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ALBERTINA WIEN
Keith Haring. The Alphabet
Pressekonferenz: 15. März 2018 | 10 Uhr
Eröffnung 15. März 2018 | 18.30 Uhr
Kurator Dr. Dr. Dieter Buchhart
Ausstellung : 16. März – 24. Juni 2018
Albertinaplatz 1, 1010 Wien
https://www.albertina.at/ausstellungen/haring/

 

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Keith Haring Ohne Titel, 1982 Emailfarbe auf Metall
Privatsammlung, New York © Keith Haring Foundation

 

 

Keith Haring
The Alphabet
16. März – 24. Juni 2018
Die Albertina widmet dem amerikanischen Ausnahmekünstler Keith Haring (1958–1990) aus Anlass seines 60. Geburtstags eine umfassende Ausstellung mit rund 100 Werken aus internationalen Museen und privaten Sammlungen.
Haring war einer der gefeiertsten Künstler seiner Zeit. Seine Werke wurden 1982 auf der documenta 7, in führenden internationalen Museen und Galerien sowie auf zahlreichen Biennalen in aller Welt präsentiert. Trotz seines frühen und anhaltenden Erfolgs bei der Kritik und auf dem Kunstmarkt wurde ein zentraler Aspekt, der als ein Hauptanliegen seiner Kunst gelten kann, bis heute kaum in seiner Bedeutung erkannt: seine systematische Zeichensprache, die sich als Alphabet wie ein roter Faden durch sein gesamtes Schaffen zieht.

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Gottfried Helnwein, Keith Haring, 1989

Keith Harings Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen sind Botschaften gegen die Gewalt der Herrschenden, gegen Unterdrückung von Minderheiten, gegen Vorurteile und Barbarei. Seine Themen kreisen immer wieder aufs Neue um Gerechtigkeit und Veränderung. Seine Kunst war eine Sprache, die jeder Mensch leicht verständlich sein sollte.

 

keithharing1983n.jpgKeith Haring, Ohne Titel, 1983, Leuchtfarbe und Lack auf Holz
Privatbesitz, Wien © Keith Haring Foundation

Keith Haring greift auf die Gestaltungsprinzipien von Graffiti und Street Art zurück und mit seinen erfundenen Strichmännchen – Urformen der Kunst – ist er Teil jenes Transformationsprozesses von Low Art über High Art, mit dem schon die Pop Art Cartoons und Wandbilder ins Museum geschleust hat. Er kämpfte für das Individuum und gegen dessen Unterdrückung durch Diktatur, Rassismus, Kapitalismus und Drogensucht. Er setzte sich für die Beendigung der Apartheid in Südafrika ein, sein Engagement im Kampf gegen AIDS ist legendär. Er war eine jener Stimmen, die am lautesten vor den Gefahren eines Atomkriegs, der Zerstörung der Umwelt und zahllosen weiteren Bedrohungen der Menschheit und unseres Planeten warnten.
Seine gesamte Zeichensprache entwickelte er aus der Erkenntnis, dass Bilder wie Wörter funktionieren können. Die U-Bahn-Zeichnungen wurden zur wesentlichen Grundlage seiner Kunst. Harings Einfluss auf seine Zeitgenoss_innen und nachfolgende Künstlergenerationen ist gewaltig und nachhaltig. Seine politischen Botschaften und Gedanken sind nicht nur Teil seines Erbes, sondern auch Teil der Menschheit und der Kunstgeschichte.

 

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Keith Haring, Ohne Titel, 1982
Vinylfarbe auf Vinylplane © Keith Haring Foundation

ALBERTINA WIEN
Keith Haring. The Alphabet
Social Conference #AlbertinaHaring
19. März 2018 | 18 Uhr | Eintritt frei!
Pressekonferenz für BloggerInnen,
InstagrammerInnen, Online-Medien & TwittererInnen
Mit: AusstellungskuratorInnen Dieter Buchhart und Elsy Lahner
Kurator Dr. Dr. Dieter Buchhart
Ausstellung : 16. März – 24. Juni 2018
Albertinaplatz 1, 1010 Wien
https://www.albertina.at/ausstellungen/haring/

 

keithharingfoundation1.jpgKeith Haring, Ohne Titel, 1983
Vinylfarbe auf Vinylplane © Keith Haring Foundation

 

 

Katalog Keith Haring, The Alphabet
Herausgegeben von Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder, Dr. Dr. Dieter Buchhart, Eigenverlag, EUR 29,90 (Hardcover)
https://www.albertina.at/presse/ausstellungen/haring/

 

 

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Yona_Friedman

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Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung
ÖSTERREICHISCHER FRIEDRICH KIESLER-PREIS FÜR
ARCHITEKTUR UND KUNST 2018
geht an den französischen Architekten
YONA FRIEDMAN
wird durch Gernot Blümel, Bundesminister im Bundeskanzleramt
für EU, Kunst, Kultur und Medien, verliehen werden.
Friedrich Kiesler Stiftung
Mariahilfer Straße 1b/1, 1060 Wien
https://www.kiesler.org/de/
http://bka.gv.at

 

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Die mit 55.000 Euro dotierte Auszeichnung wird abwechselnd alle zwei Jahre von der Republik Österreich und der Stadt Wien „für herausragende Leistungen im Bereich der Architektur und der Künste, die den experimentellen und innovativen Auffassungen Friedrich Kieslers und seiner Theorie der ,correlated arts‘ entsprechen“, vergeben (Statuten des Friedrich Kiesler-Preises).

Die internationale Jury des Friedrich Kiesler-Preises 2018 würdigt mit Yona Friedman „einen Giganten unter den Architekten, der außerordentlich anerkannt ist unter etablierten Vertreter*innen der Profession genauso wie unter Fachleuten am Beginn ihrer Karriere. Während seines gesamten Berufslebens von mehr als sechs Jahrzehnten war er kompromisslos in seiner Präzision und visionär in seinem Denken. Bis heute ist er enorm einflussreich als Architekt ,realisierbarer Utopien‘, als Stadttheoretiker, Designer und Lehrender.

Friedmans Konzepte von Architektur sind eng mit der Dynamik von sozialen Strukturen und der Veränderlichkeit der Bedürfnisse von Nutzer*innen verbunden. Diese Themen, die er seit dem Beginn seiner Arbeit betont, gewinnen in den heutigen Tagen, bedingt durch die derzeitigen Entwicklungen der Migration und einer Art von neuem Nomadentum, immer mehr an Bedeutung. Sein eigener biografischer Hintergrund als Migrant ist Grund dafür, dass seine Ideen und sein Engagement für eine zutiefst menschliche Architektur und Gesellschaft auf existenziellen Erfahrungen basieren und daher sein Werk auch als ein politisches qualifiziert.“ (Auszug aus der Begründung der Jury)

Der Österreichische Friedrich Kiesler-Preis für Architektur und Kunst 2018 wird durch Gernot Blümel, Bundesminister im Bundeskanzleramt für EU, Kunst, Kultur und Medien, verliehen werden. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Yona Friedman:
Yona Friedman wurde 1923 in Budapest geboren. Er studierte zuerst an der Technischen Hochschule Budapest, bevor er nach Israel flüchten musste, wo er seine Ausbildung fortsetzte und erste praktische Erfahrungen als Architekt sammelte. 1957 zog er nach Paris, wo er bis heute lebt und arbeitet.

1958 veröffentlichte er das Manifest „L’Architecture Mobile“, zugleich Gründungsdokument der „Groupe d’étude d’architecture mobile“ (GEAM), und entwickelte Raumstadtkonzepte wie „La Ville Spatiale“. Seine Ideen waren visionär und seiner Zeit weit voraus – sie besitzen heute eine neue Aktualität.

Friedman lehrte als Gastdozent an diversen renommierten Bildungseinrichtungen, u. a. am Massachusetts Institute of Technology, an der Harvard University und Princeton University. Seine Arbeiten umfassen städteplanerische Modelle, theoretische Texte sowie (Animations-)Filme und waren bei mehreren Kunstbiennalen sowie der documenta 11 (2002) in Kassel vertreten.

Bisherige Preisträger*innen:
Frank O. Gehry (1998) – Judith Barry (2000) – Cedric Price (2002) – Asymptote Architecture / Hani Rashid + Lise Anne Couture (2004) – Olafur Eliasson (2006) – Toyo Ito (2008) – Heimo Zobernig (2010) – Andrea Zittel (2012) – Bruce Nauman (2014) – Andrés Jaque (2016)

„Ich fühle mich außerordentlich glücklich, den Kiesler-Preis zu erhalten, und ich bin der Jury sehr dankbar dafür, dass sie mein Werk ausgewählt hat, was großes Verständnis gegenüber meinen Ideen widerspiegelt. Aber abgesehen von Dankbarkeit fühle ich auch besondere Freude, dass es diese spezielle Stiftung ist, die mein Werk anerkennt. I kenne einige von Kieslers Arbeiten, von Publikationen und von Ausstellungen im Centre Pompidou in Paris, und ich bewundere ihn und seine Ideen ungemein. Das erste Mal, dass ich sein Werk entdeckte, war seine Präsentation bei der Surrealisten-Ausstellung, von der ich den Katalog bereits gelesen hatte, bevor ich nach Paris kam. Dann sah ich seine Modelle für das ,Endless House‘ und verstand die Absicht dahinter – ich dachte, dass diese sehr ähnlich sei zu den Ideen, an denen ich damals arbeitete. Es gab so wenige Künstler und Architekten, die mutig genug waren, konträr zur Mainstream-Architektur Stellung zu beziehen. Kiesler war einer dieser wenigen, und vielleicht sogar der entschlossenste. Ich glaube, dass Ideen wichtiger sein können als die Objekte selbst. Eine Auffassung, die 2.500 Jahre zurückreicht, aber oft vergessen wird …“

 Yona Friedman, Friedrich Kiesler-Preisträger 2018

„Ich freue mich, dass der diesjährige Kiesler-Preisträger in geradezu idealer Weise mit dem visionären Werk des Namengebers korrespondiert. Yona Friedman ist nicht nur ein innovativer Architekt mit seinen Raumstadtkonzepten, er war weit seiner Zeit voraus. Nicht nur für Stadtplaner und Architekten ist seine Arbeit ein enorm wichtiger Ansatzpunkt, auch die zeitgenössische Kunst entdeckt ihn und seine künstlerisch-poetische Qualität für sich neu. Seine Relevanz für die Gegenwart ist beeindruckend, und durch seinen biografischen Hintergrund als Vertriebener entwickelte er ein Sensorium für die existentiellen Erfahrungen einer Gesellschaft, was seine Arbeit auch als politische qualifiziert.“

Gernot Blümel, Österreichischer Bundesminister
im Bundeskanzleramt für EU, Kunst, Kultur und Medien

„Ich freue mich, dass Yona Friedman mit der Verleihung des Kiesler-Preises für sein visionäres Werk gewürdigt wird. Sein Konzept einer Stadt besteht aus modularen Systemen, die die Bewohnerinnen und Bewohner gestalten und weiter entwickeln können. Architektur wird nicht statisch gedacht, sondern als ein offenes, dynamisches Phänomen. Yona Friedman betrachtet die Stadt nicht aus formalistischer Perspektive, sondern von der Nutzung her – im Mittelpunkt stehen die Menschen. Ein Ansatz, der in seiner Modernität und demokratischen Radikalität beeindruckt und heute aktueller ist denn je.“

Andreas Mailath-Pokorny, Amtsf.
Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport der Stadt Wien

 

„Es ist gleichzeitig eine Überraschung und gar keine Überraschung, dass der Kiesler-Preis dieses Zyklus an den ungemein einflussreichen, zugleich in einigen Aspekten rätselhaften Genius Yona Friedman geht. Friedmans OEuvre umfasst auf großartige und harmonische Weise Kunst, Urbanismus, Architektur, Poesie und Wissenschaft – und aus diesem Grund allein gibt es keine bessere Auszeichnung in der Welt als den Kiesler-Preis als Anerkennung für einen Werkkorpus wie keinen anderen and dessen Einfluss erst jetzt beginnt sich zu verfestigen.“

Hani Rashid, Präsident der Friedrich Kiesler Stiftung, Wien/New York

„Zeit seines Lebens ist Yona Friedman ein Agent in der Suche nach neuen Lösungen des menschlichen Zusammenlebens im urbanen Raum. Unermüdlich ersinnt er neue Utopien, die es einer Gesellschaft mit mehr Freizeit und weniger Raum ermöglichen, zur Verbesserung ihrer Lebensumstände beizutragen – dies manifestiert sich erstmals in seiner ,Architecture Mobile’ von 1958.

Mit seinen Ideen setzt Friedman in unglaublicher Weise in Architektur, zeitgenössischer Kunst, Soziologie, Ökologie und Neuen Medien fort, womit sich Friedrich Kiesler zeit seines Lebens befasste. Der 11. Kiesler-Preisträger erweist sich in seinem Denken als Weltbürger, als Fortführer und Fortentwickler des immanent brisanten Themas der Menschheit einer friedlichen Koexistenz in einer überbevölkerten Welt, wobei Yona Friedman auch großen Respekt vor der Geschichte der bestehenden urbanen Struktur hat.“

Peter Bogner, Direktor der Friedrich Kiesler Stiftung

 

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Kiesler-Preis-Jury 2018 (von links nach rechts): Pedro Gadanho, Rainer Fuchs, Julia Peyton-Jones, Germano Celant, (Hani Rashid), Angelika Fitz, (Peter Bogner). Foto: Sabine Hauswirth

 

Jury des Kiesler-Preises 2018:
Germano Celant, Direktor Prada Foundation, Milan, Kurator Solomon R. Guggenheim Museum, New York
Angelika Fitz, Direktorin Architekturzentrum Wien
Rainer Fuchs, Chefkurator u. stellv. Direktor mumok, Wien
Pedro Gadanho, Direktor MAAT, Lissabon
Dame Julia Peyton-Jones, Global Senior Director, Galerie Thaddaeus Ropac, London

 

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SCHIELE – BRUS – PALME

leopoldmuseum

Leopold Museum
EGON SCHIELE
DIE JUBILÄUMSSCHAU
UND
SCHIELE – BRUS – PALME
ABSTURZTRÄUME
Eröffnung:
FREITAG, 2. MÄRZ 2018 | 19 UHR
ZUR ERÖFFNUNG SPRECHEN
Hans-Peter Wipplinger, Direktor und Kurator „Egon Schiele.
Die Jubiläumsschau“
Diethard Leopold, Kurator „Egon Schiele. Die Jubiläumsschau“
Roman Grabner, Kurator „Schiele – Brus – Palme. Absturzträume“
Gernot Blümel, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien
Ausstellung: 03.03. – 11.06.2018
Ebene -2, Grafisches Kabinett
MuseumsQuartier Wien
U2 MuseumsQuartier U3 Volkstheater
https://www.leopoldmuseum.org/de/

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SCHIELE – BRUS – PALME
03.03. – 11.06.2018

Egon Schiele (1890–1918), Günter Brus (* 1938) und Thomas Palme (* 1967) – Enfant terribles ihrer jeweiligen Generation – erweiterten mit ihren Arbeiten den herkömmlichen Kunstbegriff. Schieles schonungslose Beschäftigung mit dem Individuum, mit dem Selbst, war der notwendig verstörende Auftakt für das von zwei Weltkriegen erschütterte 20. Jahrhundert. In den 1960er Jahren nimmt Günter Brus den Körper als Kapital für die Kunst wieder auf und radikalisiert Schieles Analyse des Ichs, indem er bald Papier und Leinwand verlässt und sich wortwörtlich einer Zerreißprobe stellt. Eine Generation später ist es Thomas Palme, der das Erbe von Schiele und Brus in seinen Grafiken weiterführt, indem er jene zitiert, weiterdenkt oder ihnen antwortet. In der Ausstellung entsteht ein fiktiver – zwischen Brus und Palme auch direkter – Dialog, der zeitliche, räumliche und gesellschaftliche Grenzen bei aller existentialistischen Pein oft auch spielerisch hinter sich lässt.

 

 

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THOMAS PALME, No Text, 2014 © Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum | Foto: N. Lackner/UMJ

 

 

Leopold Museum
EGON SCHIELE
Die Jubiläumsschau
Ausstellung: 23.02. – 04.11.2018
MuseumsQuartier Wien
U2 MuseumsQuartier U3 Volkstheater
https://www.leopoldmuseum.org/de/ausstellungen/95/egon-schiele

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Egon Schiele, Sitzender Männerakt (Selbstdarstellung), 1910
© Leopold Museum, Wien, Inv. 465

 

 

Im Jahr 2018, 100 Jahre nach seinem Tod, ist dem zentralen Künstler aus der Sammlung des Leopold Museum, Egon Schiele (1890–1918), eine besondere Ausstellung gewidmet: einzigartig durch die Kombination von Gemälden, Papierarbeiten und zahlreichen Archivalien präsentiert die Ausstellung die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers: zunächst sein selbstbewusstes Heraustreten aus der Tradition und seine Findung als Ausdruckskünstler, in der Folge Motivgruppen wie die ambivalente Figur der Mutter oder die Tabubrüche in Form der Darstellung junger Mädchen und Buben, des weiteren Themen wie Spiritualität und Verwandlung, seine enigmatischen Häuser und Landschaften oder etwa seine spannungsvoll komplexe Analyse in seinen Porträtdarstellungen. Die Gewichtung der Ausstellung ergibt sich aus jener der Sammlungen Leopold, die Kunstgeschichte schrieben: bei den Ölbildern wie den Papierarbeiten liegt der Schwerpunkt auf den expressionistischen Jahren 1910–1914, wobei die Blätter zu je einem Drittel den Selbstdarstellungen, den Porträts und Akten der Mädchen und schließlich jenen erwachsener Frauen gewidmet sind. Demgegenüber umfassen die Gemälde alle oben genannten Themen. Neben dem umfassenden Sammlungsbestand, deren Papierarbeiten aus restauratorischen Gründen in drei Durchläufen gezeigt werden, sind einzelne herausragende Schiele-Werke von internationalen Sammlungen als „noble Gäste“ in die Jubiläumsausstellung integriert.

https://www.leopoldmuseum.org/de/presse/sonderausstellungen/vorschau/906

 

 

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Gustav_Peichl

makne

MAK
MAK-KUNSTBLÄTTERSAAL
GUSTAV PEICHL
15 Bauten zum 90sten
Pressekonferenz
Dienstag, 20. März 2018 | 10:30 Uhr
Eröffnung
Dienstag, 20. März 2018 | 19 Uhr
Kuratorin: Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv
Dialogführungen
mit SchülerInnen und KollegInnen von Gustav Peichl
Di, 10.4.2018 | 18 Uhr
mit Martin Kohlbauer, Architekt
Di, 8.5. 2018 | 18 Uhr
mit August Sarnitz, Architekt
Ausstellung: 21. März – 19. August 2018
Stubenring 5, 1010 Wien
https://www.MAK.at

 

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GUSTAV PEICHL, PORTRÄT 2017 © Paul Schirnhofer

 

MAK-KUNSTBLÄTTERSAAL und MAK-Säulenhalle
Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst
GUSTAV PEICHL. 15 Bauten zum 90sten
21. März – 19. August 2018

Anlässlich seines 90. Geburtstags widmet das MAK dem österreichischen Architekten Gustav Peichl (geboren am 18. März 1928 in Wien) die PersonaleGUSTAV PEICHL. 15 Bauten zum 90sten. In seinem 50-jährigen Schaffen konnte Peichl, der unter dem Pseudonym Ironimus höchst erfolgreich auch als politischer Karikaturist tätig war, 70 Bauten realisieren. Für die Schau im MAK wählte er 15 Bauten aus, die exemplarisch Einblick in sein umfangreiches Lebenswerk geben. Die Gebäude werden exklusiv für das MAK von der deutschen Künstlerin Pola Sieverding in ihrem heutigen, aktuellen Zustand fotografiert und mit Skizzen, Entwürfen und Plänen aus der MAK-Sammlung kontextualisiert.

Peichl schenkte dem MAK 2013 einen umfassenden Bestand von über 8 000Entwurfszeichnungen, Skizzen, Plänen und Konzepten für seine österreichischen Bauten. Darunter befinden sich Ideenskizzen ebenso wie öffentliche Bauaufträge, städtebauliche Planungen, nicht realisierte Projekte, soziale Wohnbauten und repräsentative Einfamilienhäuser. Die MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung verwahrt zahlreiche Konvolute und (Teil-)Nachlässe namhafter ArchitektInnen, unter anderem auch von Edmund Moiret, Josef Hoffmann, Otto Niedermoser, Otto Prutscher und Anna-Lülja Praun. Zeitgenössische Positionen kamen mit dem Nachlass von Hans Hollein und Vorlass von Gustav Peichl in die Sammlung.

 

 

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 Gustav Peichl, Phosphateliminationsanlage (PEA), farbige Aufsicht des Gesamtgebäudes, Berlin, 1980–1985

 

Im digitalen Zeitalter, in dem meist am Computer geplant wird, postuliert Peichl das Skizzieren als Nachdenken auf dem Papier. Für ihn sind „Bauen und Architektur die Summe aus Form, Funktion, Material, Farbe und Licht. Es gilt nach einer sinnlichen Architektur zu streben, nach einer Architektur unter Bezugnahme auf Eros“. Als Vertreter der klassischen Moderne verfolgt Peichl technische Ästhetik, klassische Proportionen, Witz und Sinnlichkeit – und damit eine unverkennbare, eigenständige Linie.

Die Ausstellung GUSTAV PEICHL. 15 Bauten zum 90sten folgt einer chronologischen Ordnung: vom ersten realisierten Bau, dem gemeinsam mit Wilhelm Hubatsch und Franz Kiener entworfenen Verwaltungsgebäude der NEWAG-NIOGAS (1958–1960), über die legendären ORF-Landesstudios (1970er und 1980er Jahre) bis zur markanten Kindertagesstätte des Deutschen Bundestags an zentraler Stelle im Berliner Regierungsviertel (1998–2002). Die gezeigtenSkizzen, Entwürfe und Einreichpläne werden großteils erstmals öffentlich zugänglich gemacht. Die Fotografien der Künstlerin Pola Sieverding schaffen ungewohnte Perspektiven und verdeutlichen die starke Materialität und die prägnante Formensprache von Peichls Architektur. Den ursprünglichen, bis zu 60 Jahre alten Ideenskizzen und Bauplänen stehen Bilder von deren Ergebnissen gegenüber, wie sie noch heute Orte, Städte und Umgebungen prägen.

 

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Gustav Peichl, Wilhelm Hubatsch, Franz Kiener, Verwaltungsgebäude der Newag-Niogas, Maria Enzersdorf, 1958–1963 © MAK/Georg Mayer
Bildquelle: MAK

Peichls feines Gespür für Trends kommt unter anderem in seinem Entwurf für die Atriumschule in der Krim in Wien-Döbling (1961–1964) zum Tragen. Weiße Mauern, flache Dächer und offene Glasflächen verleihen dem Bau, der Gemeinschaft und Kommunikation entstehen lässt, einen markanten Charakter. Gesteigert wird dieses Gemeinschaftsgefühl im Konvent der Dominikanerinnen in Wien-Hietzing (1963–1965), wo Peichl kleine Wohngemeinschaften bildete.

Ein Schlüsselwerk in seinem Schaffen ist die eindrucksvoll in die Landschaft integrierte Erdfunkstelle Aflenz in der Steiermark (1976–1979). Peichl gelang die perfekte Symbiose von Architektur und Technik, indem er die hochtechnisierte Anlage unterirdisch baute und grasbewachsene Erdhügel darüberlegte. Vor allem den ORF-Landesstudios verdankt Peichl sein Renommee als Architekt: Alle ORF-Gebäude folgen demselben Prinzip und sind in Form von Kreissegmenten um einen Zentralraum angeordnet.

Auch in Deutschland feierte Peichl große Erfolge: Er gewann im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Berlin den Wettbewerb um die Errichtung der Phosphateliminationsanlage PEA in Berlin-Tegel (1980–1987), plante die Bundeskunsthalle in Bonn (1986–1992) und entwarf den Zubau zum Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main (1987–1990) sowie das Werkraumtheater der Münchner Kammerspiele (1990–1993). Als Leihgaben der Akademie der Künste in Berlin, die seit 2013 rund 3 100 Pläne, Zeichnungen, Skizzen und Modelle zu Peichls Bauprojekten in Deutschland verwahrt, fließen diese Bauten in die MAK-Ausstellung ein. Peichl nahm zweimal an der Architekturbiennale in Venedig und an der documenta in Kassel teil. Er wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Reynolds Memorial Award. Von 1973 bis 1996 unterrichtete er als Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien, von 2002 bis 2003 als Gastprofessor an der Harvard School of Design in Boston.

 

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Bundeskunsthalle Bonn

 

Architektur
Ein Wahrzeichen Bonns
Der markante Bau an der einstigen Diplomatenrennbahn wurde nach Plänen des Wiener Architekten Gustav Peichl errichtet. Es war nicht zuletzt der heitere, poetische Charakter seiner Architektur, der unter den 35 für den Ideenwettbewerb eingereichten Entwürfen den Ausschlag gab.
Im Juryprotokoll aus dem Oktober 1986 heißt es: „Der überarbeitete Entwurf versucht verstärkt, Demokratie in der Mitte Europas sowohl funktionell als auch gestalterisch in den Neubau der Kunsthalle Bonn einzubringen. Abgeschlossene funktionsgerechte Raumentwicklung einerseits und eine durch einen poetischen Charakter versuchte Ausstrahlung nach außen geben dem Bauwerk eine eigenständige Physiognomie. (…) Die aufregenden individuell gestalteten Lichttürme mit Steinverkleidung und Kupferblechabdeckung sollen den kulturellen und künstlerischen Inhalt des Gebäudes signalisieren.“
Die drei markanten, elegant zugespitzten Lichtkegel, die heute in einer leuchtend blauen Majolika-Verkleidung erstrahlen, entwickelten sich von Beginn an nicht nur zum Wahrzeichen des Hauses, sondern auch zu einem Wahrzeichen der Stadt.
Die Architektur bietet ein differenziertes und variables System von kleinen, mittleren und großen Räumen mit insgesamt 5.600 m², die sowohl mit Tages- als auch mit Kunstlicht beleuchtet werden können. Das Raumprogramm lässt jede Form von Ausstellung zu, sei es eine raumgreifende Großausstellung oder eine kleine Kabinettausstellung. Die bepflanzte Dachlandschaft, die fünfte Fassade, wie sie vom Architekten genannt wurde, dient als öffentlicher Raum für Skulpturen- und Gartenausstellungen und erweitert die Ausstellungsfläche um 8.000 m².

http://www.bundeskunsthalle.de/ueber-uns/die-bundeskunsthalle/architektur.html

 

 

MAK
MAK-KUNSTBLÄTTERSAAL
GUSTAV PEICHL
15 Bauten zum 90sten
Dialogführungen
mit SchülerInnen und KollegInnen von Gustav Peichl
Di, 10.4.2018 | 18 Uhr
mit Martin Kohlbauer, Architekt
Di, 8.5. 2018 | 18 Uhr
mit August Sarnitz, Architekt
Kuratorin: Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv
Ausstellung: 21. März – 19. August 2018
Stubenring 5, 1010 Wien
https://www.MAK.at

http://mak.at/programm/ausstellungen/ausstellungen?event_id=1516070722324&article_id=1515033864875

 

 

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stylianosschicho18

strabagkunstforum

STRABAG Kunstforum
STYLIANOS SCHICHO
ANOTHER POINT OF YOU 
Eröffnung: Opening:
DONNERSTAG, 15.02.2018 | 18 – 21 UHR
BEGRÜSSUNG 18.30 Uhr: Reinhard Kerschner, Vorstand STRABAG AG
ZUR AUSSTELLUNG: Prof. Wolfgang Herzig,
Universität für angewandte Kunst Wien, Meisterklasse Malerei 1997-2005
Anerkennungspreisträgers des STRABAG Artaward International 2017
Eröffnung: Exhibition: 16.2 – 16.3.2018
Artlounge im STRABAG Haus
Donau-City-Straße 9, 1220 Wien
https://www.strabag-kunstforum.at
http://www.stylianosschicho.com/

 

 

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EXCENTRIFUGAL Charcoal 2017
Kohle, Acryl auf Leinwand, 180 x 150 cm, Foto: Stylianos Schicho

 

 

STYLIANOS SCHICHO
ANOTHER POINT OF YOU 

Mit der Ausstellung „Another point of YOU“ wird der Betrachter dazu angehalten, seine Sichtweise zu hinterfragen, seine Perspektive zu ändern oder gar einen anderen Blick auf sich selbst zu richten. Dabei geht es Stylianos Schicho stets um Beobachtung, Kommunikation und Interaktion. Diese finden zwischen Motiv und Rezipient statt, stehen aber auch sinnbildlich für die Gesellschaft und ihre
Strukturen. Auf großformatigen Leinwänden stellt Schicho gekonnt den permanenten Balanceakt zwischen Nähe und Distanz, zwischen Intimität und Isolierung dar. Formales und Inhaltliches kombiniert der Künstler durch die Verwendung zahlreicher Metaphern und verweist damit auf Diskrepanzen zwischen Individuum und Kollektiv. Libellen beispielsweise malt Schicho immer wieder als Ergänzung zu den Menschen. Sie verfügen über ein sehr gutes Sehvermögen und besitzen einen außergewöhnlichen Flugapparat, der ihnen ermöglicht, in der Luft stehend zu beobachten. Ein weiteres Element in Schichos Arbeiten sind kreisförmige Gebilde, die aufeinandertreffen, sich verbinden oder platzen. Diese Blasen suggerieren eine Intimzone, einen Rückzugsort, der aber eine Illusion bleibt. Die Bildkonstruktionen des Künstlers sind gemalte Gesellschaftskritik, die soziologische Abläufe und deren Auswirkungen thematisieren.

 

 

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Stylianos Schicho, Photo: Eva Kelety

 

 

STYLIANOS SCHICHO
https://www.stylianosschicho.com
1977 geboren in Wien, AT / born in Vienna, AT
1998–2005 Universität für angewandte Kunst, Wien bei Prof. Wolfgang Herzig
Lebt und arbeitet in Wien, AT / lives and works in Vienna, AT

 

 

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Prof. Wolfgang Herzig 2013 / Kunst Haus Wien
Universität für angewandte Kunst Wien, Meisterklasse Malerei 1997-2005                           Foto: Esther Attar Machanek

 

A u s s t e l l u n g e n (A u s w a h l)
E x h i b i t i o n s (S e l e c t i o n)
2 0 1 7
EXCENTRIFUGAL, mit Wendelin Pressl, Traklhaus, Salzburg / Salzamt, Linz, AT
2 0 1 6
INEQUALITY 4.4, Projektraum Lucas Cuturi, Wien, AT*
UNDISCLOSED – RECIPIENTS, Erlas Galerie, Traunkirchen, AT*
SHORTCUT, Galerie Clairefontaine, Luxembourg, LU*
Option Project, Sotheby’s, Wien, AT
2 0 1 5
ENCHANTING TREASURES Galerie Clairefontaine, Luxembourg, LU
ELEVATOR PAINTINGS, Loft 8, Wien, AT*
GELB – Aktuelle Positionen Österreichischer Kunst, BIG gallery, Dortmund, DE
FREEZE!, Wien Energie, Wien, AT*
2 0 1 4
Figuration zwischen Traum und Wirklichkeit, Museum Angerlehner, Thalheim bei Wels, AT
600 Mio. – Freunde und Komplizen, Künstlerhaus, Wien, AT
2 0 1 3
25 years – Galerie Clairefontaine, Galerie Clairefontaine, Luxemburg, LU
contemporary istanbul, Lukas Feichtner Galerie, Wien, AT
Mensbeeld, Galerie van Krimpen, Amsterdam, NL
Visual Soliloquies – Visuelle Selbstgespräche, Galerie Kaethe Zwach, Schörfling am Attersee, AT*
IONISPHÄRE, BA-CA Kunstforum (Tresor), Wien, AT
2 0 1 2
bLISSFULLY bURSTING bUBBLES, Lukas Feichtner Galerie, Wien, AT*
k/haus 18 – Malerei der Gegenwart, Kunstmuseum Artemons, Hellmansödt, AT
2 0 1 1
schilderijen 2008-2011 van stylianos schicho, Galerie van Krimpen, Amsterdam, NL*
The Excitement Continues – Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung Leopold II, Leopold Museum Wien, AT
painting stories, 50 plin 1 Gallery, Limassol, CY
THE WYNWOOD PAINTINGS, Studio Show, C-Collection Residency, Miami, USA

* Einzelausstellungen / Solo Shows
P r e i s e / S t i p e n d i e n
A w a r d s / G r a n t s
2 0 1 4
MEGABOARD ART WALLs 2014, 1.Platz, Wien, AT
2 0 1 0
Kunstpreis „Young & Collecting 2010“ Art Amsterdam / SNS REAAL Fonds, Amsterdam, NL
2 0 0 7
Walter Koschatzky Kunstpreis 2007, 2.Platz, Wien, AT
http://www.stylianosschicho.com/

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Stylianos Schicho Sommer 2008 Ausstellung Galerie Lukas Feichtner

 

STRABAG ARTAWARD INTERNATIONAL 2017
Der STRABAG Artaward International zählt zu den höchstdotierten privaten Kunstpreisen in Österreich: Jährlich werden ein Preis und vier Anerkennungen mit einem Preisgeld von insgesamt € 35.000,- vergeben. Als Anerkennung für individuelle, herausragende künstlerische Leistung zu verstehen, richtet sich der STRABAG Artaward International an die jüngere Künstlergeneration bis
vierzig Jahre, mit Schwerpunkt Zeichnung und Malerei.
Preisträger des STRABAG Artaward International 2017: Julia Steiner /CH
Anerkennungen erhielten: Daniel Karrer /CH, Stylianos Schicho /A, Natascha Schmitten /NRW, Denitsa Todorova /BE

Von 2015 – 2017 wurde der STRABAG Artaward International, Kunstförderungspreis der STRABAG SE für Malerei und Zeichnung, neben Österreich in den BeNeLux-Staaten, Nordrhein-Westfalen und der Schweiz ausgelobt.
Im Jänner und Februar 2017 bewarben sich insgesamt 546 Künstlerinnen und Künstler. Nach einer mehrwöchigen Online-Vorjury, in der 92 Positionen nominiert wurden, fand die Sitzung der mit internationalen Kunstexpertinnen und Kunstexperten besetzten Jury im April 2017 vor den eingereichten
Originalen in Wien statt.
Einzelausstellungen der fünf prämierten Künstlerinnen und Künstler in der STRABAG Artlounge:
Julia Steiner Vernissage: 12.10.2017 // 13.10-10.11.2017
Natascha Schmitten Vernissage: 16.11.2017 // 17.11.-15.12.2017
Denitsa Todorova Vernissage: 11.01.2018 // 12.01.-09.02.2018
Stylianos Schicho Vernissage: 15.02.2018 // 16.02.-16.03.2018
Daniel Karrer Vernissage: 22.03.2018 // 23.03.-20.04.2018

Geschichte des STRABAG Artaward International
Der STRABAG Artaward wurde im Jahr 2017 zum 22. Mal verliehen. Anfänglich als österreichischer Kunstpreis in Spittal/Drau und später in Wien ausgeschrieben, folgte 2009 die Internationalisierung des Preises. Zur Bewerbung eingeladen werden seither Künstlerinnen und Künstler aus Österreich – dem Zentralsitz der STRABAG SE – sowie in einem Dreijahreszyklus abwechselnd, weitere europäische Staaten, in denen STRABAG tätig ist. Den Beginn machten die direkten Nachbarstaaten Österreichs, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik und Ungarn (2009-20011). In den
darauffolgenden drei Jahren wurde der STRABAG Artaward International in Polen, Rumänien und Russland ausgeschrieben, von 2015-2017 in den BeNeLux-Staaten, Nordrhein-Westfalen und der Schweiz. In den kommenden drei Jahren ist der STRABAG Artaward International in Österreich und Deutschland ausgelobt.

https://www.strabag-kunstforum.at

 

 

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ALBERTINA Wien
DAS WIENER AQUARELL
DONNERSTAG, 15. FEBRUAR 2018 | 10 UHR
Eröffnung: Opening:
DONNERSTAG, 15. FEBRUAR 2018 | 18:30 UHR
Es sprechen:
PROF. DR. KLAUS ALBRECHT SCHRÖDER
Generaldirektor der Albertina
DR. MARIA LUISE STERNATH
Kuratorin der Ausstellung, Albertina
Ausstellung: Exhibition:  16. Februar – 13. Mai 2018
Albertinaplatz 1, 1010 Wien
 https://www.albertina.at/presse/ausstellungen/wiener_aquarell/

 

 

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Moritz Michael Daffinger portraet Marie Daffinger 1828 c Privatbesitz

 

DAS WIENER AQUARELL
16. Februar- 13. Mai 2018

Transparenz, Strahlkraft der Farben und atmosphärische Wirkung sind die besonderen Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. Virtuose Stadtansichten und Landschaften, detailverliebte Porträts, Genrebilder und Blumenstücke bilden den reichen Motivschatz.

 

 

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Moritz Michael Daffinger paris quadrifolia I- um1840 Albertina- Wien

 

 

Die Albertina verwahrt etwa 2.500 Aquarelle österreichischer Künstler des 19.
Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigt einen Bilderreigen von über 200 Werken, die die außerordentliche Schönheit, der hauseigenen Schätze belegt. Erweitert wird die Schau durch bedeutende Leihgaben aus Privatsammlungen.

 

 

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Matthaeus Loder Wasserfaelle im Tischlerkar bei Gastein- 1827 Privatbesitz

 

 

Den Höhepunkt erreicht das Wiener Aquarell im Biedermeier: Jakob Alt, Matthäus Loder, Thomas Ender, Peter Fendi und Moritz Michael Daffinger zählen zu den bedeutendsten Künstlern dieser Zeit. Später sind es dann Anton Romako und August von Pettenkofen. Überragend aber sind die Werke von Rudolf von Alt aus seiner mehr als siebzigjährigen Schaffenszeit. Sie zählen zu den erlesensten Beispielen der Aquarellmalerei und begleiten den großen Bogen der Kulturgeschichte vom Biedermeier bis zur Kunst um 1900.

https://www.albertina.at/presse/ausstellungen/wiener_aquarell/

 

 

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Collage

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Galerie Krobath
Collage
Jiří Kolář . Jiří Kovanda . Dominik Lang . Katja Strunz .
Sofie Thorsen . Jenni Tischer
Exhibition: January 17.- 27 February 7, 2018
Eschenbachgasse 9, A-1010 Wien | Vienna
http://www.galeriekrobath.at/

 

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Collage, Ausstellungsansichten / Installation views,
Krobath Wien 2018. Fotos: Rudolf Strobl.

 

 

Galerie Krobath’s current exhibition focusses on various approaches to collage, featuring works by several artists represented by the gallery. An array of visual strategies in which bodies play an important role, either by their presence or their absence, as well as the fragmentation of everyday life are crucial to the idea behind this show. Each artist explores how perception and the characteristics of materials lead to
collaged works of art. Several contributions deal with the folding of fabrics and textile patterns, underscoring a noticeable absence, or fragmentation of bodies.
Sofie Thorsens‘ collages are the result of her work, over several years, with Japanese roomdivider screens, kimonos as well as the art of folding. Japanese decorative arts contain clear architectonic elements and she uses these elements to react to spatial and socio-dynamic entities. The artist brings them into a dynamic relationship with each other through two-dimensional collage and three-dimensional assemblage in the gallery space. Parts of a kimono, for example, are visible as fragments of a photograph
in a collage, while the real thing is also mounted on poles in the gallery space. By doing so, the artist highlights the relationship between two- and three-dimensionality, which is especially evident when a twodimensional object is folded, bringing it into another dimension. She also poses the question of where it should be positioned in a space: in one case, for example, referring to Yves Klein’s work. In 1956, Klein presented his first blue monochrome painting on a metal pole. Pieces of fabric that are both in the collage
and on the pole stand for the absence or covering of a body, while the fields of colour in the collages function as place holders. The colour factor is also significant on a spatial level as the placement in the room provides an example of how colour functions in three-dimensions.

 

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In the space while posing the question of how variable multi-dimensionality can be. On the other hand though, her work is presented between that of Jiří Kolář and Jiří Kovanda as a link betIn similar manner, Katja Strunz’ collages also deal with folding, although her works are generally two-dimensional. An important theme in her work is the relationship to Modern, Constructivist and Minimalist forms which subdivide a space, thereby re-defining the dynamic of the art in the room itself. This is especially palpable in Strunz’ objects in how they divide the exhibition space while also creating geometrical fault lines therein. Each line, which is also a fold, marks a break or crack within a collage. These are then combined with text as starting points for various interpretations of the work. Here, two collages contain the phrase “open the past”, which can also be interpreted as opening, a fold in the space. Strunz makes use of an approach familiar from 20th century abstraction in a manner that is very contemporary, interacting with ween the older and younger generation of Czech artists, which, at the front of the gallery, then leads to Dominik Lang’s contribution.
Jenni Tischer’s work takes a clear political stance in a collage that refers to the foundation of one of the first American unions with female leadership, the International Ladies’ Garment Workers’ Union. In 1909, the first strike on record against the exploitation of women and the perilous conditions under which they had to work in the garment industry, took place. It paved the way for numerous strikes. Tischer uses
a historic image from an archive of a woman on a picket line and combines it with images that she copied using pins on to grids on to patterns for making clothing, connected, using numerous lines, to various visual axes. The resulting fragmentation juxtaposes the development of digital codes with the history of textiles and the impact this had on the bodies of the women working in those factories.

 

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Jiří Kolář , Untitled (Práchners Terezka) 1980/1990, Siamiaca,
cardboard . 25,9 x 12,2 cm. Unikat / Unique
Jiří Kolář , Untitled (Práchners Terezka) 1980/1990, Siamiaca,
cardboard . 25,9 x 12,2 cm. Unikat / Unique,
Jiří Kolář , Untitled (Landscape with a rainbow) 1980/1990,
Tempera on a reproduction, black cardboard . 40 x 32 cm. Unikat/Unique
Jiří Kolář , Pocta Sabine P. / Hommage à Sabine P., 1980/1990,
Siamiaca, cardboard . 40 x 30 cm. Unikat / Unique

 

Works by three Czech artists from three different generations have combinations of images and text as part of their visual compositions in common, resulting in fluidity between layers and interaction between cognitive and visual metaphors. The most well-known participant in the exhibition is Jiří Kolář, who created, from the 1950s on, what he called Chiasmages. These collages were in the tradition of Modernist Lettrism. Kolář was already established as a poet, so his use of text fragments in visual compositions comes as no surprise. Where collage and assemblage meet is, in the work of all of the
artists in this show, often fluid, as seen here in a boat-like shaped Chiasmage. Bits of text are carefully arranged so that their legibility is of secondary importance and, in the context of the entire piece, they form a structural ornamentation. Another important aspect of Kolář’s collage work focussed on bodies, both realistic and sculptural, arranged on long, thin strips of paper, or the reflection of parts of bodies at the
centre of a picture to distortional effect.
In contrast, Jiří Kovanda takes different approaches, not limiting himself to specific formats in his free-wheeling use of text and pictures. Kovanda developed what became his characteristic combination of collage and assemblage in the 1990s, using found objects and parts of pictures realised by friends and colleagues, which he combined. Galerie Krobath is able to present both older and more recent collages by
the artist, including his most recent piece, completed in 2017 on the occasion of a visit to the Július Koller exhibit at mumok. All of his collages feature the logo and letterhead of the museum, thus making the work look like an invitation to a show. A photograph of Hans Schabus’ Café Hansi is also clearly recognisable; otherwise, he made spontaneous use of what he had, such as fragments of female bodies from popular media.
Dominik Langs’s work has its roots in his examination of his father, Jiří Lang’s estate and oeuvre in general. Lang senior worked in the 1950s Modernist tradition. He died while his son was still in his teens, leaving a large number of unanswered questions for his son. For a number of years, the young artist has been examining his father’s legacy as a sculptor who mainly worked with plaster. Dominik Lang constantly deconstructed and evaluated those works to create something very much of his own. The collages on view show how Lang makes use of portraits, including his father’s sketches together with
plaid, folded fabric, thereby dealing with presence and absence not only in reference to a physical body, but also as a way to work with his father’s art.

Text: Walter Seidl
English translation: Deborah S. Phillips
Jenni

Jenni Tischer *1979, Germany. Lives and works in Berlin, Germany
Jiří Kolář *1914 in Protivín, Czech Republic. ✝2002 in Prague, Czech Republic
Jiří Kovanda *1953 in Prague, Czech Republic. Lives and works in Prague, Czech Republic
Dominik Lang *1980 in Prague, Czech Republic. Lives and works in Prague, Czech Republic
Sofie Thorsen *1971 in Århus, Denmark. Lives and works in Vienna, Austria
Katja Strunz *1970 in Ottweiler, Germany. Lives and works in Berlin, Germany

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Collage, Ausstellungsansichten / Installation views, Krobath Wien 2018.

 

Collage
Jiří Kolář . Jiří Kovanda . Dominik Lang . Katja Strunz . Sofie Thorsen . Jenni Tischer
In ihrer aktuellen Ausstellung zeigt die Galerie Krobath unterschiedliche Zugänge zum Thema Collage mit Werken einer Auswahl an KünstlerInnen, die von der Galerie vertreten werden. Die Beschäftigung mit verschiedenen Bildpolitiken hinsichtlich der Präsenz und Absenz des Körpers und der Fragmentiertheit alltäglicher Wahrnehmungsmuster steht hier im Zentrum der Debatte, wodurch die Zusammenschau der Werke eine Differenziertheit des Mediums auslotet. Letztere zeigt sich bei einigen Arbeiten explizit an dem Thema der Faltung von Stoffen und Textilmustern sowie der Abwesenheit und Fragmentierung von Körpern.
Sofie Thorsens Collagen sind an ihre seit mehreren Jahren andauernde Auseinandersetzung mit japanischen Paravents, Kimonos und Momenten der Faltung angelehnt. Die Tradition japanischer dekorativer Kunst und ihrer explizit architektonischen Komponente wird von Thorsen im Rahmen ihrer Reflexion spatialer
und soziodynamischer Strukturen aufgegriffen. Dies führt dazu, dass die Künstlerin innerhalb des Spannungsfelds zwischen zweidimensionaler Collage und dreidimensionaler Assemblage direkt in den Raum übersetzt und jene Fototeile der Kimonos, die in den Collagen zu sehen sind, auch an Stangen im Raum platziert. Dadurch relativiert die Künstlerin jenes Verhältnis zwischen Zwei- und Dreidimensionalität, das
speziell am Beispiel der Faltung virulent wird und die ideale Positionierung eines Kunstwerkes im Raum hinterfragt – u.a. eine Referenz an Yves Klein, der 1956 seine erste blaue monochrome Malerei an einer Metallstage positionierte. Die Stoffteile, die von Collage zu Stange wechseln, repräsentieren jene Absenz bzw. Verhüllung des Körpers, für den in den Collagen Farbflächen als potentieller Platzhalter dienen, wobei eine
dieser farblichen Ebenen auch in den Raum tritt und die Spatialität bildlicher Wahrnehmung symbolisiert.
In ähnlicher Weise widmet sich Katja Strunz in ihren Collagen dem Thema der Faltung, auch wenn dieses hier auf einer vorwiegend zweidimensionalen Ebene verhandelt wird. Zentral erscheint ebenso jene Bezugnahme zu modernistischen, konstruktivistischen oder minimalistischen Formgebungen, bei denen Strukturen des Raums aufgebrochen und in neue Verhältnismäßigkeiten gesetzt werden. Letzteres ist vor allem in Strunz’ Objekten sichtbar, die den Raum in unterschiedliche Teile zerlegen bzw. ihn mit
geometrischen Bruchlinien versehen. Jene als Faltung dekodierbaren Bruchlinien der Collagen werden mit Wortfragmenten kombiniert, die spezifische Deutungsszenarien ermöglichen. So ist in beiden Collagen die Phrase „open the past“ zu lesen, was eine Öffnung der Faltung in den Raum impliziert. Dadurch überführt Strunz die Abstraktion des 20. Jahrhunderts in eine aktuelle, raumgreifende Ebene und thematisiert dabei die Variablen einer Multi-dimensionalität. Andererseits sind die Arbeiten zwischen denen von Jiří Kolář und Jiří Kovanda platziert, wodurch ein Übergang zwischen der älteren und jüngeren Generation tschechischer Künstler hergestellt wird, der auf der Stirnseite der Galerie in die Arbeiten von Dominik Lang mündet.
Jenni Tischers Beitrag repräsentiert jenes Moment der politischen Collage, die eindeutige historische Bezugnahmen vornimmt. In diesem Fall referenziert die Künstlerin die International Ladies’ Garment Workers’ Union, eine der ersten Gewerkschaften der USA unter weiblicher Führung. 1909 organisierte diese den ersten
Streik, der sich gegen die Ausbeutung von Frauen und die unzumutbaren Arbeitsumstände in der Bekleidungsindustrie richtete und für weitere Streiks als Vorbild galt. Tischer verwendet historische Archivbilder einer streikenden Frau, die sie mit kopierten Bildern von Kontaktstift-Rasterfeldern anhand von Textilmustern in unterschiedlichen Blickachsen durch zahlreiche Linien verbindet. In der dadurch erzeugten Fragmentiertheit entspannt sich ein Dialog zwischen der Verbindung der Entwicklung des digitalen Codes mit der Textilgeschichte und der Involviertheit der Körper der Arbeiterinnen.
Die Werke dreier tschechischer Künstler unterschiedlicher Generationen wiederum führen zu einer Intensivierung bildsprachlicher Momente, die in der Verwendung von Text die bildliche Ebene relativieren und eine Beziehung zwischen kognitiver und visueller Metaphorik erzeugen. Der prominenteste Vertreter der Ausstellung ist Jiří Kolář, der mit seinen seit den 1950er Jahren existierenden „Chiasmagen“ einen Prototyp
an Collage entwickelte, der in einer modernistischen, lettristischen Tradition steht und in Anlehnung an Kolářs Tätigkeit als Dichter Textfragmente als zentrales Moment in die Bildstruktur einführt. Der Übergang zwischen Collage und Assemblage ist bei den KünstlerInnen der Ausstellung oftmals ein fließender und hier an einer Chiasmage in Bootstruktur ersichtlich. Die Textpartien werden minutiös aneinandergereiht, so dass ihre Leserlichkeit in den Hintergrund tritt und sich in Kombination mit den Bildteilen eine strukturelle Ornamentik einstellt. Ein weiterer Teil von Kolářs Collagen fokussiert auf wechselnde Abbildungen von Körpern, ob realistisch oder skulptural, bei denen schmale Papierbahnen oder eine Spiegelung der Körperteile in der Mitte des Bildes einen Verfremdungs- bzw. Verzerrungseffekt hervorrufen.

Jiří Kovanda wiederum bevorzugt einen eher lockeren Umgang in der Kombination von Text und Bild und lässt sich auf keine bestimmten Formate festlegen. Die für Kovanda typische Art der Collage bzw. Assemblage wurde von ihm in den 1990er Jahren entwickelt, als er unterschiedliche Fundstücke und Bildteile aus seinem persönlichen Umfeld miteinander kombinierte und sie in einen neuen künstlerischen Kontext
stellte. In der Galerie Krobath präsentiert der Künstler eine Mischung aus älteren und neueren Collagen. Seine jüngsten Arbeiten entstanden 2017 anlässlich eines Besuches der Július Koller Ausstellung im mumok. Auf allen Collagen sind Logo und Schriftzug des Museums zu sehen, was sie wie Einladungskarten aussehen lässt. Konkret zu erkennen ist ein Foto von Hans Schabus’ Café Hansi, der Rest entspringt einem eher spontan sortierten Bildfundus, der Fragmente des weiblichen Körpers einer medialen Betrachtung unterzieht.

Dominik Langs Herangehensweise beruht auf seiner langjährigen Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Schaffen und Nachlass seines Vaters Jiří Lang. Dessen Werk der 1950er Jahre stand ebenso in einer modernistischen Tradition, jedoch starb der Vater, als sein Sohn noch ein Teenager war und hinterließ dadurch viele unbeantwortete Fragen zurück. Der Sohn versucht sich in seinem Werk mit dem seines Vaters auseinanderzusetzen, der als Bildhauer vorwiegend mit Gips arbeitete. Dessen Werk wird stets dekonstruiert, auseinandergenommen und in neue künstlerische Denkräume überführt. In der Galerie zu sehen sind Collagen, bei denen Lang Porträtzeichnungen bzw. Skizzen des Vaters verwendet und mit karierten und gefalteten Stoffteilen kombiniert, wodurch er sich mit den Themen Präsenz und Absenz nicht nur in Bezug auf
den Körper, sondern auch auf das Werk seines Vaters beschäftigt.
Text: Walter Seidl.

Jiří Kolář *1914 in Protivín, CZ. ✝2002 in Prag, CZ.
Jiří Kovanda *1953 in Prag, CZ. Lebt und arbeitet in Prag, CZ.
Dominik Lang *1980 in Prag, CZ. Lebt und arbeitet in Prag, CZ.
Sofie Thorsen *1971 in Århus, DK. Lebt und arbeitet in Wien, A.
Katja Strunz *1970 in Ottweiler, D. Lebt und arbeitet in Berlin, D.
Jenni Tischer *1979, D. Lebt und arbeitet in Berlin, D.

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