a career spanning five decades, Mauri conducted an unyielding critical exploration of the mechanics of ideology, specifically as they materialized in the visual languages associated with World War II, the rise of Fascism and the Holocaust, and their lingering echoes in the modern world. His command of a diversity of disciplines and mediums – from drawing, painting, sculpture, performance, film, and installation, to theatre and theoretical writings – produced an oeuvre that effectively connects the enduring traumas of the twentieth century to today. Sobering, direct, and poetic, Mauri’s work recovers individual and collective historical memory; it addresses themes of mass communication and manipulation, and brings to light the political dimension of images that proliferate throughout contemporary society by means of our most prized tools.

 

Hauser & Wirth Los Angeles
Mark Bradford You Remind Me of a Friend of Mine
Opening: Saturday 17 February 2018 | 6 – 9 pm
Exhibition: 17 Feb – 1 Apr 2018
901 East 3rd Street Los Angeles CA 90013
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3403/mark-bradford-you-remind-me-of-a-friend-of-mine/view/

 

markbradfordportrait.jpg

Following recent major solo presentations at the US Pavilion, 57th Venice Biennale and the Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, LA-based artist Mark Bradford will present new works in ‘You Remind Me of a Friend of Mine,’ the artist’s first solo exhibition with the gallery in Los Angeles.

Hauser & Wirth Los Angeles
Geta Brătescu The Leaps of Aesop
Opening: Saturday 17 February 2018 | 6 – 9 pm
Exhibition: 17 Feb – 1 Apr 2018
901 East 3rd Street Los Angeles CA 90013
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3401/geta-brytescu-the-leaps-of-aesop/view/

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Geta Brătescu in her studio, 2015 Photo: Ștefan Sava
© Geta Brătescu Courtesy the artist and Hauser & Wirth

 

‘Geta Brătescu. The Leaps of Aesop’ is the first Los Angeles solo presentation devoted to the 91 year-old forerunner in the field of Romanian Conceptualism. Her diverse oeuvre – comprising drawing, collage, engraving, textiles, and photography, as well as experimental film, video, and performance – mines themes of identity, gender, and dematerialization, often drawing from the stories of literary figures and addressing the symbiotic relationship between art making and working environments. Aesop, the ancient Greek fabulist, serves as a point of departure for this exhibition, which features more than fifty works that span Brătescu’s career. In many ways a fitting avatar for Brătescu, Aesop manifests in the works on view as a symbol of antic irreverence, mocking authority and status. A spirited believer in the role of the artist as that of a disruptor, Brătescu has championed ideas of play and disorder throughout her vibrant practice, remarking, ‘there is much economy and at the same time rebellion in the creation of expression.’

 

Hauser & Wirth Los Angeles
Louise Bourgeois The Red Sky
Opening: Saturday 17 February 2018 | 6 – 9 pm
17 Feb – 1 Apr 2018
901 East 3rd Street Los Angeles CA 90013
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3405/louise-bourgeois-the-red-sky/view/

 

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On the occasion of the artist’s first solo exhibition with the gallery in Los Angeles, Hauser & Wirth is proud to present a selection of previously unseen works on paper by Louise Bourgeois. Though Bourgeois created a heterogeneous body of sculpture extending over seven decades, writing, drawing and printmaking were an essential part of her artistic practice. Created between 2007 and 2009, this presentation depicts both words and images that confirm the artist’s interest in central themes of memory, trauma, nature, and the body.

 

Hauser & Wirth London
Lorna Simpson Unanswerable
Opening: Wednesday 28 February 2018, 6 – 8 pm
Exhibition: 1 Mar – 28 Apr 2018
23 Savile Row London W1S 2ET
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3399/lorna-simpson-unanswerable/view/

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Ice 4, 2017 Ink and acrylic on gessoed wood panel
259.1 x 365.8 x 3.5 cm / 102 x 144 x 1 3/8 in
© Lorna Simpson Photo: James Wang

 

Lorna Simpson came to prominence in the 1980s through her pioneering approach to conceptual photography. Simpson’s striking juxtapositions of text and staged images raised questions about the nature of representation, identity, gender, race and history; concerns that are reflected in the artist’s expanding and multi-disciplinary practice today.

Simpson’s inaugural exhibition at Hauser & Wirth London features her new and recent work across three different media: painting, photographic collage and sculpture. Throughout the exhibition, Simpson continues to develop the language of the found image as a source and incorporates vintage photographs from Ebony and Jet magazines dating from the 1950s to the 1970s. Photo collages and paintings are presented alongside a series of sculptures that feature glistening ‘ice’ and ‘snow’ made of various materials. Through layering and collage, Simpson’s recent works reconfigure imagery of the female form and reflect the artist’s ongoing exploration of, and response to, contemporary culture and American life today.

 

Hauser & Wirth London
Matthew Day Jackson Still Life and the Reclining Nude
Opening: Wednesday 28 February 2018 | 6 – 8 pm
Exhibition: 1 Mar – 28 Apr 2018
23 Savile Row London W1S 2ET
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3400/matthew-day-jackson-still-life-and-the-reclining-nude/view/

Hauser & Wirth London is delighted to present Matthew Day Jackson’s upcoming exhibition ‘Still Life and the Reclining Nude’. The artist’s interdisciplinary practice explores a myriad of aspects of human experience and draws from sources that reveal both our intrinsic inventiveness and its counter-point, our ongoing capacity for destruction.

The exhibition will feature an entirely new series of still life paintings and bronze sculpture. Utilising the conventions of the still life and the reclining nude figure in combination with a precise use of material and form, Jackson critiques these traditions, their cultural placement and his own authorship in relationship to these ways of working. The ‘paintings’ are made with artificial and human-made materials such as formica, plywood and epoxy, and are direct representations of Jan Brueghel the Elder’s and Younger’s genre defining series of flower paintings from the 16th and 17th centuries, made during a time of colonial expansion and exploitation. If Breughel’s paintings are a celebration of nature as a divine gift to humanity, Jackson presents an alternative to this view since for the artist, ‘each work is a meditation on exploration, the past found in the present, and is a critical discourse of technology and our persistent tendencies to open Pandora’s Box.’

 

Hauser & Wirth Hong Kong
Mark Bradford
Opening: Monday 26 March 2018, 6 – 8 pm
Exhibition: 27 Mar – 12 May 2018
Levels 15 & 16 H Queen’s
80 Queen’s Road Central
Hong Kong 999077
https://www.hauserwirth.com/exhibitions/3404/mark-bradford/view/

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Filmpreis2018

filmpreis2017

 

AKADEMIE DES ÖSTERREICHISCHEN FILMS
INTO THE FUTURE
Der Österreichische Filmpreis 2018
31. Jänner 2018
VERLEIHUNG ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2018 in GRAFENEGG

 

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Am 31. Jänner 2018 findet die 8. Verleihung des Österreichischen Filmpreises auf Einladung von Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau des Landes Niederösterreich, bereits zum dritten Mal in Grafenegg statt. Der Vorstand und die Präsidentschaft der Akademie, Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky,
freuen sich sehr, dass die Ampel Wien / Niederösterreich nun seit
Jahren schon so gut eingespielt ist und hoffen auf Fortsetzung…. into the future….
Bundespräsident Alexander Van der Bellen übernimmt auch heuer wieder den Ehrenschutz über die Gala.
Die Drehbuchautorin und Regisseurin Mirjam Unger inszeniert die Gala 2018:
INTO THE FUTURE – Der Österreichische Filmpreis 2018
Die Gala zum Österreichischen Filmpreis 2018 findet in Grafenegg, Niederösterreich statt. In dem Ambiente von Science Fiction begeben wir uns mit dieser Preisverleihung in einem Raumschiff ins Weltall und in die Zukunft.
Wir blicken mit Witz und Distanz auf die Welt, in die Zukunft und auf unsere Filme. Mit Beginn der Gala heben wir ab.
Das große niederösterreichische Mutterschiff reist mit der Filmbranche ins All. Five, four, three, two, one, zero. Eine große Leinwand dominiert das Bühnenbild. Sie ist Fenster ins All und zum Planeten Erde. Auch die nominierten Filme werden da präsentiert.
Moderieren und die Preise übergeben wird die Schauspielerin Hilde Dalik in
Doppelconférence mit dem Comedian Christoph Grissemann.
Der futuristische Sound kommt von der Musikformation Gudrun von Laxenburg. Das Szenenbild entwerfen Akademiemitglied Conrad Reinhardt und Mathias Götzelmann. Für das Kostüm verantwortlich sind die österreichischen Mode Stars Wendy&Jim. Das Buch zur Show schreiben Comedy Autor Mathias Zsutty und Regisseurin sowie Drehbuchautorin Mirjam Unger, die in diesem Jahr auch die Regie der Gala übernimmt.
Die Verleihung des Österreichischen Filmpreises gilt als fixer Bestandteil des heimischen Kulturkalenders und ist eines der ersten großen Events am Anfang des Jahres. Erklärtes Ziel ist es, ein strahlendes Spotlight auf das heimische Filmschaffen zu werfen, einem breiten Publikum ein Werbefenster für den österreichischen Film zu bieten und die Vielfalt des heimischen Kinofilms an die große Glocke zu hängen. Gemeinsam mit dem Medienpartner ORF, den Sondersendungen, Berichten und Ausstrahlung der Kinofilme zur Primetime
gelingt dies nun zum 8. Mal. Auch dieses Jahr haben sich wieder viele Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films für die Gestaltung der Gala ehrenamtlich oder für Minigagen zur Verfügung gestellt.
Bisher wurden diese Arbeiten ausschließlich ehrenamtlich durchgeführt, heuer können erstmals, durch eine Extraförderung des Österreichischen Filminstituts,
Anerkennungshonorare bezahlt werden. Das ist ein guter Schritt Richtung Wertschätzung der Kreativen und Planungssicherheit der Gala. Großer Dank ans ÖFI!!
Herzlichen Dank an dieser Stelle allen Fördergebern, Sponsoren, Kooperationspartnern, Produktsponsoren, Fördernden Mitgliedern und den Mitgliedern der Akademie. Die Partnerseite finden Sie auf der letzten Seite der Mappe.

NOMINIERUNGEN ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2018
Insgesamt wurden 39 österreichische Filme – plus 18 Kurzfilme – zum Auswahlverfahren angemeldet. Teilnahmekriterien der programmfüllenden Spiel- und Dokumentarfilme sind lt. Richtlinien ein Kinostart im Zeitraum Oktober 2016 bis November 2017, der Nachweis einer erheblichen österreichischen kulturellen Prägung, sowie bei internationalen Koproduktionen die Anerkennung der Koproduktion durch das BMWFW. Kurzfilme qualifizieren sich auf
Grund von Auszeichnungen und Festivalerfolgen des vergangenen Jahres für die Teilnahme. Aus diesen 19 Spielfilmen, 20 Dokumentarfilmen und 18 Kurzfilmen haben die derzeit 415 wahlberechtigten (ordentlichen) Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films in den letzten Wochen in einem geheimen, notariell überwachten Wahlverfahren die Nominierungen in 16 Preiskategorien ausgewählt.
Für „Bester Kurzfilm“ wurden die Nominierungen von der Wahlgruppe Kurzfilm, bestehend aus 26 Akademie-Mitgliedern plus je einem/er Vertreter/in der Kooperationspartner VIS Vienna Shorts und Shortynale Kurzfilmfestival Klosterneuburg, gewählt.
Preiskategorien: Bester Spielfilm, Bester Dokumentarfilm, Bester Kurzfilm, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Kamera, Bester Schnitt, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümbild, Beste Maske, Beste Musik, Beste Tongestaltung, Beste weibliche Hauptrolle, Beste weibliche Nebenrolle, Beste männliche Hauptrolle, Beste männliche Nebenrolle.
Besonders freuen wir uns heuer über eine Neuerung bei der Vergabe der
Preisskulpturen. Ermöglicht wird dies durch die Firma IMMOunited, die auf Vermittlung des Verbandes der österreichischen SounddesignerInnen (VOESD) als neues Förderndes Mitglied für die Akademie gewonnen werden konnte.
Die Akademie vergibt in jeder Preiskategorie eine Skulptur. Da die Kategorie „Beste Tongestaltung“ die drei Hauptdepartments Originalton, Sounddesign und Mischung umfasst, musste die Skulptur bisher von den Preisträgern/innen geteilt werden. Gleiches galt für die Kategorie „Bester Dokumentarfilm“, wo Produktion und Regie gemeinsam ausgezeichnet wurden. Dank der großzügigen Unterstützung von IMMOunited können nunmehr drei zusätzliche Skulpturen finanziert werden. So werden heuer für „Beste Tongestaltung“ alle drei Departements Originalton/ Sounddesign/ Mischung und bei „Bester Dokumentarfilm“ Regie und Produktion jeweils eine eigene Preisskulptur erhalten. Wie in den letzten Jahren stehen alle Filme den Akademie-Mitgliedern im Rahmen des Wahlverfahrens zur Sichtung als Video on Demand zur Verfügung. Die Akademie freut sich mit Flimmit (www.flimmit.com) bereits im vierten Jahr einen österreichischen
Kooperationspartner für diese VOD Plattform gewonnen zu haben. Flimmit ist auch Förderndes Mitglied der Akademie des Österreichischen Films.
Die endgültigen Preisträger/innen in allen Kategorien werden in den kommenden Wochen durch die Akademie-Mitglieder aus den Nominierungen gewählt. Auch dieser zweite Wahlgang ist geheim und wird von Notar Dr. Stephan Prayer überwacht. Das Endergebnis wird am 31. Jänner 2018 von der Akademie des Österreichischen Films bekannt gegeben und die Preisskulpturen im Rahmen einer festlichen Gala im Auditorium Grafenegg verliehen.
Bester Spielfilm:
Bester Dokumentarfilm: Bester Kurzfilm:
Beste weibliche Hauptrolle: Beste männliche Hauptrolle:
Beste weibliche Nebenrolle: Beste männliche Nebenrolle:
Beste Regie: Bestes Drehbuch:
Beste Kamera: Bestes Kostümbild: Beste Maske:
Beste Musik: Bester Schnitt: Bestes Szenenbild:
Beste Tongestaltung:

http://www.oesterreichische-filmakademie.at/2018/nominierungen2018.html

 

AKADEMIE DES ÖSTERREICHISCHEN FILMS
Die im Jahr 2009 gegründete Akademie des Österreichischen Films hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Leistungen der heimischen Filmbranche zu fördern und entsprechend zu würdigen, sowie deren Anliegen zu kommunizieren und mitzutragen. Die nationalen und internationalen Erfolge heimischer Kinofilme in den letzten Jahren spiegeln ein steigendes Publikumsinteresse wieder.

Der von der Akademie geschaffene neue ÖSTERREICHISCHE FILMPREIS wird jährlich verliehen und präsentiert die Leistungen der heimischen Filmbranche verstärkt auch im eigenen Land.

Die Akademie besteht aus über 490 renommierten Persönlichkeiten des österreichischen Films und versteht sich als Plattform für die Filmbranche von der Filmbranche, die es ermöglicht, öffentlichkeitswirksam und auf breiter, gemeinsamer Basis die Anliegen der Filmbranche zu kommunizieren und umzusetzen. Darüber hinaus soll die Akademie das Bewusstsein für den österreichischen Film in der Öffentlichkeit und den Zusammenhalt der Filmbranche selbst stärken. Die Präsidentschaft der Akademie haben nach der Regisseurin Barbara Albert und dem Schauspieler und Regisseur Karl Markovics, ab 2013 die Schauspielerin Ursula Strauss und der Regisseur Stefan Ruzowitzky übernommen.

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Stefan Ruzowitzky/ Präsident, Ursula Strauss/ Präsidentin
(Foto: Akademie des Österreichischen Films)

Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky sind die neue Präsidentschaft der Akademie des Österreichischen Films

Aufgaben der Akademie des Österreichischen Films:

Jährlich Verleihung des ÖSTERREICHISCHEN FILMPREISES und Organisation der damit verbundenen Gala-Veranstaltung
Förderung des österreichischen Films als wesentlichen Bestandteil der österreichischen und europäischen Kultur
Etablierung einer zentralen Plattform, um Erfahrungsaustausch und Gespräche über die Perspektiven des österreichischen Films zwischen der österreichischen sowie der internationalen Filmbranche anzuregen, zu stärken und zu pflegen
Förderung und Positionierung des ÖSTERREICHISCHEN FILMPREISES in seiner Bedeutung für die österreichische und europäische Kulturlandschaft
Aufbau von Kooperationen mit internationalen Partner-Institutionen
Organisation von öffentlichen Veranstaltungen zu kulturellen und politischen Themen im audiovisuellen Bereich
Durchführung Europäischer Kooperationsprojekte seit 2016
Die Akademie des Österreichischen Films ist seit 2009 offizielles Mitglied von Fan of Europe, dem Zusammenschluss der Europäischen Filmakademien.
Akademie des Österreichischen Films
Marlene Ropac
Geschäftsführung
Stiftgasse 25/1, 1070 Wien
https://www.oesterreichische-filmakademie.at

 

 

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Schleifmühlgasse18

SCHLEIFMUEHL – OPEN
Schleifmühlgasse | A-1040 Wien

Schleifmühlgasse Together Opening with: Gemeinsame Eröffnung:
Galerie Michaela Stock, Gabriele Senn Gallery, Charim Events, Christine König Galerie, KOENIG2 by_robbygreif, SCAG und unttld contemporary

 

Galerie Michaela Stock
Frozen Performance
Sabine Ott
Eröffnung / Opening:
Donnerstag, 18. Januar 2018 | 18 Uhr
Ausstellung/ Exhibition: 19.1. – 3.3.2018
Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien
http://www.galerie-stock.net/

 

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Galerie Michaela Stock
Sabine Ott – Frozen Performance
Finissage & Buchpräsentation:
Samstag: 3.3.2018 | 18 Uhr
Sabine Ott, Frozen Performance, editiones TRITON
Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien
http://www.galerie-stock.net/

 

Vom Körper zur Bekleidung zum Objekt: Eigentlich klingt das nach einer
linearen Verknüpfung, doch bei genauerer Betrachtung ist das komplexe Geflecht, das Sabine Ott im Laufe der Jahre konsequent verdichtet hat, eine hybride und fragile Struktur, die Fragen nach Alltagskultur und der Position der Frau zwischen Privatheit und Öffentlichkeit stellt. (1)

Ihre Einzelausstellung Frozen Performance, die von Jänner bis März 2018 in der Galerie Michaela Stock in Wien stattfindet, zeigt das Nebeneinander von Architektur, Fotografie, Skulptur, Mode und Design, ohne sie als getrennte Disziplinen zu sehen. Sabine Ott dokumentiert Prozesse, Veränderungen, konserviert Bewegungsabläufe; immer mit der Absicht des Erzählens. Sie arbeitet mit Gefundenem, Verlorenem (ihrem Haar), mit Textilien und mit Sprache.

1 Barbara Holub: Faden, Haare : Schnitt, oder die Komplexität die sich einer Normierung entzieht; in Fragile, Sabine Ott, TRITON 2015

http://www.galerie-stock.net/ausstellungen/vorschau/1028-sabine-ott-frozen-per formance

 

 

CHRISTINE KÖNIG GALERIE e.U.
JUERGEN TELLER
Openings: Thursday, January 18, 2018 | 6 – 9 pm
19. January – March 3, 2018
Schleifmühlgasse 1A, A-1040 WIEN
https://www.christinekoeniggalerie.com

charlote.jpgJUERGEN TELLER Charlotte Rampling Road, London 2016
Fox, Plate No.15, Latimer Giclee print 90 x 60 in | 228.6 x 152.4 cm

 

Juergen Teller and his subjects seem to play out together the thrilling, obsessive, nervous-making drama of the wrestling of photographic access. They explore intimacies that are often startling in the extreme – but oddly comforting, too, in their sense of a shared, bodily vulnerability. Teller seems to bring to the intrusiveness and voyeurism of photography a naivete that is disarming, yet fully self- aware. This eager and almost infantile need to look and know and capture comes with a directness that also allows his subjects to feel the photographer’s inevitable nervousness in bringing to them his compulsion to photograph. This transforms the inequality of the photographic exchange into a human encounter, mingling excitement and apprehension, turning the contingencies of fashion into the rigours and difficulty of art. This drama of access – at once ardent and impudent, exquisite and gross, excessive and refined – is played out most brilliantly in Teller’s work with the British actress, Charlotte Rampling.
Mixed in with models and designers and actors, each legendary in his or her own way (or made legendary by Teller’s camera), are family and friends, together with figures that inspire or intimidate, and landscapes and architectures that warm or chill the heart. (quot. Aveek Sen)

 

SCAG1.png

SCAG
LUCAS ZALLMANN
Opening:
Thursday, January 18, 2018 | 6-9 pm
18. Jänner 2018 | 18 Uhr
EXHIBITION: 19.1 – 24.2.2018
Schleifmühlgasse 3, 1040 Wien
https://www.lucaszallmann.com
https://www.facebook.com/events/311027789417744/
#nonsmilingsmiley

lucasn

”W.H.A.T. Y.M.G.?”
„Where Have All the Young Men Gone?“ is a line taken from a song by folk singer legend Pete Seeger. This rhetorical question is used by artist Lucas Zallmann in the form of an acronym as the title for his current exhibition.
He uses the anti-war song from the 1950s as a point of departure to broach the subject of the evolution of gender roles. Zallmann, born in Vienna in 1979, understands the loss of youth, reminiscent in the song, above all as a loss of a natural, uninhibited relation to our own body and gender.
One feels somewhat reminded of the topos of the eviction from paradise. Zallmann ponders a state avant la lettre, prior to the dawn of the age of self-reflection: before the menacing thorn of doubt dug itself deeply into the flesh – and conscience – of mankind.
His illusory, acrylic cloud paintings invite a view into a blue summer sky and evoke – to say it with Milan Kundera – the unbearable lightness of being.
They are too beautiful to be true.

Text: Angela Stief

”W.H.A.T. Y.M.G.?”
Lucas Zallmann is a young man. But with the title of his latest exhibition, he impertinently poses the question, “Where Have All The Young Men Gone?”

This forces us to consider Zallmann as wilfully, voluntarily, inhabiting an ambiguous position. Is Zallmann somehow no longer a ‘Young Man’ when he presents in the omniscient role of ‘The Artist’? Or is ‘he’ absent from what he is presenting to us here? Is ‘he’ instead a linguistically neutral ‘They’?, or a ‘One’? Or perhaps, it is the ‘Young’ or the ‘Man’ aspects of himself which are losing ground, slipping away, disappearing?
When I hear this title, it evokes the lyrics of an old folk song, but one that I just quite place. To me, the line is a is a wistful lament from the mists of the pre-internet past, both ancient and Modern, a world in which young men uniformly went off to War. From the slave armies of Spartacus to the conscripts at Dunkirk, it was simply a social given that the young men went away. And after they left, their Fate was uncertain. There was no Facetime, no Facebook, they either fell dead in the wars which they were sent to fight, or they made it through, but only to forge new lives with those they found along the way, and their faces simply faded from their first sweethearts’ memories. They could so easily disappear, slip away, become lost in the World. If by Fortune they did manage to return Home, they were, naturally, no longer young; only old men came back, and the young men were gone, forever.
Today, male youth are required to exist as global consumers, not collectively condemned to be carnage in either Colosseum or battle field. They are not expected to suddenly be ‘gone’ from our society at some automatic cut-off point. Instead, they meander the streets of every city. We see them on their Supreme skateboards, ironic logo baseball caps, floppy hair, recreational tattoos, commitment issues and ghosting habits. Rather than their Home Town, however, they live “virtually” online, streaming continuous images across-the-universe through a 5G wifi hookup. They still grow stubble and don’t want acne, but are they really what they appear to be? Without the clear social distinction of the masculine role being that of fighting and dying for a flag, are they really young men? Without that dark, defining pressure, what distinguishes them at all?
Perhaps the difference is in fact, becoming more and more slight. In this show, utilising a variety of media, Zallmann investigates his preoccupation with the strange hormonal consequences of today’s synthetic food chain upon the ‘young men’ of our time. That they (and He?) may be dissolving from the inside out due to the cyclical run-on effects of the excess oestrogenation of the water, the meat, the milk, the air, even, all the factors of a post-post-modern life that messes with personal testosterone levels. Explains Zallmann: “I think hormones are so interesting because they are what makes a woman a Woman, and a man a Man. If you look at brain-scans of thought patterns, these are different between the sexes. Intersex people are also different again; a man who wants to be a woman will have a ‘feminine’ centre. But with all of these differences, its surprising how similar as molecules oestrogen and testosterone look.”
The standout icon of the show is Zallmann’s Smiley Face, remixed with a slashed mouth and slit eyes made from peeled and replaced paint strips. Like a caveman scrawl with a charcoal rod, the graffiti of a child with a stick in wet concrete, this three-lined form is a perfect summary of the digital era. ‘Digital’, after all, simply means – a finger can do it. This is a time unlike any other before it, in which any identity can hide behind another face, quite majestically termed ‘the avatar’ online. Its interesting to note that a smiley face is absolutely gender-neutral. Its expresses its simple emotional state without needing to choose a binary sexuality. They are androgynous, like the fish also featured in the show, an homage to the the minnows which lose their sexual distinction from living in waters polluted by human industry. By simply breathing the trace particles present in their aqueous ‘air’ the physiques of these finned creatures become a form which is ‘naturally’ transgender. Its an inescapable cycle that comes back to bite us humans in the ass; with each mouthful of polluted fish-flesh consumed, we start it all again. A recent study found that 85,000 of the 125,000 new chemicals developed since the Industrial Revolution are found in the bodies of fish. “Among the undesirable effects of these contaminants can have on us is lower intelligence, lower sperm count, and more symptoms of depression, anxiety and stress.*” (*U.S. EPA Chemical Substance Inventory, quoted in J.Balcolme, ‘What a Fish Knows,’ 2016)
The anxious young men of today are already a few generations away from those born from 1960s wombs manipulated into anti-fertility by Anti-Babypillen chemical contraceptives. These are their grandmothers. Their Fathers are the shadow-men who engineered the power of the Corporate ‘THEY’s, those without moral or scruple who maintain the hegemony of financial systems by seamlessly both creating and supplying the addictive nutritional, medical and recreational whims wants and needs of global society. The natural is un-natural, unheimlich, became we have made it so. Mother Nature is Caitlyn Jenner, now. No matter where on the Earth one lives, inadvertently absorbing detrimental chemicals from environmental factors is not an option, its a given. You’d have to eject yourself from the planet to escape its water, sugar, alcohol, coffee, soy sauce and underarm deodorant, even the rain that falls from the very clouds above.

So, Good luck, Young Men. Try not to Disappear.
Text: Hannah Bhuiya

SCAG
Schleifmühlgasse 3, A-1040 Vienna
#SCAG

 

GABRIELE SENN GALERIE
ADRIAN BUSCHMANN
macchiato
Eröffnung:
Donnerstag 18. Jänner 2018 | 18 – 21Uhr
Ausstellung : 19. Jänner – 03. März 2018
Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien
https://www.galeriesenn.at

 

 

Spannen wir das Pferd von hinten auf. Adrian Buschmann sagt Sachen wie: “Genauso wie ich die großformatigen (Bilder) letztendlich für Menschen male, die denen in den Bildern ähneln, male ich die kleinen Bilder für die Großen”, und deklariert somit kurzum die Legitimation des Bilder-anderen-Bildern-Widmens.
Mit derselben Souveränität schlüpft er in das Schaffen jener verstorbener Kollegen, in deren Werke er Nähe zur eigenen Arbeit erkennt. Die Deleuz’sche enculage heraufbeschwörend, macht Buschmann seinen Vorgängern sozusagen posthum Bastarde. Womöglich schwingt das beiläufig im Titel der Ausstellung mit, der auf italienisch fröhlich klingt, sich aber ins Deutsche mit “befleckt” übersetzen lässt. Die Werke verschiedenster Künstler benutzt er als Urlaub von der eigenen Person. Weitere Formen von Distanz bewirkt er beispielsweise durch das Herauslösen bestimmter Linien in den kleinformatigen Bildern, das bereits in den Großen vorkommt. Entscheidend für ihn in dieser Hinsicht sind rein ästhetische Gesichtspunkte. Anhand solcher Dekontextualisierung werden Teile seines Oeuvres gleich in das Genre der Abstraktion verortet. All diese Facetten der Entfremdung eröffnen dem Betrachter einen Spielraum, der die Hemmschwelle zur Eigeninterpretation bedeutend verringert.
Unterstützt wird dies ferner durch den Verzicht auf Autorenschaftsansprüche, der seiner Herangehensweise innewohnt. Signifikant für die Ausstellung ist, dass er seine 2015 begonnene Auseinandersetzung mit den Arbeiten des polnischen Künstlers Leon Chwistek wieder aufgreift. Ein Gedanke, den er einerseits gerne zu Ende gedacht haben möchte und welcher andererseits angesichts des eigenen Szenenwechsels, vom ligurischen Meer zurück in die Stadt, neu herangezogen werden darf. Chwistek’s Zeichnungen illustrieren eine privilegierte Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die sich wohl hauptsächlich in Vergnügungen zu zerstreuen sucht. Buschmann’s hyperminimale malerische Coverversionen tragen die bei Chwistek implizierten feingesellschaftlichen Gebärden in die Gegenwart. Kontemporäre Signa wie Geräte oder aktuelle Mode unterlässt er, weil er findet, dass sich ohnehin wenig am Wesentlichen geändert hat. Buschmanns Interesse bezieht sich somit mehr auf Affekte und Formen, als auf Äußerlichkeiten. Die Gegenwartsfähigkeit der Bilder, die er okkupiert, ist dadurch gegeben. Die Rolle des Striches nimmt eine dermaßen große Rolle ein, dass sich Referenzen hierzu gelegentlich im Titel in Form von Wortspielen finden. So zum Beispiel beim Werk “SS2018”, ein in der Mode verwendetes Kürzel für Spring/Summer, hier eingesetzt um auf S-förmige Linien in der Silhouette der beiden im Bild dargestellten Figuren hinzuweisen.

Gabriele Senn Galerie freut sich über die zweite Einzelausstellung von Adrian Buschmann.

– Sandra Petrasevic

Adrian Buschmann makes statements such as: ‘Just as I paint the larger ones [sic paintings] for people who look like those in them, I paint the small ones for their big siblings.’, thus legitimising the dedication of paintings to other paintings.
With the same sovereignty he slips into the opus of passed away fellows in which he detects vicinage to his own works. Evoking Deleuze’s enculage , Buschmann produces in a manner of speaking their posthum bastards. Perhaps this resonates incidentally with the title of the exhibition, which sounds cheerful in Italian (macchiato), but whose meaning, translated to German or English (maculose), reveals a more sinister and awkward tone. To Buschmann, works of other artists resemble a holiday from himself. By dislocating particular lines from the large paintings onto the smaller ones as another method of distancing, and with aesthetic considerations alone as criteria, such decontextualisation shifts parts of his oeuvre to the genre of abstraction. All these facets of separation and estrangement beget a space with diminished barriers to the onlooker’s own interpretations.
This is further being supported by the disclaimed authorship inherent in the artist’s approach. Significant for this exhibition is Buschmann’s revisit of Leon Chwistek’s works, an endeavour the artist was already occupied with in 2015. Given his change of residence, from the Ligurian Sea back to the city, Buschmann sensed that there were contemplations that still called for completion, especially in the now “new” environment. Chwistek’s drawings depict socialites at the early 20th century, a privileged circle on the quest for pleasure above all. The gestures in Chistwick’s illustrations imply refinement. Buschmann transports them via hyper-minimalist pictorial cover versions into the present. Contemporary insignia, such as fashion and devices, are missing completely, as essentials never have seemed to have changed anyway. The artist’s attention is therefore more geared towards affects and forms than this kind of formalities, which further assures the even transference of the pictures he occupies to the current. Lines bear such a weight in Buschmann’s body of work, that references can be frequently found in the titles of the paintings, sometimes as puns: i.e. the painting titled “SS2018”, in the world of fashion commonly used to abbreviate Spring/Summer, but used here to hint at the silhouette of the figures depicted in the painting.
Gabriele Senn Gallery is looking forward to Adrian Buschmanns second solo show.

– Sandra Petrasevic

Adrian Buschmann
geboren in Katowice, Polen / born in Katowice, Poland
lives and works/ Lebt und arbeitet in Vallebona and in Vienna
2002-2005- Klasse für Malerei, Bernd Koberling, Leiko Ikemura und Daniel Richter, Universität der Künste Berlin
2005-2008- Assistent Klasse Malerei Daniel Richter, Akademie der bildenden Künste Vienna

 

charim-eventsCharim Events
Eiko Gröschl
17 als es wärmer wurde
Eröffnung / Opening:
Donnerstag / Thursday, 18.01.2018 | 19 Uhr / 7 p.m.
Exhibition: 19.01. – 06.02.2018
Schleifmühlgasse 1a, 1040 Wien
Schleifmühlgasse 1a, A-1040 Wien
http://www.charimgalerie.at

 

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Eiko Gröschl, o.T. 2017, Öl auf Styropor/Gesso, 45 x 40 cm

unttld contemporary
Jonas LUND & Timm ULRICHS
Opening:
Thursday, January 18, 2018 | 6-9 pm
DO 18. Jänner 2018 | 18 Uhr
Ausstellung: 19.01.- 3.3.2018
Schleifmühlgasse 5, 1040 Wien
http://www.unttld-contemporary.com/

 

 

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Jonas LUND & Timm ULRICHS
18.01. – 03.03.2018

Die grundlegende Verbindung der auf den ersten Blick so unterschiedlich erscheinenden Künstler Jonas Lund (*1984 Schweden) und Timm Ulrichs (*1940 Deutschland) ist die Arbeit mit empirischen Modellen und Daten, die zwischen Realität und Idealismus schweben. Zum ersten Mal gemeinsam ausgestellt wurden die beiden Künstler im PiK Köln, kuratiert von Patrick C. Haas und Jonas Schenk alias MÈLANGE.

Im Vertrauen auf die reinen empirischen Ergebnisse geht jedoch nicht nur das Vertrauen in sich selbst, sondern das Gefühl eines Urteilsvermögens verloren. Warum selbst schaffen und denken, wenn es genauso jemand anderes übernehmen kann? Während nahezu jeder gesellschaftliche Aspekt quantifzierter und messbar geworden ist und im Sinne eines Benchmarktests auf seine Leistungsfähigkeit untersucht werden kann, wird das eigenständige Handeln zusehends irrelevant.
Zwischen Vermessung und Weltauffassung besteht nur ein dünnes Band, welches beide Künstler immer wieder berühren.

Timm Ulrichs blickt auf ein breites Oeuvre zurück und seine künstlerischen Leistungen können hier nicht zusammengefasst werden. Retrospektiven wie im Sprengel Museum in Hannover 2010 zeugen von Ulrichs wichtiger Position in der jüngeren Kunstgeschichte. Ulrichs hat es sich zum Ziel gesetzt das Leben des Künstlers in all seinen Facetten, unter Verwendung seiner Begriffsschöpfung des „Totalkunstwerkes“ und seines eigenen Körpers, auszuloten. So stellt er 1961 einen lebenden Künstler – sich selbst – aus, und verweist somit auf die prekäre Rolle des Künstlers innerhalb des Kunstsystems. Indem er das menschliche Dasein in seiner Dauerhaftigkeit, in all seinen Erfahrungen dar- und ausstellt, produzieren seine Werke eine Art
Hyperrealismus und nehmen schon früh heutige Verhaltens- und Bildkulturen unserer Ausstellungsgesellschaft vorweg. Der Körper wird zu Oberfäche eines radikalen Endpunktes, hinter dem nichts mehr kommen kann. In der Wortwörtlichkeit wie etwa der Tätowierung von „THE END“ auf sein Augenlied oder „A =/ a“, kommt es in seine Arbeiten doch immer wieder zu ironischen Brechungen. In den 1970er kommen Arbeiten hinzu, die sich mehr den wissenschaftlichen Vermessungen und Dokumentationen widmen, aus dessen Zeit auch ein Großteil der hier gezeigten Werke stammt, wie zum Beispiel die Vermessung seiner Haut oder der endoskopische Reise durch seinen Körper.
Ulrichs Empirismus zeigt in aller Offensichtlichkeit, wie zweifelhaft es ist, ein Ideal aus der statistischen Realität abzuleiten, dessen einziger Zweck die Bewertung und Klassifzierung des Individuums ist.

Während Ulrichs somit die analoge Realität des Künstlerkörpers maßgeblich thematisiert, geht Jonas Lund der Lebensrealität von Kunstwerke nach, die sich zusehend im dauerhaften Wettlauf um Aufmerksamkeit, Wert und Wachstum, ebenfalls Prozessen der Optimierung, zuwenden. Seine Werke bearbeiten die Verteilungsmechanismen und die damit verbundenen Produktions- und Vermarktungsstrategien von Kunstwerken. In den letzten sechs Jahren hat er die inflationäre Rolle von Kunstwerken (im speziellen von Malerei) im Rahmen marktstrategischer Verkaufsmodelle analysiert und in dessen Folge auch imitiert. Gezwungen durch den ständigen Druck nach künstlerischer Kreation hat Lund seine Produktionsprozesse immer mehr verfeinert, indem er sie unter anderem an eigens geschriebene Programme outsourced, die den kreativen Denkprozess zuübernehmen meinen. Der Analyse von Seiten wie Artrank oder Artsy, ging die Frage voraus, wie und ob sich DAS erfolgreiche Kunstwerk schaffen lassen könnte, dessen einziges Ziel das der Wertsteigerung ist. Die drei großformatigen Leinwände aus der “Studio Practice” Ausstellung (2014) sind mit die letzten Überlebenden von 93 Arbeiten. Lund engagierte Assistenten, deren Aufgabe es war, ausgehend von einer 300-seitigen Anleitung prozess-basierte Malereien herzustellen, während ihrem Schaffen per Live-Stream zugeschaltet war. Nach Fertigstellung wurde von einer Jury aus Künstlern, Galeristen, Sammlern und Kunstberatern über den Verbleib der Malereien geurteilt, ob sie zerstört oder signiert werden sollten. Am Ende durften insgesamt nur vier Arbeiten von Lund signiert werden.
Bei “Hype Cycle” (2016) handelt es sich um eine intelligente Videoarbeit, die sich selbst immer wieder aktualisiert, um die aktuellsten Hypes in Kunst, Wirtschaft und Technologie zu verfolgen. Bilder, Texte und Videos werden aus einer Reihe von Online-Quellen gefltert und mit bereits defniertem Material vermischt, sodass sie eigenständig arbeiten kann. Im letzten Jahr beschäftigte sich Lund mit dem Aspekt des User-Feedbacks und der Möglichkeit des Besuchers aktiv mit der Ausstellung zu interagieren. Im Sinne einer Feedback-Schleife, sollte der Beitrag des Users wiederum für den eigenen Wertprozess nutzbar gemacht werden. Für die Ausstellung übergibt Lund dem Besucher die Möglichkeit seine Stimme für die Kunstwerke
seines Gefallens abzugeben. Die Bewertung, das Rating, der Besucher entscheidet über den Verbleib der Werke – die Meistgewählten gewinnen (Your Opinion Matters, 2017).
Jedes Kunstwerk muss um seine eigene Präsenz buhlen. Es gibt nur ein Dafür oder Dagegen.
Facebook
https://www.facebook.com/Unttld-contemporary-548275681950226/

KOENIG2 by_robbygreif
MARUŠA SAGADIN | She in Caps
Eröffnung: 18. 01. 2018 | 18 Uhr
Openings: Thursday, January 18, 2018 | 6 – 9 pm
Ausstellung: 18. 01. – 03. 03. 2018
Margaretenstr. 5 | 1040 Vienna
https://www.christinekoeniggalerie.com

 

 

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MARUŠA SAGADIN
I lived on the top floor of Ernő Goldfinger’s brutalist icon, Balfron Tower for a few years and a rumour pervaded the building while I lived there. The rumour was that Goldfinger had the idea to take a street from the ground and lay it like a template onto a floor of the Tower. A street became a floor. So if you took Andrew Street from the ground, where Mrs Smith lived next to the Singhs’ and in turn they lived next to the Folleys’. These people and their tethered neighbour relations were lifted from the street to a single floor in the Tower. Now Andrew Street became floor 21 say and still Mrs Smith lived next to the Singhs’ and in turn they lived next to the Folleys’. The thing is, because of the design of the interior of the tower, the chains of connection no longer simply went left and right as they did on the ground. They were not laid 1:1 like in Borges’ tale, well in appearance yes but in truth not quite. Goldfinger left the surface image of the building intact but he folded the unseen meta-structure inside. In essence he sort of hacked the expected code within the building machine. (quot. Paul Knight)

 

Sammlung Friedrichshof
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Sammlung Friedrichshof
SOFIA GOSCINSKI – Peau blanche, masques noirs
Project 4
until 1st February 2018
Stadtraum, Schleifmühlgasse 6/im Hof
http://sammlungfriedrichshof.at/

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