salon-fuer-kunstbuch19

Salon für Kunstbuch
Das Sehen an sich ist ein Nachdenken über die Welt
Publikationen zum fotografischen Werk von Wolfgang Tillmans
Ausstellungseröffnung mit szenischer Lesung
Mittwoch, 27. März 2019 | 19 Uhr
Gäste im Salon:
Raoul Eisele, Alfred Morina, Alexandra Wanderer, Seth Weiner
Ausstellung: 28. März – 24. April 2019
Belvedere 21, Arsenalstraße 1, 1030 Wien
www.salon-fuer-kunstbuch.at
https://salon-fuer-kunstbuch.at

„Ich versuche immer, einen angstfreien, offenen Blick auf die Welt zu werfen und dabei auch das Spielerische ernst zu nehmen, das Erproben, Ergucken, Erschauen, Ertasten mit den Augen, die Dinge begreifen oder das Erkannte abbilden; das Sehen an sich ist ein Nachdenken über die Welt.“ (Wolfgang Tillmans, 2017)

Die Fotografien von Wolfgang Tillmans, ob Porträts, Stillleben oder Abstraktionen, feiern die Schönheit einer inklusiven Freiheit, ohne den Zusammenhang des Privaten und des Politischen auszublenden. Seit der Jahrtausendwende nimmt Tillmans in seiner Arbeit verstärkt direkten Bezug auf gesellschaftspolitische Veränderungen. Bernhard Cella zeigt im Salon für Kunstbuch Belvedere 21 einen historischen Abriss des Schaffens von Wolfgang Tillmans in Buchform.

Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass nach dem Abbau der Installation “Salon für Kunstbuch” das bereits in Vorbereitung befindliche Programm bis Ende 2019 in Kooperation mit dem Belvedere 21 durchgeführt wird. Veranstaltungskalender 2019:

Salon für Kunstbuch/ Belvedere 21
24. März 2019,
Kamen Stoyanov: Ask me a question
10. April 2019
Nicolas Jasmin, Wien, Buchpräsentation zur Ausstellung “Und andere Arbeiten”
24. April 2019,
Delphine Bedel, Vortrag, “Publishing from a feminist perspective”
08. Mai 2019,
Jasper Fabricius, DK, Space Poetry
22. Mai 2019,
Queer Publishing – A Family Tree, Ausstellungseröffnung und Performance
In Kooperation mit Christiane Erharter
05. Juni 2019,
Queer Publishing: Vortrag, Performance und Gespräch
19. Juni 2019,
Queer Publishing: Buchpräsentation und Gespräch
03. Juli 2019,
Joke Robaard und Camiel van Winkel: Archive Species
17. Juli 2019,
Sharon Kivland: Freud and the gift of flowers
18. September 2019,
Buchpräsentation mit StudentInnen der Akademie der bildenden Künste Wien, Klasse Christian Schwarzwald
09. Oktober 2019,
The Age of Neptune: Leben und Werk des Jan Usinger, Matthias Wollgast
30. Oktober 2019,
Incompiuto: La nascita di uno stile/The Birth of a Style, Alterazioni Video/Fosbury Architecture
13. November 2019,
Marcus Steinweg: Metaphysik der Leere
27. November 2019
RAF, Name, Waffe, Stern: Das Emblem der Roten Armee Fraktion, Felix Holler, Jaroslaw Kubiak und Daniel Wittner
11. Dezember 2019
MOFF, ein von KünstlerInnen gestaltetes Magazin aus Köln
salon-fuer-kunstbuch.at*

Raoul Eisele, geb. 1991, wohnhaft in Wien. Studium der Germanistik und Komparatistik an der Universität Wien. Sein Debüt gab er mit dem Lyrikband „morgen glätten wir träume“ (Edition Yara, 2017). Weitere Veröffentlichungen in Anthologien sowie Literaturmagazinen erschienen u.a. in PODIUM, erostepost, Poesiealbum neu. Mit seiner Performance „Eine größere Hoffnung“ war er als Artist in Residence beim Urkult-Festival in Ritten 2017 dabei. 2018 war er Teilnehmer der Babelsprech-Konferenz (Piran/Ljubljana) und Teil vom Tag der Poesie in Basel.

Alfred Morina, geboren 1986 im Kosovo, lebt in Wien; seit 2015 Studium an der Akademie der Bildenden Künste unter Ashley Hans Scheirl.

Alexandra Wanderer (1988, RO)
 Primarily through the medium of photography, Alexandra Wanderer explores political undertones that are embedded within the everyday. By questioning the gaze, she reveals the anthropomorphic qualities of her surroundings as well as the construction of meaning through the act of framing. Wanderer recently finished a large format artist book Palms in a Guest House, that explores the exoticization and display of planted matter. Currently, she is working on a film project in Romania that focuses on the layering of economic and political structures which are reflected through the domestic space of the garden, which is undergoing radical shifts in both its symbolic and practical functions. Wanderer studied Theater Film and Media Science at the University of Vienna (2014), attended the Friedl Kubelka School for Artistic Photography (2016), and is studying Art and Digital Media with Constanze Ruhm at the Academy of Fine Arts Vienna. She is also a member of the Mala Sirena choir.

Seth Weiner (1982, USA) Often containing performance and proposal simultaneously, Weiner’s work employs a wide range of media in which he explores the gaps between architectural fiction and social convention to create both actual and imagined spatial environments. He studied architecture at SCI-Arc in Los Angeles (2010), drawing and painting at the University of Michigan, Ann Arbor (2005) and sound at the Center for the Creation of Music Iannis Xenakis in Paris (2006). Process-based and collaborative, Weiner has worked with Untitled Collective (co-founded in 2010), Gruppe Uno Wien, and has been the Co-Artistic Director of Care Of Editions with Gerhard Schultz since 2012. In 2018, Weiner became the Artistic Director of Palais des Beaux Arts Wien, a postdigital institution focused on a contemporary past.

Bernhard Cella is interested in the economic and sculptural framework in which artists’ books – highly informed objects in themselves – can be used as artistic materials. To this end, he conceptualized the ’Salon für Kunstbuch’, a life-size model of a bookshop, in his studio in Vienna. Since 2007, more than 12.000 artists’ books have accumulated and entered into unfamiliar vicinities and dialogues. Buying and selling these objects become an integral part of an original artistic practice. www.salon-fuer-kunstbuch.at, www.cella.at.
Copyright © info@salon-fuer-kunstbuch.at, All rights reserved.

salon-fuer-kunstbuch.at*

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viennabiennale19

MAK – Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5, 1010 Wien

http://www.viennabiennale.org/

VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019
SCHÖNE NEUE WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten

Exhibition: 29.5. – 6.10.2019

#VIENNABIENNALE #VB19

AIL, Angewandte Innovation Laboratory
CHANGE WAS OUR ONLY CHANCE
Ein Projekt der Universität für angewandte Kunst Wien
Zwei immersive Installationen, die titelgebende
Change Was Our Only Chance und Noise Aquari-um, thematisieren ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Veränderungen.
Ausstellung: 29. Mai – 27. September 2019
Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien
http://www.ailab.at / Freier Eintritt

Die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019: SCHÖNE NEUE WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten (29. Mai – 6. Oktober 2019, Eröffnung: 28. Mai 2019, 18:00 Uhr) lenkt den Blick auf die Werte, auf deren Basis die Utopie einer ökonomisch und sozial gerechten sowie ökologisch nachhaltigen Zukunft Realität werden könnte. KünstlerInnen, DesignerInnen und ArchitektInnen aller Kontinente beziehen Position zu einer Zukunft, die wir wirklich wollen. Neun Ausstellungen, eine übergreifende Konferenz und zahlreiche weitere Projekte und Veranstaltungen fordern mutige Visionen zum Umgang mit künstlicher Intelligenz und neuen Technologien, zur Gestaltung innovativer (städtischer) Arbeitsmodelle, zu neuen Formen des (Zusammen-)Lebens und zu verantwortungsvollem Konsum. „Die VIENNA BIENNALE trägt mit den Möglichkeiten von Kunst, Design und Architektur zur Gestaltung einer wertebasierten Zukunft bei“, so Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor des MAK sowie Initiator und Leiter der VIENNA BIENNALE. 

Die internationale Mehrspartenbiennale findet heuer bereits zum dritten Mal statt und wird vom MAK, der Universität für angewandte Kunst Wien, der Kunsthalle Wien, dem Architekturzentrum Wien und der Wirtschaftsagentur Wien sowie dem Slovak Design Center als Associate Partner und dem AIT Austrian Institute of Technology als außeruniversitärem Forschungspartner veranstaltet. Die Biennale-KuratorInnen Erwin K. Bauer, Janina Falkner, Anne Faucheret, Paul Feigelfeld, mischer’traxler, Vanessa Joan Müller, Nicole Stoecklmayr und Marlies Wirth stellen die Werteorientierung des digitalen Zeitalters in folgenden Projekten zur Diskussion: 

HYSTERICAL MINING
Fabien Giraud & Raphaël Siboni, The Unmanned Season 1, Episode 4, HD Video, 26 mn, 2016
© Fabien Giraud & Raphaël Siboni, Ko-produktion mit der Liverpool Biennial 2016 und Casino Luxembourg – Forum d’Art Contemporain,
Mit Unterstützung von le Fresnoy, Studio National des Arts Contemporains

UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du (Eine Ausstellung des MAK) erforscht als eines der Herzstücke der VIENNA BIENNALE eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahrzehnte, das auf alle Bereiche unseres Lebens folgenreiche Auswirkungen hat: künstliche Intelligenz (KI). Um die Potenziale von künstlicher Intelligenz und damit verbundenen Technologien zu verstehen, mitzugestalten und sinnvoll einzusetzen, bedarf es einer neuen kulturellen Sensibilität, die diese Ausstellung anregen will. Multimediale Installationen von 18 internationalen KünstlerInnen und DesignerInnen stehen in einem großzügigen Parcours im Dialog mit Beispielen und Szenarien aus aktuellen Anwendungsgebieten von KI. 

Um die materiellen Welten, die wir durch Technologie schaffen, und die Rolle der Technologie in der Ausbildung lokaler und globaler Konfigurationen von Macht, Identitätsformen und Lebensweisen geht es in HYSTERICAL MINING (Eine Ausstellung der Kunsthalle Wien). Sie knüpft an radikale feministische und ökofeministische Theorien von den 1970ern bis zur Gegenwart an, die die Koppelung von neuen Technologien und technischen Wissenschaften an patriarchalische Vorstellungen kritisiert und revidiert haben. Ihre Agenda ist intellektuell und politisch zugleich. In ihren Arbeiten gehen die KünstlerInnen der Ausstellung noch einen Schritt weiter, um neue Formen von Wissen, Fähigkeiten und Körperpraktiken in Bezug auf den Einsatz wie auch die Produktion von (neuen) Technologien zu denken und ins Werk zu setzen. 

CHANGE WAS OUR ONLY CHANCE
TURNTON DOCKLANDS
Time’s Up, Lentos Linz, Ars Electronica Festival, 2017
© Norbert Artner, Courtesy: Time’s Up

Im Rahmen von Change Was Our Only Chance (Ein Projekt der Universität für angewandte Kunst Wien) gestaltet das KünstlerInnenkollektiv Time’s Up in der titelgebenden Installation unter Beteiligung der Angewandten eine Welt im Jahr 2047. Dieser erfahr- und betretbare Ort erzählt von einer möglichen Zukunft: Welche Wege ist die Menschheit seit den 2020er Jahren gegangen? Wie begegnen wir Entwicklungen im Jetzt mit positiven Impulsen? Zudem führt die interaktive Installation Noise Aquarium die Veränderungen unseres Ökosystems vor Augen und kreiert ein audiovisuelles Erlebnis, indem es Plankton zum Leben erweckt und Lärm als Bedrohung für MeeresbewohnerInnen hörbar macht. 

NOISE AQUARIUM
PREVIEW NOISE AQUARIUM
Visualisierung / Preview Installation
© Noise Aquarium Collective

In der Neuaufstellung des MAK DESIGN LABOR (Ein Projekt des MAK in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) schlagen sich die Themen und Ansätze einer Biennale erstmals auf die Konzeption eines permanenten Museumsangebots nieder. Das neu gedachte MAK DESIGN LABOR präsentiert unter vielschichtigen Aspekten ausgewählte Positionen und Projekte, die belegen, dass Design verstärkt als Motor des Wandels agiert. Im Vordergrund steht die Rolle von Design an den Schnittstellen zwischen Alltag, Gesellschaft, Digitalisierung und Klimawandel. Es geht um Themen und Wertvorstellungen, die uns alle betreffen, wie unser Zusammenleben, unseren Umgang mit Ressourcen, sowie unsere Art zu arbeiten und die Beziehung zu unserem Planeten. Die Neugestaltung des MAK DESIGN LABOR wird mit finanzieller Unterstützung des EU-Programms INTERREG V-A Slowakei–Österreich (Projekt „Design & Innovation“) und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung realisiert. 

Vom Massenkonsum zur nachhaltigen Qualitätsgesellschaft
EOOS, Lunar Lander, 2018
© EOOS

Mit dem Ausstellungsprojekt KLIMAWANDEL! Vom Massenkonsum zur nachhaltigen Qualitätsgesellschaft(Eine Kooperation des MAK und des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus) umkreist das bekannte Wiener Designstudio EOOS (Martin Bergmann, Gernot Bohmann und Harald Gruendl) den Beitrag, den Transformationsdesign für den notwendigen Turnaround des Klimawandels leisten kann. Tragende Säulen für einen nachhaltigen Klimaschutz – Kreislaufwirtschaft, Energie, Mobilität und Ernährung – denken EOOS aus einem partizipativen Ansatz heraus neu. Fünf Designinstallationen entwerfen Bilder und Geschichten einer neuen Lebensweise, mit der wir zum Stopp der Ausbeutung von Ressourcen, zur Reduktion schädlicher Emissionen und damit zur Entschärfung der Zeitbombe Klimawandel beitragen können. 

FUTURE FACTORY
Urbane Produktion neu denken
Future Factory
© buero bauer

MAK – Museum für angewandte Kunst
MAK GALERIE
FUTURE FACTORY
Urbane Produktion neu denken
Ein Projekt der Wirtschaftsagentur Wien
in Zusammenarbeit mit dem MAK und
in Kooperation mit der Ottakringer Brauerei
Kurator: Erwin K. Bauer
Kuratorisches Team: Katharina Hölzl, Michael Herzog,
Miriam Koller, Rainer Stadlbauer (buero bauer);
Elisabeth Noever-Ginthör, Alice Jacubasch (Wirtschaftsagentur Wien)
Ausstellung: 29. Mai – 6. Oktober 2019
MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
http://www.viennabiennale.org/

Immer mehr Menschen drängen auf der Suche nach Jobs und Zukunftsperspektiven in die Zentren: Städte stehen damit vor der Herausforderung, BewohnerInnen Wohnraum, Arbeit und Erholung zu bieten. FUTURE FACTORY. Urbane Produktion neu denken (Ein Projekt der Wirtschaftsagentur Wien in Zusammenarbeit mit dem MAK und in Kooperation mit der Ottakringer Brauerei) geht der Frage nach: Was macht die Future Factory in einer Future City aus? „Für uns ist es wichtig, die Rolle der Produktion mit all ihren noch ungenutzten Kapazitäten im Grätzl weiter zu denken, deshalb organisieren wir gemeinsam mit der Ottakringer Brauerei eine Versuchsanordnung zu diesem Thema”, so Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien. 

Architektur als Entwurf ist immer auch Ausdruck von sozialen und kulturellen Strukturen, Normen und Werten. Wenn sich Werte in einem Wandel befinden, hat dies Einfluss auf unsere Vorstellungen von Lebensqualität und auf die Anforderungen an Architektur. SPACE AND EXPERIENCE. Architektur für ein besseres Leben (Eine Ausstellung des MAK in Kooperation mit Wienerberger) veranschaulicht durch eine markante Auswahl von realisierten Projekten, welchen Mehrwert Architektur schon heute für ein besseres Leben zu schaffen vermag. Gleichzeitig wagt die Ausstellung einen Blick in die Zukunft, um Thesen über mögliche Szenarien und Gestaltungsaufgaben zu formulieren. Zentral ist dabei die Frage, welches Rollenverständnis der Architektur der Zukunft zukommen soll und wodurch „ein besseres Leben“ überhaupt gekennzeichnet ist. 

In aspern wird an der Zukunftsstadt getüftelt. Per Knopfdruck lassen sich Komfortparameter regeln, Gebäude werden zu Energieproduzenten und kommunizieren mit ihren BewohnerInnen – die Stadt spricht. In Kooperation mit der Wien 3420 und dem MAK widmen sich die Designerinnen Johanna Pichlbauer und Mia Meusburger der Beziehung zwischen dem Menschen und dem intelligenten Haus. Genuss, Sparsamkeit, Geselligkeit, Ruhe, Nachhaltigkeit – Mischt sich das Haus in unsere Wünsche ein? Beginnt es, uns zu ähneln? Oder sind es die Gebäude, die künftig Wertesysteme vorgeben? Im Laufe der Biennale entsteht eine Installation, die mit neuen Formen der städtischen Interaktion experimentiert. 

Als Associate Partner der VIENNA BIENNALE zeigt das Slovak Design Center in Bratislava die Ausstellung Human by Design (Eine Ausstellung des Slovak Design Center). Sie präsentiert Konzepte, Methoden, Modellsituationen, Fallstudien und innovative Lösungen, die dieses dringende Bedürfnis nach Veränderung und Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringen. Sie verleiht kritischen, aber nicht pessimistischen Stimmen Gehör, gibt Beispiele für Lösungen aus der Praxis und zeigt, wie die junge Generation von DesignerInnen und TheoretikerInnen denkt. Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Design & Innovation“, das vom EU-Programm INTERREG V-A Slowakei–Österreich unterstützt wird. 

Die internationale Konferenz Changing Values (Eine Konferenz des MAK und des Slovak Design Center gemeinsam mit dem Architekturzentrum Wien und der Kunsthalle Wien im Rahmen des Programms INTERREG V-A Slowakei–Österreich) bietet die Möglichkeit zur Reflexion alternativer ökologischer und ökonomischer Ansätze im Spiegel zentraler Inhalte der VIENNA BIENNALE. Entlang den Themen „Wertvolle Daten“, „Innovative Materialien“ und „Transformationsdesign“ diskutieren ArchitektInnen, DesignerInnen, KünstlerInnen und Wirtschaftstreibende mögliche Synergien für die gemeinsame Suche nach zukunftsfähigen Strategien, ethischen Produktionsverhältnissen und ökologischer Gerechtigkeit. 

Organisiert von
MAK – Museum für angewandte Kunst
Universität für angewandte Kunst Wien – Angewandte Innovation Laboratory
Kunsthalle Wien
Az W – Architekturzentrum Wien
Wirtschaftsagentur Wien

Associate Partner:
Slovak Design Center

Forschungspartner:
AIT Austrian Institute of Technology

http://www.viennabiennale.org/

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venice-biennale/2019/pavilions/

58TH INTERNATIONAL ART EXHIBITION
LA BIENNALE DI VENEZIA

May You Live in Interesting Times

Statement by Ralph Rugoff
Curator of the 58th International Art Exhibition

https://universes.art/en/venice-biennale/2019/may-you-live-in-interesting-times/

venice-biennale/2019/pavilions/

58th Venice Biennale 2019

90 National Participations

*** New participations: Algeria, Ghana, Madagascar, Pakistan
* Dominican Republic participates for the first time with its own pavilion at the Biennale Arte and has already participated in previous editions as part of the IILA.
* Republic of Kazakhstan participates for the first time with its own pavilion and has already participated in previous editions as part of the Central Asia Pavilion.


Albania
Maybe the cosmos is not so extraordinary
Commissioner: Ministry of Culture Republic of Albania.
Curator: Alicia Knock.
Exhibitor: Driant Zeneli.
Venue: Arsenale


Algeria ***
Time to shine bright
Commissioner/Curator: Hellal Mahmoud Zoubir, National Council of Arts and Letters Ministry of Culture.
Exhibitors: Rachida Azdaou, Hamza Bounoua, Amina Zoubir, Mourad Krinah, Oussama Tabti.
Venue: Fondamenta S. Giuseppe, 925


Andorra
The Future is Now / El futur és ara
Commissioner: Eva Martínez, “Zoe”.
Curators: Ivan Sansa, Paolo De Grandis. Exhibitor: Philippe Shangti.
Venue: Istituto Santa Maria della Pietà, Castello 3701


Antigua & Barbuda
Find Yourself: Carnival as Resistance
Commissioner: Daryll Matthew, Minister of Sports, Culture, National Festivals and the Arts.
Curator: Barbara Paca with Nina Khrushcheva.
Exhibitors: Timothy Payne, Sir Gerald Price, Joseph Seton, and Frank Walter; Intangible Cultural, Heritage Artisans and Mas Troup.
Venue: Centro Culturale Don Orione Artigianelli, Dorsoduro 919


Argentina
El nombre de un país (The name of a country)
Commissioner: Sergio Baur.
Curator: Florencia Battiti.
Exhibitor: Mariana Telleria.
Venue: Arsenale


Armenia
Revolutionary Sensorium
Commissioner: Nazenie Garibian, Deputy Minister.
Curator: Susanna Gyulamiryan.
Exhibitors: “ArtlabYerevan” Artistic Group (Gagik Charchyan, Hovhannes Margaryan, Arthur Petrosyan, Vardan Jaloyan) and Narine Arakelian.
Venue: Collegio Armeno Moorat – Raphael Dorsoduro 2596


Australia
Assembly
Commissioner: Australia Council for the Arts.
Curator: Juliana Engberg.
Exhibitor: Angelica Mesiti.
Venue: Giardini


Austria
discordo ergo sum
Commissioner: Arts and Culture Division of the Federal Chancellery of Austria.
Curator: Felicitas Thun-Hohenstein.
Exhibitor: Renate Bertlmann.
Venue: Giardini


Azerbaijan
Virtual Reality
Commissioner: Mammad Ahmadzada, Ambassador of the Republic of Azerbaijan.
Curators: Giovanni Mercurio, Emin Mammadov.
Exhibitors: Zeigam Azizov, Orkhan Mammadov, Zarnishan Yusifova, Kanan Aliyev, Ulviyya Aliyeva.
Venue: Palazzo Lezze, Campo S. Stefano, San Marco 2949


Bangladesh
Thirst
Commissioner: Liakat Ali Lucky.
Curators: Mokhlesur Rahman,Viviana Vannucci.
Exhibitors: Bishwajit Goswami, Dilara Begum Jolly, Heidi Fosli, Nafis Ahmed Gazi, Franco Marrocco, Domenico Pellegrino, Preema Nazia Andaleeb, Ra Kajol, Uttam Kumar karmaker.
Venue: Palazzo Zenobio – Dorsoduro 2596


Belarus
Exit/Uscita
Commissioner: Sergei Krishtapovich.
Curator: Olga Rybchinskaya.
Exhibitor: Konstantin Selikhanov.
Venue: Spazio Liquido, Sestiere Castello 103, Salizada Streta


Belgium
Mondo Cane
Commissioner: Fédération Wallonie-Bruxelles.
Curator: Anne-Claire Schmitz.
Exhibitor: Jos de Gruyter & Harald Thys.
Venue: Giardini


Bosnia and Herzegovina
Zenica-Trilogy
Commissioner: Senka Ibrišimbegović, Ars Aevi Museum for Contemporary Art Sarajevo.
Curators: Anja Bogojević, Amila Puzić, Claudia Zini.
Exhibitor: Danica Dakić.
Venue: Palazzo Ca’ Bernardo, Sestriere San Polo 2186


Brazil
Swinguerra
Commissioner: José Olympio da Veiga Pereira, Fundação Bienal de São Paulo.
Curator: Gabriel Pérez-Barreiro.
Exhibitor: Bárbara Wagner & Benjamin de Burca.
Venue: Giardini


Bulgaria
How We Live
Commissioner: Iaroslava Boubnova, National Gallery in Sofia.
Curator: Vera Mlechevska.
Exhibitors: Rada Boukova , Lazar Lyutakov.
Venue: Palazzo Giustinian Lolin, San Marco 2893


Canada
ISUMA
Commissioner: National Gallery of Canada.
Curators: Asinnajaq, Catherine Crowston, Josée Drouin-Brisebois, Barbara Fischer, Candice Hopkins.
Exhibitors: Isuma (Zacharias Kunuk, Norman Cohn, Paul Apak, Pauloosie Qulitalik).
Venue: Giardini


Chile
Altered Views
Commissioner: Varinia Brodsky, Ministry of Cultures, Arts and Heritage.
Curator: Agustín Pérez. Rubio.
Exhibitor: Voluspa Jarpa.
Venue: Arsenale

PAVILION OF CHILE
ALTERED VIEWS
by Voluspa Jarpa
Curated by Agustín Pérez Rubio
Pre-opening Days: May 8-9-10, 2019
Press Preview and Opening Ceremony:
9. May 2019 | 11.30am
11 May 2019 — 24 Nov 2019
Kommissar: Consejo Nacional de la Cultura y las Artes, Chile
Arsenale, Artiglierie Venice, 30122 Italy
http://myartguides.com/national-participations/chile-2019/ 



China
Re-
Commissioner: China Arts and Entertainment Group Ltd. (CAEG).
Curator: Wu Hongliang.
Exhibitors: Chen Qi, Feijun, He Xiangyu, Geng Xue.
Venue: Arsenale


Croatia
Traces of Disappearing: In Three Acts
Commissioner: Ministry of Culture of the Republic of Croatia.
Curator: Katerina Gregos.
Exhibitor: Igor Grubić.
Venue: Calle Corner, S. Croce 2258


Cuba
Entorno aleccionador (A Cautionary Environment) 
Commissioner: Norma Rodríguez Derivet, Consejo Nacional de Artes Plásticas.
Curator: Margarita Sanchez Prieto.
Exhibitors: Alejandro Campins, Alex Hérnandez, Ariamna Contino e Eugenio Tibaldi.
Venue: Isola di San Servolo


Cyprus
Christoforos Savva: Untimely, Again
Commissioner: Louli Michaelidou.
Curator: Jacopo Crivelli Visconti.
Exhibitor: Christoforos Savva.
Venue: Associazione Culturale Spiazzi, Castello 3865


Czech Republic
Stanislav Kolíbal. Former Uncertain Indicated
Commissioner: Adam Budak, National Gallery Prague.
Curator: Dieter Bogner.
Exhibitor: Stanislav Kolibal.
Venue: Giardini


Denmark
Heirloom
Commissioner: The Danish Arts Foundation: Lisette Vind Ebbesen (Chair), Peter Land, Jane Jin Kaisen, Charlotte Fogh and Søren Assenholt.
Curator: Nat Muller. Exhibitor: Larissa Sansour.
Venue: Giardini


Dominican Republic *
Naturaleza y biodiversidad en la República Dominicana
Commissioner: Eduardo Selman, Minister of Culture.
Curators: Marianne de Tolentino, Simone Pieralice, Giovanni Verza.
Exhibitors: Dario Oleaga, Ezequiel Taveras, Hulda Guzmán, Julio Valdez, Miguel Ramirez, Rita Bertrecchi, Nicola Pica, Marraffa & Casciotti.
Venue: Palazzo Albrizzi Capello, Cannaregio 4118 – Sala della Pace


Egypt
khnum across times witness
Commissioner: Ministry of Culture.
Curator: Ahmed Chiha.
Exhibitors: Islam Abdullah, Ahmed Chiha, Ahmed Abdel Karim.
Venue: Giardini


Estonia
Birth V
Commissioner: Centre of Contemporary Arts of Estonia.
Curators: Andrew Berardini, Irene Campolmi, Sarah Lucas, Tamara Luuk.
Exhibitor: Kris Lemsalu.
Venue: c/o Legno & Legno, Giudecca 211


Finland
A Greater Miracle of Perception
Commissioner: Raija Koli, Director Frame Contemporary Art Finland.
Curators: Giovanna Esposito Yussif, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Christopher Wessels.
Exhibitors: Miracle Workers Collective.
Venue: Giardini, Alvar Aalto Pavilion


France
Deep see blue surrounding you / Vois ce bleu profond te fondre
Commissioner: Institut français with the Ministry for Europe and Foreign Affairs and the Ministry of Culture.
Curator: Martha Kirszenbaum.
Exhibitor: Laure Prouvost.
Venue: Giardini


Georgia
REARMIRRORVIEW, Simulation is Simulation, is Simulation, is Simulation
Commissioner: Ana Riaboshenko.
Curator: Margot Norton.
Exhibitor: Anna K.E.
Venue: Arsenale


Germany
Commissioner: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) on behalf of the Federal Foreign Office, Germany.
Curator: Franciska Zólyom.
Exhibitor: Natascha Süder Happelmann.
Venue: Giardini


Ghana ***
Ghana Freedom
Commissioner: Ministry of Tourism, Arts and Culture.
Curator: Nana Oforiatta Ayim.
Exhibitors: Felicia Abban, John Akomfrah, El Anatsui, Lynette Yiadom Boakye, Ibrahim Mahama, Selasi Awusi Sosu.
Venue: Arsenale


Great Britain
Commissioner: Emma Dexter.
Curator: Zoe Whitley.
Exhibitor: Cathy Wilkes.
Venue: Giardini


Greece
Mr Stigl
Commissioner: Syrago Tsiara (Deputy Director of the Contemporary Art Museum – Metropolitan Organization of Museums of Visual Arts of Thessaloniki – MOMus).
Curator: Katerina Tselou.
Exhibitors: Panos Charalambous,Eva Stefani, Zafos Xagoraris.
Venue: Giardini


Grenada
Epic Memory
Commissioner: Susan Mains.
Curator: Daniele Radini Tedeschi.
Exhibitors: Amy Cannestra, Billy Gerard Frank, Dave Lewis, Shervone Neckles, Franco Rota Candiani, Roberto Miniati, CRS avant-garde.
Venue: Palazzo Albrizzi Capello, Cannaregio 4118 – Gallerie Espositive del primo piano


Guatemala
Interesting state
Commissioner: Elder de Jesús Súchite Vargas, Ministro della Cultura e delle Attività Sportive del Guatemala.
Curator: Stefania Pieralice.
Exhibitors: Elsie Wunderlich, Marco Manzo.
Venue: Palazzo Albrizzi Capello, Cannaregio 4118 – Salone dei Concerti


Haiti
The Spectacle of Tragedy
Commissioner: Ministero della Cultura e della Comunicazione.
Curator: Giscard Bouchotte.
Exhibitor: Jean Ulrick Désert.


Hungary
Fotocamere immaginarie / Imaginary Cameras
Commissioner: Julia Fabényi, Museo Ludwig – Museo d’arte contemporanea, Budapest.
Curator: Zsuzsanna Szegedy-Maszák.
Exhibitor: Tamás Waliczky.
Venue: Giardini


Iceland
Chromo Sapiens – Hrafnhildur Arnardóttir / Shoplifter
Commissioner: Eiríkur Þorláksson, Icelandic Ministry of Education, Science and Culture.
Curator: Birta Gudjónsdóttir.
Exhibitor: Hrafnhildur Arnardóttir / Shoplifter.
Venue: Spazio Punch, Giudecca 800


India
Our time for a future caring
(Under the theme of 150 years of Mahatma Gandhi)
Commissioner: Adwaita Gadanayak National Gallery of Modern Art.
Curator: Roobina Karode, Director & Chief Curator, Kiran Nadar Museum of Art.
Venue: Arsenale


Indonesia
Lost Verses
Commissioner: Ricky Pesik & Diana Nazir, Indonesian Agency for Creative Economy.
Curator: Asmudjo Jono Irianto.
Exhibitors: Handiwirman Saputra and Syagini Ratna Wulan.
Venue: Arsenale


Iran
Of Being and Singing
Commissioner: Hadi Mozafari. Curator: Ali Bakhtiari.
Exhibitors: Reza Lavassani, Samira Alikhanzadeh, Ali Meer Azimi.
Venue: Magazzino 106 e Officina Lamierini Thetis, Arsenale


Iraq
Fatherland
Commissioner: Fondazione Ruya.
Curators: Tamara Chalabi, Paolo Colombo.
Exhibitor: Serwan Baran.
Venue: Ca’ del Duca Corte del Duca Sforza San Marco 3052


Ireland
The Shrinking Universe
Commissioner: Culture Ireland.
Curator: Mary Cremin.
Exhibitor: Eva Rothschild.
Venue: Arsenale


Israel

Field Hospital X
Artist: Aya Ben Ron
Curator: Avi Lubin.
Press Preview: 8 – 10 May 2019
pressconference: 9. May 2019 | 10:15 am
opening: 10. May 2019 | 1pm
Commissioner: Michael Gov, Arad Turgeman.
11 May 2019 — 24 Nov 2019
Giardini, Venice, 30122 Italy
http://ayabenron.com/venice-bienalle-2019/#


Italy
Commissioner: Federica Galloni, Direttore Generale Arte e Architettura Contemporanee e Periferie Urbane, Ministero dei Beni e delle Attività Culturali.
Curator: Milovan Farronato.
Exhibitors: Enrico David, Liliana Moro, Chiara Fumai.
Venue: Padiglione Italia, Tese delle Vergini, Arsenale


Ivory Coast
Les ombres ouvertes de la mémoire
Commissioner: Nkoumo Koffissé Henri.
Curator: Massimo Scaringella.
Exhibitors: Ernest Dükü, Ananias Leki Dago, Valérie Oka, Tong Yanrunan.
Venue: Castello Gallery, Castello 1636/A


Japan
Cosmo-Eggs
Commissioner: The Japan Foundation.
Curator: Hiroyuki Hattori.
Exhibitors: Motoyuki Shitamichi, Taro Yasuno, Toshiaki Ishikura, Fuminori Nousaku.
Venue: Giardini


Kazakhstan *
Commissioner: Abil Taufikovich Zholamanov, Director of Culture and Art Department.
Curators: Almaz Shaikenovich Nurazkhan, James Putnam, Viktor Aleksandrovich Misiano.


Kiribati
Pacific Time – Time Flies
Commissioner: Pelea Tehumu, Ministry of Internal Affairs.
Curators: Kautu Tabaka, Nina Tepes.
Exhibitors: Kaeka Michael Betero, Daniela Danica Tepes, Kairaken Betio Group; Teroloang Borouea, Neneia Takoikoi, Tineta Timirau, Teeti Aaloa, Kenneth Ioane, Kaumai Kaoma, Runita Rabwaa, Obeta Taia, Tiribo Kobaua, Tamuera Tebebe, Rairauea Rue, Teuea Kabunare, Tokintekai Ekentetake, Katanuti Francis, Mikaere Tebwebwe, Terita Itinikarawa, Kaeua Kobaua, Raatu Tiuteke, Kaeriti Baanga, Ioanna Francis, Temarewe Banaan, Aanamaria Toom, Einako Temewi, Nimei Itinikarawa, Teniteiti Mikaere, Aanibo Bwatanita, Arin Tikiraua.
Venue: European Cultural Centre, Palazzo Mora, Strada Nuova 3659


Republic of Korea
History Has Failed Us, but No Matter
Commissioner: Arts Council Korea.
Curator: Hyunjin Kim.
Exhibitors: Hwayeon Nam, siren eun young jung, Jane Jin Kaisen.
Venue: Giardini


Kosovo
Family Album
Commissioner: Arta Agani.
Curator: Vincent Honore.
Exhibitor: Alban Muja.
Venue: Arsenale


Latvia
Saules Suns
Commissioner: Dace Vilsone.
Curators: Valentinas Klimašauskas, Inga Lāce.
Exhibitor: Daiga Grantiņa.
Venue: Arsenale


Lithuania
Sun & Sea (Marina) 
Commissioner: Rasa Antanavičıūte.
Curator: Lucia Pietroiusti.
Exhibitors: Lina Lapelyte, Vaiva Grainyte and Rugile Barzdziukaite.
Venue: Edificio n° 96, Arsenale Marina Militare, Calle de la Celestia 2737F


Luxembourg
Written by Water
Commissioner: Ministry of Culture of Luxembourg.
Curator: Kevin Muhlen.
Exhibitor: Marco Godinho.
Venue: Arsenale


North Macedonia
Subversion to Red
Commissioner: Mira Gakina.
Curator: Jovanka Popova.
Exhibitor: Nada Prlja.
Venue: Palazzo Rota Ivancich, Castello 4421


Madagascar ***
I have forgotten the night
Commissioner: Ministry of Culture, Promotion of Handicrafts and Safeguarding of the Republic of Madagascar Heritage.
Curators: Rina Ralay Ranaivo, Emmanuel Daydé.
Exhibitor: Joël Andrianomearisoa.
Venue: Arsenale


Malta
Maleth / Haven / Port – Heterotopias of Evocation
Commissioner: Arts Council Malta.
Curator: Hesperia Iliadou Suppiej.
Exhibitors: Vince Briffa, Klitsa Antoniou, Trevor Borg. Venue: Arsenale


Mexico
Actos de Dios / Acts of God
Commissioner: Gabriela Gil Verenzuela.
Curator: Magalí Arriola.
Exhibitor: Pablo Vargas Lugo.
Venue: Arsenale


Mongolia
A Temporality
Commissioner: The Ministry of Education, Culture, Science and Sports of Mongolia.
Curator: Gantuya Badamgarav.
Exhibitor: Jantsankhorol Erdenebayar with the participation of traditional Mongolian throat singers and Carsten Nicolai (Alva Noto).
Venue: Calle del Forno, Castello 2093-2090


Montenegro
Odiseja/An Odyssey/Un`Odissea
Commissioner: Nenad Šoškić.
Curator: Petrica Duletić.
Exhibitor: Vesko Gagović.
Venue: Palazzo Malipiero (piano terra), San Marco 3078-3079/A, Ramo Malipiero


Mozambique
The Past, the Present and All in Between
Commissioner: Domingos do Rosário Artur.
Curator: Lidija K. Khachatourian.
Exhibitors: Gonçalo Mabunda, Mauro Pinto, Filipe Branquinho.
Venue: Palazzo Mora, Strada Nova, 3659


The Netherlands
The Measurement of Presence
Commissioner: Mondriaan Fund.
Curator: Benno Tempel.
Exhibitors: Iris Kensmil, Remy Jungerman.
Venue: Giardini


New Zealand
Post hoc
Commissioner: Dame Jenny Gibbs.
Curators: Zara Stanhope and Chris Sharp.
Exhibitor: Dane Mitchell.
Venue: Palazzina Canonica, Riva Sette Martiri


Nordic Countries
(Finland-Norway-Sweden)
Weather Report – Forecasting Future
Commissioner: Leevi Haapala / Museum of Contemporary Art Kiasma / Finnish National Gallery, Katya García-Antón / Office for Contemporary Art Norway (OCA), Ann-Sofi Noring / Moderna Museet.
Curators: Leevi Haapala, Piia Oksanen.
Exhibitors: Ane Graff, Ingela Ihrman, nabbteeri.
Venue: Giardini


Pakistan ***
Manora Field Notes
Commissioner: Syed Jamal Shah, Pakistan National Council of the Arts, PNCA.
Curator: Zahra Khan.
Exhibitor: Naiza Khan.
Venue: Tanarte, Castello 2109/A and Spazio Tana, Castello 2110-2111


Peru
Indios Antropófagos. A butterfly Garden in the (Urban) Jungle
Commissioner: Armando Andrade de Lucio.
Curator: Gustavo Buntinx. Exhibitors: Christian Bendayán, Otto Michael (1859 – 1934), Manuel Rodríguez Lira (1874 – 1933), Segundo Candiño Rodríguez, Anonymous popular artificer.
Venue: Arsenale


Philippines
Island Weather
Commissioner: National Commission for Culture and the Arts (NCCA)/Virgilio S. Almario.
Curator: Tessa Maria T. Guazon.
Exhibitor: Mark O. Justiniani.
Venue: Arsenale


Poland
Flight
Commissioner: Hanna Wroblewska.
Curators: Łukasz Mojsak, Łukasz Ronduda.
Exhibitor: Roman Stańczak.
Venue: Giardini


Portugal
a seam, a surface, a hinge or a knot
Commissioner: Direção-Geral das Artes.
Curator: João Ribas.
Exhibitor: Leonor Antunes.
Venue: Fondazione Ugo e Olga Levi Onlus, Palazzo Giustinian Lolin


Romania
Unfinished Conversations on the Weight of Absence
Commissioner: Attila Kim.
Curator: Cristian Nae.
Exhibitor: Belu-Simion Făinaru, Dan Mihălțianu, Miklós Onucsán.
Venue: Giardini e New Gallery of the Romanian Institute for Culture and Humanistic Research (Campo Santa Fosca, Palazzo Correr, Cannaregio 2214)


Russia
Luca 15:11-32
Commissioner: Semyon Mikhailovsky.
Curator: Mikhail Piotrovsky, The State Hermitage Museum.
Exhibitors: Alexander Sokurov, Alexander Shishkin-Hokusai.
Venue: Giardini


San Marino
Friendship Project International
Commissioner: Vito Giuseppe Testaj.
Curator: Vincenzo Sanfo.
Exhibitors: Gisella Battistini, Martina Conti, Gabriele Gambuti, Giovanna Fra, Andrea Pescio, Thea Tini, Chen Chengwei, Li Geng, Dario Ortiz Tang Shuangning, Jens W. Beyrich, Xing Junqin, Xu de Qi.
Venue: Palazzo Bollani Castello 36/47, Complesso dell’Ospedaletto Barbaria de le Tole Castello 6691


Saudi Arabia
After Illusion
Commissioner: Misk Art Insitute.
Curator: Eiman Elgibreen.
Exhibitor: Zahrah Al Ghamdi.
Venue: Arsenale


Serbia
Regaining Memory Loss
Commissioner: Vladislav Sepanovic.
Curator: Nicoletta Lambertucci.
Exhibitor: Djordje Ozbolt.
Venue: Giardini


Seychelles
Drift
Commissioner: Galen Bresson.
Curator: Martin Kennedy.
Exhibitors: George Camille and Daniel Dodin.
Venue: Palazzo Mora, Strada Nova, 3659


Singapore
Music For Everyone: Variations on a Theme
Commissioner: Rosa Daniel, Chief Executive Officer, National Arts Council (NAC).
Curator: Michelle Ho.
Exhibitor: Song-Ming Ang.
Venue: Arsenale


Slovenia
Here we go again…
A situation of the resolution series
Commissioner: Zdenka Badovinac, Director Moderna galerija / Museum of Modern Art, Ljubljana.
Curator: Igor Španjol.
Exhibitor: Marko Peljhan.
Venue: Arsenale


South Africa
The stronger we become
Commissioner: Titi Nxumalo, Console Generale.
Curators: Nkule Mabaso, Nomusa Makhubu.
Exhibitors: Dineo Seshee Bopape, Tracey Rose, Mawande Ka Zenzile.
Venue: Arsenale


Spain
Perforated by Itziar Okariz and Sergio Prego
Commissioner: AECID Agencia Espanola de Cooperacion Internacional Para El Desarrollo. Ministerio de Asuntos Exteriores, Union Europea y Cooperacion.
Curator: Peio Aguirre.
Exhibitors: Itziar Okariz, Sergio Prego.
Venue: Giardini


Switzerland
Moving Backwards
Commissioner: Swiss Arts Council Pro-Helvetia: Marianne Burki, Sandi Paucic, Rachele Giudici Legittimo.
Curator: Charlotte Laubard.
Exhibitors: Pauline Boudry/Renate Lorenz.
Venue: Giardini


Syrian Arab Republic
Syrian Civilization is still alive
Commissioner/Curator: Emad Kashout.
Exhibitors: Abdalah Abouassali, Giacomo Braglia, Ibrahim Al Hamid, Chen Huasha, Saed Salloum, Xie Tian, Saad Yagan, Primo Vanadia, Giuseppe Biasio.
Venue: Isola di San Servolo, Chiesetta della Misericordia, Campo dell’Abbazia, Cannaregio


Thailand
The Revolving World
Commissioner: Vimolluck Chuchat, Office of Contemporary Art and Culture, Ministry of Culture, Thailand.
Curator: Tawatchai Somkong.
Exhibitors: Somsak Chowtadapong, Panya Vijinthanasarn, Krit Ngamsom.
Venue: In Paradiso 1260, Castello


Turkey
We, Elsewhere
Commissioner: IKSV.
Curator: Zeynep Öz.
Exhibitor: İnci Eviner.
Venue: Arsenale


Ukraine
The Shadow of Dream cast upon Giardini della Biennale
Commissioner: Svitlana Fomenko, First Deputy Minister of Culture.
Curators: Open group (Yurii Biley, Pavlo Kovach, Stanislav Turina, Anton Varga).
Exhibitors: all artists of Ukraine.
Venue: Arsenale

United Arab Emirates
Nujoom Alghanem: Passage
Commissioner: Salama bint Hamdan Al Nahyan Foundation. 
Curators: Sam Bardaouil and Till Fellrath. 
Exhibitor: Nujoom Alghanem. 
Venue: Arsenale, Sale d’Armi
 Special Feature by UiU


United States of America
Martin Puryear: Liberty / Martin Puryear: Libertà
Commissioner/Curator: Brooke Kamin Rapaport.
Exhibitor: Martin Puryear.
Venue: Giardini


Uruguay
La casa empática
Commissioner: Alejandro Denes.
Curators: David Armengol, Patricia Bentancur.
Exhibitor: Yamandú Canosa.
Venue: Giardini


Venezuela
Metaphore of three windows
Venezuela: identity in time and space
Commissioner/Curator: Oscar Sottillo Meneses.
Exhibitors: Natalie Rocha Capiello, Ricardo García, Gabriel López, Nelson Rangelosky.
Venue: Giardini


Zimbabwe
Soko Risina Musoro (The Tale without a Head) 
Commissioner: Doreen Sibanda, National Gallery of Zimbabwe.
Curator: Raphael Chikukwa.
Exhibitors: Georgina Maxim, Neville Starling, Cosmos Shiridzinomwa, Kudzanai Violet Hwami.
Venue: Istituto Provinciale per L’infanzia “Santa Maria Della Pietà”. Calle della Pietà Castello n. 3701 (piano terra)


https://universes.art/en/venice-biennale/2019/pavilions/

EREZ ISRAELI Black Milk

Künstlerhaus Bethanien
FALKENROT PREIS 2019
EREZ ISRAELI Black Milk
AUSSTELLUNG: EXHIBITION: 28.02. – 24.03.2019
Kottbusser Straße 10, 10999 Berlin.
https://www.bethanien.de/exhibitions/falkenrot-preis-2019/

Erez-Israeli-Anna-Wasilewski

FALKENROT PREIS 2019
Erez Israeli

Falkenrot-Preisträger 2019 ist der in Berlin lebende Künstler Erez Israeli. Seine Ausstellung Black Milk versammelt Werke aus den vergangenen Jahren, mehrere neue Arbeiten, die der Künstler eigens für die Ausstellung geschaffen hat sowie eine Installation, die in situ entsteht.
Israelis facettenreiche, multimediale Arbeiten setzen sich auf eindringliche Weise mit Themen wie Holocaust und Antisemitismus, aber auch der untrennbaren Verknüpfung europäischer und jüdischer Kultur auseinander. Auf oftmals provokante Weise thematisiert der Künstler kollektive Verantwortung, Rassismus oder den alten und neuen Rechtspopulismus, ebenso wie eine sich in Routine erschöpfende Erinnerungskultur oder die aktuelle politische Situation in Israel und Palästina. Dabei spielen Körper und Sexualität, stereotype historische und Gender-Zuweisungen eine zentrale Rolle und sind Stilmittel zum Ausdruck seiner dezidierten Ablehnung jeglicher Form von Unterdrückung und Ausgrenzung.

CRONEBerlin: vor vier Jahren hat der israelische Künstler Erez Israeli mit seiner ersten Einzelausstellung in unserer Berliner Galerie für großes Aufsehen und ein enormes mediales Echo gesorgt. Nach der Ausstellung zog er nach Berlin, wo er seither lebt.

Nun wird er mit dem Falkenrot Preis für herausragende, prägende Leistungen in der zeitgenössischen Kunst ausgezeichnet und durch eine Einzelausstellung im Künstlerhaus Bethanien gewürdigt.

Diese Ausstellung ist mindestens ebenso spannend wir seine Ausstellung vor vier Jahren bei Crone: Erneut setzt er sich mit Themen wie Holocaust, Antisemitismus, Rassismus und Schwulenfeindlichkeit auseinander. Mit provokanten, drastischen, aber auch humorvollen Mitteln thematisiert er die kleinen und großen Grausamkeiten, zu denen Menschen aus Furcht oder auch nur im Angesicht des vermeintlich Fremden fähig sind.
Markus Peichl

Ausstellungsansicht Künstlerhaus Bethanien

Künstlerhaus Bethanien
FALKENROT PREIS 2019
EREZ ISRAELI Black Milk
Artist Talk: Erez Israeli
Friday, 22. March 2019 | 19 -21 pm
Erez Israeli in conversation with the Israeli art historian
and curator Doreet Harten
*The conversation will be in English.
Exhibition: 28.02. – 24.03.2019
Kottbusser Straße 10, 10999 Berlin
https://www.bethanien.de/exhibitions/falkenrot-preis-2019/
https://www.facebook.com/events/364003120991507/

Falkenrot Prizewinner Erez Israeli in conversation with the Israeli art historian and curator Doreet Harten (Berlin), within the context of his current exhibition at Künstlerhaus Bethanien: ‘Black Milk’.*

Erez Israeli: What are the limits?… – ZDFmediathekzdf.deStatement des israelischen Künstlers (engl.): Wo sind die Grenzen für einen Künstler?: “I plan to make a Jumping Jack of Hitler. – I’m jewish”, sagt Israeli, “I can do things like that.”

In his artistic practice, Erez Israeli undertakes an intense examination of the Holocaust, anti-Semitism and the indissoluble links between European and Jewish culture. In a striking, provocative way he examines collective responsibility, open and latent racism, old and new right-wing populism,
but also the current political situation in Israel and Palestine.
Physicality, sexuality and stereotypes, in terms of history or of gender, play a key role in Israeli’s works. He opposes any form of oppression, exclusion or a culture of remembrance limited to nothing more than routines.

Erez Israeli with sahar zukerman
Photo: Pam Spitz — at Künstlerhaus Bethanien.

Erez Israeli was born in 1974 in Beer Sheva, Israel, and lives and works currently in Berlin as a sculptor, painter and video artist. He graduated with a BFA from Hamidrasha School of Arts and a MFA from Bezalel Academy of Arts. Israeli exhibited in numerous art institutions including the Israel Museum (Jerusalem), Tel Aviv Museum of Art, Zachęta National Gallery of Art (Warsaw), the Biennale for Architecture (Venice), Martin Gropius Bau (Berlin) and created a mural on the wall of Künstlerhaus Bethanien (Berlin). Israeli has been granted many awards such as the Sandal Sculpture Award of the Tel Aviv Museum, the Young Artist Award of the Israeli Ministry of Culture, the Hadassah and Rafael Klatchkin Prize for Art, the Beatrice Kolliner Award for Young Israeli Artists from the Israel Museum and more. His works have been purchased by several prestigious art collections such as the Hamburger Bahnhof & Neue Nationalgalerie Collection, Bundestag Collection, Collection of the Israel Museum, Collection of the Tel Aviv Museum of Art and other private collections.

Crone Berlin
Fasanenstraße 29, 10719 Berlin
Deutschland
www.galeriecrone.com


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CarolaDertnig_Es ist eh..

CRONE Berlin

CAROLA DERTNIG
ES IST EH SCHON ALLES DA
Opening: Eröffnung:
Freitag, 15. März 2019 | 19 – 21 Uhr
Exhibition: 16. März – 18. April 2019
Fasanenstraße 29, 10719 Berlin
http://galeriecrone.com/
https://www.facebook.com/events/296071607735981/

Carola Dertnig
Sans Titre, Hut #01, 2019

CAROLA DERTNIG
ES IST EH SCHON ALLES DA

16. März – 18. April 2019

die erste Einzelausstellung der österreichischen Kunstlerin Carola Dertnig in der Berliner Crone Galerie. Unter dem Titel „Es ist eh schon alles da“ werden Foto-, Video- und Textarbeiten gezeigt, die uns die bewußte Zufälligkeit der Dinge vor Augen fuhren – der Dinge, die wir besitzen und die irgendwann von uns Besitzergreifen.

Auf einem Monitor läuft ein kristallklares 4K-Video. Drei Mädchen sitzen in einem perfekt eingerichteten Wohnzimmer. Das strahlende Weiß der Möbel und das helle Sonnenlicht lassen den Raum wie eine digital bearbeitete Werbeaufnahme wirken. „Sitzen im Fernseher“ hört man eine Stimme aus dem Off. Statt in einem realen Wohnzimmer scheinen die Darstellerinnen in ein Fernseh- oder Computerbild eingetaucht zu sein. „Es war, als wären wir Teil einer Serie. Die erste Staffel ein Erfolg“ hört man wieder die Stimme. Das Handy klingelt. Es wird fotografiert, performt, gepost.

Carola Dertnig
Sans Titre, Kleid #01, 2019

Der von Dertnig 2018 realisierte Film spielt im ehemaligen Atelier des legendären Wiener Architekten Otto Wagner (1841 – 1918), in dem später der Maler Friedensreich Hundertwasser arbeitete. Die heutige Bewohnerin hat den runden, kuppelartigen Raum mit verschiedensten Möbel- und Design-Klassikern gefüllt, in deren Mitte sie wie selbstverständlich lebt. Ausgerechnet hier treffen sich nun Vertreterinnen der neuen Millenial- Generation und erproben sich selbst. Wie die Kuratorin Claudia Slanar erklärt, skizziert Dertnig damit eine Lebensrealität „zwischen YouTube und Instagram, zwischen Nachahmung und dem Einfordern eigener Lebensentwürfe“. Die jugendlichen Irrungen im medialen Labyrinth aus Liken, Teilen, Kommentieren werden zur performativen Praxis zwischen Appropriation und Selbstverwirklichung.

Das Performative bildet seit jeher die Grundlage fur Dertnigs Schaffen. Oft ist es ihr eigener Körper, den sie als Ausdrucksmittel, Sujet oder Werkzeug ihrer kunstlerischen Arbeit verwendet. Doch nun beanspruchen andere die Buhne fur sich. Die Mädchen sind nicht bloß Statistinnen in einer fremdgesteuerten Inszenierung. Sie erobern den Raum, werden selbst kreativ und schaffen Skulpturen aus schwarzen und weißen Metallverbundrohren. Dabei greifen sie auf Dertnigs eigene künstlerische Praxis zuruck. Die Skulpturen entstanden im Rahmen ihrer Serie „Felden_Kreis_AM“ als Bewegungsstudien im Baumarkt BAUHAUS und erinnern mit ihrer Ästhetik doch an das zuruckgenommen Möbeldesign der gleichnamigen Kunstschule in Weimar. Einige der Arbeiten werden auch in der Ausstellung gezeigt. So wie die Darstellerinnen selbst Teil einer digitalen Realität zu sein scheinen, so scheint die Skulptur direkt aus dem Film in die dingliche Welt versetzt worden zu sein. Die Grenze zwischen realer und virtueller Wirklichkeit verschwimmt.

Carola Dertnig
Sans Titre, Kleid #04, 2019

Und auch die von den Mädchen getragenen Kleidungsstucke tauchen in der Ausstellung wieder auf. Die auffallende Garderobe bildet einen Störfaktor
im perfekt aufeinander abgestimmten Raumkonzept und schwankt zwischen modischer Extravaganz und absurder Verkleidung. Sie begegnet uns an den Ausstellungswänden in den Fotografien der Serie „Sans Titres“, auf denen Dertnig die Kleidung ihrer Mutter, einer modebewussten Clubbetreiberin und Kosmetikverkäuferin im „Italo-Feministinnen-Look“, abgelichtet hat. Die farbenprächtigen Hüte, Mäntel und Kleider werden auf den Fotos zu Zeitkapseln, in denen mehr steckt als nur eine melancholische Erinnerung.

„Fur Ma Mère war jede Revolution zwingend mit modischem Ausdruck verbunden“, erinnert sich Dertnig. „Kleider machen Leute. Sie zeigen, wer wir sind, wie wir denken, wo wir uns in der Gesellschaft positionieren wollen.“ Das Private ist fur die Kunstlerin immer auch politisch und oft lassen sich die Wirrungen des Lebens erst im Nachhinein entschlusseln.

Der selbstverständlich-revolutionäre Gestus der Mutter klingt auch in einer Textarbeit an, in der Dertnig über eine Begegnung mit Bommi Baumann, dem Mitbegrunder der terroristischen Vereinigung „Bewegung 2. Juni“, berichtet.

Carola Dertnig
Sans Titre, Kleid #05, 2019

Carola Dertnig wurde 1963 in Innsbruck, Österreich geboren. Sie studierte an der Universität fur angewandte Kunst in Wien sowie der École des Beaux Arts Paris. Seit 2006 leitet sie den Fachbereich Performative Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien und war 2008 als Gastprofessorin an der CAL ARTS in Los Angeles tätig. 2006 erschien ihr Buch „Let’s twist again. If you can’t think it, dance it“ – eine Untersuchung der lokalen Performancegeschichte Wiens. Dertnigs Werke wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen in New York, Wien, Paris und Moskau gezeigt. 2004 wurde sie mit einer Einzelausstellung in der Wiener Secession gewurdigt.

Alexander Hattwig

Carola Dertnig
Sans Titre, Hut #02, 2019

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Lithuanian Pavilion_Sun & Sea

Lithuanian Pavilion
at the 58th International Art Exhibition – la Biennale di Venezia

Lithuanian Pavilion at the Venice Biennal

SUN & SEA: MARIN

An opera-performance by

by Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė and Lina Lapelytė


Opening: Vernissage:
Friday, 10. May 2019 | 16 pm
Opening Talk Daisy Hildyard
Performance:
Saturday,10. May 2019 | 10–18 pm
Vernissage: May 8-10 2019
Installation Tue-Sun, 10am-6pm
Performance every Saturday 10am-6pm
May 11–October 31, 2019
Fondamenta Case Nuove 2738c
Marina Militare , 30122 Venice Italy
https://www.sunandsea.lt/en
https://www.facebook.com/operasunandsea/

@ Gabrielė Šėgždė.
Premjera. SAULĖ IR JŪRA, 2017 10 01, NDG
Premier. SUN AND SEA. October 1st, 2017, National Gallery, Vilnius

An opera-performance

by Rugilė Bardžiukaitė, Vaiva Grainytė and Lina Lapelytė

A new opera-performance by filmmaker and director Rugilė Barzdžiukaitė, writer Vaiva Grainytė and artist and composer Lina Lapelytė, Sun & Sea (Marina) brings a varying cast of up to 20 participants and singers together for a durational installation/performance blurring the edges between fiction and reality and addressing some of the most pressing issues of our time.

Sun & Sea (Marina) takes place on an artificial beach composed through light, architecture and music. Vacationers in colourful bathing suits are lying next to each other on a sandy ground, while the audience observes

them from above, as though from the point of view of the sun. In the heat of midday, characters begin telling their stories. Frivolous micro-stories slowly give rise to broader, more serious topics and grow into a global symphony, a universal human choir addressing planetary-scale, anthropogenic climate change. In the work, the physical finitude and fatigue of the human body becomes a metonym for an exhausted Earth. The setting—a crowded beach in summer—paints an image of laziness and lightness. In this context, the message follows suit: serious topics unfold easily, softly—like a pop song on the very last day on Earth.

An ecological play at its very core, Sun & Sea (Marina) concerns itself with the way in which we—our human species—consistently fails to recognise those planetary-scale threats and urgencies we ourselves are the cumulative cause of.

This is the second opera-performance by the award-winning trio, after the highly acclaimed, internationally touring opera, Have a Good Day!

The Lithuanian Pavilion’s Commissioners are Rasa Antanavičiūtė (Nida Art Colony of Vilnius Academy of Arts, Lithuania) and Jean-Baptiste Joly (founder of Akademie Schloss Solitude, Stuttgart, Germany). The Pavilion is being curated by Lucia Pietroiusti (Curator of General Ecology at Serpentine Galleries, London, UK) with the assistance of Caterina Avataneo (Independent Curator, London, UK).

The presentation will feature a special-edition vinyl catalogue designed by Åbäke.

Graphic design: Goda Budvyty

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