Heinz Frank KH_Wien

Kunsthalle Wien Karlsplatz
Heinz Frank. Der Winkel des Endes
kommt immer von hinten
Eröffnung: Opening: Dienstag, 19. Februar 2019 | 19 Uhr

© Foto EstherAttar-Machanek


Das Loch am Ende des Randes
Dienstag, 26. Februar 2019 | 18 – 19 Uhr
Künstlergespräch mit
Heinz Frank & Lucas Gehrmann.
Dienstag, 12. März 2019 2019 | 18 Uhr

Heinz Frank. Der Winkel des Endes kommt immer von hinten


Kuratorenführung mit Lucas Gehrmann.
Dienstag, 9. April 2019 | 18 Uhr
Finissage & Katalogpräsentation.
Sonntag, 12. Mai 2019 | 18 Uhr
Exhibition: Ausstellung: 20/2 – 12/5 2019

Treitlstraße 2, 1040 Wien
http://www.kunsthallewien.at/#/de/ausstellungen/heinz-frank-der-winkel-des-endes-kommt-immer-von-hinten

© Foto EstherAttar-Machanek



Ausgebildet als Elektrotechniker und Architekt, werkt und wirkt Heinz Frank seit den 1970er Jahren als Bildhauer, Zeichner, Maler, Sprach- und Objektkünstler, manchmal auch als Entwerfer von Innenräumen und Einrichtungsgegenständen. Stets ausgehend von aphoristischen Aufzeichnungen wie etwa „Das Loch ist der Inbegriff der Leere“ lässt er in seinen daraus entstehenden Bildern und Gebilden nicht nur Grenzen zwischen Gattungsbegriffen, Techniken und Materialien verfließen. Er hebt auch generell Normen und Konventionen aus den Angeln – oder genauer: Er enthebt sie ihrer Mächtigkeit als Trennungsinstanzen zwischen Vernunft und Emotion. Eine wesentliche Devise von Frank lautet daher: „Gefühltes denken und Gedachtes fühlen“. Angereichert mit einer Prise Ironie rekombinieren seine formalvisuellen, geistigen, materiellen und gerne auch multikulturell gespeisten Balanceakte scheinbar spielerisch gesellschaftlich und traditionell Getrenntes in mannigfaltigen Variationen. Wobei Frank immer auch Architekt bleibt: Das Maß seiner Dinge ist bezüglich ihrer Proportionen und Verhältnisse zum Umraum der Mensch – und damit er selber.
Heinz Frank (*1939 in Wien) studierte 1965 bis 1969 bei E. A. Plischke Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 1971 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Kunstinstitutionen und Galerien in Österreich, Deutschland, Belgien, in der Türkei, der Ukraine und in der Schweiz.
Kurator: Lucas Gehrmann



Der Winkel des Endes kommt immer von hinten ist der Titel einer raumgreifenden Installation von Heinz Frank in der Kunsthalle Wien. Präsentiert in dem von Adolf Krischanitz entworfenen, großteils „gläsernen“ Ausstellungsraum am Karlsplatz, versammelt die Ausstellung Werke, die der Künstler ab 1963 geschaffen und seither teilweise erweitert, umgebaut und umbenannt hat. Dem gleichermaßen ortsspezifischen wie retrospektiven Aspekt dieser Installation entspricht auch ihr Titel, der – in der für Frank charakteristischen, poetisch-philosophischen Sprache – auf räumliche wie zeitliche Zusammenhänge verweist.In einem übergeordneten Sinn geht es hier, wie generell in seinem Werk, um das Zusammenwirken von Vernunft und Empfindung, Logik und Irrationalität als den zwei gleichwertigen Polen des Menschlichen. „Gefühltes denken und Gedachtes fühlen“, lautet daher eine seiner Devisen, die auch in Verbindung mit seinem Architekturstudium bei Ernst A. Plischke an der Wiener Akademie in den 1960er Jahren stehen mag: Als Vertreter eines humanen Bauens betrachtete sein Lehrer Architektur stets im Zusammenhang mit den Bedürfnissen ihrer Benützer und des lokalen Kontexts. Franks Kunst erinnert auch insofern an ein architektonisches Vorgehen, als sich bei ihm ein am Anfang gefundener Gedanke seinen Weg nach außen bahnt und schließlich in unterschiedlichen Materialien seine Form gewinnt: Holz, Stein, Gips, Farbe, Ton, Glas, Metall, gefundene Textilien, Drähte, Äste, Kisten, Spiegel oder Teile alter Möbel und Geräte. Solche Dinge und Mittel kombinierend, assemblierend und transformierend, lotet Frank Spannungsfelder wie hart/weich, hell/dunkel, innen/außen, schwer/leicht, Zufall/Absicht, Anfang/Ende aus, die Grauzonen des „Dazwischen“.Was Heinz Frank seit den 1960er Jahren als Bildhauer, Zeichner, Maler, Sprach-, Installations- und Objektkünstler geschaffen hat, gibt sich auszugsweise in der in Werkgruppen inszenierten Ausstellung zu erkennen.

Ein filmisches Haiku über den Künstler Heinz Frank von Ines Mitterer und Walter Reichl, 8‘38‘‘, HD, colour, sound Schnitt: Lukas Böck Produktion und ©: wrfilm e.U., Wien 2019 Postproduktion und Uraufführung in Kooperation mit der Kunsthalle Wien

Kunsthalle Wien Karlsplatz
Franks Feldweg
Ein filmisches Haiku über den Künstler Heinz Frank von Ines Mitterer und Walter Reichl.

Heinz Frank. Der Winkel des Endes
kommt immer von hinten
Filmpräsentation + Künstlergespräch
Di 12/3 2019 | 18 Uhr
von Ines Mitterer und Walter Reichl produzierten
Porträts Franks Feldwegwerden u.a. noch zwei ältere
Dokumentationen und Franks Videoarbeit
Gott der Langeweile, ich komme!
Exhibition: Ausstellung: 20/2 – 12/5 2019
Treitlstraße 2, 1040 Wien
http://www.kunsthallewien.at/#/de/veranstaltungen/heinz-frank
https://www.youtube.com/watch?v=9Y8SvOaK5xo

Dieser Abend gibt einen Einblick in das filmische Schaffen von und über Heinz Frank. Neben der Premiere des von Ines Mitterer und Walter Reichl produzierten Porträts Franks Feldweg werden u.a. noch zwei ältere Dokumentationen und Franks Videoarbeit Gott der Langeweile, ich komme! gezeigt.
Anschließend an die Screenings sprechen Lucas Gehrmann und Heinz Frank über die Werkgenese und ein Leben im Loch ohne Rand.
Filmprogramm
Ines Mitterer & Walter Reichl: Franks Feldweg, 2019
ca. 9 Min., produziert von wrfilm
Dokumentationen von
Fritz Kleibel: Heinz Frank im Kunsthistorischen Museum, in Afrika, im Auto, im Anzug, im Sperl…
Heinz Frank: Gott der Langeweile, ich komme! o.J.
Loop
Der Filmabend und das Gespräch finden in der Kunsthalle Wien Karlsplatz statt.
Eintritt frei!

Führungen
Kuratoren führung
Di 9/4 2019, 18 Uhr
Lucas Gehrmann, Kurator der Ausstellung,
spricht über die künstlerische Praxis von Heinz Frank
und erörtert die Zusammenhänge und Hintergründe der Ausstellung.

Das Loch am Ende des Randes
Di 26/2 & 23/4 2019, 18 Uhr

Der Raum als Haut und Hülle
Di 26/3 & 7/5 2019, 18 Uhr

An vier Dienstagen
Di 26/2, 26/3, 23/4 & 7/5 2019 | 18 – 19 Uhr
stellen die Kunstvermittler Wolfgang Brunner
und Michael Simku die Arbeiten von Heinz Frank
im Gespräch vor und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung.

Alle Führungen sind mit gültigem Ausstellungsticket kostenlos!

Finissage & Katalogpräsentation
Am letzten Tag von Der Winkel des Endes
kommt immer von hinten
So 12/5 2019 | 18 Uhr
präsentiert Kurator Lucas Gehrmann gemeinsam
mit dem Künstler Heinz Frank den Katalog zur Ausstellung.

Eintritt frei!

http://www.kunsthallewien.at/#/de/veranstaltungen/das-loch-am-ende-des-randes-1

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