Jan_van_Eyck_AlsIchCan

Kunsthistorisches Museum Wien
Kabinettausstellung
Jan van Eyck „Als Ich Can“
Kunstkammer Wien Hochparterre
Ausstellung: 10. Juli – 20. Oktober 2019
Sabine Haag
Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums
Cathérine Verleysen
Direktorin des Museums der Schönen Künste Gent
Kuratorin Sabine Pénot
Maximiliaan Martens, Ghent University
Astrid Van Ingelgom
Projektleiterin van Eyck-Jahr 2020 in Gent
Exhibition: 10. July – 20. October 2019
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
https://www.khm.at/besuchen/ausstellungen/jan-van-eyck/

Jan van Eyck – Als Ich Can

Die Kabinettausstellung zeigt drei von rund zwanzig erhaltenen Werken Jan van Eycks und bietet BesucherInnen einen Einblick in die Kunst zur Zeit Herzog Philipps des Guten, als die Burgundischen Niederlande im 15. Jahrhundert eine einmalige Blütezeit der höfischen und städtischen Kultur erlebten.

Aufgrund seines virtuosen Umgangs mit Ölmalerei und der Verbindung von Realismus mit brillanten Farben gilt Jan van Eyck (um 1390–1441), der bevorzugte Hofmaler Herzog Philipps des Guten von Burgund (1396–1467), als bahnbrechender Meister. Bereits zu Lebzeiten zu höchstem Ruhm gelangt, wurde er bald in ganz Europa als Begründer der niederländischen Malerei gefeiert.

*Madonna and Child at the Fountain(1.6 MB) Jan van Eyck (c. 1390 Maaseyck near Maastricht – 1441 Bruges)

Jan van Eyck gilt als einer der ersten Künstler nördlich der Alpen, der seine Werke signierte und datierte. Besonders beachtlich ist seine Devise. Im frühen 15. Jahrhundert war es ganz und gar nicht üblich für einen Maler, dessen Tätigkeit als Handwerk galt, eine Devise zu führen. Dies war eher ein Privileg der burgundischen Herzöge und des Adels. Jan van Eyck wählt pseudo-griechische Lettern für seinen Wahlspruch AΛΣ · IXH · XAN. Dessen Aussprache ist jedoch niederländisch, bedeutet so viel wie „so gut ich kann (aber nicht so gut, wie ich möchte)“ und ist als Understatement des Künstlers zu verstehen.

Jan van Eycks Madonna am Brunnen entstand 1439, zwei Jahre vor dem Tod des Meisters. Die höchste technische Brillanz der perfektionierten Ölmalerei und das Raffinement der Feinmalerei machen das Andachtsbild zu einem vollkommenen Meisterwerk seines späten Œuvres.

Diese herausragende Leihgabe aus dem Königlichen Museum für Schöne Künste Antwerpen bietet den Anlass zur Ausstellung, in der beide Tafelbilder Jan van Eycks zusammen mit Hauptwerken der Altniederländer-Sammlung der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums präsentiert werden.

Philip the Good, Duke of Burgundy (1396 – 1467)(0.9 MB) Copy after: Rogier van der Weyden (1399 or 1400 Tournai – 1464 Brussels)
c. 1500 © KHM-Museumsverband

Medial erweitert wird die Schau durch die Kasel des Messornats des Ordens vom Goldenen Vlies, des von Philipp dem Guten 1430 gegründeten einflussreichen Ritterordens. Das Parament aus der Kaiserlichen Schatzkammer steht exemplarisch für die exquisite Textilkunst, die zum Ruhm und zur legendären Prachtentfaltung am Hof der burgundischen Herzöge maßgeblich beigetragen hat. Kaum an Pracht zu übertreffen ist die Ausführung des liturgischen Gewandes in feinster Lasurstickerei mit Gold- und Seidenfäden, deren Aufwand und Materialwert die Kosten für Gemälde damals bei weitem überstieg.

Die Ausstellung des Kunsthistorischen Museums entstand in Kooperationen mit der Flämischen Repräsentanz/Visit Flanders, die den großen altniederländischen Meister Jan van Eyck im Jahr 2020 in der Stadt Gent mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen feiern wird.

*Madonna and Child at the Fountain(1.6 MB) Jan van Eyck (c. 1390 Maaseyck near Maastricht – 1441 Bruges)
The painter signed his work on the bottom ledge of the original frame with his motto ALS ICH CAN written in pseudo-Greek letters; below it is the inscription „JOHES DE EYCK ME FECIT + [com]PLEVIT ANO 1439“.
19 x 12 cm, incl. original frame: 24,8 x 18,1 cm
Royal Museum of Fine Arts, Antwerp
KMSKA © Lukas – Art in Flanders VZW, Photo: Dominique Provost

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KUNST HAUS WIEN
STREET. LIFE. PHOTOGRAPHY
STREET PHOTOGRAPHY AUS SIEBEN JAHREZENTEN
Pressekonferenz: Montag, 09. September 2019 | 10 Uhr
Eröffnung: Dienstag, 10. September 2019 | 19 Uhr
kuratiert: Sabine Schnakenberg | in Zusammenarbeit
mit Verena Kaspar-Eisert
Eine Kooperation der Deichtorhallen Hamburg
mit dem KUNST HAUS WIEN und dem Fotomuseum Winterthur.
11. September 2019 – 16. Februar 2020
Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien
http://www.kunsthauswien.com/de/ausstellungen/street-life-photography/

Axel Schon Ohne Titel aus der Serie Feuer Novgorod 1993

KunstlerInnen: Merry Alpern, Diane Arbus, Mohamed Bourouissa, Andrew Buurman, Harry Callahan, Yasmine Chatila, Maciej Dakowicz, Philip-Lorca diCorcia, Alex Dietrich, Natan Dvir, Melanie Einzig, Robert Frank, Lee Friedlander, Peter Funch, Bruce Gilden, Siegfried Hansen, Candida Höfer, William Klein, Erich Lessing, Leon Levinstein, Lies Maculan, Melanie Manchot, Jesse Marlow, Mirko Martin, Rudi Meisel, Joel Meyerowitz, Lisette Model, Loredana Nemes, Arnold Odermatt, Harri Pälviranta, Martin Parr, Doug Rickard, Andrew Savulich, Axel Schön, Stephen Shore, Slinkachu, Wolfgang Tillmans, Dougie Wallace, Michael Wolf

Die Stadt ist eines der wohl schillerndsten Sujets in der Geschichte der Fotografie. Das KUNST HAUS WIEN präsentiert mit der Ausstellung Street.Life.Photography Ikonen der Street Photography aus sieben Jahrzehnten. Von Merry Alpern, Diane Arbus, Robert Frank bis zu Lee Friedlander oder Martin Parr – mit mehr als 35 fotografischen Positionen und über 200 Werken setzt sich die Ausstellung mit den Umbrüchen und ästhetischen Entwicklungen der Street Photography von den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart auseinander. Ab 11. September ist die umfassende Ausstellung zur Street Photography im KUNST HAUS WIEN zu sehen.

Philip-Lorca diCorcia: Marilyn, 28 Years Old, Las Vegas, Nevada, 30 $, 1990–1992. Chromogenic Color Print. Haus der Photographie / Sammlung F.C. Gundlach, Hamburg © Philip-Lorca diCorcia / Courtesy Sprüth Magers and 303 Gallery

Street Life, Crashes, Public Transfer, Anonymity und Alienation – In fünf kaleidoskopartig angelegten Kapiteln behandelt die Ausstellung die zentralen Themenfelder der Street Photography und zieht die BesucherInnen in unterschiedlichste, teils surreal erscheinende Bildwelten. Die analoge tritt neben die digitale Fotografie, die Kleinbildkamera neben die Großbildkamera, Schwarz-Weiß-Fotografie trifft auf Farbfotografie und vertraute Ikonen der Fotografiegeschichte.

Internationale Klassiker der Street Photography werden mit jungen, zeitgenössischen Positionen wie Mohamed Bourouissa, Harri Pälviranta oder österreichischen KünstlerInnen wie Alex Dietrich und Lies Maculan in Verbindung gebracht und eröffnen einen neuen Blick auf die unterschiedlichen Räume der Stadt, die die Beobachtung der urbanen Umgebung früher und heute bietet. Street. Life. Photography beleuchtet die anhaltende Faszination, die dieses Thema auf die Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts ausgeübt und dabei ein eigenes Genre hervorgebracht hat.

Street.Life.Photography ist von Sabine Schnakenberg (Haus der Photographie/ Deichtorhallen Hamburg) in Zusammenarbeit mit Verena Kaspar-Eisert (KUNST HAUS WIEN) kuratiert. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Deichtorhallen Hamburg mit dem KUNST HAUS WIEN und dem Fotomuseum Winterthur.

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IN DER KURVE A/2014

IN DER KURVE A/2014
Trailer OV mit dt. UT, 120 Minuten
Autoren: Timothy McLeish | Gabriele Hochleitner
Filmemacherin Gabriele Hochleitner
in Kooperation mit:
Haus der Geschichte Österreich
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.
https://www.hdgoe.at/in-der-kurve
https://vimeo.com/342700835

auf den tag genau 70 jahre nach dem “sturm” der nazis auf die kleine salzburger gemeinde goldegg, bei der ca. 1000 nazi-soldaten jagd auf wehrmachtsdeserteure machten, hatte der film “in der kurve” von gabriele hochleitner am 2.juli seine uraufführung in goldegg und zwei tage später im “das kino” in salzburg die zweite premiere.
peter hochleitner hat ein dringendes anliegen. es treibt ihn, er will etwas berichtigen, für sich, für seine familie, für seine nachkommen und für alle, die nicht wegschauen wollen. das gedenk-marterl für seine von naziverbrechern ermordeten brüder fordert bisher schlicht “zum gedenken” an simon und alois auf, als wären diese an jener stelle “einfach verstorben”. das will und kann peter hochleitner so nicht stehen lassen. er will den gedenkstein renovieren lassen und mit einem neuen text versehen, der klar benennt, dass die brüder “von der gestapo meuchlings ermordet” wurden.
seine tochter gabriele hochleitner erkennt die chance, die vorbereitungen, die renovierung des steines, das freilegen des tatortes “in der kurve”, an dem bäume inzwischen wie das sprichwörtliche gras über das geschehen gewachsen waren, und später die errichtung des neugestalteten steines zum leitmotiv durch einen sehr vertraulichen film zu machen, in dem alle noch lebenden geschwister hochleitner, die damals die ermordung der beiden brüder miterleben mussten, zu ihren erinnerungen befragt werden.
es entsteht ein unglaublich dichtes und intimes bild, das erleben lässt, wie stark die geschehnisse vor 70 jahren noch immer in den seelen der erzählenden wühlen, wie sehr sie trotz aller überlebensstrategien und wohl auch unfreiwilliger sprachlosigkeit immer noch verletzt und betroffen von den ereignissen sind. der film ist den subjektiven stimmungen und wahrnehmungen der erzählerInnen verpflichtet und wird gerade deswegen zu einem starken statement. die urpersönlichen betroffenheiten sind es, die ansprechen und spüren lassen, dass solche geschichten uns alle betreffen.


so wie die erzählenden durch die einfühlsame art von gabriele hochleitner völlig die kamera vergessen, sondern immer wieder familiär ihre nichte “gabi” ansprechen, so machen die szenen vergessen, dass wir im kino sitzen. hier begegnet uns eine familie, die durch ihre offenheit und ihr hadern mit dem schicksal uns alle mitschwingen, mittrauern, mitweinen lässt. keine emotion wird ausgespart, keine political correctness verschweigt die rachegefühle, die wut und die ohnmacht, die jedeN einzelneN dieser familie auf unterschiedliche weise erschüttert haben muss. auch verweigert die filmemacherin jede sensationsmache oder überhöhung. ihr gelingt eine achtsamkeit, die wohl die basis für jene geborgenheit der gesprächspartnerInnen war, um sich wirklich zu öffnen. das braucht zeit, das braucht geduld und schutz. niemals wird eine emotion blossgestellt oder voyeuristisch ans licht gezerrt. es gibt momente des atemanhaltens, aber auch zum durchatmen.
die filmemacherin veranstaltet weder eine zweistunden-therapie noch blossen geschichtsunterricht. sie zeigt die einmalige chance, die eine familie aus anlass der initiative eines der ihren ergreift, vieles von dem jahrzehntelang kaum ausgesprochenen endlich los zu werden, mitzuteilen und mit der identität neu zu verknüpfen. gerade die uneindeutigkeit wird zur grossen stärke, jede einzelne schilderung hat ihre ganz eigene blickrichtung und ihre emotionen. die hochleitners erzählen nicht eine uniforme geschichte, sondern den konglomerat aus hilflosigkeit, verzweiflung, trauer und mitunter durchaus unterschiedlichen einschätzungen des geschehenen.
gabriele hochleitner widmet diesen film ihrem cousin erwin, dem sohn ihrer tante elisabeth hochleitnerund des deserteurs karl rupitsch, nach dem die naziverbrecher am hof der hochleitners so brutal gesucht hatten. erwin war noch ein baby, als die nazis seine familie zerrissen. mit 18 jahren nahm er sich schliesslich das leben.


wir alle können von der familie hochleitner lernen. in uns allen stecken solche verdeckten, verschwiegenen und unaufgearbeiteten lebensthemen. als peter hochleitner bedauert, nicht früher das schweigen und die sprachlosigkeit durchbrochen zu haben und zb. mit seiner schwester elisabeth über die schrecklichen erlebnisse und ihr überleben im kz ravensbrück, die ermordung ihres geliebten und vater ihres kinders im kz mauthausen oder über den selbstmord ihres sohnes gesprochen zu haben, spricht er beinahe beiläufig einen kernsatz des filmes aus: über alles – auch über schuldgefühle – zu sprechen “hätte zwar nichts geändert, aber es hätte uns weitergebracht.”
damit bringt peter hochleitner auf den punkt, worum es nicht nur in diesem fall, sondern auch in so vielen anderen fällen schrecklicher, nicht mehr zu ändernder vergangenheiten geht: wenn wir uns weiterbringen wollen, also das schreckliche überwinden und bewusst weiter leben wollen, müssen wir uns öffnen. dass das gar nicht so einfach ist, auch das zeigen die hochleitners. aber sie haben die chance genutzt, die wir alle ergreifen können: sprachlosigkeit überwinden.

IDK Bernhard blog text Kopie

Vrääth Öhner zu ‘In der Kurve’
Was ich sehr gelungen finde, ist die Art und Weise, wie ihr das Thema angeht – den Verlust, den die Familie erleiden musste, der trotz seiner Gewöhnlichkeit (ich will den Verlust nicht kleinreden, nehme aber an, dass es viele ähnliche Schicksale gab) viel über die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft erzählt, sie auf geradezu unheimliche Weise wieder auferstehen lässt.
Die Idee, den Gedenkstein als Rahmen der Erzählung einzusetzen, ist in diesem Zusammenhang genial: Das öffentliche Andenken vermischt sich mit dem familiären, die individuelle, partikulare Geschichte mit der allgemeinen. Das Vorhaben der Oral History, die stets darauf aus war, die kleinen Details der großen Geschichte zu tradieren, um sie der Erfahrung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, findet sich in eurem Film wieder,
allerdings ohne den entscheidenden Nachteil, dass die Leute dabei nur zu den historisch relevanten Ereignissen befragt werden, nicht zu ihrem Leben davor und danach. Bei euch sieht man sie, wie sie einer Tätigkeit nachgehen, wie sie in die Landschaft des Ereignisses und in die Zeit der Geschichte und des Gedenkens eingebunden sind. Zugleich verleiht das
verwandtschaftliche Verhältnis der Kamera bzw. der filmischen Erzählung den Äußerungen der Menschen im Film ein besonderes Gewicht, eine emotionale Tiefe, ohne den Fall als besonders spektakulär schildern zu müssen. Wie nebenbei erfährt man so auch, dass eine Geschichte, die 68 Jahre zurückliegt und über die die längste Zeit über wohl geschwiegen
wurde, präsent ist wie am ersten Tag. Ich denke, dass diese Präsenz einzufangen bzw. ihr bei der filmischen Konstruktion zu folgen, zu den großen Leistungen des Films zählt.
Kurz: Ich bin sehr beeindruckt von Eurem großen kleinen Film.

(Vrääth Öhner, Kolik)

Brief aus Amerika

Ich liebe Deinen Film In der Kurve. Ich liebte den Fokus auf die Entstehung des Gedenksteines während die Geschichte durch Familien-Erinnerungen erzählt wird, im Dialekt, gemischt mit einigen wenigen Bildern aus der Vergangenheit. Durch die Verwendung einer einzigen Erzählstimme, wird es dem Betrachter ermöglicht, das Geschehene von damals und heute zusammenzusetzen. Umwerfend fand ich den Moment, als Dein Vater seine Sonnenbrille abnahm, um sich die Tränen abzuwischen.
In der Kurve erinnert mich an viele Filme, wie ich sie auf jüdischen Filmfestivals gesehen habe. Fast die einzigen Orte, an denen man solche Dokumentarfilme in den USA sehen kann, allerdings nur aus einer Sicht. Wäre Deine Familie jüdisch gewesen, hätte dieser Film sicherlich die Runde dieser Festivals gemacht. Aber Österreicher und ihr Leiden als so-genannte Täter im 2.Weltkrieg sind zu mittelmäßig, um ihre Filme auf die Leinwand in den USA zu bringen, nur den Opfern ( hauptsächlich Juden) wird dies zugestanden.
Ich bin kein visueller Mensch, sondern auditiv, deshalb schätze ich die Musik von Eurem Freund sehr, und wie Ihr sie so sparsam verwendet.
Ich liebe besonders die letzte Einstellung, weil Du Deine kleine Tochter in den Film bringst: unauffällig aber spürbar, voller Hoffnung.
Hut ab.
(Renee Chinquapin, Portland)

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maria-magdalena-ianchis_dip19

Universität für angewandte Kunst Wien
Institut für Bildende und Mediale Kunst
University of Applied Arts Vienna
Photography dep. Gabriele Rothemann

MARIA-MAGDALENA IANCHIS „TRANSPARENT DREAMS“
Diplomausstellung:
Vdeo-, Raum-,Soundinstallation und Objekte
25.-28.Juni 2019 | 11- 20 Uhr
Star 4 und Star 5
Oskar-Kokoschka-Platz 2 Schwanzer Trakt, 3. OG
http://klassefotografie.at/
http://www.maria-magdalenaianchis.at/
https://www.facebook.com/events/2372532312993841/
http://klassefotografie.at/projekte/maria-magdalena-ianchis-transparent-dreams/

Diplomausstellung

MARIA-MAGDALENA IANCHIS
TRANSPARENT DREAMS
„every future is possible“
„I‘d rather work than take a break“

Zwei Träume, die unterschiedlicher nicht sein könnten werden allein durch die Zukunft, in welcher sie stattfinden, verbunden. In einem ist komplette Überwachung die bittere Realität. Wer darin gefangen ist, versucht immer weiter zu kommen – bis zum vollkommenen Zusammenbruch. Der andere Traum ist bunt und fröhlich. In ihm ist alles machbar, was vorstellbar ist. Es gibt viele Zukunftsformen, die gelebt werden können.

Die Ausstellung besteht aus zweiten Räumen, beide sind als immersive Installation konzipiert und beinhalten mehrere Videoarbeiten, diverse Objekte und rauminstallative Elementen.

Alle Werke in meiner Diplomausstellung habe ich selbst konzipiert. Ich habe bei allen Filmen Regie geführt. Filmausschnitte auf denen ich nicht zu sehen bin selbst gefilmt. Kostüme und Hocker designt.

Performer_innen in den Videoarbeiten : Maria-Magdalena Ianchis, Luana Marina Schäfer, Ezechiel-Daniel Ianchis, Natalia Björnsdóttir Bender, Árni Guðjónsson
In Zusammenabeit mit: Kamera: Bjarni Svanur Friðsteinsson, Günter Bernhardt; After Effects: Peter Várnai; Sound: Bjarni Svanur Friðsteinsson, Fabiene Hudec
Unterstützung bei der Herstellung der Hocker von: Lemuel Ianchis, Lemuel-Benjamin Ianchis

Star 4

MARIA-MAGDALENA IANCHIS
Maria-Magdalena Ianchis geboren 1982 in Cluj, Rumänien, studierte an der Universität für angewandte Kunst bei Gabriele Rothemann und absolvierte den MA in Fine Arts an der Iceland University of the Arts.

In Ianchis Werken wird zum einen ein prozesshaftes Arbeiten deutlich, zum anderen haben die einzelnen Werke eine konkrete, eigenständige Sprache. Die Form ist medienübergreifend und geht von Fotografie, Videoarbeiten, Sound, Objekten, Rauminstallationen, oder Performances bis hin zu interaktiven Performances.

Die Entscheidung zur Form jedes einzelnen Werkes drängt sich über die thematischen Auseinandersetzung im Erschaffungsprozess förmlich auf. Die inhaltliche Arbeitsweise hat forscherische Züge, basiert jedoch zu einem wesentlichen Teil auf eine spielerische, intuitive Weise. “so die Künstlerin.

Phänomene, die physisch nicht unmittelbar greifbar sind, wie Mythen, Legenden, die Traumwelt und die innere Welt des Menschen, sind Gegenstand dieser Untersuchung. Aktuelle Themen in einem gesellschaftskritischen Diskurs spielen ebenso eine wichtige Rolle. Dabei wird ein passives Zusehen im Angesicht fataler ökonomischer, sozialer und ökologischer Entwicklungen in Frage gestellt.

Ihre Arbeiten wurden in Gruppen-, und Einzelausstellungen in Österreich, den USA, China, Iceland, Italien, Mexico und Tschechien gezeigt.

https://debian9.alpbach.org/alpbuzz/artist-search-forbidden-language/
https://gerdarsafn.kopavogur.is/en/exhibitions/previous-exhibitions/ma-2018-en/
https://estherartnewsletter.wordpress.com/2016/11/11/15-11-2016/
https://artagenda.com/exhibition/singular/

Born in 1982 in Cluj, Romania
Lives in Vienna, Austria

2013- 2019 University of Applied Arts Vienna, Photography dep. Gabriele Rothemann
2018 Academy of the Arts Iceland, Masters in Fine Arts
2014- 2007 Teaching profession as a metalworking technician

http://www.maria-magdalenaianchis.at/

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https://estherartnewsletter.wordpress.com/

Weltanschauungsbildapparatur – Brigitte Mahlknecht & Wendelin Pressl

Kunsthalle West Eurocenter, Lana, WELTANSCHAUUNGS BILD APPARATUR BRIGITTE MAHLKNECHT & WENDELIN PRESSLVernissage: ERÖFFNUNG / INAUGURAZIONE:Freitag / Venerdì 21.06.2019 ore 19.30 Uhr/ pmKURATOR / CURATORE: Heinrich SchwazerAUSSTELLUNG / MOSTRA: 25.05. – 09.06.2019Industriestr. 1 via Industriale / I-39011 Lana / Bzhttps://kunsthalle-west.org/2019/06/12/weltanschauungsbildapparatur-brigitte-mahlknecht-wendelin-pressl/

hubertscheibl_TUBARA

Greith Haus St. Ulrich
HUBER SCHEIBL – TUBARA
Opening: Eröffnung:
Friday, 14 June 2019 | 7 pm
Freitag, 14. Juni 2019 | 19 Uhr
Curator and opening speech:
Günther Holler-Schuster Joanneum, Graz
Exhibition: Ausstellung:
15. June – 18. August 2019
Greith Haus
Kulturverein St. Ulrich im Greith
Kopreinigg 90, A- 8544 St. Ulrich im Greith
http://www.greith-haus.at/site/?p=12449
http://www.hubertscheibl.com/

Hubert Scheibl „TUBARA“
15. June – 18. August 2019
Mit Hubert Scheibl gelingt es dem Greith-Haus erneut, einen absoluten Star der Malerei zu gewinnen. Neben Attersee, Brandl und dem Bildhauer Erwin Wurm ist das nun die vierte Position in kurzer Zeit, die sich mit dem Wiedererstarken der sinnlich-expressiven Kunst in den 1980er-Jahren beschäftigt.
Was in Deutschland unter »Junge Wilde« und in Italien unter »Transavanguardia« schlagwortartig zusammengefasst wurde, bezeichnete man in Österreich als »Neue Malerei«. Scheibl war von Beginn an dieser Strömung sehr nahe und bestimmte diese mit seinem individuellen Weg des Abstrakten wesentlich mit. Was sich zunächst als Materialschlacht mit dicken, fast gebauten Bildern manifestierte, wurde bald diffiziler in der Form und freier in der Komposition. Die unendlichen Farbräume und Sphären wurden immer signifikanter für das malerische Werk Scheibls. Hubert Scheibl ist kein Maler der Naturabstraktion. So sehr man sich manchmal vor Landschaften, in Tiefseeregionen oder im Weltraum wiederzufinden glaubt, so sehr sind all diese Gestaltungen abstrakt und in ihrer Existenz einzig auf sich selbst verweisend. Der Künstler kreiert völlig neue Räume – Zustände, die so nur in der Malerei möglich sind. Sie sind ebenso Poesie wie Sprache oder das Visuelle an sich.

In Scheibls Fall kann man tatsächlich davon sprechen, dass der Künstler durch sein Werk die sichtbare Welt erweitert, das Visuelle herausfordert und dem Auge etwas bietet, das es so nicht kennt. Außerdem gewinnt man den Eindruck, als würde durch diese Bilder eine Art innere Bilderwelt, ein eigenes subjektives visuelles Archiv – das jeder von uns mit sich und in sich trägt – aktiviert bzw. befreit werden. (Günther Holler-Schuster)

Hubert Scheibl Foto: Didi Sattmann

Hubert Scheibl, *1952 in Gmunden, Österreich. Studium an der Akademie der Bildenden Künste bei Max Weiler und Arnulf Rainer. Vertreten in zahlreichen internationalen Sammlungen und Galerien, u.a. in Salzburg, Wien, Paris, New York, Berlin, Korea. Internationale Ausstellungen, u.a. in New York, Paris, Peking, São Paulo (Biennale), Venedig (Biennale).

St. Ulrich im Greith liegt in der Steiermark im tiefen Süden Österreichs, nicht weit weg von der slowenischen Grenze und dennoch nur 45 Fahrminuten von Graz – der Landeshauptstadt und »Kulturhauptstadt Europas 2003« – entfernt.
http://www.greith-haus.at/site/kontakt/standort/

http://www.greith-haus.at/site/?p=12449

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