Wolfgang Hollegha_90

STRABAG Kunstforum
Artlounge im STRABAG Haus
WOLFGANG HOLLEGHA
Eröffnung in Anwesenheit des Künstlers
Mittwoch, 04.09.2019 | 18 – 21 Uhr
Begrüßung, 18 Uhr: Dr. Hans Peter Haselsteiner
Zur Ausstellung: Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder, Generaldirektor Albertina, Wien
Ausstellung: 05.09.-04.10.2019
A- 1220 Wien, Donau-City-Straße 9
https://www.strabag-kunstforum.at/

Wolfgang Hollegha, einer der renommiertesten Vertreter der abstrakten Malerei in Österreich, feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Das STRABAG Kunstforum würdigt den Künstler mit einer Personale
und präsentiert ausgewählte Werke aus sechs Jahrzehnten.
Solange ich die Dinge betrachte, sind sie lebendig. Wenn ich sie nun ganz stur abzeichnen würde, wären sie plötzlich tot, also schaue ich, dass mein Körper, die Art, die Hand zu bewegen, die Verlagerung der
Schwerkraft, die man spürt, dass all das in der Zeichnung erhalten bleibt. Die Spontaneität des Körpers spielt mit. Ich male nicht geometrisch, weil man die Dinge nicht geometrisch sieht. Ich bin immer von der Natur
ausgegangen, von dem, was ich sehe. Meine Grundtendenz ist, der Geometrie zu entkommen.
Wolfgang Hollegha
Wolfgang Holleghas Stellenwert innerhalb der österreichischen Kunstgeschichte ist nicht hoch genug einzuschätzen. Wenig hat er mit der klassischen Naturabstraktion, wie sie von Herbert Boeckl in Österreich
ausgegangen ist, zu tun. Vielmehr ist er sehr früh – ähnlich wie Josef Mikl, später auch Markus Prachensky – einer informellen bzw. abstrakt expressionistischen Tradition amerikanischer Prägung zuzurechnen.
Stationen wie ICA London, Guggenheim Museum New York, die Teilnahme an der documenta III und an der Biennale von São Paulo belegen einige Stufen dieser steilen und frühen Karriere.
Günther Holler-Schuster

WOLFGANG HOLLEGHA
4. März 1929 in Klagenfurt geboren.
Von 1947 bis 1954 studierte er an der
Akademie der bildenden Künste Wien
bei Josef Dobrowsky und Herbert Boeckl.
Er selbst unterrichtete von 1972–1997
an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Wolfgang Hollegha lebt und arbeitet in Rechberg in der Steiermark.

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jorinde-voigt_UNIVERSAL TURN

HORST-JANSSEN-MUSEUM OLDENBURG
JORINDE VOIGT – UNIVERSAL TURN
Eröffnung: Samstag, 31. August 2019 | 18 Uhr
Opening: Saturday, 31. August 2019 | 6 pm
Curated by Dr. Jutta Moster-Hoos
Welcome speech by Marion Rövekamp
Chairwoman, EWE Stiftung
Introduction by Dr. Jutta Moster-Hoos
Director, Horst-Janssen-Museum
Jorinde Voigt will guide through the exhibition.
Ausstellung: Exhibition: 31. August – 3. November 2019
Am Stadtmuseum 4 – 8, 26121 Oldenburg, Germany
https://www.horst-janssen-museum.de/ausstellungen/jorinde-voigt/

Immersive Integral Universal Splash II (detail),  Jorinde Voigt, Berlin 2019, 278,6 x 140,4 cm, India ink, gold leaf, pastel, oil chalks, graphite on paper, unique work, signed
 

JORINDE VOIGT – UNIVERSAL TURN

31. August – 3. November 2019

Die Werke der Berliner Künstlerin Jorinde Voigt gehören zu den aufregendsten Zeichnungen, die aktuell auf Papier geschaffen werden. Sie bearbeitet riesige Formate mit Bleistift, Tinte, Tusche, Pastell oder Ölkreide. Seit einigen Jahren gehören auch Blattgold und Blattkupfer dazu. Die Kombination von Schrift, linearen Strukturen und malerischen dreidimensional wirkenden Formen ergibt ein sinnliches Zusammenspiel.

Hinter jeder der meist mehrteiligen Arbeiten steht ein System – es sind Notationen und Diagramme, mit denen die Künstlerin gesellschaftliche, naturwissenschaftliche, philosophische oder auch musikalische Phänomene aufzeichnet. Dabei geht sie höchst subjektiv vor und überführt ihre Beobachtungen – wie etwa Vogelfluglinien oder Wegstrecken – in ihre eigene Formensprache. Auch Werke anderer Künstler, Autorinnen und Komponisten bilden die Grundlage für Voigts komplexe Auf-Zeichnungen, in denen die Elemente nie stillstehen und von vielen Seiten gleichzeitig beleuchtet werden.

Das Horst-Janssen-Museum zeigt Werkserien aus den letzten zehn Jahren und die aktuelle Arbeit „Immersive Integral Universal Splash“.

Die Ausstellung wird gefördert von der EWE Stiftung und der Oldenburgischen Landesbank (OLB).

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viennalefilmfestival_2019

VIENNALE 2019
24. October – 6. November 2019
Complete program online: 15. October 2019 | 8 pm
Ticket pre-sale start: 19. October 2019 | 10 am
https://www.viennale.at/en
https://www.facebook.com/viennalefilmfestival/

VIENNALE 2019 – A FIRST GLANCE AT THE PROGRAM
Summer press conference: The first program details for the Viennale 2019 were revealed by the festival director Eva Sangiorgi.
In addition to the first features from the multi-layered main program, some special programs (this year for the first time divided into monographies and cinematographies) as well as the retrospective O PARTIGIANO! Pan-European Partisan Film (in collaboration with the Austrian Filmmuseum) were presented.

© ALEXANDER TUMA; Pressefoto Alexander TUMA

VIENNALE 2019
24. Oktober – 6. November 2019
Gesamtes Programm online: 15. Oktober 2019 | 20 Uhr
Start des Vorverkaufs: 19. Oktober 2019 | 10 Uhr
https://www.viennale.at/de
https://www.facebook.com/viennalefilmfestival/

VIENNALE 2019 – ERSTER PROGRAMMAUSBLICK
Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi präsentierte heute Abend beim traditionellen Sommerpressegespräch im Wiener Volksgarten einen kleinen Ausblick auf die 57. Ausgabe des Festivals.
Neben ersten Features aus dem vielschichtigen Hauptprogramm wurden auch einige Special Programs (dieses Jahr erstmals in Monografien und Kinematografien unterteilt) sowie die gemeinsam mit dem Filmmuseum veranstaltete Retrospektive O PARTIGIANO! Paneuropäischer Partisanenfilm vorgestellt.

https://www.viennale.at/de
Programmvorschau und die Sujets der Viennale 2019.

*** Local Caption *** Little Joe, Jessica Hausner, A/GB/D 2019, V’19, Features

DAS FILMFESTIVAL VIENNALE
15 TAGE. 5 KINOS. 300 FILME
https://www.viennale.at/de/festival

Jedes Jahr Ende Oktober findet in der Wiener Innenstadt mit ihren schönen, komfortablen Kinos ein Festival mit urbanem Flair und internationaler Ausrichtung statt, mit zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland und unter Beteiligung von rund 92.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Viennale, die 2018 zum 56. Mal stattfindet, ist Österreichs größtes internationales Filmevent und zugleich eines der akzentuiertesten und qualitätsvollsten Filmfestivals im europäischen Zusammenhang.
Die Viennale ist der Versuch, sowohl ein Publikumsfestival für eine breite, kinointeressierte Öffentlichkeit zu sein, als auch den Stand der internationalen Filmkultur auf hohem ästhetischen und politischen Niveau zu vermitteln und zur Diskussion zu stellen. Es ist diese Kombination, die die Einmaligkeit der Viennale ausmacht.

https://www.viennale.at/de/festival

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robert_muntean_Because the Night

Galerie.Z
Kunstverein zur Förderung der Zeichnung, Hard
ROBERT MUNTEAN – Because the Night
Eröffnung: Opening: Donnerstag 5. Sept. 2019 | 19:30 Uhr
Es spricht Dr. Thomas Mießgang
Ausstellung: 5.9. – 6.10.2019
Landstraße 11, 6971 Hard Austria
http://www.galeriepunktz.at/index.htm

Robert Muntean – „Because the Night“

Robert Munteans Bilder sollen rocken – das ist seine erklärte Absicht. Und wie bringt man den Groove, den Sex, die Ekstase in die stille Welt der Malerei? Indem man Farberuptionen inszeniert, die auf der Leinwand explodieren. Verschiedene Rottöne verteilen sich wie giftige Flecken auf der Leinwand und werden durch ein markantes Weiß kontrastiert. Dieses wiederum erweckt beinahe den Eindruck einer Plakatwand, von der, im Sinne des Prinzips Décollage, Papierfetzen abgerissen wurden. Natürlich gibt es auch noch andere Farbtöne: bräunliche, gelbe, giftig-grüne, die sich so organisieren, dass der Eindruck eines ziemlich turbulenten koloristischen Spektakels entsteht.  
Die neue Serie von Robert Muntean, von der ausgewählte Arbeiten in der Galerie.Z zu sehen sind, trägt den Titel „Because the Night“ und spielt somit auf einen Songtitel von Patti Smith an: Die Werke, die in diesem Kontext entstanden sind, unterscheiden sich nicht fundamental von Arbeiten der vergangenen Jahre, setzen aber die Schwerpunkte, sowohl, was die Farbgebung wie auch was das Verhältnis von Figuration und Abstraktion betrifft, manchmal ein wenig anders.


Robert Muntean malt in Schichten, in Layers. Dabei funktionieren diese „Folien“ wie für sich alleine stehend und eigene Formationen haben. Die werden dann übereinander gelagert und stoßen oft auch mal gegeneinander, erzeugen ein Prisma. Erst am Ende wird dann die Figur eingeflochten. Man kann nicht mehr nachvollziehen, was die erste, die unterste Schicht war, aber alles klingt mit. In gewisser Weise wird so eine farbliche Polyphonie erzeugt. 
 „Because the Night“ zeigt das voll entfaltete malerische Pluriversum des Robert Muntean zwischen Identifizierbarkeit und Verkennen. Es ist ein Spiel mit farblichen Graduierungen, die, ohne sich psychologisch in die Figuren einzulesen, Gefühlsexaltationen in koloristische Valeurs übersetzen und in Formenkonfigurationen, die mal nachgerade archaisch-tribalistische Seinsmodi herbeihalluzinieren, um dann wiederum ins eher Signalhaft-Piktographische oder gar in eine Idylle mit pastelligen Tönen zu gleiten. Ein faszinierender Kosmos, aufgebaut wie ein gutes Plattenalbum. In diesem Kontext gibt in einem Interview Robert Muntean, 1982 in Leoben geboren, zu erkennen, dass er bei seinen Bildern das Gefühl habe, „dass sich alles auflöst, gewissermaßen in die Unendlichkeit taumelt.“
Dies kann man getrost als Deutungsparadigma für die gesamte Kunst von Robert Muntean einsetzen: Taumeln in die Unendlichkeit!

ROBERT MUNTEAN

born 1982 in Leoben, Austria
lives and works in Berlin

2000-2005 Academy of Fine Arts, Vienna
2005-2006 Academy of Fine Arts, Leipzig
2006 Diploma, Academy of Fine Arts, Vienna

http://www.galeriepunktz.at/robert%20muntean/robert%20muntean_aktuelles.html

Bosch_alibanisadr

Akademie der bildenden Künste Wien, Gemäldegalerie zu Gast im Theatermuseum,

]a[ GEMÄLDEGALERIE Akademie der bildenden Künste Wien | Academy of Fine Arts in Vienna
BOSCH UND BANISADR
ALI BANISADR: WE WORK IN SHADOWS

PREVIEW & KÜNSTLERGESPRÄCH | Artist Talk
MIT ALI BANISADR & Nina Schedlmayer Kunstkritikerin
Wednesday, 4 September 2019 | 7 -9 pm
Eröffnung | Opening: 05. September 2019 | 19 Uhr
Begrüßung
Eva Blimlinger | Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien
Einführung: Julia M. Nauhaus | Direktorin Gemäldegalerie
Musikalische Umrahmung
Pawel Markowicz, Pianist spielt Kompositionen
von Philip Glass und Frédéric Chopin.
Ausstellung | Exhibition: 6 September – 1 December 2019
zu Gast im Theatermuseum:
Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien
http://www.akademiegalerie.at/de/Aktuell/
tinyurl.com/alibanisadr
https://www.facebook.com/events/1353641348134584/
https://www.facebook.com/events/957164567953801/
#Akademiegalerie #AliBanisadr #WeWorkInShadows

Foto: Ali Banisadr © Julia Niebuhr

Paintings Gallery of the Academy of Fine Arts Vienna

The heart of the Paintings Gallery of the Academy of Fine Arts Vienna is the Last Judgment by Hieronymus Bosch (c. 1450/55 – 1516). This triptych is among the world’s most important art works from the period around 1500 and is Bosch’s second largest painting. Many aspects of the altarpiece continue to puzzle scholars to this day, and it is indisputably the collection’s main attraction.

Our exhibition series explores correspondences between the Dutch painter’s work and that of other artists, reopening a dialog between artistic objects and the Last Judgment at regular intervals. These shows reveal surprising connections between the various media and artists, offering a variety of perspectives on Bosch’s painting. Whether the pieces on display are paintings, graphic works, sculptures, video works, or photographs, visitors are able to discover new facets of Bosch’s masterpiece.

Born in Tehran, Iran in 1976, Ali Banisadr moved to the USA with his family as a child. In 2000, he began his studies at the School of Visual Arts in New York, the city where he still lives and works. His large-scale, complex paintings oscillate between figuration and Abstract Expressionism. The artist has been inspired by Old Masters such as Bosch and Bruegel as well as Max Beckmann and Wassily Kandinsky. Unlike his earlier work, direct references to art history are vague and Banisadr has discovered his own artistic form of expression. His dynamic brushwork and the variety of forms and figures generate compositions that frequently reflect a chaotic world. The paintings are reminiscent of explosions; it is unclear whether the movement in the images flow from the top down or the bottom up. Sound and music are integral to his work and influence the way he creates.

Banisadr has synaesthesia (where one sense triggers another; such as the ability to see sound and hear colour). While working, he hears internal sounds that guide the structure of his compositions. His work has frequently been compared to Bosch, and his creation of worlds within worlds extend from a micro to a macro perspective. Banisadr’s paintings have a similar effect to Bosch’s work both from up close and from a distance. Banisadr views the creation of imaginary artistic worlds as a line that connects his works to those of Bosch: »Bosch creates worlds, all from the imagination, channelling unknown places of the psyche, which is what interests me.«

The exhibition presents six of Banisadr’s paintings, almost all large-scale, from 2015, 2017, 2018, and 2019. Some of these pieces come directly to Vienna from the artist’s European museum debut which was held at the Het Noordbrabants Museum in Bosch’s native city of ’s-Hertogenbosch.

Bosch & Banisadr is the first time the artist’s works are on exhibit in an Austrian museum.

http://www.akademiegalerie.at/de/Ausstellungen/Ausstellungen%202019/Bosch%20und%20Banisadr

We Work in Shadows, 2017, Öl auf Leinwand, Privatsammlung/Sperone Westwater Gallery, New York © Ali Banisadr und Sperone Westwater Gallery, New York, Foto: Jeffrey Sturges

Im Rahmen der Ausstellungsreihe Korrespondenzen.

Das Herzstück der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien ist der dreiteilige Altar mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts von Hieronymus Bosch (um 1450/55–1516). In der Ausstellungsreihe Korrespondenzen werden Verbindungen zwischen diesem und Werken anderer Künstler_innen hergestellt. In der Gegenüberstellung mit unterschiedlichsten künstlerischen Arbeiten können die Besucher_innen immer wieder neue Facetten von Boschs 500 Jahre altem Meisterwerk entdecken.

Ali Banisadr (geb. 1976 in Teheran/Iran) übersiedelte als Kind mit seiner Familie in die USA. Im Jahr 2000 begann er sein Studium an der School of Visual Arts in New York, in der Stadt, in der er bis heute lebt und arbeitet. Seine komplexen und großformatigen Gemälde bewegen sich zwischen Figuration und abstraktem Expressionismus, und der Künstler lässt sich von Alten Meistern wie Bosch und Bruegel ebenso inspirieren wie von Max Beckmann oder Wassily Kandinsky. Banisadrs dynamischer Pinselstrich und die Vielfalt von Formen und Figuren, die er malt schaffen Kompositionen, die oft das Chaos der Welt widerspiegeln.

Klang und Musik sind ein integraler Teil seiner Arbeit, sie beeinflussen die Art und Weise seiner Arbeit. Banisadr hat ein ausgeprägtes synästhetisches Vermögen (ein Sinn beeinflusst den anderen, das Sehen den Klang und umgekehrt). Während seiner Arbeit hört er einen inneren Klang, der ihn durch die Komposition seiner Bilder führt. Seine Werke wurden oft mit denen von Bosch verglichen, und es ist seine Erschaffung von Welten innerhalb von Welten, die man von einer Mikro- zu einer Makroperspektive erleben kann. Banisadr sieht sie als Verbindungslinien zwischen seinen Arbeiten und denen Boschs. „Hieronymus Bosch erschafft diese Welten alle aus seiner Imagination, er beschäftigt sich mit unbekannten Orten der Psyche, das ist etwas, das mich ebenfalls in meiner Arbeit interessiert.“

Die Ausstellung zeigt neue und neueste Werke von Banisadr und ist die erste museale Präsentation von Arbeiten des Künstlers in Österreich.

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HUBERT SCHEIBL: PAINTINGS

GALERIE KORNFELD
HUBERT SCHEIBL: PAINTINGS
AND DAVID MESKHI: PHOTOGRAPHS
Vernissage: Opening
Friday, 6 September 2019 | 6–9pm
Freitag, 6. September 2019 | 18–21 Uhr
Exhibition: 6. September – 16. November 2019
Fasanenstraße 26, D-10719 Berlin
www.galeriekornfeld.com
https://www.facebook.com/events/340189333602097/

Hubert Scheibl, Badland, 2019, oil on can vas, 150 x 120 cm

Galerie Kornfeld is pleased to present a duo exhibition featuring abstract oil paintings by Austrian artist Hubert Scheibl alongside photographs by Berlin-based Georgian artist David Meskhi for Berlin Art Week.

Within the works of both artists the viewer is entering into a representation of reality in which boundaries of time are blurred and the subjects of the works are roaming free within indefinable spaces. Temporal concepts of beginnings and ends are broken down as the layers of Scheibl’s work give room to actions of the past and present within the fabric of the paint itself and the hand of the artist at play. Similarly images of gymnasts floating impossibly in Soviet gymnasiums within Meskhi’s photographs could have been taken generations before, however the ephemerality of his subject matter disturbs the context of time all together. For both Scheibl and Meskhi, the subject matter is often frozen between action and reaction, ignorant for that moment of its movement through the passage of time, providing an evocative melding of past and present and a sense of the fragility of memory. Movement plays a central role as Meskhi’s subjects are swimming in space and Scheibl’s brushstrokes create deliberate gestural-abstractions of motion.

Scheibl devotes himself to the pure essence of abstraction, without invoking any theoretical predecessors. Free from intellectual baggage, his compositions concentrate on the question of what is the pure, true nature of the objects he depicts. Floating in dematerialized backgrounds, the objects transport the viewer into cosmic spaces that suggest the possibility of another, intangible actuality. By means of cuts and fissures, which the artist draws into the still fresh paint, he partially exposes hidden layers of paint, hinting at spaces beyond the surface, penetrated by luscious light. This layering of spaces, which seem to emanate from separate universes, opens our view to a different reality.

David Meskhi Untitled, 2019
Archival Pigment Print on Hahnemühle Baryt Paper 21 x 30 cm

As one regards Meskhi’s works, they are presented with both an autobiographical visual diary as much as a social documentary, never certain if the artist is a mere third-party voyeur or apart of the scenes he is capturing. His childhood memories were shaped by sports—the gyms, athletic competitions, and training camps his father repeatedly took him to as a child and teenager. Hailing from a dynasty of successful youth sport coaches, he grew up in an atmosphere of ambition, sportsmanship and the pressure to perform. Refusing to obey the principles of gravity, his young athletes float in front of abstract coloured surfaces unconstrained by the laws of physics. It is only through our schematizing gaze that the backgrounds change into colourful gym floors otherwise defined by the bodies of the gymnasts and the glistening sunlight drawing shady patterns on the hall floor.

Using figurative elements, David Meshki opens up an access to abstraction, which continues in Hubert Scheibl’s paintings and, through his understanding of space and time, leads to an expanded conception of reality. By utilizing abstraction as a means to remove the layers of reality surrounding us, both artists arrive at the purest essence of the present.

Hubert Scheibl (*1952, Gmunden) studied with Max Weiler and Arnulf Rainer at the Academy of Fine Arts in Vienna. In 1988 he exhibited at the Venice Biennale. His works are shown worldwide in solo and group exhibitions, most recently at the Kunsthalle Wien and the Albertina Wien. In autumn 2019, his works will be exhibited at the Parkview Museum in Beijing. Other notable solo and group shows include the Museum der Bildenden Künste, Leipzig, the Museum der Moderne, Salzburg, the Kunsthalle, Vienna, and the Kunsthistorisches Museum, also in Vienna. His works can be found in many important collections, such as the Centre Pompidou, Paris, the Cisneros Fontanals Art Foundation, Miami, the Albertina, Vienna, and the Collection of the European Central Bank in Frankfurt. Hubert Scheibl currently lives and works in Vienna.

David Meskhi (1979, Tbilisi) completed his photography degree at Shota Rustaveli Theatre and Film University in Tbilisi in 2005. Early in his career he worked as a photographer for the main Georgian cultural magazines and his artworks were presented in the collection of the Georgian House of photography. After his first Solo show which consisted of analog photographs of skaters and Athletes, taken in his native country he co-directed an award winning documentary-When the Earth Seems to be Light, which is based on his photographs. His works have been shown in numerous solo and group exhibitions, including the Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt, the Braunsfelder Family Collection in Cologne, the Calvert 22 Foundation in London, the Georgian National Museum in Tbilisi, the Robert Capa Contemporary Photography Centre in Budapest and the Kunstverein Freiburg in Germany. David Meskhi currently lives and works in Berlin.

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HOCHSOMMER 2019

HOCHSOMMER 2019
KS ROOM, Kornberg | KUNSTHALLE FELDBACH, Feldbach | SCHLICHTBAROCK FINE ARTS, Feldbach KUGELMÜHLE, Feldbach | GERBERHAUS, Fehring | KUNST AN DER GRENZE, Jennersdorf LANDART EISENBERG, Eisenberg | GALERIE EXPOSITION, Jennersdorf ZOLLAMT, Bad Radkersburg | PAVEL HAUS – PAVLOVA HISA, Laafeld.
Eröffnung: Opening: 09. August 2019
09. – 15. August 2019
10 – 18 Uhr geöffnet und Eintritt frei.
http://www.hochsommer.at/
https://www.facebook.com/hochsommerart/

Leitsujet © HOCHSommer 2019 
Foto: Armin Pichler | Grafik: Nana Mandl

KUGELMÜHLE
Robert Schaberl “MÜHLDORF”

Eröffnung: Freitag, 09. August 2019 | 18.30 Uhr
Ausstellung: 09. August – 08. September 2019
Mühldorf 176, A-8330 Feldbach
https://www.robertschaberl.com/
http://www.hochsommer.at/referenzen/kugelmuehle/

Installationviews of the same paintings size 210x210cm

Robert Schaberl. „Mühldorf“

Im Rahmen von HOCHSommer 2019 präsentiert die Kugelmühle aktuelle Arbeiten von Robert Schaberl. Schon sehr früh entwickelt der österreichische Künstler einen Malstil, der sich vor allem um die, wie er es nennt, „Zentralformen“ dreht. Dabei stehen Kreise im Mittelpunkt. Seine Malerei reduziert Robert Schaberl auf runde Formen. Durch einen sehr komplexen, aus bis zu 70 Farbschichten bestehenden Farbauftrags und der Verwendung von Interferenzpigmenten verändert sich die Farb- und Raumwirkung des Bildes je nach Beobachtungsperspektive, indem farbiges Licht sichtbar gemacht wird. Im Unterschied zur herkömmlichen Malerei arbeitet Robert Schaberl somit nicht nur mit „Farbe“ sondern mit „farbigem Licht“. Die von ihm verwendeten Pigmente haben kaum Eigenfarbe, sondern sie reflektieren wie Mikroprismen ein bestimmtes Spektrum des auf das Bild auftretende Licht und erscheinen deshalb im Hinblick auf ihre Farbigkeit anders als herkömmliche mit Farben gemalte Bilder.

Robert Schaberl (AUT, *1961 in Feldbach, Steiermark), 1979 bis 1985 Ausbildung zum Kunstpädagogen an der Hochschule Mozarteum, danach einjähriger Aufenthalt in den USA, seit 1987 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

KS ROOM
MANFRED ERJAUTZ & MICHAEL KIENZER
A SCULPTURAL ESSAY

Eröffnung: Freitag, 09. August 2019 | 20.30 Uhr
mit Konzert von Hans Weigand und Band
Opening Party
Ausstellung / Öffnungszeiten:
09.08. – 08.09.2019 | täglich 10 – 18 Uhr
Meierhof Kornberg bei Schloss Kornberg
Dörfl 1
A- 8333 Kornberg bei Riegersburg
http://ksroom.at/info/#!
https://www.facebook.com/events/635870253592494/

Die Arbeiten von Manfred Erjautz (AUT, *1966 in Graz) verhandeln die Erfahrungen des Individuums innerhalb sich ständig verflechtender und gegenseitig irritierender Bereiche wie Innen und Außen, Privat und Öffentlich, und unternehmen kompensatorische Versuche, eine Positionierung der eigenen Person in diesen Feldern zu etablieren und damit einer konstatierten Überforderung entgegen zu stellen. Durch das Verwischen und gleichzeitige Definieren räumlicher Grenzen, von Realem und Fiktivem, thematisiert Manfred Erjautz die Transitorik gewohnter Situationen und Empfindungen und entlarvt diese als temporäre Übereinkünfte. Sein Universum gleicht simulierten Systemen – Mythologien und anderen Ersatzrealitäten –, welche die Mechanismen der Gesellschaft exemplarisch vor Augen führen.
(Textauszug: Dr. Gisela Fischer, Albertina Wien)

In seinen Arbeiten beschäftigt sich Michael Kienzer (AUT, *1962 in Steyr) mit dem Wandel von Sehgewohnheiten. Er bricht sie, nimmt sie in ihre Elemente des Sehens und Beschreibens auseinander und führt sie in ungewohnte Zustände einer teilweise komisch anmutenden Logik.Speziell für den KS Room adaptiert Michael Kienzer Skulpturen aus den letzten Jahren neu. Die Skulptur sprengt dabei die allgemein üblichen Formate des visuell Fassbaren und offenbart eine Relativität im Bezug auf Betrachter-Perspektiven. Wie in der Geschichte von Gulliver ist die Welt einmal klein, dann wieder groß, einmal umfassend, und dann wieder fassbar. So scheint es, dass die Eskalation der Skulptur unmittelbar mit der Contenance der BetrachterInnen und ihres Umfelds zusammenhängt.
(Text: Katrin Bucher-Trantow)

GALERIE EXPOSITION
Rudolf Polanszky. “Experimentator”

Eröffnung: Samstag, 10. August 2019 | 12 Uhr
Ausstellung:: 11. – 15. August 2019
Bahnhofring 3, 8330 Jennersdorf
http://www.rudolf-polanszky.com/
http://www.hochsommer.at/referenzen/galerie-exposition/ https://landarteisenberg.com/galerie-exposition-jennersdorf/
https://landarteisenberg.com/

Rudolf Polanszky. „Experimentator“
Wie kann man sich die Ordnung von Primzahlen außer in der gewohnten, linearen Form der Reihe vorstellen? Wenn die Ordnung eine räumliche Komponente, eine dritte Dimension annimmt beispielsweise, und sich ein „Primraum“ formt. Welche (neuen) Möglichkeiten der Erkenntnis tun sich auf, wenn man die Wahrnehmung von Negativ- und Positivräumen, von Innen- und Außenbegrenzungen umkehrt? Solche und ähnliche Fragestellungen beschäftigen Rudolf Polanszky ebenso wie Grundthemen der Mathematik und der Erkenntnistheorie oder antike griechische Denkschulen, und in seinen Skulpturen, Bildreliefs, Texten und Aktionen verleiht er diesen eine provisorische Manifestation von durchaus poetischer Leichtigkeit.
Quelle: www.secession.at

Rudolf Polanszky (AUT, *1951 in Wien) arbeitet seit 1976 als Künstler. Sein Betätigungsfeld erstreckt sich von Videoarbeiten über Performance Art, Malerei bis zur Bildhauerei – Permanente Ausstellungen im In- und Ausland wie z.B. 2018 in der Secession, Wien und auf der Art Basel Miami oder eine Filmpräsentation im Museum of Modern Art, New York, sowie unzählige Gruppenausstellungen gemeinsam mit Franz West, mit dem Rudolf Polanszky sehr eng in verschiedenen Ateliergemeinschaften verbunden war.

Peter Pilz, p.pilz@aon.at
Unterberg 2, A – 8383 Eisenberg

Der von Peter Pilz ins Leben gerufene Skulpturenpark LandARTEisenberg präsentiert Werke von nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern auf einem zehn Hektar großen Gelände, dass durch eine Talsenke und einen Teich geteilt ist. Mittlerweile sind weit über 20 Werke auf dem Gelände entstanden, die sich auf unterschiedliche Weise, und im Gedanken an die LandArt-Ausstellung, mit der Topografie des Dreiländerecks auseinandersetzen und damit den HOCHsommer 2019 im Freien präsentieren.

Besichtigung jederzeit ohne Voranmeldung möglich. Eintritt frei

GERBERHAUS FEHRING
PERSONALE PETER PONGRATZ
ALICE IN MADLAND

Eröffnung: Samstag, 10. August 2019 | 19 Uhr
Einführung: Ehrenobmann Franz Cserni
Ausstellung: 09. – 15. August 2019
Verein Kultur GerberHaus
Grazerstraße 1 (im Rathaus)
A-8350 Fehring
https://www.gerberhaus-fehring.at
http://www.hochsommer.at/referenzen/gerberhaus-fehring-2/
http://www.peterpongratz.com/

Personale Peter Pongratz „Alice in Madland“
Im Grunde ist jedes Bild eines Künstlers, oder zumindest eines Künstlers, der malt wie ich, ein Selbstporträt. Es gibt nichts anderes. Wenn ein Bild einen Blumenstock zeigt, ist das ein Selbstporträt von dem, der es gemalt hat. Daneben ist alles, was die Malerei nicht direkt betrifft, nicht unbedingt notwendig – ob es z.B. dem Zeitgeist entspricht, ob es Mode ist oder nicht, ist eigentlich wurscht. Wichtig ist lediglich die Feststellung der malerischen Qualität. Das ist in Österreich, bei meinen Landsleuten, nicht ganz so einfach, die brauchen etwas, auf das sie ein Urteil abstützen können. Das halte ich für einen Quatsch. Zugegeben, die Qualität kann man nicht immer ganz einfach feststellen. Sie ist eine Sache des Gefühls. Natürlich kann man z.B. sagen, die Farbabstimmung ist nach klassischen Kriterien richtig oder falsch, schön oder hässlich, aber sie macht die Qualität eines Bildes nicht aus, ganz im Gegenteil, wenn es gar zu harmonisch ist, dann wird es auch fad. Analysieren allein genügt nicht, ich muss ein Bild lieben.
Peter Pongratz wurde 1940 in Eisenstadt geboren, besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien und studierte an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. Nach den Studien war er Lehrbeauftragter bei Max Weiler an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Stadtgemeinde Fehring und vom Verein Kultur GerberHaus.
15 Jahre Verein Kultur GerberHaus Fehring!
Veranstalter: Verein Kultur GerberHaus,
Obmann Dr. Karl Hermann, 0664/1459210

SCHLICHTBAROCK FINE ARTS
James English Leary
no pets. no plants. no houses. no spouses
Empfang: Sonntag, 11. August 2019 | 11 Uhr
Ausstellung: 12. August – 08. September 2019
Kieslingerhaus
Andreas Stern & Rainer Böhm
Torplatz 3, 8330 Feldbach
http://www.schlichtbarock.com/fine-art/
http://www.jamesenglishleary.com/
Eintritt frei

James English Leary.
no pets. no plants. no houses. no spouses

Das Kieslingerhaus unter der Leitung von Andreas Stern und Rainer Böhm, im Zentrum von Feldbach widmet anlässlich von HOCHSommer 2019 dem amerikanischen Künstler James English Leary eine Ausstellung.

Die Bilder von James English Leary (USA, *1982 in Chicago) spielen die Figuration gegen die Abstraktion aus und nähren dabei in ihrer Metaphorik die manieriert-psychologischen Zustände der BetrachterInnen gleichermaßen wie sie diese persiflieren. Anstatt Bilder zu „malen“, konstruiert James English Leary sie aus den „klassischen“ Bestandteilen eines Gemäldes (in der Reihenfolge: Keilrahmen, Stoff, Farbe), wobei er häufig ein geformtes Trägermaterial verwendet. Die daraus resultierenden Bildobjekte und ihre heiteren Vorschläge einer eigenen „Sprache“ beschäftigen sich auf humorvolle Weise mit der Problematik, ein Gemälde zu „lesen“. Sie beschwören ein Kunsterlebnis als Slapstick-Rorschach; ein Drama der Lesbarkeit, das aus der Unmöglichkeit resultiert, eine Form zu bilden, die sich nicht zuletzt auf das irdische bezieht. James English Leary ist Künstler und Filmemacher. Er lebt und arbeitet in New York.

HOCHsommer-Special
KUNSTHALLE FELDBACH
Präsentiert: OMSCH – Edgar Honetschläger

Film (AUT, 2013)
Filmscreening: Sonntag, 11. August 2019 | 13 Uhr
Dauer: 13. Juni – 17. August 2019
hoelb/hoeb. RIEEZ
Künstlerduo Barbara Hölbling und Mario Höber (AUT)
Ausstellung: 13. Juni – 17. August 2019
Eintritt frei
Sigmund-Freud-Platz 1, 8330 Feldbach
http://www.honetschlaeger.com/omsch/
https://www.feldbach.gv.at/
https://vimeo.com/74462769

Kunsthalle Feldbach
hoelb/hoeb. „RIEEZ“
Das Künstlerduo Barbara Hölbling und Mario Höber (AUT)
Regionale Initiative zur Entwicklung empathischen Zubehörs
Sigmund-Freud-Platz 1, A-8330 Feldbach
http://www.kunsthalle-feldbach.at/
http://www.hochsommer.at/referenzen/kunsthalle-feldbach-2/

hoelb/hoeb. “RIEEZ”
Regionale Initiative zur Entwicklung empathischen Zubehörs
Das Künstlerduo Barbara Hölbling und Mario Höber (AUT) arbeitet seit 2010 transdisziplinär zusammen. Das Projekt “RIEEZ” untersucht mit Beteiligung von Institutionen und “Experten des Alltags” Themen im Umfeld von Verlust, Empathie oder Solidarität. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist als multimediale Ausstellung zu sehen und versteht sich als eine künstlerische Versuchsanordnung, die den BesucherInnen einen Perspektivenwechsel ermöglicht, um über persönliche Erfahrungen zu reflektieren.

KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM FELDBACH
Anton Schnurrer. “Südwind”
Besichtigungen bis 01. September 2019
jederzeit ohne Voranmeldung möglich.
Eintritt frei
Flusslandschaft an der Raab
8330 Feldbach
http://www.ant-on.at/
http://www.guenther-pedrotti.com/

Anton Schnurrer. “Südwind”
Im Rahmen von HOCHSommer 2019 lädt die Gemeinde Feldbach zur Besichtigung der Installation “Südwind” von Anton Schnurrer (AUT) ein. Mit der Installation visualisiert der Künstler die Sehnsucht nach dem Süden und die Lust auf Sonne, Wärme und das süße Leben. 30 weiße Segelboote mit signalfarbenen Bojen bespielen die Raab in unterschiedlichen Facetten und verweisen damit auf die Lebensqualität in Feldbach. Inspiriert von Marcel Reich-Ranicki Zitat „Müsste weiter links fallen“ hat Günther Pedrotti (AUT) im Auftrag der Gemeinde Feldbach an der Josef-Franz Brücke eine weitere Installation für den öffentlichen Raum geschaffen.

KUNST AN DER GRENZE
Hannes Mlenek
TRANSFORMING WALLS – eine Provokation

Eröffnung: Sonntag, 11. August 2019 | 15 Uhr
Einführung: Roman Grabner
Ausstellun: 11. August – 22. September 2019
Bahnhofring 17, A- 8380 Jennersdorf
http://www.grenzkunst.com/
http://www.mlenek.at/intro.html

Hannes Mlenek. „TRANSFORMING WALLS – eine Provokation“

In faszinierender Weise eröffnet Hannes Mlenek neue Aspekte in der Diskussion um das Verhältnis und die Bezugsmöglichkeiten zwischen Bild und Skulptur, sowie auch die Frage nach dem Bildinnen und dem Bildaußen und damit dem Phänomen der Bildgrenze im Kontext des „Wandbildes“. Mit traditionellen Mitteln, ohne notwendige Referenz auf das „Crossover“ der Kunst des letzten Jahrzehnts, ohne digitale Medienimplikation, spürt der Künstler der uralten und immer wieder absolut neuen Frage und Problemstellung nach dem Verhältnis von Bilderwelt und Weltbild nach, von dem Heidegger bereits schrieb, dass Weltbild nicht bedeutet, ein Bild von der Welt zu haben, sondern die Welt überhaupt als Bild zu begreifen. Für Hannes Mlenek bedeutet dies eine mehrfache Kartografie der Welt.

Gleichzeitig ist die Architektur der ehemaligen A&O Lagerhalle Inspirationsquelle, Jennersdorf, der Ort an der Grenze, u.a. inhaltlicher Motor für die ästhestische Auseinandersetzung von Hannes Mlenek´s Gratwanderung zwischen Bild und Skulptur.

Seit 1976 arbeitet Hannes Mlenek (AUT, *1949 in Wiener Neustadt) als freischaffender Künstler. In den 1970er Jahren Gasthörer an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich.

ZOLLAMT
Buchstabenfest / Praznik Črk / Alphabet Day

Führung durch die Ausstellung:
Mittwoch, 14. August 2019 | 15 Uhr
Präsentationen: AMTSBLATT Official Journal
of the ZOLLAMT und Sonderedtion Sicheldorfer Heilwasser sowie
Ausstellung: 24. Mai – 01. September 2019
Stadtgrabenstraße 33, 8490 Bad Radkersburg
http://www.zollamt.tv/

Buchstabenfest / Praznik Črk / Alphabet Day
Der 24. Mai als Feiertag der Begründer der Schrift bot Anlass, die Bedeutsamkeit der Schrifterfindung (Kyrill) und die damit in Verbindung stehende Methodik (Method) auf besondere Weise sichtbar zu machen. Schrift und Sprache werden hier zu einer quer durch die Gesellschaften verlaufenden Grenzlinie erkannt. Die Gruppenausstellung Buchstabenfest / Praznik Črk / Alphabet Day zeigt dazu unterschiedliche künstlerische Zugänge von Arts of the Working Class (Maria Ines Plaza Lazo, Pauł Sochacki, Alina Kolar), Harald Anderle, Helene Baur, Joachim Baur, Isabel Belherdis, Tassilo Blittersdorff, Bazon Brock, Nadežda Čačinovič, Christian Egger, Heidulf Gerngross, Michael Hakimi, Karmen Jančar, Elfriede Jelinek, Peter Kogler, Isabella Kohlhuber, Susanne Kompast, Nicole Malbec, Mara Mattuschka, Thomas Metzner, Jeni Noltcheva, Elisabeth Penker, Jörg Piringer, Gerhard Rühm, Mirjana Rukavina, Hari Schütz, Emilia Smokova, Magda Tothova, Astrid Wagner, Peter Weibel, Franz West.

Basierend auf Überlegungen von Mustafa Kemal Atatürk, die Hagia Sophia als umstrittenen Ort der Religionen am 24. November 1934 zu einem Museum, einem Ort der Zivilisation zu erklären, fand am 24. November 2012 die “Öffnung” des neuen Zollamts statt. Die ehemaligen politisch motiviert errichteten Grenzkontrollgebäude wurden in einen offenen Ort für kulturelle und künstlerische Auseinandersetzungen umgewidmet. Im Rahmen von Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen, Performances und Radiosendungen werden “Grenze” und “Identität” diskursiv verhandelt und die Gebäude vom Zollamt in einem beispiellosen Nachnutzungskonzept betrieben.

PAVELHAUS – PAVLOVA HIŠA
Abschlussveranstaltung:

Mittwoch, 14. August 2019 | 17 Uhr (Führung)
“Palmen und Stauden im Palmenhaus”
Mit Mateja Bučar (SLO), Christoph Eiböck (AUT),
Regula Dettwiler (CH),
Christian Kosmas Mayer (DEU), Edith Payer (AUT),
Tadej Pogačar (SLO),
Roswitha Weingrill (AUT), Markus Jeschaunig (AUT),
Franz Konrad (AUT),
kuratiert von Markus Waitschacher.
Im Anschluss: Ausklangsfest mit einem Konzert
von Stimmgewitter & Hirsch Fisch | 18.30 Uhr
Dauer: 29. Juni – 14. September 2019
Laafeld 30, 8490 Bad Radkersburg
http://www.pavelhaus.at/
https://www.facebook.com/events/465963190856542/

In Bad Radkersburg und Umgebung finden sich unzählige Palmen und Bananenstauden, sowohl im öffentlichen Raum, als auch im Privaten. Die Legende berichtet, dass eine einzige Bananenstaude einst in die Region kam und sich dort, auf Grund des milden Klimas oder der großen Gastfreundschaft weit und schnell verbreitete. Ausgangspunkt der Gruppenausstellung ist dieses lokale Phänomen, dem sich die bildende Künstlerin Edith Payer und der Kulturanthropologe und Kurator der Ausstellung Markus Waitschacherwidmen.

Palmen vermutet man nicht in dieser Gegend Österreichs. Sie symbolisieren etwas Fremdes, das sich gut einlebt, verbreitet und recht bald als Eigen wahrgenommen wird. Palmen und andere so genannte exotische Pflanzen eignen sich als gut genutzte Projektionsfläche. So kommen verschiedene Assoziationen zwischen exotischem Urlaubsgefühl, traurigen Tropen, oder der reichen Fremde in den Sinn. Weniger wahrgenommen werden hingegen die bildgewaltige Benützung von Palmen und deren Wahlverwandtschaften in kolonialen Systemen und postkolonialen Verstrickungen.

Anders gefragt: Gibt es nachhaltig produziertes Palmöl? Die Gruppenausstellung versammelt unterschiedliche Zugänge der zeitgenössischen Kunst zum Thema Palmen und anderen Pflanzen, die symbolisch als GrenzverschieberInnen mit Migrationshintergrund auftauchen.

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