The Great Escape

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pop/off/art Gallery, Moscow, Russia
The Great Escape.
New Painting From Berlin.
Opening: 5. June 2018 | 7 pm
Artists:
Emmanuel Bornstein (1986) Carsten Fock (1986)
Erez Israeli (1974) Ruprecht von Kaufmann (1974)
Clemens Krauss (1979) Robert Muntean (1982)
Katrin Plavčak (1970) Ashley Hans Scheirl (1956)
Antony Valerian (1992) Sahar Zukerman (1985)
Curator: Andreas Huber
Exhibition: 06.06. – 10.07.2018
pop/off/art gallery
CCA Winzavod, Moscow, 4 Syromyatnichesky
per. 1, bldg. 6, entrance 23
https://www.popoffart.com
https://www.galeriecrone.at

 

334718n.jpgAshley Hans Scheirl, Balancing Priorities, 2016

 

The Great Escape. New Painting from Berlin
Exhibition: 06.06. – 10.07.2018

pop/off/art gallery presents the exhibition
“The Great Escape. New Painting from Berlin”, which is its first joint project with the art gallery Crone(Vienna/Berlin). The exhibition will feature the works of ten internationally renowned artists who have participated in major art events, including numerous biennials, documenta 14 and others. What unites the artists is the medium of painting and the fact that they live and work in Berlin. The Crone art gallery was founded in Hamburg in 1982. At present, two branches of the gallery are open – in Berlin and Vienna. Crone is one of the largest European galleries that presents Contemporary Art. Andreas Huber, Director of the gallery’s Viennese Branch, is to be the curator of the exhibition at pop/off/art gallery.

 

3346771nSahar Zukerman, Tarimi, Tarimi, 2017

The title of the exhibition is a reference to the book “The Great Escape” by Paul Brickhill, which was made into the film of the same name in 1963. The plot was based on real events: the mass escape of prisoners from the German prison camp Stalag Luft III during the Second World War. Escape as a metaphor for leaving a place of imprisonment without permission, and the coping with post-war trauma by many generations of Western artists – are the main themes of the exhibition. What lies at the base of German painting today? What is the essence of the artistic expression of the new generation of Western European artists? Namely, these questions are the subject matter of the project.

 

 

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Robert Muntean, Just like Honey, 2018

 

The painting, presented at the exhibition, exists at the junction of the figurative and the abstract, insurrection and submission, materiality and non-materiality. These artists push the medium of painting to its limits. The visible refers to expression that is obscure, mysterious and hidden from the eye. Robert Muntean works in his own style that has for a long time been distinguished by the careful and balanced contradictions of the dynamic and the static. Clemens Krauss creates installations using hair and silicone and also makes the surface of the painting three-dimensional. Ruprecht von Kaufmann reinterprets traditional iconography with the help of collage and by cutting the picture surface itself. The photorealistic painting creates a new level of reality, while fantastic images awaken dreams of unexplored worlds. The viewers will have a unique chance to see the various techniques, forms and means of expression of these artists from Germany, which is rightfully considered the leader in stretching the boundaries of contemporary painting.

 

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Carsten Fock, ohne Titel, 2016

 

 

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Erez Israeli, La Marioneta (Tribute to Francisco Goya), 2018

 

 

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Emmanuel Bornstein, Illumination I, 2016

 

 

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Antony Valerian, Tauben, 2016

 

335008nRuprecht von Kaufmann, Der Trapezakt, 2014

 

 

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Katrin Plavčak, Humpty Dumpty in Aida, 2016

 

 

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Clemens Krauss, Sparrows, 2017

 

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From the Outside to the Inside

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CRONE WIEN / Gallery Crone Vienna
From the Outside to the Inside
Eröffnung: opening: Dienstag, 29. Mai 2018 | 19 Uhr
Tuesday, 29. May 2018 | 7-9 pm
Arbeiten von Rosa Aiello, Kelly Akashi, Daniel Lergon,
Peter Miller und Nazim Ünal Yilmaz.
Kurator Andreas Huber
Ausstellung: Exhibition: 30. Mai – 8. September 2018
Getreidemarkt 14, 1010 Wien Austria
https://www.galeriecrone.at

 

From the Outside to the Inside“
Andreas Huber kuratierten Schau setzen wir unsere Ausstellungsreihe fort, die sich mit Kunst als Membran zwischen äußeren und inneren Zuständen menschlicher Existenz befasst.
Ging es bei der Ausstellung „From the Inside to the Outside” im Januar diesen Jahres um die Spiegelung emotionaler Empfindungen in eine äußere Verfasstheit und Verfestigung, rückt „From the Outside to the Inside” nun das genaue Gegenteil in den Mittelpunkt – die unausweichliche Auflösung realer Gegebenheiten durch ihr Eindringen in unsere Gefühls- und Gedankenwelt. Vermittelt durch die visuelle und taktile Anziehungskraft der Oberfläche führen uns die Werke von Nazim Ünal Yilmaz, Daniel Lergon, Peter Miller, Kelly Akashi sowie Rosa Aiello in eine verborgene Welt von Ideen, Erinnerungen und Empfindungen.

 

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Nazim Ünal Yilmaz Hotel Principles, 2015

 

 

Die Gemälde von Nazim Ünal Yilmaz fungieren als Seelenlandschaften. Mit ihren verlassenen Korridoren und Treppenaufgängen erzählen sie von Einsamkeit und Melancholie aber auch von Nervenkitzel und Erregtheit. Als ambivalente Orte von Begegnung und Anonymität führen die Treppen in ein unergründliches Dunkel.  Zeit und Raum werden nicht näher definiert. Nur ein auf den Stiegen achtlos liegen gelassenes Objekt, ein Mischwesen aus Insekt und Unterwäsche verweist auf das Hotel als Ort von sexuellem Abenteuer und riskanter Erotik. Zusammen mit der Installation „Hotel Principles II“, in der Nylonstrumpfhosen zusammengenäht und zu einer Art Wandschirm aufgespannt werden, strukturiert die Arbeit den Raum und greift so auf ihn ein. Mit ihrer spezifischen Oberflächenqualität versperren die Installationen den Blick auf das, was dahinterliegt und wecken gleichzeitig die Neugier des Betrachters. Die Ambivalenz, die bereits in den Malereien anklingt, findet hier ihre materielle Manifestation.
Die Qualität der Oberfläche spielt auch für Daniel Lergon eine entscheidende Rolle. Der in Berlin lebende Künstler mit seinem experimentellen Zugang zur Malerei greift in seinen hier gezeigten Werken nur auf ein einziges Farbpigment zurück, aus dem er ein reiches Spektrum an Nuancen entwickelt – von leuchtendem Hellgrün bis zu fast schwarz wirkendem Dunkel. In einem von der Schwerkraft befreiten Raum scheint die Farbe wie im Wasser treibender Stoff auf dem monochromen Grund zu schweben. Die Zeit scheint still zu stehen. Formen kristallisieren sich heraus und manifestieren sich. Erst ein genauerer Blick enthüllt die Materialität und die besondere Haptik des gestischen Auftrags. Ein inneres Licht pulsiert in seinen Werken, die trotz der abstrahierten Formen immer auch Anklänge an Figürliches in sich bergen. Durch die Reduktion auf ein Pigment tritt einzig und allein der gestische Farbauftrag in den Vordergrund, der sich auf der Leinwand einschreibt wie Spuren im Sand, individuell und unmittelbar.
Diese Direktheit und Körperlichkeit tritt bei den Arbeiten von Peter Miller weitgehend zurück. Auch er schafft in seinem Werk „Vinyl Lines“ eine Art Fingerabdruck – doch ohne dabei als Künstler selbst einzugreifen. Stattdessen dient eine selbstgebaute Apparatur dazu, die einzigartige Struktur einer Schallplatte graphisch festzuhalten. Dem semiotischen Prinzip des Index folgend schreiben sich die Rillen der LP durch ein mechanisches Übertragungssystem in Form feiner Linien in das Papier ein. Die mit Erinnerungen und Empfindungen aufgeladene Lieblingsmusik des Künstlers wird so ohne sein weiteres Eingreifen als individuelles Selbstporträt in Form einer automatisch generierten Spur festgehalten. Die Spur als fixe Markierung spielt aber auch in seiner Videoarbeit „Eidola“ eine entscheidende Rolle. Auf selbstreferentielle Weise setzt er sich hier mit den Medien Film und Fotografie auseinander und entmystifiziert so die verborgenen Mechanismen der Apparate. „Eidola“ stellt eine antike Wahrnehmungstheorie dar, nach der sich kleine Partikel von den betrachteten Gegenständen lösen, um in den Augen des Betrachters ein Bild zu erzeugen. Dieser Vorstellung entsprechend verwendet Peter Miller in seinen Arbeiten eine Nachtsichtbrille, die zugleich filmt. Die Brille ermöglicht es ihm, in der Dunkelheit eine Kamera zu öffnen und den noch unentwickelten Film mit einem Laserpointer zu bearbeiten. Auf diese Weise entsteht ein Zusammenspiel von Belichtung, Sichtbarkeit und Zerstörung auf der Oberfläche des Filmes.

 

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Kelly Akashi Heliotrope

 

Auf ganz andere Weise beschäftigt sich auch die in Los Angeles arbeitende Künstlerin Kelly Akashi mit der Oberfläche als Bedeutungsträger. Sie verwendet vor allem Werkstoffe wie Wachs, Glas oder Bronze und schafft so filigrane Skulpturen, die verschiedene Sinne des Betrachters ansprechen.  Leichtigkeit, Transparenz und Zerbrechlichkeit spielen hierbei eine ebenso große Rolle wie Haptik, Oberflächengestaltung und Dichte im Material. Das Glas trägt seine Oberfläche mit all seinen Qualitäten zur Schau. Das Sehen wird zum Fühlen. Gleichsam wird sich der Betrachter aber durch die Spiegelung in der Oberfläche seiner distanzierten Stellung bewusst. Bei genauerer Betrachtung offenbaren sich verborgene Strukturen, die sich im Inneren zu winden scheinen. In Akashis Werken wird der Weg von der Oberfläche ins Innere somit wörtlich umgesetzt. Durch die im Inneren verborgenen Gräser und Äste wird aber nicht nur die Verbindung von Innen und Außen hergestellt, sondern auch eine Versöhnung von Kunst und Natur. Die Grenze zwischen der natürlichen Welt und der des Kunstwerkes wird aufgehoben. Zudem sind die Elemente Feuer und Luft als Bedingung ihrer Arbeit mit dem Material entscheidende Bestandteile ihrer Werke, eingebettet und zur Evidenz gebracht in den organischen Formen der zerbrechlichen Oberflächen.
Die Videoarbeit „Amore Molesto“ der in Kanada geborenen und nun in Frankfurt lebenden Künstlerin Rosa Aiello bildet den Abschluss der Ausstellung. Wiederkehrende Motive wie das Alphabet, die Jahreszeiten, oder Natur und Architektur flickern hierbei über den Videoscreen wie eine Spur, die sich nur für den Bruchteil einer Sekunde in den Schirm einschreiben kann. In Aiellos Videoarbeiten verbinden sich gegensätzliche Strukturen ohne ordnungsstiftenden Funktion. Ausgangspunkt bildet hierbei das Alphabet als Grundeinheit unserer Sprache. Unzusammenhängende Wörter, die aus einem Kreuzworträtsel der New York Times entnommen wurden, werden von einem computergesteuerten Programm für Sehbehinderte gesprochen und mit den Bildern des Videos verbunden. Die Sprache als individuelle Visitenkarte wird so entpersonalisiert. Ein Großteil des Bildmaterials stammt aus Kalabrien, dem Herkunftsort ihres Vaters. Menschen, Orte, Musik und Gegenstände, die in besonderer Beziehung zu ihr stehen, geben so Einblick in ihre ganz persönliche Geschichte. Durch die Verbindung von vertrautem Material und einer arbiträren, willkürlichen Organisation, sucht sie einen Weg zwischen Ordnung und Chaos, Verantwortung und Vernachlässigung.

 

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Daniel Lergon Untitled, 2017
Medium: Paintings, oil on canvas

 

From the Outside to the Inside
With this show, curated by Andreas Huber, we continue our series of exhibitions around art as a mediator between outer and inner states of being.

While the exhibition “From the Inside to the Outside”, which opened in January this year, examined how emotions and feelings expressed themselves and materialised in outward appearances, “From the Outside to the Inside” explores the opposite process, namely, the inevitable dissolution of reality when it enters the world of feelings and thoughts. Harnessing the visual and tactile allure of surfaces, the works of Nazim Ünal Yilmaz, Daniel Lergon, Peter Miller, Kelly Akashi and Rosa Aiello take visitors on a journey into a hidden world of ideas, memories and sensations.
The paintings of Nazim Ünal Yilmaz act as landscapes of the soul. Their abandoned corridors and staircases speak of loneliness and melancholy but also of thrill and excitement. As ambivalent sites of encounter and anonymity, their steps lead into inscrutable darkness. Although the time and place are not specified, a hybrid object between insect and underwear, which seems to have been carelessly dropped on the stairs, points to a hotel as a place of sexual adventure and daring eroticism. Together with the installation “Hotel Principles II”, in which nylon tights have been sewn together and stretched into a kind of screen, it structures the space and thereby actively intervenes in it. Both installations, owing to the material qualities of their surface, obstruct spectators’ view on what lies beyond, while at the same time arousing their curiosity. The ambivalence that marks the paintings here finds its material expression.
The nature of the surface also plays a crucial role for Daniel Lergon. In the works shown here, the Berlin-based artist, who is known for his experimental approach to painting, uses a single colour pigment based on which he develops a rich spectrum of nuances, from luminescent light green to near-black darkness. In a space devoid of gravity, the colour floats on a monochrome ground as though on water. Time seems to stand still. Forms crystallise and materialise. Only a closer look reveals the materiality and texture of the paint. An inner light seems to pulsate in Lergon’s works, which, despite their abstract forms, always contain hints at figuration. By reducing colour to a single pigment, the artist lets the gestural application of paint move to the foreground, which inscribes itself on the canvas directly and personally, like fingerprints in the sand.

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Peter Miller Blätter, 2017

 

Directness and materiality are less prominent in the work of Peter Miller, who also creates a kind of fingerprint in his work “Vinyl Lines”, though without intervening as an artist himself. Instead, he has conceived a device that graphically captures the unique structure of a vinyl record. Following the semiotic principle of an index, the grooves of the record are transcribed as fine lines onto a sheet of paper by means of a mechanical transmission system. The artist’s favourite music, fraught with memories and feelings, is thus captured as a very personal self-portrait in the form of an automatically generated trace. The trace as a fixed mark also plays a crucial role in Miller’s video work “Eidola”, in which he self-referentially examines the media of film and photography in order to demystify their hidden mechanisms. “Eidola” illustrates an ancient theory of perception according to which small particles detach themselves from the object and form an image in the eye of the beholder. In keeping with this conception, Miller uses a pair of night-vision goggles that simultaneously act as a film camera. They allow him to open a camera in the dark and to work on the undeveloped roll of film with a laser pointer. By doing so, he creates an interaction of exposure, visibility and destruction on the very surface of the film.
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While the Los Angeles-based artist Kelly Akashi also considers surfaces as mediators of meaning, her approach is essentially different. She uses predominantly materials such as wax, glass or bronze to create delicate sculptures that appeal to several senses at once. Lightness, transparency and fragility are just as important in her work as texture, surface design and material density. The glass literally exhibits the qualities of its surface. Seeing becomes feeling. At the same time, spectators experience their detached position when they see their reflection on the glass. On closer inspection, they discover winding structures hidden beneath its surface. In Akashi’s works, the process leading from the surface to the inside is thus translated literally. The hidden grasses and branches not only establish a connection between inside and outside, but also reconcile art and nature. The boundaries between the world of nature and the world of art are abolished. Air and fire are further components of the artist’s works, embedded and evidenced in the organic forms of the fragile surfaces.

 

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Rosa Aiello: Amore Molesto, 2017

 

The video work “Amore Molesto” by the Frankfurt-based Canadian artist Rosa Aiello concludes the exhibition. Recurring motifs such as the alphabet, the seasons or nature and architecture flicker over the video screen like traces that can only inscribe themselves on the screen for a fraction of a second. Aiello’s video works combine antagonistic structures without any ordering logic. Their starting point is the alphabet as the basic unit of language. Disconnected words taken from a crossword puzzle in the New York Timesare spoken by a computer programme for the visually impaired, and linked to the images in the video. Language as the individual’s hallmark is depersonalised. Much of the footage was shot in Calabria, the place of birth of the artist’s father. People, places, music and objects with which she entertains a special relationship provide an insight into her personal story. By combining familiar material and arbitrary arrangement, her work walks a critical path between order and chaos, or between responsibility and carelessness.

CRONE WIEN GmbH ⦁ GETREIDEMARKT 14, EINGANG ESCHENBACHGASSE 14 ⦁ 1010 WIEN
TEL +43 1 581 31 64 ⦁ FAX +43 1 581 31 64 20 ⦁ http://www.galeriecrone.atinfo@galeriecrone.at

 

 

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baltictriennial13

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Baltic Triennial 13
GIVE UP THE GHOST
Chapter 1
Contemporary Art Centre, Vilnius
opening 11 May 2018
Artistic Director: Vincent Honoré
11 May –12 August 2018
Vokiečių g. 2, 01130 Vilnius
https://curamagazine.com/give-up-the-ghost-baltic-triennial/
https://www.baltictriennial13.org/

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Baltic Triennial 13
GIVE UP THE GHOST
Chapter 2
Tallinn Art Hall (Kunstihoone), Tallinn
Press and professional preview: 29 June 2018
29 June–2 September 2018
https://www.baltictriennial13.org/

 

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Baltic Triennial 13
GIVE UP THE GHOST
Chapter 3
Kim? Contemporary Art Centre, Riga
Press and professional preview: 21 September 2018
21 September–18 November 2018
https://www.baltictriennial13.org/

CURA. in conversation with
Artistic Director Vincent Honoré about shifting form of BT13:

„For the three exhibitions in Vilnius, Tallinn and Riga it was important to find a balance between coherence and fragmentation. It has been important to delineate a coherent structure that forms a single exhibition, united by the main theme of belonging. At the same time, it has been of equal importance to resist any form of conclusion that would neutralize the potency of individual works, hence leading us to embrace fragmentation as an active strategy.“

#giveuptheghost
#baltictriennial13
#BT13 #contemporaryart
#Vilnius #Tallinn #Riga

Kaasaegse Kunsti Eesti Keskus/ Center for Contemporary Arts, Estonia
Kim?

 

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The Baltic Triennial has historically taken place at the CAC Vilnius only. For its 13th edition, it will – for the first time – be organised by and happen in Lithuania, Estonia (opening on June 29th) and Latvia (opening on September 21st), where the Triennial will take the form of three different chapters and include different artists.

Baltic Triennial 13 is informed by a shared concern: what does it mean to belong at a time of fractured identities? BT13 – GIVE UP THE GHOST will unfold through and with this very question, careful not to offer a single or illustrative response. Instead, it opts for a collective vision of what is at stake: independence and dependency—and everything that lies in between—to territories, cultures, classes, histories, bodies and forms. The fluctuating notion of belonging, which can be understood to exist within the conceptual and formal framework of a relationship, allows us to think beyond identity as something fixed, self-contained and essentialised.

The exhibition in Vilnius, set within an ambitious architectural intervention designed by architect Diogo Passarinho, and which will considerably change the institution by opening it up and reconfiguring the entire space, tackles the concept of belonging by bringing together unstable territories and bodies. A large number of works have been commissioned especially for the exhibition: Anna Hulačová creates a monument in the form of a fountain; Dora Budor takes over the space surrounding the terrace and turns it into a futuristic desolate landscape inhabited by animatronic birds; Augustas Serapinas has worked with a local community to address the heritage of the nuclear industry; Sanya Kantarovsky premieres a group of new, unique works; Daiga Grantina has created a large group of sculptures; Melvin Edwards revisits one of their iconic barbed wire pieces from the 1970s; Laure Prouvost creates an immersive installation in the form of a landscape; Pakui Hardware produce new works addressing technology and human perception; Ieva Rojūtė installs two new murals; Michael E. Smith infiltrates the space with sculptures and videos; Caroline Achaintre produces large-scale new sculptures… These commissions are accompanied by loans, shown for the first time in Vilnius, of important works by: Darja Bajagić, Nina Beier, Huma Bhabha, Miriam Cahn, Jayne Cortez, Melvin Edwards, Pierre Huyghe, E’wao Kagoshima, Ella Kruglyanskaya, Katja Novitskova, Max Hooper Schneider, Anu Põder and Rachel Rose. Drawings, paintings, installations, videos, music, texts, performances form a polyphony addressing the multiple artistic strategies of our time.

https://curamagazine.com/give-up-the-ghost-baltic-triennial/

Curatorial Team:
Dina Akhmadeeva, Canan Batur, Neringa Bumbliene,
Cédric Fauq, Anya Harrison
Architect: Diogo Passarinho
Designer: Tadas Karpavičius

Supported by Ministry of Culture of the Republic of Lithuania, Lithuanian Council for Culture, Institut Français, Arterritory.com, Go Vilnius

Partners: Embassy of the Czech Republic in Vilnius,
Institut Français in Lithuania, artnews.lt

The Triennial celebrates the Centennial of the restored Latvia,
Lithuania and Estonia
https://www.baltictriennial13.org/

Contemporary Art Centre, Vilnius
11 May–12 August, 2018

Tallinn Art Hall (Kunstihoone)
29 June–2 September, 2018

Kim?, Riga
21 September–18 November, 2018

 

#giveuptheghost
#baltictriennial13
#BT13 #contemporaryart
#Vilnius #Tallinn #Riga

https://www.instagram.com/baltictriennial13/

https://www.facebook.com/BalticTriennial13/

 

1.13 – oji Baltijos trienalė „Išsižadėk šmėklų“
gali būti pakeista į 13 oji Bal
tijos trienalė (be pavadinimo).
pvz.: 13-oji Baltijos trienalė
LAURE PROUVOSTBūdas tekėti, laižyti , tekėti, 2016
InstaliacijaMeninink ės nuosavybė
NuotraukaŠMC/ Andrej  Vasilenko

 

 

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Bacon – Giacometti

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Fondation Beyeler
BACON – GIACOMETTI
ALBERTO GIACOMETTI – FRANCIS BACON
Exhibition: 29. April – 2. September 2018
Baselstrasse 77, CH-4125 Riehen
https://www.fondationbeyeler.ch
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Francis Bacon, Lying Figure, 1969, Öl auf Leinwand 198 x 147.5 cm
Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler
© The Estate of Francis Bacon. All rights reserved / 2018, ProLitteris, Zurich
Photo: Robert Bayer

Bacon – Giacometti
29. April – 2. September 2018
Mit Alberto Giacometti und Francis Bacon präsentiert die Fondation Beyeler ab dem 29. April 2018 zwei herausragende Protagonisten der Moderne, Freunde und Rivalen gleichermassen, deren schöpferische Visionen die Kunst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute stark beeinflussen. Zum ersten Mal überhaupt widmet sich eine Museumsausstellung diesen beiden Künstlerpersönlichkeiten gemeinsam und beleuchtet ihre Beziehung zueinander. So unterschiedlich ihr Schaffen auf den ersten Blick erscheint, werden durch diese überraschende Gegenüberstellung erstaunliche Gemeinsamkeiten offenbar. Die Ausstellung umfasst bekannte Schlüsselwerke und wird ergänzt mit selten gezeigten Werken beider Künstler. Besonders hervorzuheben sind eine Reihe von Originalgipsen aus Giacomettis Nachlass, die noch nie zuvor der Öffentlichkeit gezeigt wurden sowie die Präsentation von vier grossen Triptychen Bacons. Ein Multimediaraum bietet spektakulären Einblick in die Ateliers beider Künstler. Die Ausstellung wird von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit der Fondation Giacometti, Paris organisiert.
Der britische Maler und der Schweizer Bildhauer lernten sich Anfang der 1960er-Jahre durch eine gemeinsame Freundin, die Malerin Isabel Rawsthorne, kennen. 1965 waren sie bereits so gut miteinander befreundet, dass Bacon Giacometti in der Tate Gallery in London besuchte, während dieser dort seine Ausstellung einrichtete. Eine Serie von Aufnahmen des englischen Fotografen Graham Keen dokumentiert diese Begegnung und zeigt beide Künstler in einen anregenden Dialog vertieft. Mehr als ein halbes Jahrhundert später treffen nun diese beiden bedeutenden Künstler in der Fondation Beyeler wieder aufeinander und das erwähnte Doppelporträt bildet den Auftakt der Ausstellung.
Die uberraschende Gegenuberstellung offenbart erstaunliche Gemeinsamkeiten
Die Kuratoren Catherine Grenier, Direktorin der Fondation Giacometti in Paris, Michael Peppiatt, Bacon-Kenner und persönlicher Freund des Künstlers, und Ulf Küster, Kurator an der Fondation Beyeler, bringen in der rund 100 Werke umfassenden Ausstellung erstaunliche Gemeinsamkeiten zum Vorschein: Bacon und Giacometti teilten einen unerschütterlichen Glauben an die Bedeutung der menschlichen Figur. Intensiv beschäftigten sie sich mit der Rolle der Tradition, denn beide studierten, kopierten und paraphrasierten die alten Meister. Beide interessierten sich für die Herausforderung der zweidimensionalen und dreidimensionalen Darstellung von Raum, wobei sie käfigartige Gebilde in ihre Werke integrierten, um die Figuren in ihrer Umgebung zu isolieren. Zudem befassten sie sich mit dem fragmentierten und deformierten Körper und wandten sich obsessiv dem Porträt und der damit verbundenen Darstellung menschlicher Individualität zu. Jeder der beiden reklamierte für sich, ein «Realist» zu sein. Und obwohl sie sich immer auf die menschliche Figur bezogen, steigerten sie deren Abstraktion ins Extreme, jeder auf seine Weise. Damit stellten Bacon und Giacometti den Gegensatz zwischen Figuration und Abstraktion infrage, der für die Geschichte der modernen Kunst zentral gewesen ist.
In den neun Sälen der thematisch kuratierten Ausstellung werden Werke von Giacometti und Bacon nebeneinander präsentiert. Dadurch werden die Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten der beiden Künstler deutlich; Besonderheiten werden betont, etwa die oft leuchtenden Farben bei Bacon und das stark differenzierte Grau, das die Arbeiten Giacomettis charakterisiert. Der Rundgang beginnt mit Porträts der Malerin Isabel Rawsthorne, die mit Giacometti und Bacon eng befreundet und zeitweilig die Geliebte Giacomettis war. Für beide Künstler stand sie Modell, für beide war sie Muse. Beide überhöhten Rawsthorne auf eigentümliche Weise: aus unterschiedlicher Distanz von Giacometti betrachtet und als furienhafte «Femme fatale» inszeniert bei Bacon.
Giacometti und Bacon beschäftigten sich zeit ihres Lebens mit der Darstellung von Figuren im Raum, Giacometti in der Dreidimensionalität seiner Plastiken, Bacon in zweidimensionalen Gemälden. Diesem Gestellen, eines davon nannte er La Cage (1950), das als Gipsversion und Bronzeguss zu sehen sein wird. Zwei weitere Raumkonstruktionen Giacomettis werden ausgestellt: Eine der berühmtesten surrealistischen Skulpturen, die legendäre Boule suspendue (1930); ebenso einfach konstruiert wie erotisch aufgeladen, beflügelte sie die Fantasie von Generationen von Kunstliebhabern. Ausserdem wird der Originalgips von Le Nez (1947-49) präsentiert, ein in einer Drahtkonstruktion hängender, im Schrei erstarrter Kopf mit extrem langer Nase, der den Betrachter unweigerlich an die Kinderbuchfigur Pinocchio erinnert.
Auf der anderen Seite Bacon, der seine gemalten Figuren oft in illusionistische Raumkonstruktionen platzierte, um sie stärker in den Fokus zu rücken, wie er einmal sagte. Allerdings lässt dies seine Bilder «extrem skulptural» erscheinen, wie Louise Bourgeois bemerkte. Vor allem sticht in diesem Ausstellungssaal ein selten gezeigtes Werk Bacons mit dem Titel Figure in Movement (1972) aus einer Privatsammlung ins Auge: im Zentrum steht ein schwer zu definierendes anthropomorphes Geschöpf, das durch den «Käfig», in den es gesetzt ist, ausserordentlich dynamisch und plastisch wirkt.
Die Raumgebilde, in denen sich viele Figuren Bacons zu befinden scheinen, symbolisieren gleichsam das Gefangensein des Menschen in Repression und Zwang, das sich im Schrei Bahn bricht. Dies ist Thema des sich anschliessenden Saals. Ausgehend von zwei historischen Vorbildern, hat Bacon die Ausdrucksformen für innere Zwänge, seelischen und körperlichen Schmerz immer wieder ausgelotet. Zum einen wurde er durch Velázquez’ Porträt von Papst Innozenz X (1650) inspiriert, das ihm wie eine Ikone der Verbildlichung von Repression und Machtmissbrauch erschien. Zum anderen paraphrasierte er vielfach das berühmte Filmstill der von einer Kugel im Auge getroffenen, schreienden Krankenschwester aus Sergei Eisensteins Film Panzerkreuzer Potemkin (1925). Sehr oft kombinierte Bacon beide Vorlagen, so in den hier ausgestellten Gemälden Study for Portrait VII (1953) aus dem Museum of Modern Art, New York, und Figure with Meat (1954) aus dem Art Institute in Chicago.
Den Bildern Bacons ist eine Auswahl später gemalter und plastischer Porträts von Giacometti gegenübergestellt. Während das Expressive und Zwanghaft-Extrovertierte der Darstellungen Bacons den Betrachter sofort in ihren Bann ziehen, kennzeichnen die Porträts Giacomettis eine Zurückhaltung, die nicht weniger hypnotisierend wirkt: Auch diese Personen veranschaulichen eine Situation, die von Zwang geprägt ist, ihnen scheint der Druck eingeschrieben zu sein, den der Künstler auf seine Modelle ausübte, indem er sie zu absolutem Stillsitzen nötigte. Dieser Druck wandte sich auch gegen Giacometti selbst, der – sein vermeintliches Nicht-Können verfluchend – die Bilder immer wieder von Neuem begann, bis die Porträts radikal reduziert und extrem verdichtet waren, so etwa nachzuvollziehen bei Annette assise dans l’atelier (um 1960), einer Leihgabe aus der Fondation Giacometti, Paris.

 

Kunsthaus Zu erich Alberto-Giacometti-Stiftung

Alberto Giacometti, Boule suspendue, 1930, Gips und Metall, 61 x 36 x 33.5 cm
Kunstmuseum Basel, Depositum der Alberto Giacometti-Stiftung
© Succession Alberto Giacometti / 2018, ProLitteris, Zurich
Photo: © Kunsthaus Zürich

 

Das fortgesetzte Scheitern Giacomettis war Programm. Hätte er nicht ständig das Gefühl gehabt zu scheitern, hätte ihm womöglich der Impuls gefehlt weiterzumachen. Arbeiten scheint für ihn zu einem guten Teil auch die Suche nach persönlicher Grenzüberschreitung gewesen zu sein, so, als habe er sich für sein Künstlerdasein bestrafen wollen. Dies traf wohl auch auf Bacon zu, auch wenn sich in dessen Bildern die Aggression vor allem nach aussen zu richten scheint.
Die Gattung, in der sich die künstlerischen Obsessionen der beiden Künstler und das Ringen um ihr jeweiliges Konzept von Realismus am eindrücklichsten offenbaren, ist das «Porträt». Im darauffolgenden Saal sind eine Reihe skulpturaler Werke Giacomettis – vor allem Originalgipse – kleinformatigen Porträts Bacons gegenübergestellt. Darunter befinden sich vier kleine Triptychen, deren Form Bacon von mittelalterlichen Flügelaltären übernommen hat. Sie eröffneten ihm die Möglichkeit, noch mehr Facetten seiner Modelle zu verbildlichen und sie dabei zu verfremden. Eines der berühmtesten Spätwerke von Giacometti ist hier ebenfalls zu sehen: der Originalgips von Grande tête mince (1954), eigentlich ein Porträt des Bruders Diego. Das Werk, flach und voluminös zugleich, spielt mit Zwei- und Dreidimensionalität und so mit den Prinzipien von Malerei und Skulptur. Ein Highlight unter den Bacon-Bildern in diesem Saal ist das selten ausgestellte, entrückt wirkende Self-Portrait von 1987 aus einer Privatsammlung.

Der anschliessende Saal öffnet den Blick zunächst auf eine Gruppe von stehenden Frauengestalten Giacomettis, von denen der grösste Teil zu den Femmes de Venise gehört, die der Künstler 1956 für die Biennale in Venedig geschaffen hat. Die Figuren wirken wie äusserst konzentrierte und verdichtete Kraftzentren: Die schrundigen, fragmentarischen Oberflächen lassen sich schwer fassen, es vermittelt sich der Eindruck von einer dynamischen Ruhe. Diese Anmutung verströmen in noch viel grösserem Masse auch die Figuren, die Giacometti Anfang der 1960er-Jahre für die Chase Manhattan Plaza in New York gestaltete, ein Projekt, das allerdings nie ausgeführt wurde. Das bedeutendste Werk Giacomettis ist hier die Gipsversion des ikonischen Homme qui marche II von 1960, die zusammen mit dem Bronzeguss aus der Sammlung Beyeler ausgestellt wird.
Auffallend ist in diesem Saal eine Auswahl der eindrücklichen Triptychen Francis Bacons, zusammen mit einigen seiner grossformatigen Einzelbildkompositionen. Ähnlich wie Giacometti scheint Bacon mit dem Gedanken gespielt zu haben, die traditionellen Bildgrenzen zu sprengen: Ziel war die Darstellung von Dynamik, die Vermittlung einer sich dem Betrachter mitteilenden Bewegung, obwohl dies im statischen Kunstwerk nicht möglich ist. Besonders sticht unter diesen gemalten Bewegungsstudien das Triptychon Three Studies of Figures on Beds (1972) aus der Esther Grether Familiensammlung hervor. Bacon bedient sich hier des stilistischen Mittels von kreisenden Pfeilen, mit denen er die Bewegungsrichtung der drei ineinander verschlungenen Figurenknäuel unterstreicht.

 

 

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Alberto Giacometti und Francis Bacon, 1965
Silbergelatineabzug © Graham Keen

 

Im vorletzten Saal der Ausstellung wird das Nebeneinander von Intensität, Leidenschaft und Aggression im Werk beider Künstler thematisiert. Die tiefen Narben, die Giacomettis Attacken mit dem Modelliermesser auf seinen Gipsbüsten hinterlassen haben, zeugen von grosser Aggression, die möglicherweise gegen das Modell, mit Sicherheit aber gegen seine künstlerische Arbeit und damit gegen sich selbst gerichtet war, so etwa im Falle von Buste d’Annette IV (1962). Ähnliche Gedanken drängen sich bei der Betrachtung von Bacons Bildern auf: Mit frappierender Unbarmherzigkeit scheinen hier Körper verformt und Gesichter verzerrt zu worden zu sein. Es ist erstaunlich zu sehen, wie beide Künstler etablierte ästhetische Kategorien in ihren Werken aushebelten. Was Bacon und Giacometti hier sichtbar machen, sind die dunklen Seiten der menschlichen Existenz.

Die Ausstellung «Bacon – Giacometti» wird grosszügig unterstützt durch:
Beyeler-Stiftung
Hansjörg Wyss, Wyss Foundation
Ars Rhenia
Art Mentor Foundation Lucerne
Fondation BNP Paribas Suisse
Simone und Peter Forcart-Staehelin
Annetta Grisard
Martin und Marianne Haefner
Dr. Christoph M. und Sibylla M. Muller
Novartis
Die Ausstellung wurde organisiert von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit der Fondation Giacometti, Paris.
#BeyelerBaconGiacometti

https://www.fondationbeyeler.ch/

 

 

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Igor Eškinja

michaelastock

Galerie Michaela Stock
Igor Eškinja – Resources and other short stories
Opening: Eröffnung:
Samstag, 28. April 2018 | 18 Uhr
Saturday, 28. April 2018 | 6 pm
Exhibition: 28.04. – 16.06.2018
Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien
http://www.galerie-stock.net/

 

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Fotocredits: Igor Eškinja, Wishing well, 2018,
photo print on archive paper, 40 x 60 cm, edition 3 + 2 AP

 

Igor Eškinja – Resources and other short stories
The work of the Croatian artist Igor Eškinja navigates between installation, sculpture and photography. In his first solo-exhibition at Galerie Michaela Stock he wants to investigate both the destructive and the constructive nature of sun, light and time, and to look at how destruction can create something new. Without light we are unable to see colours and details, but with too much sunlight details become obscured and features flattened. Time is not a strictly literary category, yet short stories are unthinkable without time. Transmitted across generations, stories cannot help but remind us of how times have changed. In this way his works are charts of time process and transformation.

In “Resources and other short stories” Eškinja creates multiple layers of interpretation of simple interventions in the gallery space and questions the perception and the presence of the viewer in an environment he constructs. He “performs” the objects and situations from two-dimensional to three-dimensional appearance and is interested in the essence of the observed, the principle of the observer ́s role and his relationship to the observed object.

In the first room of the gallery we locate a large-scale, fragile site-specific installation with glass. The artist creates a space where the viewer finds out an abstraction that does not limit his own freedom of the interpretation, but to him allowed to realize self-finding by consideration provided that he is interested in it. Is the spectator responsible for the vision, or is it the other way around, does the object create it? Due to the reflections of the surface, the viewer finds himself in the middle of the art piece. The Installation is juxtaposed with the Wishing well photo-series (2018). In the fast changing society, wishing well is still a symbol of longing. The series rests that hope is a rhetorical device and a very emotional experience.

 

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In the second gallery space Eškinja presents his series Diagram of accumulation (2017). He captures transformation in the traces left by the sunlight on surfaces of folded Ikea papers. Eskinja experiments with structural units, such as squares, lines, stripes and geometric patterns in various configurations. These folded and open structures become visible by accumulation and presentation in different ways and explore the physical and psychological responses of the eye.

Eškinja`s central idea of using natural sources is to create works that are fragile and have temporal dimension and in doing so, he wants us to rethink their importance in industrial societies. In his narratives, the artist uses the aesthetics of absence to represent the reality of non-communication and loneliness in a post-industrial society.

Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien
http://www.galerie-stock.net

http://www.galerie-stock.net/ausstellungen/vorschau/1077-igor-eskinja-resources-and-other-short-stories

 

 

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Gutes Leben durch Kultur

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KUNSTSAELE Berlin
HAUS DER SINNSUCHE.
GUTES LEBEN DURCH KULTUR
OPENING
FRIDAY 27.04.2018 | 17- 21pm
Eröffnung: 27. April 2018 | 17 – 21 Uhr
18 Uhr
Performance: Helga Wretman, In-Group Photo
19 Uhr
Performance: Club Fortuna lädt ein…
curated by Ellen Blumenstein
with:
Kurdwin Ayub, Joost Baljeu, Marc Bijl, Julius von Bismarck,
Böhler & Orendt, Melanie Bonajo, CLUB FORTUNA, Jochen Dehn,
Ceal Floyer, Rainald Grebe, Jenny Holzer, Reiner Kallhardt, On Kawara,
Alexander Kluge, Terence Koh, Lawrence Lek, Katharina Mayer,
Gianni Motti, Kateřina Šedá, Anton Stankowski, Klaus Steinmann,
Mladen Stilinović, Pilvi Takala, Jos De Gruyter & Harald Thys,
Gert Weber, Francesca Woodman, Helga Wretman
After-Party @ Surprise Club Berlin / 22 pm – dawn
Free Entry for the exhibition crowd from 10 pm to midnight!
Exhibition: 28. April – 22. Juli 2018
Bülowstrasse 90, 10783 Berlin
http://www.kunstsaele.de/

 

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Gianni Motti, “Untitled, Elevation 1049, Gstaad”, 2014, Courtesy der Künstler und Perrotin Galerie, Paris

 

Surprise Club Berlin
CLUB FORTUNA After-Party
EXILE, PSM, PS120 & Studio Picknick
Friday 27.04.2018 | 22 -00 pm
Code needed!
AFRO AND BLACK EVENT
DJ Groove I DJ Judex I DJ Bouba
Potsdamer Str. 84, 10785 Berlin
https://www.clubfortuna.net
https://www.surprise-berlin.de

 

 

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HAUS DER SINNSUCHE!

Als Spezialisten für zeitgenössische Kunst freuen wir uns, Ihnen die erste spartenübergreifende Institution für ein gutes Leben durch Kultur vorzustellen. In diesem Ausstellungsprojekt dreht sich alles um die Kriterien, die entscheiden, ob Sie Ihr eigenes oder das Leben anderer als „gelungen“ oder „glücklich“ beurteilen.

Wir sind davon überzeugt, dass Kultur – als der letzte Bereich, in dem unsere Gesellschaft sich bewusst reflektiert – genau der richtige Ort ist, um dieser großen Frage ausreichend Raum zu geben und dabei allzu einfache Erklärungsansätze zu vermeiden. Und weil Sie nicht kunstinteressiert sein müssen, um sich mit diesem Thema zu beschäftigen, verknüpfen wir unser angestammtes Metier, die Kunstausstellung, mit institutionellen Formaten aus anderen gesellschaftlichen Bereichen und hoffen so, möglichst viele Berührungspunkte für jeden von Ihnen herzustellen.

Inhaltich konzentrieren wir uns auf vier der wirksamsten Sinnversprechen unserer Zeit: die komplementären Lebensbereiche Arbeit und Freizeit sowie das Streben nach Selbstverwirklichung, dem das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit gegenübersteht. Auf einem entsprechenden Schaubild subjektiver Glücksfaktoren könnte vermutlich jeder von Ihnen eine oder mehrere Schnittpunkte markieren: Der eine hofft auf eine lebenslange Festanstellung, die andere erklimmt die höchsten Berge solange Kraft und Geld reichen, und wieder andere erwarten von Partner und Familie oder der Partei, dem Verein oder der religiösen Gemeinschaft die Antwort auf die eigene Existenz. Sie ahnen sicherlich, dass keine dieser Strategien zu endgültigen Lösungen führt, aber die mit diesem Wissen einhergehende Leere ist schwer zu ertragen. Und shoppen hilft da leider auch nur sehr kurzfristig …

Deshalb glauben wir an den fehlenden Sinn. Wir glauben daran, dass das Leben am lebendigsten wird, wenn wir diese Leerstelle offen halten, anstatt sie zu verleugnen; und als Kulturschaffende sehen wir unsere wichtigste Aufgabe darin, Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten die Angst zu nehmen und – durchaus lustvolle – Begegnungen mit diesem existenziellen Mangel zu ermöglichen.

Stellvertretend für die genannten Bereiche richten wir daher vier Außenstellen befreundeter Insti-tutionen unter unserem Dach ein: Das Forschungslabor für Arbeit und Bildung (LAB) testet Ihr (Brot-)Erwerbsverhalten und informiert über innovative alternative Arbeitsmodelle; der Festsaal Schöneberg bietet verschiedene Formen von Zugehörigkeit, die Sie erproben oder sich von ihnen abgrenzen können, und im Club Fortuna stehen alle Aktivitäten im Zeichen des Gleitens. Nicht zuletzt enttäuscht das Selbsthilfezentrum gezielt Ihre Heilserwartungen an die Kunst, um Sie auf ein bewusstes Leben ohne Sinn vorzubereiten.
Dass alle Institutionen diese Herausforderung mit den Mitteln von Kunst und Kultur angehen, versteht sich, hoffentlich, von selbst.

Ihre Ellen Blumenstein & Team

 

HAUS DER SINNSUCHE!

Sonntag, 27. Mai 2018 | 11 Uhr
Sinnsuche mit… Karl-Josef Pazzini, Psychoanalytiker, Berlin und Hamburg

Sonntag, 24. Juni 2018 | 11 Uhr
Sinnsuche mit… Susanne Michl, Juniorprofessorin für Medizinethik Charité, Berlin

Sonntag, 15. Juli 2018 | 11 Uhr
Sinnsuche mit… Hannes Langbein, Pfarrer und Direktor Stiftung St. Matthäus, Berlin

Sonntag, 22. Juli 2018 | ab 15 Uhr
Sommerfest

http://www.kunstsaele.de/vorschau-1/

 

 

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Count me Out

Crone

GALERIE CRONE WIEN
HANNE DARBOVEN, RUDOLF POLANSZKY, ANDREAS STRAUB
RECHNEN SIE NICHT MIT MIR | COUNT ME OUT
Eröffnung: OPENING
APRIL 24. 2018 | 7 – 9 PM
24. APRIL 2018 | 19 – 21UHR
Ausstellung: Exhibition: APRIL 21 – MAY 25, 2018
Getreidemarkt 14, 1010 Vienna
http://galeriecrone.com/

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Rudolf Polanszky, Ohne Titel, 2016

 

RECHNEN SIE NICHT MIT MIR | COUNT ME OUT

Gezeigt werden Werke von Hanne Darboven, Rudolf Polanszky und Andreas Straub. Alle drei Künstler haben früh begonnen, Zahlen und Mathematik in ihr künstlerisches Werk einfließen zu lassen. Rechnerische und numerische Prozesse prägen ihr Schaffen und bilden die Basis ihrer Arbeiten. Sie dienen zur Visualisierung und Kontextualisierung komplexer Zusammenhänge, aber auch zur Abstraktion und Konkretisierung gegebener Realitäten, je nach Lage der Dinge. Die Faszination an den logischen, naturwissenschaftlichen Grundlagen von Zahlensystemen und Mathematik steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Wirkungsmacht, die solche Zahlensysteme durch ihre Undurchschaubarkeit und mythische Deutung entfalten können.

Daten, Statistiken, Preise, Prozente – Zahlen beherrschen unser Leben, unseren Alltag, aber auch unsere Vorstellung von Zeit und Raum. In einem Zeitalter, in dem Software-Systeme sich selbst optimieren und gerade aktuell die Frage nach der Regulierung der Datensicherung gestellt wird, scheinen digitale Algorithmen unser Leben fest im Griff haben.

In der Kunst beruht die Auseinandersetzung mit der Mathematik auf einer langen Tradition. Von der Zentralperspektive in der Renaissance führte die Entwicklung bis hin zu den geometrischen Strukturen des Kubismus oder der stark zurückgenommenen Formensprache der Minimal Art bis heute ins Zeitalter der Digitalisierung.

 

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Hanne Darboven, Gustav Stresemann postum, 1998

Die Ausstellung „Rechnen Sie nicht mit mir“ zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, sich dem rigiden System der Mathematik auf intuitive Art und Weise anzunähern. Während Rudolf Polanszky in seinen Skulpturen Primzahlen in dreidimensionaler Form umsetzt und so die gängige, lineare Vorstellung des Zahlensystems hinterfragt, widmen sich Andreas Straub und Hanne Darboven in ihren Werken auf akribische Weise dem Thema der Zeit. Straub übersetzt in seinem jüngsten Zyklus, dem Decimal Digit System, Datumsangaben in Zeichnungen, Gemälde oder dreidimensionale Objekte, während Hanne Darboven diese durch die Bildung von Quersummen in Form komplexer und wandfüllender Arbeiten in ein erfahrbares Zahlensystem umwandelt.

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Andreas Straub, IAS2511, 2013 (Detail)

 

COUNT ME OUT
The exhibition comprises works by Hanne Darboven, Rudolf Polanszky and Andreas Straub, three artists who have been incorporating numbers and mathematics into their work since the beginning of their respective careers. Computational and numerical processes shape their works and form the basis of their artistic approaches. They variously serve to visualise and contextualise complex relationships or to formulate abstract and concrete renditions of given realities. Their works betray a fascination with the logical and scientific foundations of numerical systems and mathematics as well as with the power that numerical systems can develop by way of their impenetrable nature and mythical interpretation.

Data, statistics, prices, percentages – numbers dominate our life and our everyday, but also our conception of ​​time and space. In an age where software systems are improving themselves and data protection becomes a pressing issue, digital algorithms seem to have a firm grip on our lives.

In the realm of art, the interest in mathematics is based on a long tradition that leads from the central perspective in the Renaissance to the geometric structures of Cubism, the formal reduction of Minimal Art and the ubiquity of digitisation in the present era.

The exhibition “Count me Out” shows artists who intuitively harness the rigid system of mathematics for their own purposes. While Rudolf Polanszky materialises prime numbers in three-dimensional sculptures and thus questions the conventional linear concept of numeral systems, Andreas Straub and Hanne Darboven are focussing on the concept of time. In his latest cycle, Decimal Digit System, Straub translates dates into drawings, paintings or three-dimensional objects, while Darboven lets viewers experience time by creating a numeral system based on cross totals in the form of complex and expansive wall works.

Galerie Crone | Getreidemarkt 14 | 1010 Wien | Austria
Copyright © 2018 Galerie Crone

 

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