SCHIELE – BRUS – PALME

leopoldmuseum

Leopold Museum
EGON SCHIELE
DIE JUBILÄUMSSCHAU
UND
SCHIELE – BRUS – PALME
ABSTURZTRÄUME
Eröffnung:
FREITAG, 2. MÄRZ 2018 | 19 UHR
ZUR ERÖFFNUNG SPRECHEN
Hans-Peter Wipplinger, Direktor und Kurator „Egon Schiele.
Die Jubiläumsschau“
Diethard Leopold, Kurator „Egon Schiele. Die Jubiläumsschau“
Roman Grabner, Kurator „Schiele – Brus – Palme. Absturzträume“
Gernot Blümel, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien
Ausstellung: 03.03. – 11.06.2018
Ebene -2, Grafisches Kabinett
MuseumsQuartier Wien
U2 MuseumsQuartier U3 Volkstheater
https://www.leopoldmuseum.org/de/

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SCHIELE – BRUS – PALME
03.03. – 11.06.2018

Egon Schiele (1890–1918), Günter Brus (* 1938) und Thomas Palme (* 1967) – Enfant terribles ihrer jeweiligen Generation – erweiterten mit ihren Arbeiten den herkömmlichen Kunstbegriff. Schieles schonungslose Beschäftigung mit dem Individuum, mit dem Selbst, war der notwendig verstörende Auftakt für das von zwei Weltkriegen erschütterte 20. Jahrhundert. In den 1960er Jahren nimmt Günter Brus den Körper als Kapital für die Kunst wieder auf und radikalisiert Schieles Analyse des Ichs, indem er bald Papier und Leinwand verlässt und sich wortwörtlich einer Zerreißprobe stellt. Eine Generation später ist es Thomas Palme, der das Erbe von Schiele und Brus in seinen Grafiken weiterführt, indem er jene zitiert, weiterdenkt oder ihnen antwortet. In der Ausstellung entsteht ein fiktiver – zwischen Brus und Palme auch direkter – Dialog, der zeitliche, räumliche und gesellschaftliche Grenzen bei aller existentialistischen Pein oft auch spielerisch hinter sich lässt.

 

 

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THOMAS PALME, No Text, 2014 © Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum | Foto: N. Lackner/UMJ

 

 

Leopold Museum
EGON SCHIELE
Die Jubiläumsschau
Ausstellung: 23.02. – 04.11.2018
MuseumsQuartier Wien
U2 MuseumsQuartier U3 Volkstheater
https://www.leopoldmuseum.org/de/ausstellungen/95/egon-schiele

Bildschirmfoto 2018-02-19 um 18.51.59

Egon Schiele, Sitzender Männerakt (Selbstdarstellung), 1910
© Leopold Museum, Wien, Inv. 465

 

 

Im Jahr 2018, 100 Jahre nach seinem Tod, ist dem zentralen Künstler aus der Sammlung des Leopold Museum, Egon Schiele (1890–1918), eine besondere Ausstellung gewidmet: einzigartig durch die Kombination von Gemälden, Papierarbeiten und zahlreichen Archivalien präsentiert die Ausstellung die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers: zunächst sein selbstbewusstes Heraustreten aus der Tradition und seine Findung als Ausdruckskünstler, in der Folge Motivgruppen wie die ambivalente Figur der Mutter oder die Tabubrüche in Form der Darstellung junger Mädchen und Buben, des weiteren Themen wie Spiritualität und Verwandlung, seine enigmatischen Häuser und Landschaften oder etwa seine spannungsvoll komplexe Analyse in seinen Porträtdarstellungen. Die Gewichtung der Ausstellung ergibt sich aus jener der Sammlungen Leopold, die Kunstgeschichte schrieben: bei den Ölbildern wie den Papierarbeiten liegt der Schwerpunkt auf den expressionistischen Jahren 1910–1914, wobei die Blätter zu je einem Drittel den Selbstdarstellungen, den Porträts und Akten der Mädchen und schließlich jenen erwachsener Frauen gewidmet sind. Demgegenüber umfassen die Gemälde alle oben genannten Themen. Neben dem umfassenden Sammlungsbestand, deren Papierarbeiten aus restauratorischen Gründen in drei Durchläufen gezeigt werden, sind einzelne herausragende Schiele-Werke von internationalen Sammlungen als „noble Gäste“ in die Jubiläumsausstellung integriert.

https://www.leopoldmuseum.org/de/presse/sonderausstellungen/vorschau/906

 

 

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